Fanfic: Was sich liebt, dass neckt sich

sie, als sie ihn im Pool sah. „Morgen“, gab dieser mal wieder grimmig zurück. „oh, schlecht geschlafen?“ Ihre gute Laune konnte er ihr diesmal nicht vermiesen. Ohne eine antwort gegeben zu haben, schwamm er weiter. Sie setzte sich an den Rand und sah ihm zu. Plötzlich sprang sie auf und lief ins Esszimmer. „Hat Kai eigentlich schon was gegessen?“ Kenny verneinte. Sie setzte sich und machte zwei Brötchen ferig, die sie auf einem Teller auf ein Tablett legte, sie stelllte noch ein O-Saft dazu und verschwand wieder. Fragend sahen sich die anderen an.

Im Garten angekommen stellte sie das Tablett auf dem Tisch ab. „Kai, komm doch mal bitte.“ Total durchnässt stand er vor ihr. „Warte kurz.“ Sie holte in Handtuch und drückte es ihm in die Hand. „Bitte.“ „Was soll das?“ „setz dich.“ sie drückte ihn auf einen der Stühle. „Iss was. Du hast die letzten drei Tage dein Frühstück ausfallen lassen. Heute isst du mal was.“ Er sah sie an. Wie kam sie dazu ihm zusagen, was er tun sollte. Sie hielt seinem Blick stand. Erst jetzt fiel ihr auf, was für schöne Augen er hatte. Sie wurde regelrecht von ihnen eingesogen. Sie sah zur Seite, bevor sie rotgeworden wäre,setzte sich auf den anderen Stuhl und sah ihm beim Essen zu. Nachdem er fertig war, bedankte er sich etwas freundlicher bei ihr und sprang dann wieder ins Wasser. Sie setzte sich dazu. Auf einmal wurde sie von jemandem gerufen, als sie sich umdrehte, flog ein Ball direkt auf sie zu. Sie versuchte ihn zu fangen, verlor dabei aber das Gleichgewicht und fiel ins Wasser. „Oh.“ Max, Kenny, Tyson und Ray mussten sich ein Grinsen verkneifen. Auch Kais Gesichtszüge wurden freundlicher. „Was sollte das denn?!“ Yukio tauchte wieder auf und wrang ihre langen Haare aus. Die vier Jungen sahen sie entschuldigend an. Sie drehte sich zu Kai um, der alles gesehen hatte, und fing an zu lachen. Sie konnte überhaupt nicht mehr aufhören. Das Gesicht, was Kai gemacht hatte, als er sie ansah, war einfach zu komisch. Einigermaßen beruhigt kletterte sie aus dem Becken. Tropfend stand sie vor den Jungs. Sie wollte sich ein Handtuch holen, als sie plötzlich umknickte und nicht mehr aufstehen konnte. Ray kam, sah sie, hob sie hoch und trug sie in ihr Zimmer. „Tut mir leid.“ Ray drehte sich zu ihr um. „Ich bin bestimmt ganz schön schwer.“ „Nein, eigentlich nicht.“ Sie sahen sich tief in die Augen. Ray drehte sich weg. „Ich werde Mr. Dickenson Bescheid sagen.“ Er schloss die Tür hinter sich. `was war denn los?` Sie konnte sich sein Benehmen nicht erklären.

Ray konnte es nicht fassen. Was hatte er getan? Sein Herz sagte das eine, sein Verstand das andere. Er ist seinem Verstand gefolgt. Er wusste nicht wieso, es war einfach so. Noch nie hatte er bei Kai einen solchen Blick gesehen. Gedankenverloren ging er durch das ganze Haus auf der Suche nach Mr. Dickenson. Er berichtete ihm alles und gemeinsam gingen sie zu ihrem Zimmer. Dieser untersuchte ihren Fuß und verband ihn. „Du hast dir deinen Knöchel verdreht. Es ist zwar nichts schlimmes, trotzdem solltest du dich schonen.“ Yukio nickte. „Opa?“ „Ja?“ „Darf ich mit nach draußen?“ „Wenn du dich hinlegst, sicher.“ Ray nahm sie wieder hoch und trug sie hinaus in den Garten, wo er sie auf eine der Liegen legte. „danke.“ Sie lächelte ihn an. Verlegen sah er auf den Boden. „Mittagessen!“, rief Max und alle außer Kai und Yukio gingen ihm nach. Die Beiden hatten keinen Hunger. Kai hatte die Liege neben ihr bezogen und war eingedöst. Yukio betrachtete ihn. `Wie ein Engel.` Dabei lächelte sie. „Kai?“ „Hmm?“ „Was hast du eigentlich gegen mich?“ Tja, was hatte er eigentlich gegen sie? Er wusste es nicht. „Keine Antwort ist auch eine Antwort“, damit drehte sie sich auf den Rücken und schloss die Augen. Max und Tyson hatten ihr einen Sonnenschirm hingestellt, wofür sie jetzt echt dankbar war, denn die Sonne stand schon hoch und brannte unerbittlich auf den Garten nieder. Kai lag mit verschränkten Armen hinter dem Kopf da und dachte nach. Jeder seiner Gedanken hatte etwas mit diesem Mädchen neben ihm zutun.

Die beiden wachten wieder auf als sich bereits die Kälte der Nacht bemerkbar machte. Sie standen auf und gingen ins Haus. Die Blader saßen im Wohnzimmer und sahen einen ActionFilm. „Hättet ihr uns nicht wecken können?“, fragte Yukio leicht säuerlich. Ihrem Fuß ging es schon viel besser, sie konnte jetzt wieder richtig auftreten, musste also nicht mehr getragen werden. „Wollten wir ja, aber Mr. Dickenson hat gesagt wir sollten euch schlafen lassen“, rechtfertigte sich Tyson. „Ich geh schlafen. Gute Nacht.“ Yukio verließ den Raum und legte sich schlafen. Kai folgte ihr wenig später. Dort angekommen legte er sich ins Bett und starrte Löcher in die Luft. Wieso bekam er sie nicht aus dem Kopf? Inzwischen war es schon 2 Uhr. Er gab es auf, schlafen konnte er vergessen. Er beschloss schwimmen zu gehen.

Am Pool angekommen blieb er stocksteif stehen. Er war gekommen um sie aus seinem Kopf zubekommen. Was machte sie hier? Sie stand in einem weißen Nachthemd vor dem Sternenzelt und sah hinauf zum Mond, in der Hand eine weiße Rose. Ihre Haaren flogen im leichten Wind der Nacht. Der Anblick verzauberte ihn. Als er sich wieder bewegen konnte, ging er auf sie zu. „Kannst du nicht schlafen?“ Sie schreckte auf. „Nein. Was machst du denn hier?“ Sie trat einen Schritt zurück.

Ray saß hellwach im Bett. Auch ihm ging das Mädchen nicht mehr aus dem Kopf. Wie von einer Macht angezogen stieg er aus dem Bett und lief direkt auf den Garten zu. An der Tür zum Garten raus, blieb er stehen. Er wusste es schon lange, trotzdem genoss er jede Minute mit ihr. Für ihn war in ihrem Herzen kein Platz. Sie hatte jemand anderem ihr Herz bereits beim ersten Treffen geschenkt. Was hätte er gegeben, um an seiner Stelle zu sein. Von ihr hatte er seit ihrer Ankunft jede Nacht aufs Neue geträumt. Schon allein bei dem Gedanken an sie, schien es als würde sein Herz Flügel bekommen.

Was machte er hier? Wieso schlief er nicht? Er war der Grund warum sie hier war. Warum aber tat er das? Warum sah er sie so an? Sie sah in den Himmel. `Das ist nicht fair. Warum tut ihr das?` Ihr Blick fiel auf ihre Rose. Ihr schien es als würde ihr Oma sie ansehen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, rannen langsam ihre Wangen runter. Der Gedanke an ihre Oma schmerzte.

`Was hat sie bloß?` Kai sah sie an. `Warum weint sie so?` Seine Hand näherte sich ihrem Gesicht. Vorsichtig wischte er ihr eine Träne weg. Sie sah auf. Warum tat er das? Es tat so schon genug weh, warum musst er es ihr noch schwerer machen? Sie konnte nicht schlafen, der Gedanke an ihn hielt sie wach. Die Tränen tropten auf den Boden. Hätte sie ihn doch bloß nie getroffen. Sie wollte weg, weg von allem, weg von ihm.

„Hör auf zu weinen.“ sanft lächelte er sie an. Das brachte sie noch mehr zu weinen. Wieso? Wieso tat er das? Warum war er nicht mehr grob zu ihr? Wieso konnte er nicht einfach wieder normal sein? Sie sah ihm wieder in die Augen. In seine Augen. In die Augen, die immer nur Kälte zeigten. Aber jetzt... jetzt sah sie in fremde. Das waren bestimmt nicht seine. Diese waren voller Wärme. Sie wollte aufwachen. Diesem Alptraum entgehen. Ihn nie wieder sehen. Warum konnte er nicht einfach verschwinden? Ihre Tränen versiegten. Sie zitterte am ganzen Körper. Er stand immer noch da, unverändert.

Sein Herz tat weh. Er wollte sie nicht weinen sehen. Sie sollte wieder lachen, einfach fröhlich sein. Er zog sie näher zu sich. Nahm sie in den Arm. Wollte sie trösten, sie nie wieder loslassen.

Was war los? Warum tat er das immer wieder? Es tat weh. Wie oft hatte sie sich gewünscht ihm so nah zu sein. Jede Hoffnung ihn zu vergessen, gab sie auf. Sie wusste, sie konnte es nicht. So sehr sie es sich auch wünschte, ihn würde sie nie vergessen. Auch, wenn er ihr so wehgetan hatte. Sie sah ihn an. „warum? Warum tust du das?“, fragte sie kaum hörbar. „Ich kann dich nicht weinen sehen.“ „Warum bist du hier?“ „Ich wollte den Kopf freikriegen, dich einfach vergessen.“ Er sah sie an. Sie konnte es nicht glauben. Sie vergessen? Aber warum? Er sah sie liebevoll an. Dieser Blick...

Sie brachte keinen Ton raus. Sein Blick hatte sie verzaubert. Schweigend sahen sie sich an. Endlich brachte er den Mut auf ihr zu zeigen, was er nicht zu sagen wagte. Er beugte sich langsam runter. Als sich ihre Lippen berührten, blühte die Rose in Yukios Hand auf.

Ray verstand, schwerenherzens ging er zurück in sein Zimmer. Er hatte es schon lange geahnt. Kein anderer hätte ihr Herz erobern können.

Bald folgt eine Ranma ff