Fanfic: So viel und soch nichts....
Kapitel: Kapitel1- Blumen und Ende einer Verlobung
Soo, hier ist die versprochene Ranma ff*stolz ist*. Habt noch etwas Geduld, der Rest kommt auch noch. ICh würd mich nur nichtb drauf verlassen, dass es diesmal ein Happyend gibt.
Kapitel1- Blumen und Ende einer Verlobung
„Raaaaanma!!!!! Was fällt dir eigentlich ein?!“, fauchte Akane ihn an. „Was soll das denn? Ich sollte dich wecken und das hab ich auch gemacht!“, gab dieser als Antwort. „Aber das hätte auch sanft gehen können und OHNE kaltes Wasser!“ „Ich wecke doch nicht so ein Machoweib wie dich mit einem Kuss! Ich bin doch nicht Ryoga!“, das hätte er nicht sagen sollen, denn schon hatte er sich eine saftige Ohrfeige eingefangen. „Und was bitte hat Ryoga damit zutun?!“ Jetzt war Akanes Neugier geweckt. „Nun ja-äh- das ist so...“, Ranma wusste nicht mehr weiter. „Nun sag schon“, forderte Akane ihn weiter auf. „Oder hat es dir die Sprache verschlagen?“ Sie holte für eine weitere Bemerkung Luft als sie ein Quieken hinter sich vernahm. Überglücklich drehte sie sich um. „P-Chan! Wo warst du denn die ganze Zeit, mein Süßer?!“ Dieser sprang sofort in ihre Arme und Ranma platzte fast. „Na, hast du dich mal wieder verlaufen? Ich dachte du wolltest letzten Monat gegen mich kämpfen?! Hat dich dein Orientierungssinn wiedermal im Stich gelassen?“ P-Chan blitzte ihn böse an. Akane fuhr Ranma an: „Erstens ist P-Chan nicht Ryoga, zweitens wie kann ein Schwein gegen dich kämpfen, drittens hat nur Ryoga so einen schlechten Orientierungssinn und viertens kann ich nicht verstehen wie du auf ein kleines Ferkel eifersüchtig sein kannst!“ P-Chan blickte siegessicher zu Ranma auf. Wütend stapfte dieser aus dem Zimmer. Akane sah ihm wütend hinterher bis er verschwunden war. Ihr Gesichtsausdruck änderte sich plötzlich. Traurig ging sie zum Schrank, nahm sich ihre Schuluniform heraus und zog sich um. P-Chan schaute verwundert über ihren Sinneswandel zu ihr auf. `was hat sie bloß?` Akane ging runter, aß ihr Frühstück, das Kasumi ihr hingestellt hatte und verließ danach ohne ein Wort das Haus. „Hey Akane, warte doch!“, schrie Ranma noch hinter ihr her, doch sie überhörte ihn einfach. Keuchend blieb Ranma vor ihr stehen. „Du hättest ruhig mal warten können“, er sah ihr in die Augen doch sie drehte sich weg und ging weiter. „Akane!!“ „Du kannst mich mal, Ranma!“ Sie drehte sich kurz zu ihm um. Ranma starrte auf die Uhr. „Oh scheiße, wir kommen zu spät!“ Er packte Akane an der Hand und zog sie mit sich. „Ranma, lass los!“ „Willst du zu spät kommen?!“ „Nein, aber...“ Das Schultor war zu, als sie die Schule erreichten. „Zu spät.“ Keuchend setzte sich Akane vor das Tor. Ranma schien nicht besonders aus der Puste zu sein. „Komm!“ Er nahm Akane auf den Arm und sprang mit ihr über die Mauer direkt in das Klassenzimmer. Zum Glück war der Lehrer noch aufgehalten worden und kam so erst später. Die anderen aus der Klasse staunten nicht schlecht, als Ranma mit Akane auf dem Arm durchs offene Fenster sprang. „Was guckt ihr denn so?“, fragte eine errötete Akane ihre Mitschüler, „das hat rein gar nichts zu bedeuten.“ „Ach wirklich?“, diese schienen nicht besonders überzeugt von der Erklärung zu sein. Die weiteren Fragen wurden ihr und Ranma erspart, da der Lehrer die Klasse betrat.
In der Pause wurden die beiden, jeder in einer anderen Ecke des Schulhofs, weiter mit Fragen gelöchert. Immer wieder bestätigten sie, dass nicht zwischen ihnen liefe. Enttäuscht hörten die anderen mit fragen auf.
Auf dem Heimweg gingen die beiden, Ranma auf dem Zaun und Akane auf der Straße, schweigend nebeneinander her. Auch beim Essen und den Rest des Tages gingen sie sich so gut es ging aus dem Weg. Abends legten sie sich früh schlafen. Doch keiner von beiden konnte gleich einschlafen. Ranma starrte ein Loch in die Decke und Akane sah auf ihr kleines Ferkel, das erschöpft in ihren Armen eingeschlafen war. Vorsichtig legte sie das Schwein unter ihre Bettdecke, zog sich einen dickeren Pulli an und schlich in den Garten. Alles schien zu schlafen. Ranma horchte angestrengt. Von jedem im Haus konnte er die Tritte der einzelnen Person heraus hören, und dass war ganz eindeutig Akane. Nur - was wollte sie um die Uhrzeit noch draußen? Das musste er wissen. Er stand auf und ging zur Tür, wollte die Tür aufmachen doch drehte sich schnell wieder an der halboffenen Tür um und lief wieder ins Zimmer zurück. Dort öffnete er den Schrank und holte sich dickere Kleidung raus. Draußen wäre es auch sicher zu kalt in Boxershorts gewesen. Als er nun endlich fertig war verließ er das Zimmer auf Zehenspitzen um seinen Vater nicht zu wecken. Er dachte angestrengt nach: `was will sie bloß noch um 11 draußen?` plötzlich wusste er Antworten auf seine Fragen, die er sich die ganze Zeit gestellt hatte. Nun wusste er auch was er zu tun hatte. Er stand im Garten der Tendos, vor ihm saß Akane und sah hinauf zu dem Mond und den unendlich vielen Sternen. `was sie wohl denkt?` er hätte es zu gern gewusst. „Setz dich“, ohne sich zu ihm umzudrehen hatte sie dies gesagt. Ranmas Herz raste. Wie versteinert bleib er an der Stelle stehen. Wie Akane, vom Mond beschienen, im Gras saß verschlug ihm den Atem. In diesem Moment sah das alles so unecht aus, als wäre alles ein Traum. Wie süß sie doch aussah, ganz anders als Ukyo, Shampoo, Kodashi und all die anderen mit denen Ranma noch verlobt war. Sie war alles in einem: die Unzähmbare und doch die, die für alle da war. Ranma erschrak. Was dachte er bloß?! Akane und süß? Nie im Leben. So etwas können auch nur Vollidioten wie Kuno und Ryoga finden! Er schüttelte seinen Kopf heftig, um den Gedanken zu vertreiben, doch der blieb hartnäckig an seinem Platz, in Ranmas Kopf. Schließlich gab er den `Kampf` mit seinem Kopf auf und setzte sich neben Akane. „Ich habe nachgedacht.“ Akane drehte sich erwartungsvoll zu ihm um, dieser sah sie mit rotem Kopf an. Wieso er rot wurde wusste er nicht aber zum Glück konnte man bei der Dunkelheit, die herrschte, sie nicht sehen. „Was ist denn?“, hackte Akane nach. Er schluckte noch einmal kräftig, hielt sich schützend den Arm vor den Kopf, um nicht so hart von Akanes Hammer getroffen zu werden und fuhr dann fort. „Ich werde deinen Vater bitten die Verlobung zu lösen.“ Nun war es raus. Doch die erwarteten Prügel blieben aus, verwundert drüber sah er zu seiner Verlobten. Diese blickte nur zu Boden. „Wenn du meinst, dass es das Beste ist“, meinte sie mit einem traurigen Unterton in der Stimme. `Was hat sie denn? Ich dachte, sie wollte sowieso nicht mit mir verlobt sein. Die soll mal einer verstehen?!` nachdenklich schlich er wieder in sein Zimmer.
Akane hatte ihr Gesicht einem ihrer herzförmigen Kissen vergraben. `Dieser Idiot! Jetzt heul ich auch noch wegen diesem Idioten! Grrrr!!!` wütend stand sie wieder auf. Ihre Kehle war staubtrocken. Sie tapste leise die knarrende Treppe hinunter in die Küche. Zu ihrer Verwunderung brannte Licht. `ist denn außer mir noch jemand wach? Ich dachte sie würden alle schlafen.` im Glauben es wäre nur eine ihrer Schwestern betrat sie die Küche. Sie erschrak heftig. „Was machst du denn hier?!“ „Was trinken“, meinte Ranma cool. „Darf man doch wohl noch, oder?!“ Wütend ging Akane auf ihn zu. Kalt sah sie ihn aus ihren sonst so warmen braunen Augen an. Ihr Verlobter bekam eine Gänsehaut. Sie holte aus, doch dieser fasste ihr Handgelenk. „lass mich sofort wieder los!“, fauchte sie ihn an. „Hast du nicht gehört?! Du sollst mich los lassen, du.... du....“ „Du was? Sag es, sag mir wie du mich heute beschimpfen willst!“ Aus seinem bösen Blick wurde ein anderer, einen den Akane nicht zu deuten vermochte. Vielleicht zeigte er Enttäuschung, Wut, Trauer. Sie wusste es nicht. Sie wusste nicht was sie tun sollte, so hatte sie Ranma noch nie erlebt. Sie ließ ihren Arm sinken, dessen Handgelenk Ranma noch festhielt. Sein Griff lockerte sich. Er sah sie an. Mit: „ich glaube die Entscheidung war die beste Lösung. Schlaf gut, Akane“, verließ er den Raum. Sie sah auf das Glas vor ihr, jenes aus dem Ranma gerade noch seine Milch getrunken hatte. „Nein war es nicht, Ranma.“ Sie erschrak über diese Worte. Hoffentlich hatte er dies nicht mehr gehört, aber wahrscheinlich lag er mittlerweile in seinem Bett und schlief tief und fest. Doch Ranma stand noch im Flur und konnte seinen Ohren nicht trauen. `es war nicht die beste Lösung? Aber ich dachte doch- ` er ging ins Bett, das war alles etwas viel für 2 Minuten. Akanes Herz, das eben noch sehr schnell geschlagen hatte, beruhigte sich wieder und nach einem Glas Leitungswasser beschloss auch sie wieder ins Bett zugehen.
Langsam stieg sie die Treppe runter. Lange hatte sich über das Gespräch zwischen ihr und Ranma noch nachgedacht. Heute morgen ging es ihr schlecht. Sie hatte Angst, Angst davor, dass Ranma ihr sagt, dass sie nun nicht mehr verlobt seien. Immer wenn sie an ihren Verlobten dachte, stieg Wut in ihr auf. Doch neuerdings siegte ein anderes Gefühl, eins welches sie so zu unterdrücken