Fanfic: Shadow
Kapitel: 1.
Hi, dies ist meine erste FF, ist etwas seltsam, ich weiß, seufz, na ja.
Pechrabenschwarze Nacht, der Sturm peitschte ums Haus und rüttelte an den Fensterläden.
Fröstelnd zog er die Decke enger um sich und vertiefte sich wieder in sein Buch.
Das einzige Licht kam von einer kleinen Taschenlampe, die er auf das Buch gerichtet hielt.
Würden seine Eltern wissen, dass er noch wach war...
Er begann zu grinsen, er hatte schon immer das getan, was er wollte.
Er blätterte weiter.
Lächelnd sah er auf das Bild in seinem Buch, da war er, seine liebste Sagengestalt.
Auf der Seite war das Bild eines großen Ölgemäldes zu sehen, das im letzten Jahrhundert gemalt worden war und nun in einem Museum hing.
Das Bild zeigte einen schlanken Jüngling in vollkommen schwarzer Kleidung, der Jüngling lächelte verführerisch und schien den Betrachter direkt anzusehen.
Dieses Bild zog ihn immer wieder in seinen Bann, er könnte es stundenlang betrachten, ohne dessen müde zu werden.
Er riss sich von dem Anblick des unverschämt hübschen Jünglings los und blätterte weiter.
Das nächste Bild zeigte den jungen Mann mit einem anderen Mann in seinen Armen, der Schwarzgekleidete hatte sich zum Hals des anderen herunter gebeugt.
Fasziniert betrachtete der im Bett liegende das Bild, und las dann den dazugehörigen Text.
„In alten Schriften heißt es, das dieser Vampir sich ausschließlich junge, hübsche Männer als Opfer ausgewählt hatte.
Er zog seine Opfer in seinen Bann, sodass diese garnicht an gegenwehr dachten.
Es heißt, dass er seinen Opfern sowenig Schmerzen wie möglich bereitet hatte und er sie stehts im Bett gebissen hatte.
Bevor er zugebissen hatte, soll er noch so etwas wie vertrauen zwischen sich und seinen Opfern aufgebaut haben.
Einige ließ er den Biss überleben, zu diesen kam er jedoch nicht wieder zurück, auch wenn sich manche es wünschten.
Diese Überlebenden berichteten einstimmig, dass er stets zuerst ihren Hals geküsst haben soll, bevor er zubiss.
Sein Markenzeichen war eine schwarze Rose, die er den Toten auf die Brust legte, fand man eine solche Rose wusste man, wer der Mörder war“, stand auf der Seite.
Trunks betrachtete das Bild, Künstlerfreiheit, der Vampir hatte sein Opfer auf dem Arm, es lag nicht im Bett.
Er blätterte weiter, und begann wieder zu lesen.
„Es heißt, dass man ihn irgendwann bekommen haben und gepfählt haben soll.
Der Henker erzählte, dass der Jüngling nicht einmal versucht hatte zu fliehen und unbefangen über seinen Tod gesprochen haben soll.
Es heißt weiter, dass der Henker es fast nicht übers Herz brachte, diesen eigentlich netten jungen Mann zu töten.
Der Vampir soll ihn immer nur angelächelt haben, wenn er an seiner Zelle vorbeikam, anderst wie die anderen, die sich bis zu letzt wehrten und sich wie toll gebährten, soll er ihm sogar einen Kuss gegeben haben.
Am Tage seiner Hinrichtung soll er gefesselt, für die Öffentlichkeit zugänglich, an seinen Todesort gebracht worden sein.
Unterwegs soll eines seiner Überlebenden Opfer auf ihn zugestürmt und ihm um den Hals gefallen sein.
Der Vampir soll ihm einen Kuss gegeben haben und dann weitergelaufen sein.
Es heißt er sei gepfählt worden aber sicher ist es nicht, sowie seine Existenz nicht nachgewiesen werden konnte.“
Er sah das Bild an aufdem eine Gruf zusehen war, angeblich die Gruft des Vampirs.
An ihrem Eingang stand etwas in einer fremden Sprache, die bis jetzt noch niemand eindeutig übersetzen konnte.
Auf der Nächsten Seite war ein Brief übersetzt, den der Vampir geschrieben haben soll.
„Ich werde wiederkommen, irgendwann.
Egal welche Zeit, egal welcher Ort, ich werde zurückkehren.
Mich kann man nicht töten“, diese drei Zeilen soll der Vampir geschrieben haben.
Langsam klappte er das Buch zu und legte es weg, dann knippste er die Taschenlampe aus und legte sich schlafen.
In der Nacht träumte er wirres Zeug, ihm träumte, dass ein schlanker junger Mann in sein Zimmer gekommen sei.
Lang hatte der Fremde ihn betrachtet.
„Die Zeit ist also gekommen, ich bin gerufen worden“, der Fremde lächelte.
„Armer Junge, einsam ist er“, der andere strich ihm übers Gesicht, „Du bekommst die Zuwendung und Liebe die du brauchst.“
Tags darauf wachte der Jüngling auf und tappte ins Bad, müde betrachtete er sich ihm Spiegel.
Kurze, dunkelbraunes Haar besaß er und zwei verschiedefrbige Augen, ein grünes und ein braunes, wohl der Grund weshalb er gemieden wurde.
Hier in der Gegend galten Menschen mit verschiedenfarbigen Augen als, schlecht und durchtrieben.
Seufzend machte er Katzenwäsche, zog sich an und stellte seine Haare mit Gel auf.
Er ging wieder in sein Zimmer und setzte sich seufzend auf sein Bett.
Seine Große Leidenschaft waren Sagen und Legenden, Vampire mochte er am Meisten, speziell diesen Vampir aus seinem Lieblingsbuch.
Stundenlang konnte er Geschichten über ihn lesen und träumte sich zu ihm.
Draußen in der realen Welt hatte er keine Freunden, der Vampir war sozusagen sein Rettungsring, sein einziger Freund.
Noch dazu kam, dass er oft gehänselt oder auch schonmal eine gescheuert bekam, da er für sein Alter etwas klein war konnte er sich auch nicht richtig gegen seine Klassenkameraden wehren.
Er würde das bestimmt nicht machen, dachte er und sah den Vampir vor sich, oder, wahrscheinlich würde er einen rießigen Bogen um mich machen, dachte er traurig.
Als er am Abend in sein Bett lag begann er leise zu weinen, er ließ sich den Tag wieder durch den Kopf gehen, der Morgen war gut gewesen.
Mittags war er etwas rausgegangen und war leider den Schlägern aus seiner Klasse über den weg gelaufen, die ihn seelisch und körperlich fertig gemacht hatten.
Verzweifelt schuchzte er in sein Kissen, wieso traf es immer ihn, warum konnten sie ihn nicht in ruhe lassen?
Warum?
Schließlich weinte er sich in den Schlaf.
Diesesmal träumte er, wie die anderen aus seiner Klasse ihn fertig machten, er begann im Schlaf vor verzweiflung zu weinen.
Auf einmal drang eine beruhigende Stimme an sein Ohr, „Scht, nicht weinen, nicht weinen, ruhig Kleiner, es ist ja alles gut, alles ist gut“, jemand fuhr über seinen Rücken.
Langsam beruhigte er sich und schlief ruhig weiter.
„Gut“, sagte eine zufriedene Stimme, „Ich bin ja bei dir, ich werde immer bei dir sein.“
Am nächsten Morgen konnte er sich an nichts davon mehr erinnern.
Hastig machte er sich für die Schule fertig und ging.
In der Schule hielt er sich von seinen Klassenkameraden abseits.
Auf dem nachhause Weg lief er an seinem Lieblingsbuchhandel vorbei und stöberte dort herum.
Zu seiner freude und verwunderung hatten sie einen Schwung neuer Vampirbücher erhalten.
Ein ganzes Buch nur mit seinem Lieblingsvampir, das musste er haben.
Hastig zählte er sein Geld, es reichte, hocherfreut schritt er mit seinem Buch zur Kasse und wollte bezahlen.
Die Kassiererin sah ihn freundlich an, „Hier ist noch etwas für dich.“
Sie drückte ihm ein in Leder gebundenes Buch mit silbernen Letten in die Hand.
Shadow - Die Geschiche eines ungewöhnlichen Vampirs, war der Titel, er starrte das Buch an.
Das war das Buch, was er immer schon haben wollte, die wohl ausführlichste Version von Shadows, seinem Lieblingsvampir, Leben und darum auch nicht gerade billig.
„D- Das kann unmöglich für mich sein, von wem soll es denn sein?“, stammelte er.
„Hm, ein junger Herr war hier, hat das Buch gekauft und für dich hiergelassen“, sagte die Verkäuferin, „Du kommst so oft hierher Ken, dass ich ja weiß für wen diese Bücher sind.“
Ken starrte das Buch an, „Nun nimm es schon“, sagte die Frau lächelnd, er nickte und packte es unter seinen Arm, „Dann brauche ich das andere nicht“, sie nickte und legte das andere Buch weg.
Verwirrt verließ Ken den Laden und ging nach hause.
Nachdem er dort gegessen hatte warf er sich mit seinem Buch ins Bett
Er schlug die erste Seite auf, ein Zettel flog ihm entgegen, verwundert nahm er ihn.
„Hallo Ken“, stand darauf, „Du wunderst dich vielleicht von wem dieses Buch ist, doch du kennst mich sehr genau, sagen wir mal es ist von einem guten Freund.“
Mehr stand nicht darauf, kein Name, nichts, verwundert begann er das Inhaltsverzeichnis durchzulesen.
Schließlich fand er ein Kapitel was er hoch interesannt fand.
„Wieso biss Shadow nur junge Männer?“, lautete die Überschrift, er schlug die entsprechende Seite auf und begann zu lesen.
„Manche der Opfer sollen gesagt haben, dass Shadow in manchen Situationen auf sie wirkte wie ein kleines Kind, dann wieder wie ein schon erwachsener Mann.
Zu manchen seiner überlebenden Opfer sei er ins Bett gekrabbelt, wenn er wirklich etwas gewollt hatte, hatte man sich nicht gegen ihn wehren können, er hatte seine eigene Methode das zu bekommen, was er wollte.
Geschlafen hatte er aber mit keinem auch an die Wäsche war er keinem gegangen, das Bisschen das Shadow getan hatte, hatte seine Opfer schon rasend gemacht.
Über sein Privatleben soll er mit keinem geredet haben.
Vermutlich