Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 24

Kapitel: Aussprache

Hi ihr Lieben!

Lange ist es her.....nun ja, etwas länger. Ich habe eine kleine Schreibpause (unfreiwillig, Inspiration fehlte ^^) gemacht und wieder angefangen, als dieses Forum „umgeräumt“ wurde. Und dann versank alles im Chaos und ich fand nichts mehr wieder. Also habe ich gesucht, bis ich meine Lieblings-FF- Schreiberinnen fand und sie mir gleich in meine Favoritenliste gespeichert! Jaaa, ein Klick und ich kann euch lesen ^^. Ich habe mich allerdings erst mal nicht getraut, meine FF on zu stellen. Habs mit einem Gedicht probiert und das klappt ja auch, deshalb gibt’s nun wieder neue Teile von mir. Bilder habe ich auch hochgeladen. Da am besten nach meinem Nick suchen oder folgenden Link in den Browser kopieren: http://dbz.4players.de/fanarts/fanart.php?doc_modus=zeichner_liste&auswahl=44385 Wenn ihr mögt, dann guckt doch mal rein! Über Anregungen und Kritik freue ich mich doch immer. Ish`Tahr wird auch demnächst mal folgen ;)

Tja, was habe ich sonst noch so getrieben? Eigentlich nicht viel, war viel arbeiten, habe mich nach einem anderen Job umgeguckt und geplant, wie ich meine erste Wohnung einrichten will ^^. Dazu sollte ich aber erst mal eine haben.....Ich werde im September 23, jetzt muss ich aber echt mal raus.....Aber dazu muss ich mehr Geld verdienen, bei dem mickrigen Gehalt kanns nicht bleiben.....Ja ja, was für Probleme, hach. Andere haben nichts zu essen.

Ähm, irgendwie kann ich nicht alle Namen der Kommischreiber sehen, aber wenigstens sind sie da.....

@Mel
Erstmal alles Gute zur bestandenen Prüfung!! Gut abgeschnitten? Warst du sehr nervös? Ich habe mich immer voll zur Ruhe gezwungen, als ich aber dann doch abgefragt worden bin, wurde ich aufgeregt, was mich dann Müll erzählen liess.....na toll ^^ Dann schreib mir mal bitte ne PM, wenn dein neuer Teil drausen ist!

@Katha- Herzchen
Ja, wer „sie“ ist, das klärt sich gleich ;). Auch, was Ish für ein Bursche ist, wird bald aufgeklärt.
Dieses Gedicht da, das ging nicht um Lyn und Kai. Ich meinte da niemand bestimmtes, passte nur grade zu einer anderen Yaoi- Story, die ich gelesen hatte. Mutiere anscheinend zu einem Yaoi- Otaku o_0 ....Nee, so schlimm ist es dann doch nicht ^^ Ich hoffe, diesmal ist mein Teil länger geworden.

@Melody- Maus
Ja, zu Lyns Vergangenheit erfährst du in diesem Teil alles. Und mit Ish wird auch bald aufgeklärt^^
Muss mir noch einen Hintergrund zu ihm einfallen lassen. Bis jetzt habe ich so Ideen, was er mal war.

@Bey- Girl
Das freut mich sehr, dass dir meine Story gefällt! Freue mich immer über neue Leser. Dann weiss ich, dass ich nicht ganz Quatsch schreibe ^^

@aoko
Es geht weiter!^^

So, genug gebrabbelt, weiter!

Teil 24- Aussprache

„Oh, Himmel.“, stöhnte ich. Der Traum, nach so langer Zeit wieder dieser Traum. Ich beruhigte mich schließlich und stellte fest, dass ich eingeschlafen war und Ish mich in mein Bett gelegt hatte. Ich atmete tief aus und sah auf die Uhr. Es war bereits Nachmittag und ich verspürte ein Hungergefühl. Ich schlich in die Küche und schmierte mir eine Scheibe Brot. Wenigstens bin ich so Kai nicht mehr begegnet, der konnte mir nämlich noch eine Weile gestohlen bleiben. Ich schlüpfte anschließend in meine Reitkleidung und begab mich in den Stall, wo ich Lolandri sattelte. Ich wollte Dressur mit ihr durcharbeiten und mich nur auf sie konzentrieren. Danach, wusste ich, wird mein Kopf wieder frei sein und ich war gerüstet, um mit Kai zu sprechen. Zuvor ging ich ihm aber weiterhin aus dem Weg, verbrachte Zeit mit der Pferdefütterung, unter der Dusche und mit einem gutem Buch. Ich wusste auch nicht genau, was ich ihm sagen wollte. Eine Entschuldigung, warum ich mich am Morgen so aufgeregt hatte, lag gedanklich schon parat und wartete auf ihren Einsatz. Doch sollte ich mich noch mal zu seiner Vergangenheit äußern? Ihm sagen, dass es mir leid tut, er aber nun lebt und sein Leben auch angehen sollte? Durfte ich mich da überhaupt einmischen? Im Grunde hatte ich keine Probleme damit, anderen meine Meinung zu sagen, Ratschläge zu verteilen oder Kritik auszusprechen. Hier lag der Fall aber schon anders, eine derartige Situation war auch für mich neu. Dieser junge Mann war völlig desillusioniert aus der Abtei geflohen, schlug sich dann über ein Jahr mit einfachen Jobs durch und lebte meist auf der Strasse, bis er Mr. Dickensen traf und ins BBA- Trainingsgebäude zog. Menschlichen Kontakt und Nähe zu anderen musste er erst lernen, auch, dies zuzulassen. Selbst nach all den Jahren hatte er seine Zweifel, Ängste und Vorurteile nicht vergessen und lebte danach, war immer vorsichtig, skeptisch und angespannt. Vielleicht sollte ich ihm einfach sagen, dass er vertrauen sollte und nicht immer vor anderen davon rennen konnte, sobald man sich ihm näherte. Seine Freunde hatten es geschafft, aber auch nur durch viel vergangene Zeit und den damit verbundenen Erlebnissen. Das hatte sie zusammen geschweißt. Nur deshalb öffnete er sich ihnen. Ich grübelte. Wahrscheinlich würde er eher sauer werden und mich anfauchen, was es mich denn anginge, ob es mir den nicht verständlich genug wäre, dass er nicht der smarte Traummann aller Frauen war. Ich zuckte mit den Schultern. Ich werde es ja sehen, lasse ich die Situation am besten einfach auf mich zukommen, dachte ich ratlos.

Ich kaute grade ein Stück Brot mit Käse, als Ray in die Küche trat. „ Ich war mit Kai bei dem Waldsee. Wir hörten einen Hubschrauber und sahen ihn plötzlich tief über den Bäumen fliegen. Der war vielleicht riesig. Kai hatte gleich so ein schlechtes Gefühl, oder besser: Mal wieder so ein schlechtes Gefühl! Wer sollte das denn schon sein?“ Ray lächelte wegen seines misstrauischen Freundes. „Hm....., Biovolt vielleicht?“ Es sollte unbesorgt klingen, doch hörte Ray den ernsten Unterton genau raus. „Das war kein Witz jetzt, oder?“ Ich schüttelte den Kopf. „Ish hat was gespürt, irgendwelche Bitbeastauren. Sie versprühten ihm nicht grade pure Freundlichkeit entgegen. Wir sollten die Augen offen halten, denn sie könnten es tatsächlich gewesen sein.“ „Shit! Das gibt’s doch nicht! Abwarten bis zum Tunier können die wohl nicht, oder was haben die vor, wenn sie die Gegend hier per Luft absuchen?“ Ich schüttelte wieder den Kopf. Ich bat Ray noch, es den anderen zu sagen, dann ging ich hinaus. Ich wollte mir den Sonnenuntergang ansehen und setze mich auf einen Weidezaun. Irgendwann hörte ich Schritte hinter mir, aber ich drehte mich nicht um. Ich wusste sowieso, dass es Kai war. Er lehnte sich lässig mit dem Rücken an das Gatter und verschränkte die Arme vor der Brust. Der leichte Wind zauste durch seine Haare und er strich sich eine Strähne aus den Augen. Er drehte seinen Kopf zu mir und sah in meine Augen. Ich erwiderte den Blick so fest, dass es schon provozierend wirkte. Ein sanftes Lächeln umspielte plötzlich seine Mundwinkel. Das warf mich ja jetzt aus der Bahn und erstaunte mich. Damit hatte ich nicht gerechnet, eher mit einem grimmigen Kai, der mir fast an die Kehle springt! Ich hatte ihn den Tag über ignoriert und bin ihm so gut es ging, aus dem Weg gegangen.

„Hör schon auf, Lyn. Ja, es tut mir leid! Wirklich! Das war unüberlegt von mir, was ich da heute morgen zu dir sagte. Du hattest ja recht. Ich war sehr froh, dass ich es dir erzählen konnte. Ich merke immer wieder, wie sehr mich das doch noch beschäftigt und wie es mich runterzieht. Ich scheine mich aber nicht groß verändert zu haben, denn sonst würde da nicht so was bei rumkommen, womit ich es geschafft habe, dich zu verärgern.“ Er lächelte noch immer leicht, richtete sein Augenmerk aber in die Ferne, zur untergehenden Sonne, die ihre Umgebung in orange- rotes Licht tauchte, nur zersetzt durch helle rosa und blaue Streifen. Ich schüttelte den Kopf. Ich wollte grade etwas erwidern, als er mich unterbrach. „Nein, sage nichts dazu. Etwas möchte ich dir noch erzählen, was mir noch heute leid tut und dies hält mir immer vor Augen, wie Schwach ich doch eigentlich bin. Ein Wurm, ein armes Schwein, einfach erbärmlich. Ich hätte damals einfach mit Black Dranzer im eiskalten Baikalsee untergehen sollen. Dann hätte es dort einfach sein Ende gefunden.“ Ich sah ihm entsetzt in sein noch immer lächelndes Gesicht. Er lachte über sich selbst! Lachte sich aus, zog sich durch den Dreck und trat auf sich und das wohl schon häufiger. „Kai! Was redest du da? Ist das nicht übertrieben, urteile nicht so hart über dich! Ich bin dir nicht böse, ich muss mich entschuldigen, ich habe auch überreagiert! Ich weiß doch, was du durchgemacht hast und das es dich so sehr prägte! Du kannst nicht einfach deine Haut ablegen und eine andere drüberziehen! Das geht nicht, es ist ein Prozess in dir und du musst anfangen, mit ihm zu arbeiten, statt gegen ihn!“ Er legte einen Finger auf meine Lippen und sah mich mit ruhigem Blick aus seinen wunderbar dunklen Augen an. Im Schein der untergehenden Sonne funkelten sie wie Sonnensteine. Jene Edelsteine mit der rötlich- braunen Färbung, durchzogen von abertausend goldenen Punkten. „Psst, warte es ab, bis ich dir das erzählt habe. Sag mir dann, ob du noch immer der gleichen Meinung bist.“ Er lächelte wieder dieses geisterhaft- starre Lächeln und blickte aus resignierten Augen, die selbst gesehen hatten, zu was Menschen in der Lage sind. „Weißt du, ich hielt mich für stark, unnahbar und völlig für den Herrn meiner Entscheidungen. Aber dann waren wir in Russland, wegen der Championchips. Bei einem Ausflug kamen wir an der Biovoltabtei vorbei. Ich wusste nicht, was das für ein altes Kloster war und erkannte nicht, was mich magisch anzog, so dass ich hinein ging und durch die Gänge und Kammern in der Abtei stöberte. Ich traf bald darauf auf Boris und etwas fiel in mir wie ein samtener, schwerer Vorhang zu Boden. Ich wusste es wieder, ich hatte alles bloß in mir verdrängt, ein Schockzustand hatte wohl diese Art von