There are always two souls on earth, which belong together

It is a destiny to find this human soul

Kapitel 1-4

There are always two souls on earth, which belong together von Agent_Aiko

Also Leute dies ist meine erste FF.... ihr könnt mich aber trotzdem kritisieren. (Ich kann das vertragen, macht euch also keine Gedanken um mich, außerdem weiß ich selber, dass ich schlecht bin!)

1.Kapitel

Eine Geschichte, sie beginnt meistens damit, dass jemand geboren wird und sie endet damit, dass jemand stirbt. Das nennt man dann Leben.
Genau genommen hatte ich gar kein richtiges Leben... bevor sie starb hatte ich mal eins, aber dies ist solange her... konnte ich mich überhaupt noch an sie erinnern?
Mit der Zeit verblasste die Erinnerung an sie und somit auch der Schmerz, den ich seit ihrem Tod mit mir herumtrage.
Mein Leben nahm ich eigentlich gar nicht richtig wahr.
Ich war wie in Trance.

Ich ging an einen Ort, der sich Schule nannte. Dort sollte ich etwas lernen, aber für solche Dinge gab es in meinem „Leben“ keinen Platz.
Und Zuhause beachtete ich die Leute nicht, die sich meine Familie nannten.
Das Einzige, dass mein Leben mit Glück erfüllte war Kampfsport.
Wenn ich kämpfte konnte ich frei sein, ich hatte einen Willen. Zu fühlen, wie die Stärke bei jedem Tritt, bei jedem Schlag, durch meinen Körper floss und wie sich meine Muskeln anspannten, dass machte mich glücklich und ich fühlte mich stark.
Wenn ich anfing zu kämpfen, fühlte ich mich wie ein Adler hoch über den Wolken,
stolz und unberührbar, wenigstens für einen Moment.

Doch dann kam er, er mit seinen himmelblauen Augen und ich war einfach gefangen,
gefangen in seinem Sog.
Am Anfang war er nur Luft für mich.
Doch dann war er für mich der Wind bei dem ich meine Schwingen ausbreiten konnte,
und davon flog.
Mein Verlobter Ranma, Ranma Saotome.
Er war es der mir die Augen öffnete und mir half den Schmerz zu vergessen
Und nach vorne zu blicken.

2.Kapitel

„ Ranma, tu ihm bloß nicht weh!“ Er war wie jeden Tag hinter P-Chan her, ich wusste nicht warum er dies immer tat, doch er kümmerte sich um mich und ich vergaß den Schmerz des Alleinseins.
„ Warum lässt du dieses dreckige kleine Ferkel in deinem Bett schlafen?!“
„ Das geht dich nichts an. Lass ihn bloß in Ruhe!“ Ich schlug mit meinem Holzhammer auf ihn ein, eigentlich wollte ich ihn gar nicht treffen, doch nun lag er auf dem Boden.
P-Chan hatte sich schon längst in Sicherheit gebracht. Ranma drehte sich um und zu meiner Überraschung grinste er. Keine Beschimpfungen, nichts!
„ Du bist wirklich etwas Besonderes, Machoweib.“
Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mir wurde heiß und für einen kurzen Moment stieg mir die Röte ins Gesicht.
Er grinste immer noch, die Situation wurde mir ziemlich peinlich. Ich schnappte mir schnell P-Chan und lief in mein Zimmer.
Ich schmiss mich auf mein Bett.
„ Er ist so anders P-Chan. Völlig anders. Ich weiß er beschimpft mich, aber er hat auch eine andere Seite.“
In Gedanken fügte ich hinzu: Eine sanfte, nette Seite. Er ist eigentlich immer da wenn ich ihn brauche, wenn ich in Schwierigkeiten bin rettet er mich.
Meine Augenlieder sanken und ich schlief ein.

3.Kapitel

Ich wurde durch Kampfgeschrei wach, es musste spät sein.
Die Sonne war verschwunden und nun leuchtete der Mond am Himmel. Ich machte das Fenster auf und die kalte Nachtluft peitschte mir ins Gesicht. Ich atmete sie in tiefen Zügen ein. Ich blickte mich um, dann sah ich die Umrisse einer Gestalt. Als ich genauer hinsah, erkannte ich Ranma. Er musste bis eben noch trainiert haben, er lag flach im Grass und der Schweiß glitzerte auf seiner Stirn und auf seinem ganzen Oberkörper.
Durch das Mondlicht sah man, dass seine Augen geschlossen waren, er hatte seine Arme hinter seinem Kopf verschränkt, er lächelte. Der Wind spielte mit seinen Haaren.

Ich weiß nicht was mich damals dazu bewegt hat, vielleicht seine Anziehungskraft, irgendwie fühlte ich mich zu ihm hingezogen.
Ich ging hinunter, dann in den Garten. Dort lag er, die Augen noch geschlossen im Grass. Irgendwie wusste ich in diesem Moment ganz genau was ich tat.
Ich ging auf ihn zu und legte mich neben ihn. Er zuckte nicht, er fragte mich nur:
„ Woran denkst du?“
„ Mein Kopf ist wie leer gefegt. Und du?“
„ Geht mir genauso ... Hör zu Akane, können wir nicht Freunde sein? Ich meine ...“
„ Ich weiß was du meinst.“
„ Schließlich sind wir verlobt.“
„ Mhm ...“
Wir lagen eine ganze Weile dort ohne ein Wort zu sagen.
Irgendwann schlief ich ein.

4.Kapitel

„ Akane, Ranma!“
Ich schlug meine Augen auf und sah die Füße(?) Kasumis.
„ Akane was macht ihr da?“ Fragte sie verwundert.
Erst jetzt bemerkte ich die ungewöhnliche Situation.
Ranma lehnte an mir, seine Arme fest um mich geschlungen. Ich lag mit dem Rücken zu ihm, da merkte ich wie er schnell seine Hände wegzog.
Kasumi sah uns nur mit einem merkwürdigen Blick an und sagte:
„ Keine Angst ich sage Vater nichts davon."
Ranma wurde ganz rot.
„ Es ist nicht so wie du denkst.“
„ Es ist schon in Ordnung, Ranma.“
Ich versuchte einzugreifen.
„ Aber Kasumi...“
„ Ist schon gut. Geht schnell rein bevor euch jemand sieht.“
Ranma und ich gingen mit hochroten Köpfen ins Zimmer. Kasumi rief uns nach:
„ Fängt schon mal mit dem Frühstück an, die anderen schlafen noch.“
„ Geht klar!“
Wir saßen also da, keiner wagte etwas zu sagen, bis...
„ Hm, hm!“ Er hustete, „ das t-tut mir wirklich leid, Akane.“
„ Ist schon gut.“
Er sah ziemlich verwundert aus.
„ Bin ich den sonst immer so schlimm, Ranma?“
„ Nein, nein. Ist schon gut.“
Ich musste grinsen. Dann machte er plötzlich den Vorschlag:
„ Komm wir gehen schon mal los.“
„ Es ist doch noch viel zu früh, wohin willst du denn gehen?“
„ Das wirst du schon sehen. Komm schon.“
Und er zog mich einfach mit.

So das war’s fürs erste. Ich hoffe es hat euch gefallen. Naja, wenigstens ein bisschen.
(Wenn ich auch nur ein Kommi bekomme würde, wäre ich überglücklich!)
Eure Agent_Aiko