Fanfic: Das Spiel Teil 2

Kapitel: Das Spiel Teil 2

„Was hast du mit mir vor?“, fragte Akane ängstlich. „Ich? Ach... keine Angst, ich werde dir nicht wehtun...“, sagte die Stimme ruhig. „Zumindest nicht körperlich...“ fügte sie hinzu, aber so leise, dass Akane es nicht hören konnte. „Wer bist du? Zeig dich oder bist du zu feige?“ fragte Akane angriffslustig. Dafür hatte sie all ihren Mut zusammenkratzen müssen. Sie ging in ihre Angriffsstellung. „Ich werde mich bald vorstellen. Es ist sehr schade, dass Er dir dein Gedächtnis und dein Wissen genommen hat. Aber ich werde den Schutzwall in deinem Gehirn bald gebrochen haben, und dann wirst du erkennen... Er wird dann machtlos sein, sein Schutz nutzlos. Er soll für alles bezahlen, was er mir angetan hat.“ Sagte die Stimme verbittert.
<br />
„Aber bis dahin bleibt noch etwas Zeit...“ An dem Tonfall der Stimme konnte sie erkennen, dass sie sich wieder beruhigt hatte. „So, damit du dich vielleicht etwas wohler fühlst, schalte ich die Schwerkraft mal wieder ein.“ Unter Akane formte sich ein Boden aus schwarzem Kristall. Der Kristall war von grauen Schlieren durchzogen. Sanft sank Akane auf den Boden herab. Zuerst fühlte sie sich sehr schwer und hatte Schwierigkeiten damit, aufrecht stehen zu bleiben, so sehr hatte sie sich schon an diese Schwerelosigkeit gewöhnt. Doch nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder unter Kontrolle. „Ich muss dich jetzt leider verlassen, aber du wirst nicht lange allein sein.“ Und schon war die Stimme verklungen. *Wo zum Teufel bin ich hier?* Das war nur eine von vielen Fragen, die in Akanes Kopf herumschwirrten. Es waren so viele dass sie glaubte, er müsse bald zerplatzen.
<br />
<br />
<br />
Ranma saß auf dem Dach und starrte in den Himmel. Zum Glück war es klar, keine einzige Wolke war am Himmel zu erkennen. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre Ranma wahrscheinlich vor lauter Zweifel über diese Welt zusammengebrochen.
<br />
Ranma saß nun gut anderthalb Stunden mit dem Blick nach oben gerichtet so da. Mehrere Male hatte er gehört, wie er unten im Haus von einigen Personen vermisst wurde. Ranma kam es so vor, als ob ihm die ganze Welt mit einem Schlag total fremd geworden war. Und deshalb saß er nun auf dem Dach und starrte zu seinen ‚Freunden’ hinauf.
<br />
Es mag zwar albern klingen, doch irgendwie fühlte er sich vom Universum angezogen. Er hatte sich schon einige Bücher über das All gekauft und besuchte hin und wieder ein Planetarium. Er ging oft nach oben und erzählte den Sternen alles was ihm auf dem Herzen lag. Denn sie können es ja auch nicht weitererzählen...
<br />
„Wieso?“, fragte er in die Stille der Nacht hinein. Als ob die Sterne antworten wollten, raste just in diesem Augenblick eine Sternschnuppe am Himmel vorbei. Ranma lächelte. „Danke, wer auch immer da geantwortet hat...“ sagte er leise. Einen Wunsch hatte er diesmal nicht geäußert, dass die Sternschnuppe überhaupt erschienen war, machte ihn für einen kurzen Augenblick glücklich. Getröstet verließ Ranma das Dach wieder, um sich ins Bett zu legen. Dieser Tag hatte all seine Kraft verbraucht.
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Akane saß auf dem Boden. Sie war so erschöpft, dass sie sich nicht mehr auf den Beinen hatte halten können. Plötzlich erklang wieder diese eindringliche Stimme. „So da bin ich wieder.“ „Zeig dich endlich!“, schrie Akane verzweifelt, dem Wahnsinn nahe. „Wenn du es so willst...!“ Ein Surren durchzog den Raum und Akane suchte mit den Augen den scheinbar endlosen Raum ab. Doch knapp fünf Zentimeter vor ihrer Nase formierte sich ein Kopf und ein dazugehöriger Körper. „Buh!“, sagte die Person leise, doch Akane hatte nicht damit gerechnet dass die Person so nah vor ihr zeigen würde. So kam es dass Akane einen Schock erlitt und rücklings zusammenbrach. „Och, hab ich dich erschreckt..!“, sagte die Person mit gekünsteltem Mitleid. Sie richtete sich auf und streckte ihre Arme über Akane aus. Wie durch Magie begann Akanes Körper zu schweben. „Du bist ja zart beseidet:“ Dann wandte sie sich Akanes Kopf zu, legte die rechte Hand auf ihre Augen und sprach: „Erwach!“
<br />
<br />
Langsam kam Akane wieder zu Bewusstsein. Doch die Augen hielt sie noch geschlossen. *Das war ja ein bescheuerter Traum! Mein Gott, wie kann man so was träumen...! Es war richtig gruselig gewesen... und doch es hatte alles so real ausgesehen...* Akane gähnte einmal herzhaft und dann öffente sie die Augen. Und schloss sie auch gleich wieder. *Das ist ja wohl ein schlechter Witz!* „Brauchst du für aufstehen immer so lange??“, fragte ein stimme ganz nahe an ihrem Ohr. Akane riss die Augen wieder auf und stieß einen spitzen Schrei aus. „Bleib doch mal auf dem Teppich! Du hast dich aber verändert. Früher warst du nicht so schreckhaft.“, sagte die Person gelangweilt. „Ich weiß nicht was du da die ganze Zeit von irgendeinem ‚Früher’ und von ‚Wissen’ laberst, aber ich weiß, dass mir das auf die Nerven geht. Lass mich nach Hause, ich hab dir doch gar nichts getan!“, gab Akane patzig zurück. „Und ob du mir was angetan hast. Du und Er! Ihr habt mich in die dunkelsten Dunkelheiten geschickt, ich bin in Seinen Augen weniger wert als ein Stück Dreck!“, schrie die Person erzürnt zurück. Dabei erschien die Aura des Wesens, die Haare flogen in die Luft, und dunkles Licht strahlte von ihrem Körper. Beeindruckt von dieser Kampfaura zog Akane es vor, nicht zu antworten. Erst jetzt betrachtete sie die Person genauer.
<br />
Akane erkannte, um was es sich bei dieser Person handelte. „Du..., du bist...bist ei... ein ...Engel??!“
<br />
<br />
Sorry, wenn es etwas schwerer zu verstehen ist, aber wenn ich diese ff fertig habe, werde ich sie nochmal als Ganzes online stellen. Ich denke mal, dass sie dann vielleicht etwas besser zu verstehen ist. Und die Auflösung folgt noch. Ein großes dankeschön an alle Commentschreiber!!!
<br />
<br />
Ciao Mary