Fanfic: Dive in, into another World
Kapitel: 2.
Gil springt auf und fällt gleich wieder rückwärst auf den Boden: „Inu! Da!!!“
Inu: „Was ist den los?!“
Inu greift Gil unter die Arme und hievt sie hoch. Erschrocken zeigt Gil auf ein Regal. Plötzlich fällt Gil fast wieder zu Boden, weil Inu los ließ: „Was ist das?“
Nanami: „Was ist das?“
Inu: „Ich hab als erstes gefragt!“
Hitari: „Die können uns hören!“
Durch den Ausgleich der Erdachsenverschiebung gab es eine Erberuption und die unsichtbaren Pforten wurden als Verbindung zwischen den Welten geöffnet. Nun sehen Gil und Inu in Amar durch ein spiegelähnliches Loch Nanami und Hitari in Ambar und umgekehrt.
Hitari: „Wie sehen die den aus? Blondes Haar, blaue Augen... SPITZE OHREN!!!“
Inu: „Das sind Menschen!!“
Gil und Inu kramen aus dem Bücherchaos am Boden ihre Bögen und Pfeile raus.
Nanami: „Deckung!!! Die wollen uns umbringen!“
Hecktisch stürzen Nanami und Hitari zu Boden, als Gil und Inu ihre Pfeile abfeuerten. Die Pfeile dringen in das Loch ein und fallen wie zwei nasse Säcke auf der anderen Seite in Ambar zu Boden.
Inu: „Unsere Pfeile sind wirkungslos!“
Gil: „Das sehe ich aus!“
Hitari: „Ey, hallo!? Wir haben euch nichts getan! Wer seit ihr überhaupt! Und wieso ist eine wabbeliges Loch in der Eiche?“
Mit noch gespannten Bogen ruft Gil: „Wir sind Inu und Gil aus Caras! Und das Loch ist bei uns in einem Bücherregal! Und wer seit ihr?“
Nanami: „Wir sind Hitari und Nanami aus Nore!!“
Inu flüstert zu Gil: „Nore kenne ich nicht... Hey ihr da drüben! Es gibt kein Nore auf Amar!“
Hitari: „Amar?!“
Inu: „Ja! Amar!“
Hitari packt Nanami an die Schulter und dreht sie mit sich um: „Hast du gehört? Sie sagten Amar! Das ist das Land, was im Buch beschrieben wird!“
Hitari fuchtelt aufgeregt mit dem Buch in der Luft herum, als sie es Nanami erklärt, was sie hörte. Plötzlich Gil zu Hitari: „Hey du! Woher hast du das Buch?“
Erschrocken fährt Hitari rum: „Das Buch? Du kennst das Buch? Das haben wir in der Bibliothek gefunden!“
Gil: „Das ist das Tagebuch einer Freundin von uns!“
Nanami: „Ihr kennt die Autorin des Buches? Das kann nicht sein! Das Buch ist hundert Jahre alt!“
Inu: „Na und? Es sind nur hundert Jahre! Immerhin sind wir 2031!“
Nanami: „Das kann nicht sein! Ihr könnt grad mal in unserem Alter sein und wir sind 16!“
Inu: „Für euch Menschen ist unser Alter immer was besonderes!“
Hitari wollte grade etwas sagen, als die Löcher beginnen kleiner zu werden.
Gil: „Nein, das Loch schließt sich! Los kommt schnell rüber!“
Gil läuft zum Loch und hält ihre Hand hinein. Nach einem kurzem Moment kommt ihre Hand ausgestreckt in Ambra wieder raus: „Schnell!“
Nanami und Hitari nehmen sich bei Händen und Nanami greift nach Gils Hand. Gil zieht und Nanami und Hitari werden in das Loch hineingezogen. Auf einmal gerät Gil ins Schwanken. Inu packt sie am Arm. Plötzlich kommen Lichtstrahlen auf dem Loch und Gil und Inu werden so schnell in das Loch gezogen, das sie es gar nicht mal richtig mitbekommen.
Inu: „Mach die Augen auf!“
Langsam macht Gil die Augen auf: „Wo sind wir?“
Beide haben sich in einem Tunnel aus Licht und Schatten wieder gefunden.
Inu: „Keine Ahnung! Auf jeden Fall fallen wir nach unten.“
„Und wir fallen nach oben!!!“ hören es die beiden Elben schreien, denn Nanami und Hitari fallen an ihnen vorbei.
Plötzlich wird es wieder hell und Gil und Inu fallen in ein grelles Licht.
Alles hört sich so an, als ob es in weiter Ferne wäre, aber nach und nach bilden sich fremde Stimmen aus dem weiten Rauschen heraus und langsam kommt Gil wieder zu sich. Ihre Augenlider fühlen sich schwer an und mit Mühe und Not öffnet Gil ihre Augen, genau wie Inu.
„Wie sehen die denn aus?“
„Geht es euch gut?“
„Hat unsere Schule ein neues Theaterstück?!“
Verängstig tastet Inu den Boden nach Gils Hand ab. Als sie ihre Hand gefunden hat, hält sie Gils Hand ganz fest: „Wo sind wir?“
Gil: „Ich hab keine Ahnung!“
„Sie haben wohl eine Kopfverletzung! Sie wissen nicht wo sie sind!“
„Schnell, bringt sie in die Krankenstation!“
Stille... Nanami brummt der Schädel. Plötzlich bemerkt sie, das ihr jemand über die Wange streichelt: „Hm, lass das Hitari...“
Hitari: „Ich bin das nicht!“
Nanami reißt die Augen auf. Über ihr eine Decke aus Holz, auf ihrer Nase ein schmaler dünner Strich. Als sie den Strich mit den Augen verfolgt, endet sie an einem grau schwarzen Etwas.
Hitari: „Wie gesagt, ich bin das nicht!“
Als sie das grau schwarze Ding endlich mit ihren Augen fixiert hat, schreit sie auf: „Eine Spinne!!!“
Nanami springt und schlägt sich die Spinne weg: „Oh Gott, ist das eklig!“
Hitari: „Wo sind wir?“
Nanami: „Ich hab keine Ahnung...“
„Ihr seit in meiner Bücherei!“
Erschrocken gehen beide leicht in die Knie, als sie sich umdrehen.
Hitari: „Wer sind sie?!“
Hiril: „Es ist mein Haus, ich darf als erste fragen: Wer seit ihr?“
Nanami: „Wir sind Hitari und Nanami und wie heißen sie?“
„Nach all meinen Jahren habe ich meinen Namen vergessen, aber ich werde von alle Hexenmeisterin genannt. Aber ihr könnt mich Hiril nennen, so wie Gil und Inu mich nannten. Apropos Gil und Inu, wo sind die beiden schon wieder?!“
Nanami: „Gil und Inu? Die beiden Mädchen mit den spitzen Ohren und den blonden Haaren?“
Hiril: „Ja die, wo sind sie?“
Hitari: „Keine Ahnung wo die sind! Wir wissen nicht einmal wo wir sind...“
Nanami: „Hören sie zu! Da war ein kurzes Erdbeben, was in unserer Region eigentlich nicht vorkommt. Dann war da auf einmal ein Loch in der alten Eiche auf dem Hof und da standen die beiden hinter dem Loch und dann haben die auf uns geschossen!“
Hitari: „Dann haben die uns die Hand gereicht und wollten uns durchs Loch ziehen, aber hier sind sie nicht! Die sind weg und wir sind hier!“
Hiril: „Gil und Inu sind da, wo ihr wart, als Ausgleich.“
Nanami: „Ach nö!“
Nanami singt in die Knie: „Das Buch war so was von wahr!“
Hitari: „DAS BUCH!!! Es nicht mehr hier!“
Hiril: „Was für ein Buch?“
Hitari: „Ach nur so ein Buch, was wir in unserer Schulbibliothek gefunden haben. Da stand nichts drauf, nur das Datum, 1904. Das war eine Art Tagebuch von einer Frau, die wohl durch ein Erdachsenausgleich hier her kam.“
Hiril: „Ach das Mädchen! So ein liebes Ding, und so wissbegierig! Sie war vor 100 Jahren hier und hat ihre Erlebnisse in einem Buch niedergeschrieben... Ich glaub ich habe hier noch irgendwo die Kopie des Buches... Leider kann ich diese Schrift nicht lesen...“
Nanami zieht Hitari zu sich: „Hast du gehört, in ihren ganzen Krimskrams ist eine Kopie des Buches!“
Hiril: „Na dann muss ich euch wohl noch einiges erklären... Aber könntet ihr mir ein Gefallen tun? Räumt bitte die Bücher wieder ein, ich bin alt und mein Rücken würde das nicht mitmachen.“
Hitari: „Na klar. Setzen sie sich, wir machen das schon!“
Nanami greift nach einem runter gefallenden Buch: „Ach sage Sie, vor 100 Jahren war das Mädchen hier, das ist ziemlich lange her... Wie alt sind Sie eigentlich?“
Hiril: „Wie alt ich bin? Vor drei Wochen wurde ich genau 4000 Jahre alt.“
Nanami und Hitari sind geplättet: „Viertausend Jahre alt?“
Hitari: „Gibt es hier ein Wundermittel, damit mal so alt wird?“
Hiril: „Nein, mein Zauber will, das ich so lange lebe. Elben sind eh unsterblich. Nur Herzensbruch und der Totschlag kann einen Elb umbringen. Menschen werden hier auch nicht älter, als in eurer Welt.“
Hitari: „Es gibt hier Menschen? Wow!“
Hiril: „Natürlich! Viele der Menschen jagen den Elben hinterher, weil sie denken, das Blut der Elben macht einen unsterblich. Ha! Solche Dummköpfe! Elben sind die erste Rasse, die Amar besiedelten... Solch ein ewiges Leben kann auch ganz schön an den Nerven zehren. Seht mich an, ich bin 4000 Jahre alt, habe Kriege uns Seuchen miterlebt und andere schreckliche Zeiten überstanden. Ich hab genug von dieser Welt gesehen...“
Nanami: „Aber mit 4000 Jahren sehen sie noch ziemlich jung aus!“
Hiril: „Ha, ha, ha! Du bist gut Kleines! Na los, werdet schnell fertig, dann gibt es etwas zu essen! Und dann können wir weiter reden!“
„Na aufgewacht?“ fragt eine fremde Stimme Gil.
Über ihr eine Lampe, rechts von ihr ein Fenster auf dessen Fensterbrett ein Töpfchen mit Alpenveilchen stehen, links hängt ein weißer zugezogener Vorhang und vor der Pritsche, auf der sie liegt steht ein großer Schreibtisch neben der Tür und eine Krankenschwester sitzt an ihm.
Gil: „Wo bin ich?“
Krankenschwester: „Na in der Krankenstation. Die anderen aus eurer Klasse haben euch hergebracht.“
Gil: „Welche anderen? Wo ist Inu?“
Krankenschwester: „Inu? Ist das deine Freundin? Seltsamer Name... Kommt ihr aus dem Ausland?“
Gil: „Em... Ja! Und wo ist sie nun?“
Krankenschwester: „Sie ist draußen!“
Vom Flur jault ein Geräusch heran. Plötzlich springt die Tür auf und Inu kommt mit einem Rollstuhl in den Raum gesaust.
Inu: „Meine Güte, was für ein Gefährt!“
Gil: „Geh da raus! Das gehört nicht dir!“
Krankenschwester: „Schon gut, der Rollstuhl ist alt, wir