Fanfic: 30 Minutes

eine Sequenz. Immer und immer wieder. Diese Melodie strich durch seine Gedanken. Streichelte seine zerstörte Seele. Mit geschlossenen Augen wartete Er darauf, das Sie vor ihm erschienen. Sie hatten diese Melodie geliebt. Hatten immer darum gebeten, dass Er Sie spielte. Sie erweckte ihr Lachen wieder. Dieses Lachen das Er so geliebt hatte. Das Sie ihm genommen hatten. Eine Wolke schob sich vor die Sonne. Verdunkelte alles. Ließ alles verstummen. Er hielt inne. Der Ton verklang ungehört. Langsam stand Er auf und ging an das große Fenster. Eine große alte Eiche stand vor seinem Haus. Er hatte das Gefühl, als würde jemand darunter stehen. Doch Er konnte nur Silhouetten erkennen. Sein Atem setzt für einige Sekunden aus. Er hörte dieses glückliche Lachen. Es schnitt sich tief in seine Seele. Er presste seine Stirn an das kühle Glas. Sein ganzer Körper fühlte sich auf einmal so kalt an. So als würde Er immer in diesem Schatten der Ungewissheit leben. Für alle Zeit. Für immer und ewig. Würde sich selbst mit der Schmach bewerfen, dass Er hatte nichts tun können. Sie hatten ihm später gesagt, Er solle nach Hause gehen. Sich ein schönes Bad einlassen und sich erst einmal von den ganzen Strapazen erholen. Strapazen? Wie konnten Sie das als Strapazen ansehen? Sie hatten gerade sein ganzes leben in das Meer der Vergessenheit versenkt. Eine kristallklare Träne zersprang auf dem Fensterbrett. Zersprang wie sein ganzes Leben. Ein Regentropfen suchte seinen Weg an dem kühlen Glas. Weitere folgte ihm. Ihm kam es so vor, als würde der Himmel seinen Tränen weinen, die Er nicht mehr hatte. <br />
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Under shade Silhouettes<br />
Casting shame<br />
Crying rain.<br />
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Er versuchte sich ihre Gesichter vorzustellen, doch Er konnte Sie nur noch undeutlich sehen. Ein Schatten hatte sich über Sie gelegt. Ein Schatten der alles verfolgte. Sein ganzes Dasein in Dunkelheit hüllte. Alles verschlang. Seine Erinnerungen, seine Gefühle, seine Gedanken und dieses kleine Stück Hoffnung, das Er noch in sich trug. Egal welchen Weg Er gehen würde. Dieser schwarze Schatten würde ihm folgen. Selbst in die tiefsten Tiefen seines Geistes. Mit wenigen Schritten hätte Er ihn eingeholt. Würde ihn verschlingen, wie das Licht, dass Er in sich aufsog. Wenn Er eine Wahl hatte, welche würde Er wählen? Oder könnte Er Sie noch verändern? Sie nach seinen Vorstellungen formen? Und wann hatte Er die Möglichkeit dazu? Und wann würde Sie kommen? Er versuchte den Schatten auf ihren Gesichtern etwas zu lichten. Ihr Licht in die Dunkelheit zu bringen. Ihre Gesichter zu erhellen, so dass Er Sie erkennen konnte. Der Regen verstärkte sich zunehmend. Überflutete sein Herz mit all dem Schmerz, den Er bisher verdrängt hatte. Spülte ihn weit von der Erinnerung an Sie fort. Er versuchte gegen den Strom anzukommen - doch vergebens. Der Schatten auf ihren Gesichtern wurde noch dunkler. Versperrte ihm die Sicht auf ihre Gedanken. Er hatte seine Chance vertan... Würde Er einen Weg zurück finden? Zurück an die Oberfläche? Er fühlte sich als würde Er unter der Meeresoberfläche treiben. Sein kleines Stück Hoffnung brannte über ihm, als Sonne. Ihre Strahlen erreichten ihn. Wärmten ihn. Nahmen diese innere Kälte. Doch der Schatten war auch noch da. In Form eine dunklen Wolke. Sie verschluckte die Hoffnung, wie einen Imbiss und stieß ihn tiefer in den Abgrund. Er sank in ein düsteres Schwarz. Konnte sich nicht mehr orientieren wo Er sich befand. Konnte noch nicht mal seinen letzten Gedanken sehen. Seine Erinnerungen waren verschwunden. Aufgesaugt von dem Schatten. Sein Herz war kalt wie nie zuvor. Würde Er die Weg zurück finden? So wie Züge die ihren Weg kannten? Würde Er ihn finden?<br />
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We could fail<br />
Either way <br />
Options change<br />
Chances fail<br />
Trains derail<br />
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Er sank an der Fensterscheibe hinab. Spürte das kalte Glas an seinen Händen. Kroch langsam zu dem weißen Klavier. Spielte verzweifelt diese Melodie. Sie erinnerte ihn daran, dass Er noch lebte. Doch Er wollte nicht mehr leben. Er wollte nur noch zu ihnen, die die Er so liebte. Ohne Sie nicht mehr existieren konnte. Stockend rappelte Er sich auf und schritt die Treppenstufen hinauf in das nächste Stockwerk. Öffnete im seinem Schlafzimmer ein Fenster und stellte sich auf den Fenstersims. Er blickte hinunter in die Tiefe. Hoffentlich überlebte Er den Sturz nicht. Langsam ließ Er sich nach vorne fallen. Er spürte den Regen auf seiner Haut. Hörte die Melodie und sah seine Geliebten. Nun war Er sicher, geborgen und behütet. Das Schwarz kam immer näher. Begann ihn zu verschlingen und die ganze Zeit über hörte Er ihr Lachen. Dann war alles still, leer und dunkel...<br />
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30 minutes to finally decide<br />
to decide, <br />
to decide... End<br />
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Würde mich über Kommis freuen., cu Gi-chan