Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 21

Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 21

Hi ihr Lieben! <br />
Wie geht es euch? Ich habe doch echt eine Gürtelrose, eine Nervenkrankheit mit komischen Ausschlag, am Rücken! Deswegen tat das auch so weh. Langsam geht’s zurück und ich bin wieder in Stimmung, einen neuen Teil zu posten! <br />
Ich hatte die ganze Woche einen Krankenschein und das kam mir mal vor, wie eine Woche Urlaub, hat doch mal gut getan. Allerdings konnte ich so auch nicht raus und in unsere Stadt, um Geschenke zu kaufen. Weiß eh nicht, was ich besorgen soll. Habt ihr schon alles zusammen? Ich bis jetzt noch nicht. <br />
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@Katha- Schnuckelchen<br />
Danke für den schönen Kommi. Ja, bald wird auch Lyn ihr Geheimnis lüften, was diesen Brand anging und so.<br />
Mit Kai und Lyn wird noch süßer^^ Hoffe sehr, dass ich das auch schön rüberbringen kann. Habe so was noch nie geschrieben, aber kommt noch *g* Ich meine ja immer, dass Kai innerlich ja gar nicht so der harte Typ ist, wie er immer tut, daher mal diese weicheren Züge, die musste ich ihm geben, fand ich passend. Lyn ist so ein Gegenstück zu ihm, nur nicht so verschlossen und abweisend, sie könnte ihn auftauen?<br />
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@aoko<br />
Klaro! Diese FF ist noch nicht zu Ende *g*. Schön, dass sie dir gefällt, freut mich!<br />
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@Aliyah<br />
Cool, noch ein neuer Fan, hoffe ich doch ;)<br />
Danke für deinen netten Kommi! Ich habe einfach mal seine Vergangenheit ausgeschmückt, da fiel mir das ein, da die Serie ja auch so ein paar Vorlagen bietet, siehe Cyber- Tala in dem Labor und so. Schön, wenn es dir gefällt! Ist Ansporn, weiter zu schreiben und besser zu werden!<br />
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@Melody- Mäuschen<br />
Danke für deinen netten Kommi! Tja, der Brand.....das kommt dann in ein paar Teilen. Da habe ich wieder auf die Dramatiktube gedrückt, aber so was passiert ja echt. Noch etwas Geduld ;). Aber ich weiß immer noch nicht, wie genau das Ende werden soll. Habe da so eine Idee. <br />
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So, genug, weiter geht’s!<br />
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Teil 21- Blödmann!<br />
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„Ich.....ich....bleibe die Nacht hier und schlafe nebenan im Lager, wo Heu und Stroh liegen.“ Wir sahen uns noch immer an und ich spürte plötzlich diese Vertrautheit, die mir schon in diesem Traum begegnete. Und wie wir da so im fahlen Lichtschein der Stalllampe standen, wurde mir klar, dass er dieser Schatten in meinen Träumen gewesen ist. Erst weit weg, aber stetig näherkommend, dennoch das Antlitz nie im hellen Schein sichtbar, immer verdeckt. Dieser Traum zeigte mir also etwas, aber ich hatte es nicht verstanden. Nun wusste ich es und ich konnte mir ausmalen, was dies bedeutete. Ich erschrak, unkenntlich für Kai und löste mich aus seinen Armen. Seine Hände ruhten noch immer auf meiner Hüfte und nun ließ er sie hängen. „Gut, ich bleibe auch da.“, sagte er schlicht und nahm die Decken an sich. Ich warf noch einen Blick auf Elisa und ging dann vor zum Strohlager. Wir breiteten die Decken aus und bauten uns ein gemütliches Schlafplätzchen. Ich lag nicht lange wach, der Schlaf holte mich schnell. <br />
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Kai döste neben Lyn im Stroh, eingekuschelt und lauschte ihrem sanftem Atem. Ja, sanft war er, wie ihre Haut, die er gespürt hatte zwischen Hosenbund und Shirt, als er ihre Hüfte umfasste. Dann schnupperte er den Geruch ihrer Haare, als er seinen Kopf an den ihren legte. Süßlicher Duft strömte aus ihnen, nach Karamell oder Vanille. Sie roch gut, wie eine Frau eben. Duften Frauen immer so gut?, dachte er sich. Er hatte ihr alles erzählt. Irgendwie fühlte er sich nun besser, er war erleichtert, dass sie nun Bescheid wusste. Aus irgendeinem Grund wollte er ihr das sogar erzählen, er vertraute ihr! Tatsächlich, ich vertraue ihr! Als ich sie da kniend sah, mit dem Fohlen in der Hand und später ihre Trauer und Wut deswegen, da wusste ich es. Mir wurde alles klar. Es ist, wie Ray sagte: Sie ist so. Ein lieber Mensch, immer sozial, obgleich sie selber Sorgen hat, das spüre ich. Als ich sprach, nahm ihr Gesicht einen undeutbaren, seltsamen Ausdruck an, als wenn ich auch in ihr etwas erweckte, was zwar nie verschwunden, aber geschlafen hatte. Sie hat eigenes erlebt, was sie sensibilisierte. Sie verstand sofort und vermutete nicht einmal eine Lüge hinter meiner Schilderung. Sie glaubt mir. Und.....ich will das sogar.....dass sie mir glaubt.....Was ist mit mir los? Kai war von sich selbst überrascht und er sah nach rechts. Dort lag Lyn, aber er erkannte durch die Dunkelheit nur schemenhafte Umrisse ihres Körpers. Ihr Körper. Er fühlte sich gut an. Warm und weich, aber auch zerbrechlich. Sie war trotz ihrer Größe zierlich. Er hatte ihre Reaktion gesehen, wie sie erschrak und entsetzt reagierte, als er ihr seine Geschichte erzählte und die vernarbten Wunden zeigte. Da merkte er, dass er ihr längst nicht mehr misstrauisch und vorsichtig begegnete, wie noch zuvor. Es machte ihm auch nicht mehr Spaß, sie zu triezen und aufs Blut zu reizen. <br />
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Als sie dann mit ihrer Fingerspitze über seinen Körper strich und seine Wundmale betrachtete, da fühlte er dieses vertraute Gefühl, welches er einmal spürte. Es war ihm damals, als ob sie sich schon kennen würden, gut verständen. Aber er konnte das nicht nachvollziehen und durch sein Misstrauen blieb er Lyn gegenüber kritisch eingestellt und beobachtete sie, prüfte sie. Seine Freunde waren ja gleich Feuer und Flamme für sie, mochten sie auf Anhieb und vertrauten ihr. Er dagegen vertraute grundsätzlich niemandem sofort, er musste erst sein Check- Programm durchlaufen, dass Kai immer durchführte. Er achtete bei der betreffenden Person einfach auf alles. Gesprochenes, Handlungen, Tätigkeiten, Gestik und Mimik. Einfach alles prüfte er, um sich ein Bild dieser Person zu machen und seine Meinung zu bilden. So verhinderte Kai schon im Vorfeld, sich einer Person anzuvertrauen, die ihn dann linken könnte. Lyn durchlief dieses Programm ebenfalls und je mehr er sie beobachtete, je besser lernte er sie kennen und das was sie für die BladeBreakers getan hatte, überzeugte ihn nun vollends. Er mochte sie. Er konnte sie gut leiden, sehr gut sogar. Und plötzlich umarmte Lyn ihn einfach, dort in der Box neben der Elisas, schlang ihre Arme um seinen Nacken und zog sich an ihn. Er war überrascht und starr, da er nicht wusste, was er jetzt tun sollte. Aber sie war so warm und weich, er legte schließlich seine Hände um ihre Hüften und lehnte seinen Kopf an den ihren. Der einzige, der ihm je so nahe kam, war Ray. Als sie sich damals gegenseitig ihre Vergangenheiten anvertrauten. Ray war sehr niedergeschlagen und suchte bei Kai Halt, der seinen weinenden Freund in die Arme schloss, solange, bis dessen Tränen versiegten. Nun war er es gewesen, der Halt suchte und ihn bei dem Mädchen fand. Was hatte das zu bedeuten? Was sollte ihm das sagen, dass sein Herz bei ihrer Berührung schneller schlug und er ein kribbeln in der Bauchgegend registrierte? Er war wieder irritiert und drehte sich auf die andere Seite seines Strohlagers und schloss die Augenlider. Es dauerte nicht lange, bis der Schlaf ihn holte. <br />
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Kai brummte und schlug die Augen auf. Ein Strohhalm piekste ihn ins Ohr. Er stellte fest, dass die Sonne schien und er wirklich gut geschlafen hatte. Doch was drückte ihn da so an der rechten Seite? Er dreht sich um und sah Lyn dort liegen. Oh, stimmt ja, dachte der gut gewachsene Blader bei sich. Gestern Nacht, das totgeborenen Fohlen und.....das. Kai betrachtete sich die friedlich schlafende junge Frau neben sich. Strähnen ihrer goldblonden Haare fielen ihr ins Gesicht, die Lippen waren leicht geöffnet und schimmerten rosig. Sie sah so entspannt aus, gleichmäßig hob und senkte sich ihr Brustkorb im Takt der Atmung. Dieser Moment kam Kai so unwirklich vor. Er hatte nie viel mit Mädchen zu tun gehabt und nun lag er sogar neben einem. Hatte sogar mit ihr im Stroh geschlafen, ihre Umarmung erwidert, ein ernstes Gespräch mit der blonden Schönheit geführt. Blonde Schönheit? Der störrische Einzelgänger hielt inne. Ja. Sie war schön. Ihr schlanker, zierlicher Körper, die ausdruckstark blitzenden Augen, die er nie zu deuten vermochte, ihre langen seidigen Haare, ihr Duft, ihre angenehm timbrehaltige Stimme, ihr Lächeln und vor allem ihr Geist. Ihr Wesen rundete den Gesamteindruck noch ab, es passte alles wunderbar zusammen. Sie war witzig, schlagfertig, gefühlvoll, aufmerksam, fürsorglich, verantwortungsvoll, aber auch starrköpfig, wild, ungezwungen und ungebunden. Sie hatte ihren festen Willen, ihre Sicht der Dinge, ihre eigene Art von Glauben. Diese Abwechslung und Vielseitigkeit machte sie so interessant und forderte heraus. Sie war niemand, den man unter die Fuchtel nehmen konnte, sie hatte Temperament und mit Leidenschaft setze sie ihren Kopf durch und ließ sich oft nicht dabei beirren. Da kassierte sie lieber Tritte von Pferden oder legte sich mit mir an, lächelte Kai und blickte noch immer zu ihr, beobachtete ihren Schlaf. Etwas in ihm regte sich und er verspürte den Drang, sie berühren zu wollen. Er erschauderte kurz, hatte er noch nie solche Gedanken gehegt! Der nun unsichere Teamkapitän streckte eine Hand aus. Langsam näherten sich seine Finger, die nun leicht zitterten, ihrem Gesicht. Sein Herz pochte bis zum Hals und er atmete hastiger auf. Er stoppte abrupt, zögerte, doch dann glitt eine Fingerkuppe vorsichtig über ihre Wange. Wie zart!, entfuhr es ihm in Gedanken. Behutsam strich er über ihre Schläfe die Wange hinab, nahm eine Strähne, die golden glänzte im Sonnenlicht, zurück und klemmte es hinter ein Ohr. <br />
Sein Finger glitt zurück über das Nasenbein, zu ihren Lippen. Sachte strich er darüber, fuhr die Konturen ihres Mundes nach. Eine Haut wie Samt und volle, zarte Lippen. Er atmete tief ein und beugte sich vor.....verharrte.<br />
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Moment!, stoppte er sich. Was hatte das zu bedeuten? Panisch riss er seine Hand zurück und setze sich auf. Was tat er denn da?