Fanfic: Ein Kuss, mehr nicht ......
Augen aufschlug umarmte das Katzenmädchen die zukünftige Königin. „Hitomi ich hab schon solche Angst um dich gehabt!“ „Wo ist Van?“, Hitomi´s Stimme klang gebrochen und sie richtete sich langsam auf. „Er wartet mit den anderen Herrschaften ihm Thronsaal. Aber nun sag doch was los war!“, drängte Milerna. „Ich hatte wieder eine Vision!“, mit Tränen in den Augen schluchzte Hitomi „Ich muss unbedingt zu Van.“ Erschöpft kletterte sie aus dem Bett. Da sie schon oft bei Milerna im Palast war kannte sie den Weg zum Thronsaal und als sie dort ankam drückte sie rasch die Tür auf. „Van“, rief sie in den Saal hinein und schon lief der Gerufene auf seine Geliebte zu und schloss sie in seine Arme. „Hitomi, wie fühlst du dich? Was ist passiert?“, als er in ihre verweinten Augen saß und ihre Angst erkannte, verstand er sofort. „Eine Vision“ antwortete Merle für Hitomi und schritt auf die beiden zu. „Was?“, er wendete den Blick von Merle ab und fragte Hitomi „Ist das wahr? Was hast du gesehen?“ Er packe sie bei den Schultern und sah sie fordernd an. „Es wahr schrecklich. Alle …alle haben sie gekämpft. So viele Tote, und dann hab ich dich gesehen. Du hast ….du hast“, die Tränen verhinderten das sie weiter sprechen konnte und sie brach in Van´s Armen heulend zusammen. „Ist ja schon gut….“, versuchte Van sie zu beruhigen, aber irgendwas in seinem Herzen sagte ihm, das nichts gut ist.
„Ein Krieg …..“, stammelte Hitomi, „.. es wird wieder Krieg geben!“ Ihre Finger verkrallten sich in ihren Armen und die Angst schüttelte sie. Aber
urplötzlich hörte sie auf zu zittern und kniete ganz still da, die
Augen unglaublich weit aufgerissen. Ihr Atem, den sie für Sekunden
angehalten hatte ging so unkontrolliert und schnell das Van befürchtete sie
könnte sterben. Auf einmal schrie Hitomi verstört „Sie kommen!“
Einen kurzen Augenblick, nachdem sie das schrie, stützte die Südwand
des Palastes ein und eine Schar feindartiger Gymilefs standen in einer Reihe vor den Erschrockenen Monarchen. „Zaibacher“, rief Van. „Farnelia“, rief der Zaibacher Abgesandte. „Freit?“, Dryden war entsetzt. „Asturia?“, Chid verstand es nicht, genau so wie alle anderen Herren der verschieden Länder. Denn vor ihnen stand ein Gymilef aus jeder Armee eines Herrschaftslandes. „Was soll das?
Wie ist das möglich?“, fragen über fragen kamen aus den Mündern
der verwirrten Leute und keiner wusste auch nur annähern eine Antwort.
Als auf einmal die Gymilefs zu kämpfen anfingen, rannten die Menschen die
sich im Thronsaal befanden, aus dem Zimmer hinaus in die Freiheit. Van holte jedoch vorher noch sein Schwert und fragte sich ob nun alle verrückt
geworden sind, während er den anderen nach draußen folgte. Doch dort
bot sich ein Schauderhaftes Bild. Die Verschiedenen Länder waren im Streit
miteinander und kämpften.
Ein Gymilef von Asturia drohte Hitomi und Merle zu zertrampeln während er
mit einem Soldaten aus Zaibach kämpfte. Van riss die beiden um und
schützte sie so vor dem Tod. Hitomi hatte derweil das Bewusstsein verloren.
„Merle, wir müssen hier weg!“, rief er seiner Freundin zu und nahm seine
Geliebte auf den Arm. Das Katzenmädchen rannte nun gemeinsam mit dem
König Richtung Kutsche doch im selben Augenblick fiel ein riesiges Schwert
auf das Fahrzeug und zerstörte es somit. „Van, Merle hier lang!“, rief
ihnen Allen zu und deutet das sie ihm folgen sollten. Der Krieger des Himmels führte sie zum Crusador. „Flüchtet mit den Herren in die Berge! Ich
sorge hier für Ruhe!“, kommandierte Allen seine Soldaten und machte sich
auf den Weg zu Sheherazarde, als in Van plötzlich am Arm packte. „Das
kannst du vergessen. Ich werde mit dir kämpfen. Immerhin sind auch meine
Leute durchgedreht. Also bring mich nach Farnelia zu Escaflowne!“, forderte Van.
„Nie im Leben, willst du das Leben dieser Leute riskieren?“, Allen deutete auf die Monarchen., „Wenn wir dich nach Farnelia bringen riskieren wir, das einer der Gymilefs euch folgt und umbringt!“ „Das gleiche riskierst du auch auf den Weg in die Berge. Bring mich zu Escaflowne!“, brülle Van und zog sein Schwert aus der Scheide. „Van…Na gut! Männer bringt den König nach
Farnelia“, knurren erteilte Allen, trotz Widergedanken, diesen Befehl. Er konnte nicht anders denn Van hatte sein Schwert an Allens Hals gepresst.
Während der Crusador nach Farnelia flog, sah Merle mit Van dem
schrecklichen Schauspiel hinter her. „Ich dachte wir hätten Frieden“, Merle
könnte nicht verhindern das ihr die Tränen über die Wangen
rannen. „Ich auch…“, Van setzte ein besorgtes Gesicht auf und drehte sich zu seiner ohnmächtigen Freundin um. „Hitomi“, in seiner Stimme lag tiefe
Sorge, aber es schien so, als ob Hitomi es hören könnte, denn sie
schlug ihre Augen wieder auf. „Van“, der angesprochene nahm sie in den Arm und Hitomi drückte sich an ihn. „Warum musste das passieren? Warum wieder
Krieg?“, die Visionärin fragte dies ohne Tränen, sondern mit vollem
ernst. „Ich weis es auch nicht… “
Der Crusador landete vor dem Tor zu Farnelia und Van rannte hinaus. „Hitomi,
Merle ihr beiden bleibt im Crusador und flieht in die Berge!“, bestimmte Van und wollte schon weg rennen als Merle schrie „Nein, das werde ich nicht tun! Ich bleibe bei dir!“ „Genau so wie ich!“, mischte sich Hitomi ein und die beiden sprangen von Bord. Van wollte schon wieder Worte geben, aber als er in die bestimmten Gesichter sah, musste er lächeln. „Sie waren mir ja auch damalseine große Hilfe“, dachte sich der König und lief mit den beiden durch die Gassen seines Landes zum Schloss.
„Ahhhh“, Hitomi brach im Schloss wieder nieder. Sie hatte wieder ein Vision. Sie stand hinter Van. Er kniete blutverschmiert, mit dem Rücken zu ihr, auf den Boden und ein dunkler Schatten richtete ein Schwert auf ihn. Mit seinem leisen Pfiff sauste das Schwert herab in Van´s Körper so dass sein Blut heraus spritze. Das Blut spritzte auch auf Hitomi und sie fühlte diese ekelhafte wärme. Sie sah noch wie Van´s lebloser Körper zu Boden kippte und wachte dann aus der Vision auf. „Van … du … du wirst… du wirst sterben…!, stammelte Hitomi noch bevor sie in eine Ohnmacht fiel „Nein!“, Merle schlug die Hände vor den Mund und starrte Van an. Dieser war genau so geschockt wie Merle, doch er brachte noch Hitomi ins Bett und küsste sie ein letztes mal noch auf die Lippen. „Falls wir uns nicht mehr wieder sehen sollten: Ich liebe
dich!“
Ende Teil 2