Fanfic: Dive in, into another World

bekommen eh Donnerstag zwei neue.“

Inu: „Rollstuhl... Toller Name!“

Gil klettert von der Pritsche und zehrt Inu aus dem Stuhl: „Lass das Ding in ruhe!“

Inu: „Hey, lass mich!“

Krankenschwester: „Wie ich sehe geht es euch beiden wieder gut! Der Unterricht ist schon lange aus, deshalb könnt ihr auch gleich nach Hause gehen!“

Inu und Gil verstummen.

Krankenschwester: „Ist irgendetwas?“

Gil: „Wir wissen nicht wo wir schlafen können.“

Krankenschwester: „Achajee! Gedächtnisschwund!“

Die Krankenschwester springt von ihrem Schreibtisch auf und platziert die beiden auf der Pritsche: „Also ihr wisst, wer ihr seit...“

Die Beiden nicken.

„Und wie heiß ihr?“

Gil: „Ich heiße Gil.“

Inu: „Und ich bin Inu“

Krankenschwester: „Wie alt seit ihr?“

Inu: „2031 Jahre!“

„Wie alt seit ihr?!? 2031? Ha, ha, ha, ihr habt euch wohl doch ernsthafter verletzt!“

Gil: „Wir sind natürlich 16!...“

Krakenschwester: „Aha! Und wo kommt ihr her?“

Inu: „Aus Caras!“

Krankenschwester: „Wo ist den das?“

Gil: „Im Ausland!“

Etwas verdutzt notiert sich die Krankenschwester auf einem Blatt die Angaben der Beiden: „Also so geht es euch doch gut, aber ihr wisst nicht, wo ihr jetzt wohnt.“

Gil: „Ja! Wir kennen hier keinen!“

Inu: „Doch! Nanami und Hitari!“

Gil: „Stimmt! Das sind die einzigsten Menschen die wir hier kennen...“

Krankenschwester: „Seit ihr gut befreundet? Also wart ihr schon mal zu besuch bei den beiden?“

Inu: „Nein, wir sind uns nur einmal über den Weg gelaufen... Also wir kennen uns nur vom Namen her.“

Krankenschwester: „Wisst ihr, ich werde mal die Eltern der beiden Mädchen fragen, ob sie euch nicht aufnehmen können. Wie lange bleibt ihr?“

Gil und Inu schauen sich erstarrt an: „Keine Ahnung!“

Inu schießen Tränen in die Augen: „Wissen sie, das war heute ein stressiger Tag für uns. Wir wissen nichts über eure Stadt hier, wir wurden förmlich hier rein geschmissen, in euer Land und jetzt wissen wir nicht, was wir tun sollen!“

Krankenschwester: „Ist ja schon gut!“, sie reicht ihr ein Taschentuch: „Ich kümmre mich um eure Unterkunft, wartet hier so lange! Auf dem Tisch steht Limonade und ein paar Kekse, ihr könnt euch bedienen, wenn ihr wollt... Bis gleich!“

Die Krankenschwester geht mit dem Blatt, was sie ausfüllte, aus dem Raum.

Weil sie nicht weis, was Inu tun soll, geht sie zu den Keksen: „Schau mal, ein harter Kuchenteig mit Schokolade. Und das gelbe Wasser erst mal! Das schlägt Bläschen!“

Gil springt von der Pritsche und schlägt Inu die Flasche Limonade aus der Hand: „Wehe du trinkst das! Das Zeug ist nicht natürlich! Von Menschenhand gemacht, vielleicht auch giftig!“

Inu: „Quatsch! Diese nette Dame in weiß hat doch auch davon getrunken und gegessen... Keks, toller Name für den harten Kuchen!“

Inu nimmt sich einen kreisrunden Keks vom Teller und beißt rein: „Hm... Das schmeckt nach Lembas mit Schokolade!“

Gil: „Wie bitte? Zeig mal!“

Sie nimmt Inu den Keks aus der Hand und beißt genüsslich ab: „...Stimmt, das schmeckt wirklich nach Lembas! Aber trink das gelbe Wasser nicht! Das vertragen wir nicht.“

Inu: „Hast recht, ich sollte in solch einer Zeit nicht meine Gesundheit riskieren.“

Gil: „Wenn du was trinken willst, dann nimm das Wasser aus der Kanne, neben den Blumen.“

Inu: „Einverstanden!“

Hitari: „Puh! Jetzt müssten alle Bücher wieder reingestellt sein.“

Nanami: „Was sich so in den 4000 Jahren alles angesammelt hat...“

Hiril kommt zur Tür herein: „Ach, wie schön das hier wieder aussieht... Kommt mit in den Garten, da steht etwas zu essen draußen.“

Beide folgen der alten Hexe durch einen langen vollgestellten Flur.

Nanami: „Puh... Was stinkt hier so?“

Hiril: „Das sind die Überreste von dem Drachen, den Gil und Inu heute erlegten.“

Nanami: „Was? Diese Grazien haben einen Drachen erledigt? Nie im Leben! Sie sehen viel zu anmutig aus, das sie so etwas tun können!“

Hiril: „Ha, ha, ha! So harmlos, wie sie aussehen, sind sie aber nicht. Ihre Väter, zwei hochrangige Elben, legen alles daran, das ihre Kinder stark sind und trotzdem ihren Anmut nicht verliehen. Sie sind zwei perfekte Bogenschützen, können Feinde noch aus Metern treffen, auch wenn der Wind schon die Bäume ausreist!“

Hitari: „Hört sich gut an! So was hätten wir auf unserer Schule auch lernen können. Na ja, nur das treffen von Scheiben...“

Hiril biegt in ein weiteren Flur ein. Nanami wollte ihr folgen, als sie plötzlich stolpert und stürzt. Hitari merkt das zu spät und fällt auf sie drauf: „Nanami! Pass doch mal auf, wo du hinläuft!“

Nanami: „Hey, pass du doch auf wo du hinfällst! Du bist schwer, du Kalb!“

Hiril: „NEIN!!! Oh Gott, mein Unsichtbarkeitspulver!“

Hitari und Nanami rappeln sich auf und klopfen sich die Sachen ab.

Hiril: „Mein Pulver!!!“

Hitari: Was für ein Pulver?“

Hiril: „Na das Pulver, was ihr verschüttet habt! Jetzt liegt es auf dem Boden verstreut.“

Nanami: „Ich sehe kein Pulver nur eine zerbrochene Flasche... Achajee! Die Flasche, wird ich natürlich irgendwie ersetzen!“

Hiril kniet sich nieder und wischt mit ihren alten Händen auf dem Boden herum.

Hitari: „Können wir helfen...?“

Hiril: „Nein, nein! Geht! Geht in den Garten und esst was! Ich mach das schon!“

Hitari und Nanami lassen Hiril etwas durcheinander im Flur zurück. Nach zwei Schritten dreht sich Hitari um: „Hiril!... Wo geht es bitte in den Garten?“

Hiril: „Den Flur entlang dann die Treppe am Ende des Ganges hochgehen!“

Nanami sieht sich noch einmal sorgend zu Hiril um, die immer noch am Boden wischt und folgt dann Hitari den Flur entlang: „Ganz schön viel Zeug, was ihr rumsteht.“

Hitari: „Ja, ja... In 4000 Jahren kommt halt einiges zusammen. Stell dir mal vor, sie wäre ein Messi, dann könnte man hier gar nicht mehr treten!“

Nanami: „Hm... Ich glaub das Alter setzt ihr zu. Sie wischt auf dem Boden herum als ob da was liegen würde, aber da ist nichts!“

Hitari: „Na ja, wenn sie denkt, da ist ein Pulver, dann soll sie es mal weiter denken!“

Nach einer gewissen Zeit haben die Beiden die Treppe erreicht.

Nanami: „Oh, die geht aber weit nach oben!“

Hitari: „Vielleicht hat sie eine große Terrasse da oben und nennt sie Garten. Na komm, geh vor, du bist schneller im Treppenlaufen.“

Freudig steigt Nanami die Treppe hinauf und Hitari folgt langsam.

Nach langem Warten kommt die Krankenschwester wieder in den Raum: „Zwei Dinge! Erstens: Nach langem hin und her kamen wir zu dem Entschluss, das ihr beide bei Hitari schlafen dürft. Jetzt kommst: Nanami und Hitari sind noch nicht zu Hause angekommen. Beide Eltern vermuten das ihre Töchter bei den anderen sind.“

Eine gewisse Zeit schweigen...

Gil: „Und?“

Krankenschwester: „Jetzt hoffe ich, das ihr wisst, wo sie sind.“

Inu: „Bei uns zu Hause!“

Plötzlich verkrampft Inu und kippt seitlich um. Die Krankenschwester schreckt auf.

Gil: „Keine Sorge, das ist normal...“

Inu kommt wieder zu sich und setzt sich wieder hin.

Krankenschwester: „Was war das eben?“

Gil: „Das hat sie öfters! Bitte nicht danach fragen.“

Inu: „Alles klar! Mir geht es gut!“

Gil: „Um auf ihre Frage zurück zu kommen, Hitari und Nanami sind bei uns zu Hause. Wir haben bei einem Austausch mitgemacht, aber so, das es keiner mitbekommt. Sie sind jetzt im Ausland und wir hier.“

Krankenschwester: „... Aha. Na gut. Dann gebe ich euch mal den Weg zu Hitaris Haus.“

Die Schwester geht zu ihren Schreibtisch und schreibt was auf ein Zettel. Als sie fertig ist, fallet sie den Zettel einmal und überreicht ihn Inu: „Das sind die Straßen, die ihr entlang gehen müsst.“

Gil: „Danke! Können wir jetzt gehen?“

Krankenschwester: „Aber natürlich!“

Die Krankenschwester begleitet die Beiden auf den Flur: „Kommt gut nach Hause!“

Gil: „Das werden wir! Danke für alles.“

Krankenschwester: „Na dann bis morgen! Tschüss!“

Sie verabschiedet sich und geht wieder in ihren Raum zurück. Gil und Inu bleiben allein zurück, in dem langen einheitlich grauen Flur.

Gil: „Bis Morgen?“

Inu: „Sie will vielleicht, das wir morgen wieder zu ihr kommen... Zeig mal das Blatt!“

Gil faltet den Zettel auf und eine erschlagende Stille macht sich breit.

Nach kurzen zögern öffnet Gil den Mund: „Was steht da!?“

Inu: „Ich hab keine Ahnung!... Komm, wir fragen draußen jemanden!“

So beeilen sich die Beiden aus der Schule zu kommen. Draußen angekommen bleiben sie vor dem Schultor erstarrt stehen.

Gil: „Eiserne Kutschen ohne Pferde?“

Inu: „Jetzt schau dir mal das Feuer in dem schwarzen Kasten an, welcher an der Wegkreuzung steht. Es wechselt seine Farbe von rot ins grün!“

Gil: „Meine Güte, was ist das hier für eine Welt?!?“

Inu: „Schau dir mal an, was die Menschen hier tragen! Das sind auf keinen Fall alles Naturfasern!“

Gil: „Wir müssen diese Frau dort fragen, was auf diesem Blatt steht. Vielleicht kann sie es lesen!“

Inu: „Na gut! Ein Versuch ist es wert...“

Vorsichtig gehen sie der Frau auf der Straße hinterher.

Inu: „Entschuldigen Sie!“

Die Frau dreht sich um: „Ja bitte?“

Leichtes Verwundern