Fanfic: Like Eternity
Kapitel: Like Eternity
Pairing: Geta x Goku (auch wenn mans nicht richtig mit kriegt)<br />
Raiting: R<br />
Warning: dark-fic, DEEEEEAAAAATHHHHH, depri<br />
Kommtar: Also disist dies ist die kürzester FF die ich je geschrieben habe. Se sit auch schon 1 1/2 Jahre alt. Viel Spaß!<br />
<br />
<br />
Like Eternity<br />
<br />
Vor mir steht der blanke Stein. Er glänzt in der Wintersonne. Schnee rutscht von einem Tannenzweig. Die Silberne Schrift sticht mir uns Auge.<br />
<br />
„Geliebt, beweint und unvergessen“<br />
<br />
Der Wind frischt auf. Er zerzaust meine Haare. Ein Knoten bildet sich in meiner Brust. Ich kann immer noch nicht glauben, das es schon drei Monate her ist. Drei Monate, in denen Ich nicht in dieser Welt gelebt habe.<br />
<br />
Es war ein Welt aus Leid, Kummer und Schmerz. Seid Er gegangen ist, habe Ich kein Leben mehr. Alles ist sinnlos geworden. Alles was Ich mir aufgebaut habe, alles für das Ich stehe, alles was Ich fühle. Wenn Ich könnte, würde Ich ihm folgen. Doch Ich spüre, dass meine Zeit noch nicht gekommen ist... oder?<br />
<br />
Eine Träne tropft von meinem Kinn und gefriert. Bebend knie Ich mich vor dem Stein nieder. Mit steifen Fingern, streiche Ich über die Rose, neben den Trauerworten.<br />
<br />
Der Wind spielt in meinen Haaren und Ich habe das Gefühl, nicht mehr allein zu sein. Jemand ist bei mir und hilft mir in dieser schweren Zeit.<br />
<br />
„Ich liebe Dich...“ sage Ich leise und schmiege meine gerötete Wange an den Stein. Er ist kalt und leblos. So wie Du es nie gewesen bist. Langsam löse Ich mich von ihm. Es tut immer noch weh. Noch mehr, als Er starb.<br />
<br />
Der Verlust war schrecklich. Er war das Beste, in meinem Leben ganzen, sinnlosen Leben. Ohne ihn wäre Ich nicht das, was Ich heute bin. Es ist, als würde Ich nur noch halb existieren. Ein Teil meiner Seele ist fort. Verschwunden. Und Ich weiß nicht, wo Sie ist.<br />
<br />
Ein Geräusch weckt meinen Geist, aus der Trance, die über ihn gekommen ist. Ich schaue neben mich und entdecke eine weiße Taube, die kaum auf dem Schnee zu erkennen ist. Nur ihre roten Augen geben Kontrast. „Na, Kleines? Was willst Du denn?“ frage Ich. Doch Sie sitzt nur da und sieht mich an. Plötzlich fliegt Sie wieder davon, von etwas erschreckt. Ein Schatten fällt auf den glitzernden Schnee. Langsam sehe Ich auf.<br />
<br />
Dort steht Er. Mit all seiner Schönheit. Dann kommt Er auf mich zu und reicht mir seine Hand. Ich bin zu überrascht, als das Ich darauf reagieren kann. <br />
<br />
Mild lächelnd kniet Er sich zu mir und zieht mich in seine Arme. Er riecht genauso wie Er. Ich bin immer noch zu benommen. Ich höre ihn leise Lachen. Ja, Er ist es, auch wenn Ich daran gezweifelt, jetzt weiß Ich es.<br />
<br />
Die Abendsonne taucht uns in das goldene Licht des Friedens. Es ist so schön ihn wieder anfassen zu können. Jetzt, wo Er bei mir ist, fühle Ich mich wieder ganz. Fühle die Liebe in mir, die durch die Trauer dringt.<br />
<br />
Seine weichen Flügel umschlingen meinen zitternden Körper, versuchen ihn zu wärmen. Sanft streicht Er mir über die Haare.<br />
<br />
Der Schnee knirscht. Langsam hebe Ich den Kopf um zu sehen, wer da kommt. Doch Er drückt ihn wieder an seine Brust. Nani? Ich befreie mich aus seiner Umarmung und sehe mich um. Es dämmert inzwischen. Einige Menschen haben sich um seinem Grabstein versammelt. Ich gehe auf Sie zu.<br />
<br />
„Entschuldigung, darf Ich bitte mal durch?!“, sage Ich. Meine Hand versucht einen Passanten beiseite zu schieben, doch Sie gleiten durch ihn hindurch. Was ist den jetzt los? Ich sehe zu ihm. Er schaut mich traurig an und streckt die Hand nach mir aus. “Komm` mit mir...“ fleht Er leise. Meine Augen weiten sich. <br />
Ich wende mich von ihm ab und gehe durch die Leute hindurch. Mein Atem stockt. Mein Körper lehnt immer noch an dem Stein.<br />
<br />
Jemand nähert sich. Drängelt sich durch die Leute und kniet vor meinem Körper nieder.<br />
<br />
Es ist mein Sohn...<br />
<br />
„Vater! Wach auf, verdammt!!“ Ich kann den Schmerz aus seiner Stimme hören. Er will nicht das Ich sterbe. Ich drehe mich zu meinem Engel um. Er sieht so verloren aus. So wie Er dort alleine im dem weiße Schnee steht.<br />
<br />
„Du sollst aufwachen, hab Ich gesagt!!! Kannst Du nicht wenigstens jetzt auf mich hören??“ Verzweiflung mischt sich mit dem Schmerz.<br />
<br />
Was soll Ich bloß tun? Zurück zu meinem Sohn, der der einzige ist den Ich noch habe oder zu meinem Engel, ohne den Ich nicht leben kann? Ich würde beiden weh tun. Doch das ist doch das letzte was Ich will!!!<br />
<br />
„Bitte komm zurück! Du weißt, Du bist das letzte was mich in diesem Leben noch hält. Ohne Dich wäre Ich schon gar nicht mehr. Du bist das Letzte, was mir noch geblieben ist...! Bitte komm zurück, Otou-san!“ Er weint...<br />
<br />
Ich sehe zu meinem Engel. Er steht immer noch an der gleichen Stelle. Ich gehe auf ihn zu.<br />
<br />
„Wirst Du auf mich warten, Liebster?“ frage Ich ihn. „Ja, die ganze Ewigkeit wenn es sein muss...“ flüstert Er und küsst mich zärtlich. Dann schwebt Er wieder zurück zu Himmel. Ganz langsam. Unsere Hände gleiten auseinander und wieder kommt dieser Trauer und Leere zu mir. Sie verfolgt mich...<br />
<br />
Er ist verschwunden. Es zerreißt mir das Herz, ich noch einmal gehen zu lassen. Aber nun habe Ich Gewissheit. Er wird auf mich warten... das ist das wichtigste...<br />
<br />
<br />
<br />
Langsam schlage Ich die Augen auf. Mein Körper ist kalt.<br />
<br />
„Vater?“ mein Bruder sieht mich geschockt an. „Ja? Was?“ ein strahlendes Lächeln breitet sich auf seinen Lippen aus. Er nimmt mich in die Arme und wirbelt mich herum. „Du hast mich zurück geholt...“ sage Ich leise und Er drückt mich plötzlich an sich. „Wenigstens jetzt hast Du auf mich gehört...“ flüstert Er.<br />
<br />
„Ich hab ihn gesehen, Er wollte mich holen...“ „Und warum bist Du nicht mit ihm gegangen?“ „Er wartet auf mich. Ich wollte Dich nicht alleine lassen...“ <br />
<br />
Er wird auf mich warten... egal wie lange...<br />
<br />
Er ist wie die Ewigkeit, <br />
<br />
so endlos und tief, <br />
<br />
dass man sich in ihm verlieren kann...<br />
<br />
<br />
Ende *schnief*