Fanfic: Das Geheimnis des Phönix
Kapitel: 2. Kapitel
„Die Prophezeihung hat sich erfüllt.“ Ein kleiner Mann mit HalbGlatze sah einen großen, weißhaarigen alten Mann an, der sehr weise zu sein schien. Das Zimmer in dem sie standen war dunkel und voll mit Regalen voller Bücher. Delatus, der weise alte Mann, erzählte Alexus, seinem treuen Diener, gern mehr über die Prophezeihungen, die ihn gerade um den Schlaf brachten. Gerne hörte dieser seinem Herrn zu. „Wie meint Ihr das?“ „Die drei Mädchen haben ihre Kräfte erhalten. Geh und bring sie zu mir.“ „Jawohl, Meister.“
„Leonie! Wir müssen mit dir reden!“ „Ich mit euch auch!“ „Gestern Nacht, da hat etwas mit uns gesprochen, eine Frauen Stimme. Sie hat mich gerufen.“ „Bei mir auch. Sie rief immer:“Leonie, komm, es ist Zeit.“ „Zeit? Wofür?“ „Das kann ich euch vielleicht sagen.“ Sie drehten sich um. „Was?! Wer bist du?“ „Das ist egal. Viel wichtiger ist, dass du die Auserwählte bist, Kimberley.“ „Ich? Für was?“ „Das kann dir der Meister vielleicht sagen. Kommt mit mir, er will euch sehen.“
„Wohin sollen wir mitkommen?“ „In ein anderes Land. Ein Land weit weg von hier. Zögert nicht, es wird euch nichts geschehen.“
Die Mädchen sahen sich an. Leonie ergriff das Wort: „Ok. Wir kommen mit.“ „sehr gut. Dann kommt.“ Ein Loch in einer Wand des Schulhofs, verdeckt von einer Treppe, öffnete sich. „Tretet einfach hindurch.“ Vorsichtig setzte Isabel einen Fuß durch das schwarze Loch, dann trat sie ganz hindurch. Ermutigt durch Isabel traten die Zwillinge auch hindurch. Auf der anderen Seite wartete eine weiße Kutsche mit einem Schimmel davor auf sie. Von der Schönheit des Pferdes überwältigt blieben sie vor ihm stehen. „Ihr könnt auch einsteigen.“ Aus ihrer Trance erwacht taten sie was sie sollten. Von innen sah die Kutsche noch majestätischer aus als von außen. Sie fuhren los, durch saftig grüne Wiesen, an Bächen vorbei bis zu einem Haus, das auf einem Hügel lag, umgeben von Wiesen und einem Fluss. „hier ist es ja traumhaft!“ Die drei kamen richtig ins schwärmen. „Später könnt ihr die Landschaft immer noch bewundern, jetzt will euch aber mein Herr sehen. Kommt mit!“
„Herr, die drei Mädchen sind da.“ „Danke, Alexus. Schick sie rein.“ „ihr könnt jetzt reingehen.“
„Ah Kimberly! Und wie ich sehe hast du gleich deine Schwester und deine beste Freundin mitgebracht. Das erspart mir einige Wege. Du willst wissen wofür du auserwählt wurdest, hab ich Recht?!“ „Ja.“ „Nun, du verfügst über Kräfte, mächtige Kräfte, Kräfte die jeden vernichten würden, der versucht sie dir zu nehmen. Sie sind so mächtig, dass sogar die mächtigsten Zauberer Angst bekommen, wenn man von der „Auserwählten“ spricht. Viele der Zauberer fürchten um ihr Magie und setzen alles daran dich zu töten. Viele haben es schon versucht, sind aber oft selbst zu Tode gekommen.“ „Für was bin ich auserwählt?“ „Du sollst den bösen König besiegen und das Land in den Frieden führen.“ „Und was ist mit Leonie und Isabel?“ „sie werden dich auf deiner Reise begleiten und dir mit ihren Kräften helfen, so steht es in der Prophezeihung.“ Leonie und Isabel sahen sich etwas verwundert an. „Wisst ihr denn noch nicht, dass ihr auch Kräfte habt, nicht so stark wie die von Kimberly aber auch stark?“ Die beiden schüttelten den Kopf. „Alexus! Warum hast du es ihnen nicht gesagt?!“ „Ihr habt mir keinen Befehl dafür gegeben.“ „oh, das hab ich vergessen. Entschuldige. Nun, du Kimberly kannst, wie du sicher schon gemerkt hast zaubern, Leonie kann alle Sprachen die hier gesprochen werden verstehen und Isabel kann mit Tieren reden, was auch sehr nützlich sein kann. Seid ihr bereit das Schicksal des Landes auf euch zu nehmen und dem bösen König gegenüberzutreten?“ „Ja. Wir werden unser Bestes geben. Nicht wahr, Leonie, Isabel?“ „Na klar!“ „Wir lassen dich nicht allein gehen!“ „Dann geht, doch passt auf: die Schwarzen Ritter, die Wabalas, können in Personen kommen die ganz harmlos aussehen und von denen man nicht sagen würde, dass sie Ritter des Bösen sind. Passt gut auf euch auf. Alexus wird euch noch etwas einpacken. Und vergesst nicht: Der Frieden des Landes ruht auf euren Schultern. Doch erst verbringt eine Nacht auf meinem Anwesen, um euch zu stärken und mental auf eure Mission vorzubereiten. Alexus wird euch eure Gemächer zeigen.“
„Viel Glück. Falls ihr zur Ebene des Todes kommt passt auf,sie soll sehr gefährlich sein und in den Bergen von Immalas sollen böse Trolle leben. Nehmt euch auch vor denen in Acht.“ „Machen wir. Danke für die schönen Zimmer und das leckere Essen!“ Dann machten sie sich auf den Weg.
„Hast du ihnen eine Karte eingepackt, mein treuer Diener?“ „Ja, Herr, etwas von unserem besten Brot, Decken und natürlich das Buch!“ „Sehr gut. Auf dich ist Verlass. Hoffen wir, dass sie schnell lernen mit ihren Kräften umzugehen.“ „Könnt ihr mir nicht sagen, was in dem Buch steht?“ „Na gut, seitdem sie ihre Kräfte haben, steht in dem Buch ihre Prophezeihung und Kimberlys Prüfung.“ „Welche Prüfung?“ „Beobachte sie und finde es selbst heraus“, damit verschwand er in seine Bibiolothek. Über die worte Delatus´ nachdenkend amchte er sich dran, das Mittagessen vorzubereiten.