Fanfic: Dive in, into another World

still. Weit und breit keine Spur der feuerroten Vögel.
Nanami: "... Wow..."
Hiril: "Schnell, nicht wahr?"
Nanami: "Oh ja! Das waren ja Bruchteile einer Sekunde und die Vögel kamen in Massen!"
Hiril: "Diese Eisvögel sind sehr scheue Tiere."
Hiril steht auf, geht zu einem kleinen Stein der am Boden liegt, hebt ihn auf und wirft in an einem Baum. Plötzlich scheint der Wald vor Rot zu explodieren.
Hitari: "Toll, das sah wunderschön aus. Wo waren die alle eben?"
Hiril: "Die scheuen Eisvögel haben sich krampfhaft an der Rückseite der Bäume klammerten, damit man sie nicht sieht. Durch den Stein sind sie aufgeschreckt und sind nun weggeflogen."
Nanami: "Apropos weggeflogen... Wann sollen wir nun aufbrechen und den Kristall holen?"
Hiril: "Gleich morgen! Ich werde alles vorbereiten, damit ihr gut weg kommt. Na los, esst was von dem Lembas, das Rezept hab ich von einer guten Freundin erhalten. Eigentlich ist es für Unterwegs gedacht, aber ich esse es auch gern zwischendurch."
Nanami nimmt ein Brot und bricht es in der Mitte durch. Die andere Hälft überriecht sie Hitari, die das Brot mit einem netten Lächeln entgegen nimmt.
Hiril: "Wisst ihr, diese Geste mit dem Brotteil gilt hier als Angebot mit einem auf Reisen zu gehen. Und die Annahme des Brotstückes ist ein Dank und ein Schwur sich gegenseitig zu helfen. So, wie ihr es eben gemacht habt, kann nichts mehr schief gehen!"
Nanami klopft Hitari, die grad am Brot knabbert auf die Schulter, aber so stark, das Hitari sich verschluckt: "Hast du gehört?! Jetzt kann nichts mehr schief gehen!"
Hitari läuft an und versucht zu husten. Nanami bemerkt ihr zucken und reagiert indem sie Hitari auf den Rücken klopft, bis Hitari das Stück Brot über den ganzen Tisch spukt und nach Luft ringt.
Nanami: "Tut mir leid, das wollte ich nicht!"
Hitari hustet noch etwas: "Schon gut..."
Hiril: "Seht ihr, ihr helft euch schon gegenseitig."
Hitari: "Also ich brauche noch keine Hilfe um zu sterben! Weil ich noch nicht sterben will!!!"
Hiril lacht über die beiden, während sie sich immer noch um das Lembas streiten.
Es vergeht einige Zeit und es wird langsam dunkel.

Gil und Inu haben den Sandweg hinter sich gebracht und stehen nun an einem See, in dem eine Ente schwimmt.
Inu: "So, weiter geht es nicht!"
Gil: "Haben wir den Park schon hinter uns?"
Inu: "Wie sieht den ein Park aus?"
Das Gespräch zwischen den beiden hat ein kleiner Junge, ungefähr 8 Jahre alt, mitbekommen: "Wie ein Park aussieht? Ihr seit Mittendrin!"
Die Beiden schauen sich um. Sie sind umgeben von Wiesen auf denen Kinder spielen und Hunde Bällen hinterher rennen, von Bäumen, Bänken , dem See, Menschen und vereinzelt Liebespaare, die Gil und Inu etwas fragend angucken.
Junge: "Ihr seit neu, nicht war?"
Gil: "Ja, woher...?"
Junge: "Ihr seht komisch aus und kennt euch in unseren kleinen Nore nicht aus. Wo wollt ihr hin?"
Inu reicht dem Jungen den Zettel von der Krankenschwester: "Wir müssen da hin."
Der Junge überfliegt den Zettel: "Ihr habt den rechten Weg genommen?"
Die Beiden nicken.
Junge: "Das war euer Fehler! Ihr hättet euch links halten müssen. Haus 32 stand links, nicht rechts. Jetzt müsst ihr den halben Park durchqueren um zu dem Haus zu kommen."
Inu: "Du kennst dich aber gut aus!"
Junge: "Ich weis! Ich bin hier groß geworden!"
Gil flüstert leise in Inus Ohr: "Wenn er sich groß nennt, was sind wir dann? Riesen?"
Inu: "Das meint der Junge bestimmt so, das er hier aufwuchs."
Gil: "Ich weis, ich wollte bloß etwas Stimmung machen."
Inu: "Ich find das nicht lustig..."
Gil: "Ich hör ja schon auf."
Junge: "Kommt ich bring euch da hin, wo ihr wollt!"
Inu: "Oh, das ist aber nett von dir Junge!"
Junge: "Nennt mich Dove."
Gil: "Alles klar Dove, dann bring uns hin!"
Dove nimmt sein Motorboot aus dem Wasser und führt die Beiden aus den Park. Nach etwa 5 Minuten stehen sie vor dem Tor des Parks.
Dove: "Da! Da drüben ist das gelbe Haus, was ihr sucht."
Inu: "Danke Dove. Du hast uns sehr geholfen!"
Dove: "Das tu ich doch gern für zwei so hübsche Mädchen! Wenn ihr mal wieder Hilfe braucht, meldet euch bei mir. Ich bin immer ab zwei Uhr im Park zu finden. "
Gil und Inu gucken ihn schief an.
Gil: "Hä, hä... Wenn du meinst Kleiner"
Gil wuschelt dem Jungen durch sein seidenblondes Haar und geht mit Inu über die Straße, zu dem gelben Haus.
Inu: "Das Haus sieht aber seltsam aus. Gar nicht wie die Häuser aus dem Dorf, sondern irgendwie abnorm."
Gil: "Ich wunder mich, wie sie das Haus so gelb bekommen haben. Das ist kein Holzhaus und kein Steinhaus. Es sieht aus, als ob es aus einem Stück ist."
Inu vergleicht die Buchstaben des Namens auf dem Zettel mit den Buchstaben des Namens am Briefkasten: "Ich glaub wir sind hier richtig... Klopfst du an?"
Gil: "Ja, ja..."
Beide steigen die drei Stufen zur Eingangstür und Gil wollte grad an der weißen Tür klopfen, als plötzlich Inu dazwischen funkt: "Hey, warte!"
Gil zieht erschrocken ihre Hand zurück: "Gott, was ist denn?"
Inu: "Schau mal, neben der Tür, da der weiße Knopf. Der zeigt eine gemalte Glocke. Drück da mal rauf!"
Gil zögert noch bis sie schließlich mit einem Ruck die Klingel drückt. Ein lautes stumpfes Summen geht durch das gelbe Haus und Gil und Inu springen vor Schreck fast von der Treppe. Nach dem sich die Beiden wieder erholt haben stellen sie sich ordentlich hin. In der Sichtschutzscheibe sieht man, wie sich eine Silhouette der Tür nährt.
Inu: "Da kommt jemand!"
Die Tür geht auf und ein Junger Mann, um die 18 Jahre schaut die beiden an: "Ja bitte? Kann ich euch helfen? Oder macht ihr nur Webung für euer neues Theaterstück?"
Gil: "Nein, wir machen keine Werbung!!... Entschuldigen sie, wir waren bei einer netten Dame, die uns diese Adresse gegeben hat, weil sie uns anbieten, hier zu übernachten."
Inu überreicht ihm den Zettel.
Junger Mann: "Ach ihr seit das! Gil und Inu, hab ich recht?"
Die Beiden nicken.
"Na dann kommt rein!"
Der Junge Mann macht einen Schritt zur Seite und öffnet die Tür weiter. Gil tritt ein und Inu folgt.
"Meine Name ist Kaikyo, aber ihr könnt mich Kai nennen. Zieht eure Schuhe aus und kommt mit ins Wohnzimmer. Wenn ihr Hausschuhe haben wollt könnt ihr euch die Puschen nehmen, die da in der Ecke stehen."
Gil und Inu ziehen sich ihre Stiefel aus und schlüpfen in die Hausschlappen. Kai führt sie in das Wohnzimmer.
Inu: "Oh, hier sieht es aber schön aus!"
Kai: "Wollt ihr was trinken?"
Gil: "Was hast du den zu trinken?"
Kai: "Hm... Cola, ein paar Säfte, Wasser."
Inu: "Ich nehme ein Saft!"
Gil: "Für mich bitte Wasser."
Kai: "Kommt sofort!"
Er verlässt das Wohnzimmer wieder und kommt mit zwei 0.5 Liter Flaschen wieder zurück. Er stellt die Flaschen auf den dunklen Marmortisch und setzt sich in einen schwarzen Ledersessel: "Wollt ihr euch nicht setzten?"
Gil und Inu stehen immer noch in der Tür der Wohnstube und schauen sich um. Dann drängelt Inu Gil in den Raum: "Los, setzten wir uns."
Beide platzieren sich auf dem Ledersofa.
Kai: "Ich hole euch Gläser. Oder wollt ihr aus der Flasche trinken?"
Gil: "Danke es geht so."
Gil nimmt sich ihre Flasche und zieht am Verschluss. Die Verschlusskappe öffnet sich nicht und sie zieht stärker dran.
Kai: "Em, drehen nicht ziehen! Gib her ich mach euch die Flaschen auf."
Gil und Inu schieben ihm die Flaschen rüber und er dreht sie mit einer Leichtigkeit auf.
Gil: "Danke" und sie nimmt ein Schluck.
Kai: "Ihr kommt nicht von hier?!"
Inu: "Nein, wir sind aus Caras, eine Stadt in Amar."
Kai: "Diesen Ort kenne ich gar nicht!"
Gil: "Der liegt im Ausland!"
Kai: "Das kann nicht sein! In meinem Urlaub reise ich viel durch die Welt und Caras, geschweige denn Amar sind mir bekannt... Wo kommt ihr wirklich her?"
Gil stellt ihre Flasche wieder hin: "Kai, ich hab eine Frage."
Kai: "Stell sie!"
Gil: " Glaubst du an eine andere Welt?"
Kai: "Wie meinst du das?"
Gil: "Hm... Schwer zu erklären... Nein, lassen wir das mit der