Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 20
eine Grube übrig ließen, in die alles hinein fiel. Vermischt mit meinen Blut, welches bei den Experimenten floss. Und manchmal treibt ein Gefühl, eine Erinnerung oder eine Hoffnung an die Oberfläche dieser Grube und durchstößt sie. Ja, so kann man das wohl beschreiben. <br />
<br />
Ich habe ein anderes Leben begonnen, habe Freunde, die zu mir halten, mich unterstützen, obwohl ich nie leicht war, immer wie der berühmte einsame Wolf. Ich habe eine Karriere als Beyblade- Champion, eine eigene Wohnung......ich habe mich........ich bin ich, werde immer mehr zu mir. Diese Zeit in der Abtei, sie hasse ich abgrundtief. Aber nicht den Mann, der sie mir verschaffte und mich dort in der Abtei an durchsichtige Leinen legte, mich wegsperrte, bis ich wieder gebraucht wurde, mich quälen ließ, erniedrigte. Es ist schon komisch........, aber wohl nur zu normal, so reagiert wohl die menschliche Psyche........Tja, jetzt weißt du eigentlich alles, was du wissen wolltest oder ich erzählen musste. Ich hatte jetzt den Drang danach. Ich wollte dir das sogar erzählen......warum auch immer. Aber jetzt, jetzt weißt du es. Das wissen sonst nur noch die anderen vier und das soll auch weiterhin so bleiben. Verstanden?“<br />
<br />
Er hob mein Gesicht an und sah auf mich nieder. Ich hatte geweint, die Tränen waren ganz leise gefallen. Wegen des Fohlens und auch wegen ihm. Meine Wangen waren feucht und auch auf seiner hellen Haut sah man die Spuren. Ich erwiderte fest seinen Blick. Wir blickten uns an, einfach nur in die Augen. Ich wusste eh nicht mehr, was ich dazu sagen sollte, ich musste das erst mal verarbeiten. Seine Geschichte kam über mich, wie ein Gewitter. Aufbrodelnd und gewaltig. Und es rüttelte meine eigene Vergangenheit wach. Ja, vor elf Jahren. Der Brand. Er hatte alles verändert und unbarmherzig etwas fortgenommen. Danach war auch ich nicht mehr die alte, obwohl ich erst neun Jahre alt war, wurde meine unbesorgte Kindheit mit einem Schlag vernichtet und sie kam nie wieder, diese Kinderzeit. Ich wischte ihm meine hinterlassenen Tränenspuren von der Haut.<br />
<br />
Demnächst geht es weiter! Schöne Woche wünsche ich euch!<br />