Fanfic: Was sich liebt, dass neckt sich

Zwischen den vieren entbrannte wieder eine Wasserschlacht.

`Dieses Lächeln..` Sie bekam dieses Lächeln nicht aus dem Kopf. Nochnie hatte sie jemand so angelächelt. Sie sah Kai an. Ob er auch mal lächelte? Ihr Blick fiel auf seinen Oberkörper. Die Wassertropfen verschwanden allmählich. Da die Sonne noch nicht hoch stand, würden die Tropfen auch nicht so schnell verdunsten. Er hatte nicht zu viel und nicht zu wenig Muskeln, genau richtig. Die Tropfen betonten ihn gleich noch mehr. Sie wurde aus ihren gedanken gerissen, als Kai verschlafen die Augen öffnete. „Du schon wieder“, murmelte er, nahm sein Handtuch und ging ins Haus. „Blödmann!“, meinte sie und ging ihm hinterher. Sie musste sich noch umziehen, es wurde langsam auch Zeit. Sie nahm sich eine beige Hose und ein blaues Top aus dem Schrank. Pünktlich zum Essen erschien sie im Esszimmer. Tyson fiel sein Brötchen aus der Hand. Das hatten sie jetzt nicht erwartet. Auch Kai sah auf. Er versuchte seinen Blick abzuwenden, was jedoch gründlich misslang. Nur Max und Kenny störte sie nicht das Geringste beim Essen. Kai fasste sich als erster wieder und setzte sich in seine altbekannte Haltung. Sie setzte sich neben ihn und aß, von den gaffenden Jungen ließ sie sich nicht stören. Nach zwei Brötchen stand sie auf. „Bis später.“ Sie drehte sich ihnen zu. „Hmm?“ Die Jungs sahen auf. Aus ihren Gesichtern las sie ihre Frage. „Ich hab ein Date.“ Dann verschwand sie. Ray und Tyson sahen sich an und schluckten erstmal. „Ein...ein Date?!“ Schließlich fanden sie sich damit hab und aßen weiter. Auch Kai traute seinen Ohren nicht. `Sie hat ein Date?` Für solche Gedanken hatte er überhaupt keine Zeit, er musste sich eine Strategie für das bevorstehende Turnier ausdenken.

`Die Gesichter waren einfach genial.` Sie grinste, als sie an einer Tür klingelte. Eine alte Frau machte auf. „Oh Guten Morgen, Yukio. Warte mal kurz.“ Sie ging wieder rein und am mit einem Hund und einer Leine wieder herraus. „Viel Spass.“ dankbar lächelte sie die alte Frau an. „Wir würden auch gern mit Juta gehen, das schaffen wir aber leider nicht mehr.“ Sie sah traurig aus. „Ich mach das aber gern für Sie.“ Sie nahm den Hund und machte sich auf den Weg. „Komm Juta, auf geht´s.“ Sie gingen dur einen nahegelegenden Park. Nach einer guten Stunde gab sie den Hund wieder ab. „Bis morgen.“ Yukio verabschiedete sich. „Warte bitte noch kurz.“ Die alte Dame hielt sie zurück und gab ihr eine kleine Schachtel. „Mach sie aber erst zu haus auf.“ Yukio nickte und machte sich auf den Heimweg.

Im Garten saßen die BladeBreaker am Tisch und unterhielten sich. Kai saß wiedermal weiter abseits. Yukio kam in den Garten. „Da bin ich wieder!“, sagte sie fröhlich. In der einen Hand hielt sie die kleine Schachtel. Sie setzte sich unter einen Baum und öffnete sie vorsichtig. Sie fing an zu strahlen. `Super! Mein Lieblingsparfum! Sie sind einfach die Besten!“ Fröhlich sprang sie auf und rannte ins Haus. „Was ist denn jetzt schon wieder los?“ Tyson blickte ihr fragend nach. „Ein Geschenk von ihrem Date“, mischte sich Kai gleichgültig ein. Entsetzt sahen sich Rya und Tyson an. Wie sollten sie denn so mithalten? Ihnen musste etwas einfallen, da waren sie sich einig. So leicht würden sie nicht aufgeben.

Glücklich stellte sie die kleine Flasche ins Regal. Ihre alte würde eh nicht mehr lange halten. Die Jungs hatte sie gar nicht mehr bemerkt. Sie ging nicht für Geld mit Juta gassi, sondern aus Spass. Sie wollte nie etwas dafür haben. Schon gar nicht hätte sie mit so einem teurem Geschenk gerechnet. Sie freute sich riesig über das Geschenk. Sie zog sie wiede ihren Bikini an und ging zurück in den Garten. „He Jungs!“ Gespannt drehten sie sich um. „Kann mir mal jemand den Rücken eincremen?“ Sie lächelte sie an. Ray war sofort aufgesprungen. „Klar!“ Tyson kochte schon wieder vor Wut. Yukio hatte es sich auf der Liege neben Kai gemütlich gemacht. Happy saß Ray neben ihr. Tyson beobachtete alles missgünstig. Ray genoss jede Berührung. `Hmm, das tut gut...` Als er fertig war und aufstand, sah sie ihn an. „Danke.“ Dankbar lächelte sie ihn an.Sein Herz amchte einen Sprung. „Bitte, hab ich gern gemacht.“ Er sah zu seinem Teamkollegen. 2:0 für ihn.

„Kai?“ er drehte sich zu ihr. „Was?!“, fuhr er sie an. „Lach doch mal, es ist so schönes Wetter.“ `Dieses Mädchen nervt langsam. Kann sie mich nicht einfach in Ruhe lassen?!` er stand auf und verzog sich in eine andere Ecke des Gartens. Yukio ließ nicht locker und ging ihm nach. „Wie geht es der Rose?“ Die vier Jungen wurden hellhörig. Eine Rose? „Keine Ahnung.“ Er ging weiter. „Du hast sie doch hoffentlich nicht verbrannt, weggeschmissen oder so?!“ „Und wenn´s so wäre.“ Sie sah ihn erschrocken an. „Du hast doch nicht...!?“ Uninteressiert ging er weiter. Sie hielt ihn grob am Arm fest. „Hast du?!“ Ihre Augen zeigten Zorn, Angst und Enttäuschung. „Nein und jetzt lass mich los!“ Was bildete sich diese Yukio eigentlich ein?! So behandelte man keinen Champ und schon gar nicht ihn. Sie drehte sich weg und rannte ins Haus. „Blödmann!“, rief sie ihm noch nach. Die BladeBreaker kamen angelaufen. „Was sollte das denn bitte?!“ Tyson war stinksauer. „Geht euch nichts an.“ In seiner gleichgültigen Art ging er weiter. Die Anderen mussten Tyson festhalten, damit er nicht auf ihren Captain losging.

„So ein Blödmann!“ Sie rannte zu seinem Zimmer, stieß die Tür auf, setzte sich auf das Bett und sah sich um. Da war sie ja. Die Rose stand, mit den anderen Blumen zusammen, in einer Vase auf dem kleinen Tisch direkt gegenüber des Bettes. Erleichtert atmete sie aus. Sie ging wieder in den Garten. Tyson hatte sich wieder beruhigt und saß wieder mit den anderen am Tisch. Als er sie sah, lief er besorgt zu ihr. „Was war denn?“ „Nichts, es ist alles in Ornung.“ Ungläubig sah er ihr in die Augen. „Es ist wirklich nichts“, versuchte sie weiter ihr Glück. Er gab sich schließlich geschlagen und setzte sich. Suchend sah sie sich im Garten um. „Was suchst du?“, fragte Max. „Kai“, war ihre Antwort. Dann ging sie weiter. Nach einiger Zeit fand sie ihn. Er saß mit dem Rücken zu ihr. Sie näherte sich ihm leise und schlang dann ihre Arme um ihn. „Warum machst du das?“ Völlig überrumpelt war er unfähig sich zu wehren. „Lass mich endlich in Ruhe!“, gab er ärgerlich zurück. Mr. Dickenson trat zu den beiden, von den restlichen vier hatte er erfahren wo sie waren. „Kai, Yukio könntet ihr bitte einkaufen gehen.“ Sie wussten sie konnten nicht widersprechen, also gingen sie los. Yukio ging mit der Einkaufstasche vorraus, Kai folgte ihr mit einigem Abstand. `so was Blödes! Ich werd sie einfach nicht los!` Auch seine Begleiterin machte sich ihre Gedanken. `Kann der nicht mal nett sein?! So was unfreundliches! Ich frage mich, ob der überhaupt weiß was lächeln und lachen heißt.` Nach ihrem Einkauf gingen sie wieder nachhause. Yukio vorn, Kai hinten, nur hatte diesmal Kai die Tasche zu tragen. Zuhause warteten schon die Anderen. Yukio wurde gleich von Ray und Tyson belagert, Max und Kenny nahmen Kai die Einkaufstasche ab und brachten sie in die Küche.

Am Abend kam Ray auf Yukio zu. „Hast du Lust einen Spaziergang zu machen?“ Sie nickte. Unter den Bilcken der anderen verließen sie das Haus. Ray drehte sich grinsend zu Tyson um. 3:0! Sie kamen in den Park. Die Sonne ging gerade unter und zauberte schöne warme Farben auf den See vor ihnen. Verträumt sah Yukio auf ihn hinaus. Ray sah sie an. Wie schön sie war. Mariah hatte er volkommen vergessen. Er genoss die Zeit , die er mit ihr alleine war, bevor sie sich wieder auf den Rückweg machten.

Total erschlagen legte sie sich ins Bett. Das war schön gewesen. Ray war einfach toll, genau das Gegenteil von diesem Kai. Ray sah sie immer mit so warmen Augen an. Nicht dass sie in ihn verliebt war, aber bei ihm fühlte sie sich wohl. Mit einem letzten Gedanken an den Tag schlief sie ein.

Glücklich machte Ray seine Zimmertür auf. „Das war superschön“ „Was?“ Tyson saß auf seinem Bett. Anscheinend hatte er auf ihn gewartet. „Der Sonnenuntergang“, sagte er schnell. „Was willst du eigentlich hier?“ „Ich muss mit dir reden“, meinte dieser nur knapp. Ray setzte sich auf einen der Stühle. Tyson sah ihn traurig an. „Sie mag dich wohl lieber als mich. Leider. Da kann man nichts machen. Vorhin.... Da wolltest u mit ihr allein sein, oder?“ Ray nickte. Sein Freund stand auf. „Mach sie bloss glücklich, sonst bekommst du es mit mir zutun.“ Ray nickte abermals, dann stand auch er auf. „For ever friends!“ Tyson stimmte ihm zu. „Kein Mädchen wird je unsere Freundschaft zerstören.“ Sie verabschiedeten sich und gingen schlafen.

Am nächsten Morgen kam Yukio so fröhlich wie jeden Morgen zu den bereits essenden Jungs. „Guten Morgen!“ „Morgen.“ „Wo ist denn Kai?“ „Draußen, schwimmen.“ Sie verließ den Raum wieder und machte sich auf den Weg zu ihm.

„Guten Morgen, Kai!“, rief