![13] Der Anfang vom Ende o: DF [13]! - (ENDLICH)

Endlich zuende! Oder nicht? Lest selbst!

von Anfang und Ende

&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#000080&quot; size=&quot;2&quot;&gt;=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Dimicatio Finale \_/]=&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;<br />
© em2 © anime-reactor.de<br />
(Alle Rechte an Ranma ½ unterliegen Rumiko Takashi etc.)<br />
<br />
&lt;u&gt;&lt;font color=&quot;#000080&quot;&gt;Kapitel 13: ‚Von Anfang und Ende’ und ‚ein neuer Anfang eines Epilogs’&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;<br />
(Herzlich Willkommen zum 13. und letzten Teil von dAvE, nach 6 Monaten habe ich mich dazu durchgerungen ihn doch zu verfassen, nachdem ich wieder Ideen gesammelt hatte. Ich grüße hiermit ganz doll: Bahamut, Aya, FirebirdDE, moskito, JenJen, Nihao-Kun, waddema, sweet_kayokchen, süsse akane chan, Mark Soul, belezza und alle aus der alten Ranma.de Crew von damals!)<br />
<br />
&quot;Nun...&quot; Setzte sie wieder an. &quot;Zu aller erst aber einmal mein Kompliment, ihr müsstet unter Terrás Einfluss, die Energie da hinter mir, schon längst elendig verreckt sein... Aber was solls...<br />
<br />
Es geht ja auch anders... Ich könnte euch ja auch einfach...“ Er richtete seine noch freie Hand gegen die Gruppe, was die Rote Kugel hinter ihm aufzucken ließ. Rote Lichtblitze stoben von ihr weg, sammelten sich in seiner Hand, flossen wieder auseinander, fuhren seinen gesamten Körper entlang. Ehrfürchtig wichen Happosais und Cologne beide einen Schritt zurück. „Eindeutig böse...“ Brachte Happo seinen früheren Gedankengang zu ende. „Diese Energie ist abgrundtief böse, auch wenn es nicht die seine ist.“ Cologne nickte nur mit dem Kopf, ließ es dann aber sein weil es nur ärgerliche Migräne zur folge hatte. „Fanatisch, besessen, ich glaube das würde ganz gut passen...“ Presste sie zwischen ihren Zähnen heraus, während Nobuo nur verächtlich auf sie herablachte. „Jaja, das Alter macht sich bemerkbar?“ Mehr ein Witz als eine Tatsache, die niemanden zum Lachen brachte. „Schön, schön, da fühlt man sich gleich ein paar hundert Jahre, ich würde sagen, älter? Aber keine Sorge, vielleicht lasse ich mit mir reden und lasse wenigstens euch alte Knacker schmerzlos sterben, wer weiß wer weiß...“ Einer der Blitze schlug vor Ranmas Füßen ein, riss einen Krater in das sonst solide Material. Steinbrocken rasselten an den Wänden nieder in die tiefe, zumindest alle die, die nicht eine der Personen getroffen hatten. Das Rote Licht glich inzwischen mehr einer unsättlichen Sonne, und verbrannte in eben solchem Maß alle guten Gefühle, Schmerz blieb als einziges zurück, während das rot immer beißender wurde. Es schien keine Grenzen zu kennen, roter als rot.<br />
<br />
Seine Feder rutschte ihm aus der Hand. Ein Zucken wie schon lange Zeit nicht mehr war durch seinen Körper gefahren, ein rotes, kein blaues Zucken wie er es gewöhnt war, wie er es liebte wenn Gajan wieder ein neues Leben schuf. Tinte überflutete seine letzten Sätze, blutrote Tinte, gleich dem Blut endlosen Menschenmassen. Rotes Blut tauchte seine Blaue Schrift in einen waschigen, unerkennbaren Zustand, diese Seite würde niemand je wieder lesen können. Wieder, ein Zucken, ein Gleichgewicht drohte zu zerplatzen, sich in Wohlgefallen aufzulösen. Und noch ein anderes Gefühl, eines, das er schon seit Jahrhunderten verbannt und sich dagegen entschieden hatte. Waren aus Jahrhunderten schon Jahrtausende geworden? Mit einem Wink seiner Hand rauschte ihm sein Stecken entgegen, ein ebenso vertrautes Gefühl durchströmte ihn, als er ihn umschloss. Seine Finger fuhren durch die Kerben, Schlitze verursacht durch Messer, doch durch Magische zur Verzierung und anderen Gründen, nicht im Kampf entstanden. Seine gesamte Kleidung war Makellos, nur zwei stellen unter dem Umhang, kurz unter den Schultern waren komplett aufgerissen. Er erinnerte sich wieder, einst stand es in einem dieser Bücher, welche sich zuhauf stapelten, weder Katalogisiert noch registriert. Einst stand da das er Flügel hatte, weiße, todweiße Schwingen. Aber es kehrte zurück in sein Erinnerungsvermögen, seine letzten Aktionen, vom Instinkt dem er hier unterlegen war kehrten zurück. Frei, seine Gedanken waren frei, viel wichtiger, sein Körper war frei. Im Unterbewusstsein musste er lange genug bewusst handeln, zu stark war das Gleichgewicht das beide an ihre Orte band. Vertraut, der Griff des Schwertes fühlte sich vertraut an, dieses Kristall-Blauen Schwertes, das einst Narben und schlimmeres verursachte, und abwandte. Sämtliche Bindungen an diesen ort, diese Bibliothek seiner Erinnerungen brachen. Das Gleichgewicht sprang aus dem Schloss, er kümmerte sich nicht darum, wohl aber das ein paar Seelen, Geschöpfe die er seit dem Zucken in Gajan durch die Geburt, Seelen die er von diesem Moment an kannte. Sie standen zu nah, viel zu nah dort, wo das Ungleichgewicht alles vernichten würde was ihm in den Weg kam. Seine Schritte führten ihn weg von seinem Schreibtisch, hin zu einem riesigen Loch in Boden und Decke. Ein blaues Licht pulsierte, exakt in der Mitte. „Es tut mir leid...“ Sagte er, und wandte sich ab.<br />
<br />
„Das Gleichgewicht muss gebrochen werden, es tut mir leid. Aber ein Rotes Licht kann keine Freude bringen, lieber vernichte ich es...“ Das Licht leuchtete weiter vor sich hin, blau ,so tief wie der Ozean, so reich an leben. Doch der eine war seinem Gefängnis soeben entwichen...<br />
<br />
„Schön, schön, dann will ich euch mal den Gnadenstoß versetzen, schön, schön...“ Ein Windhauch erfüllte den Raum, blies Teile des roten Lichtes einfach weg, türmte sich schließlich in der Mitte auf und verschluckte die Blitze. „Pah, einen Windstoß, fällt Gajan nichts besseres ein?“ Ein dreckiges Grinsen legte sich auf Nobuos Gesicht, noch mehr Energie sollte sich seinem Willen nach sammeln. „Aber es ist nicht Gajan der kommt... Was kommt ist nicht der lebendige Tod allen Rotes, sondern das tödliche Leben... Und diesmal höre ich nicht auf die Planeten, diesmal wird keine Gleichung ausgeglichen, auch wenn das bedeutet das ich nutzlos werde und verschwinde...“ Eine Stimme huschte durch die Hallen, mitgetragen vom Wind, der nun in lodernden, abwechselnd blauen und roten Flammen aufging. Strahlend weiße Schwingen erhoben sich aus dem Feuer, wie ein Phönix, verbrannten die Augen, schluckten jegliches anderes Licht im Raum, bis selbst das Rot nur noch ein Fünkchen war. Ein Knall erfüllte die Luft, Ranma und die Gruppe wurde von den Füßen gerissen, Akane aus den Armen von Nobuo befreit und weggeweht. Nach und nach fielen alle dem Druck der Explosion zum Opfer, schlossen ihre Augen und verschwanden bewusstlos im Licht...<br />
<br />
« Ich weiß nicht genau was damals passierte, wie schon einmal, vor 40.000 Jahren. Ein Blackout, wieder war ich außer Stande meine Gefühle zurückzuhalten. Ich schaffte es gerade noch meine letzte steuerbare Kraft darauf zu lenken, alle außer uns beiden, die wir noch eine Rechnung hatten, nach Nerima zu retten. Woher ich weiß das sie dorthin gehörten? Nennen wir es Intuition. Als ich wieder ein wenig Kontrolle erlangte, verfluchte ich es gleich wieder, obwohl ich es nicht dufte. Ich hatte mich entschieden, die ewige, 40.000 jährige Gleichung unser beider Existenz zu brechen. Damals, im offenen Konflikt, oder besser danach, erwachte ich erst nach rund zwei Wochen. Der Anblick, der sich mir bot, hat sich bis heute in mein Gedächtnis gebrannt, einer der Gründe warum sein Plan scheiterte. Leichenteile, zerfetzte Körper der Drachen und Omicron, scheußlicher Leichengestank, Heerscharen von toten Menschen, Opfern die nie hätten gebracht werden dürfen. Ich hatte das getan. Den Krieg verhindert, aber um welchen Preis? Nie wieder wollte ich SIE oder eine ihrer Nachfahren mit den Händen, die das Schwert führten, den Händen, die sogar selber zerfetzt hatten; berühren, nie wollte ich ihr das Antun, und so entschied ich mich gegen sie. Nobuo hätte mich ihretwegen nie wirklich hinlocken können, vielmehr hat ihm Gajan vorgespielt ich hätte noch Interesse, verdammte Gleichungen. Sein zweiter Fehler waren die Omicron, sie existieren, seit meiner schmerzhaften Erinnerung nicht mehr, wie sollte er sie also aufhetzen können? Und ohne die Omicron, ist auch Terrá schwach. Er hätte nicht gewinnen können. Warum ich trotz allem eingegriffen habe? Um zu entkommen, endlich frei zu sein. Und nun, da ich es bin, sitze ich hier im Glauben, das er noch irgendwo da draußen ist. Ob ich ihm das nächste Mal vielleicht als alter Genosse entgegentreten kann? Ohne Gewalt? Freuen würde es mich. Woher ich weiß das Nobuo noch lebt? Ich lebe doch auch noch, Gleichungen über Gleichungen. In Ranmas Gedanken fand ich ein einzelnes Zitat, aus einem Film glaube ich, das begründen kann wie ich mich der Gleichung stellen konnte, auch wenn es dort in anderem Zusammenhang verwendet wurde, sicher: ‚Was glaubst du was ich bin? Ein Mensch?’<br />
Kein Mensch konnte so etwas entwerfen, und doch konnte es nur ein Mensch umwerfen, halb bin ich ja einer, auch wenn mich viele als den anbeten der Gott genannt wird. Dabei versuchte ich mit Jesus doch nur ein bisschen Leben in die Bude zu bekommen, wobei alle Kriege von Nobuo ausgingen, nunja, fast alle. Ich glaube mit den Kreuzzügen wollte er mich ärgern... Wer weiß was wir noch alles anstellen, nun da wir unabhängig von Gajan operieren können, an keine Regeln mehr gebunden sind. Vielleicht könnten wir zusammen einen Nervbolzen erschaffen, jemand der glaubt ein Star zu sein, ich hätte sogar schon einen Namen, Daniel, als Vorname, klingt doch gut oder? Aber ich weiche ab. Was Ranma &amp; CO angeht, so werden wir über sie wachen, als Gegenleistung für das was sie erfahren und durchgemacht haben. Erinnerungen lassen wir ihnen, wenn es einen Grundsatz seit dem Ungleichgewicht gibt, dann ist es den Willen des Menschen zu belassen. Rat geben ja, Entscheidungen übernehmen, nein... Er ist glücklich mit Akane verheiratet, seit sechs Jahren nun. Ich habe