Fanfic: Ein Kuss, mehr nicht ......

her liefen und alles fertig machten, saß Van auf Escaflowne uns dachte über den Kampf nach. „Woher kamen die überhaupt? Und warum griffen sie uns an?“, vergeblich versuchte er sich das alles zusammen zu reimen. Leise Tapsgeräusche ließen ihn aufhorchen und als er den Kopf hob und nach unten sah, blickte er in ein trauriges Gesicht. „Merle, was gibt’s?“ „Ach mein Van“, Merle kletterte auf Escaflowne und lies sich neben Van nieder, „Ist alles in Ordnung mit dir?“ „Ja, schon, aber…“ Van wusste nicht recht wie er es sagen sollte und sah Merle an. „.. du weißt nicht wieso sie angegriffen haben.“, beendete Merle den Satz und lächelte in an. „ich versteh dich Van.“ Ja, das mochte Van so an Merle, sie verstand ihn. Sie fragte nicht warum er kämpfte und ob er es wollte oder nicht. Sie nahm es einfach hin. Zwar machte sie sich Sorgen um ihn, aber sie würde ihn nie gegen seinen Willen festhalten. Van griff unter sein Hemd und fischte die Kette heraus, die er von seiner besten Freundin erhalten hatte. „Hier, vielen Dank“, der König hielt Merle ihre rote Feile vor die Nase. Leicht den Kopf schüttelnd schob sie seine Hand mit der Kette zurück. „Behalt sie. Ich schenk sie dir. Damit du auch was von mir hast das dich beschützt, und nicht nur von Hitomi“, Merle deutete auf den Anhänger der früher Hitomi gehörte. Lächelnd band sich der junge König seinen neuen „Glücksbringer“ wieder um. „Danke“, sagte Van und stand auf, „Ich muss noch einiges Erledigen, wir sehen uns dann beim essen.“ Mit dieser Erklärung sprang er von Escaflowne und lief aus der Tür. Merle sah ihm noch hinter her, solange bis er aus dem Raum war.
„Ach mein Van“, flüsterte sie traurig und besah sich Escaflowne. „Warum muss er wieder kämpfen. Was ist wenn ihm etwas zustößt. Ich weiß
genau das der Kampf noch lange nicht vorbei ist. Was ist wenn wieder so ein
schrecklicher Krieg anfängt?“, schon beim Gedanken daran bekam die Kleine
Angst. Sie zog die Knie an und schlag ihre Arme darum. „Ich bitte dich
Escaflowne. Beschütze meinen geliebten Van. Und wenn du mein Leben dafür nimmst.“ wieder rannen ihr die
Tränen über die Wangen und als eine davon auf den Gymilef fiel,
leuchtete der Energist auf. Hitomi lehnte an der äußeren Wand des Raumes und hörte alles was das Katzenmädchen sagte. „Oh Merle“, dachte sie und ging leise davon.

„Wir postieren rund um Farnelia Wachen, für den Fall das die feindlichen
Soldaten hier auftauchen.“, sagte Van und Allen schlug vor das auch seine Leute wache hielten. „Diejenigen die noch dazu in der Lage sind, werden nach Asturia gehen und versuchen es nach und nach wieder aufzubauen. Natürlich unter dem Schutz der Soldaten.“, gab Dryden zu besten und Milerna sagte dazu „Ich werde selbst verständlich dabei helfen.“ Da Dryden wusste wie dringend Hilfe gebraucht wird, protestierte er nicht mal, sondern nickte nur. „Ihr könnt auf unsere Hilfe zählen.“, mischte sich nun auch Hitomi ein. Nachdem sie noch eine Weile darüber diskutierten, was als nächstes gesehen sollte, gingen sie in den Speisesaal, wo schon ein reich gedeckter Tisch stand. Milerna hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie hier köstlich zu Abend speisen, während die armen Asturianer nichts hatten. Hitomi bemerkte Milerna´s mitleidigen Blick und konnte erahnen an was sie dachte. „Komm doch mal schnell mit, Milerna“, sagte Hitomi und entschuldigte sich bei den Freunden das sie kurz
den Tisch verlassen. Obwohl die Königin nicht ganz verstand, folgte sie
ihrer Freundin und fing plötzlich an zu strahlen als sie aus dem Fenster
sah. Alles Leute aus Asturia wurden Königlich bedient. Genauso wie sie,
hatten alle andern köstliche Speisen vorgesetzt bekommen. „Van hat sich
darum gekümmert.“, lächelte Hitomi als Milerna sie ansah. „Vielen
Dank!“, freute sich die Königin und beide Mädchen gingen zurück
in den Speisesaal. Jetzt konnte auch Milerna mit aller Kraft beim Essen
zuschlagen. Nachdem sich der königliche Freundschaftskreis noch über
ihre jetzige Lage eine Weile unterhielten, gingen sie zu Bett.
Erschöpft lies sich Van in sein Bett zurück fallen. Er konnte nicht
mal mehr eine klaren Gedanken fassen, denn die Müdigkeit übermannte
ihn. So fiel er in einen tiefen Schlaf.

Verworrene Dinge kamen in seinem Traum vor und er fand sich in seinem Gymilef wieder. Riesige Blutlachen bedeckten den Boden doch nirgends war auch nur eine Menschenseele zu sehn. „Was zum…?“, fragte er in die Einsamkeit hinaus und stieg aus Escaflowne aus. Plötzlich tauche ein helles Licht auf, und aus diesem Licht ragten weise Schwingen. „Van...“, eine Stimme hallte aus dem Schein die Van sehr bekannt vor kam. Das Licht erlosch und auf einmal war seine Mutter Varie vor ihm. „Mutter, wie…?“, weiter kam er nicht, zu sehr war er überrascht. „Mein geliebter Sohn, hör mir zu. Hör auf dir dies zu Wünschen,“ Varie deutete mit einer großen Armbewegung über das Blutbefleckte Land „sonst wird es zu schlimmeren Ereignissen kommen.“ „Aber Mutter, … wieso wünschen… ich? Ich habe mir nie einen Krieg gewünscht, nie!“, Van verstand nicht warum sie ihn eines solchen Verbrechens beschuldigte. „Tief ihn deinen Herzen hegtest du diesen Wunsch. Ich bitte dich, hör auf.“ „Aber ich will das doch nicht, so glaube mir doch.“ Varie erkannte die Ehrlichkeit in Van´s Augen und Worten und schloss ihren Sohn in die Arme. „Dann wird alles wieder gut werden.“ sie lies Van wieder los und entfernte sich langsam. Doch Van wollte noch länger so gehalten werden. Er wollte länger bei seiner Mutter bleiben und diese Wärme spüren. Aber Varie entfernte sich immer weiter. Er konnte sie nicht mehr von Boden aus erreichen. So breitete auch er seine weiten weisen Schwingen aus und konnte so seine Mutter wieder erreichen. Fest schloss er sie in seine Arme und Varie flüsterte leise „Ich liebe sich mein Sohn!“ Sie küsste noch seine Stirn, und löste sich dann in nichts auf. Van landete wieder auf den Boden. Die Federn die aus seinen Flügeln glitten, zerfielen bei Berührung mit dem Boden und auf einmal dachte Van an Merle. Er wusste nicht wieso, aber etwas sagte ihm das Merle genau so zerbrechlich ist. „Schade das man sie nicht halten kann“, erschrocken drehte sich Van um erblickt Hitomi die gerade ihre Hand ausstreckte um eine Feder darin verschwinden zu lassen. „Hitomi?“ „Varie hat auch mich hier
her geholt.“ „Ich hab es mir nicht gewünscht….!“ schrie Van gleich, noch
bevor Hitomi etwas sagen konnte. Kurz war sie erstaunt, doch dann bekam sie
wieder diesen weichen Blick und ging auf Van zu. Sie legte ihre Hand auf seine Wange und streichelte diese zärtlich. „Ich weiss….“

Van wachte überrascht auf. War wirklich er an allen Schuld? Er stand auf
und schlich in den Gang hinaus. Leise öffnete er die Tür zu Hitomi´s
Zimmer und trat ein. Er setzte sich auf ihr Bett und legte eine Hand auf ihre Schulter. Hitomi öffnete ihre Augen und sah ihn mit dem gleichen Blick an wie vorhin. „Ich weiss…“, sagte sie noch ein mal und richtete sich auf. Sie legte ihre hand auf die seine und gab ihm still Mut. Doch plötzlich fing ihre Hand an zu zittern und wieder riss sie die Augen weit auf. Eine Vision holte Hitomi ein und riss sie auf das Schlachtfeld auf dem sie Dolurnkirk getroffen hatte. >> Es ist soweit. Das Schicksal muss sich erfüllen. Es ist mein Schicksal den Wunsch des jungen Mannes wahr werden zu lassen. Und sein Schicksal ist es zu kämpfen und zu sterben.>> „Warum?“ Hitomi wollte eine Antwort doch das einzige was der Kaiser sagte war „Weil es unser Schicksal ist!“ Dolurnkirk verschwand und hinter Hitomi brach ein Getöse aus. Sie drehte sich um und stand nun in Mitten des Marktplatzes von Farnelia. Das Getrampel von Gymilefs kam immer Näher und auf einmal stürzten die Schutzmauern, die Farnelia umgaben, ein. Ein ganzes Heer feindartiger Soldaten aus ganz Gaia rückte in ihren Kampfmaschinen an und