Fanfic: Dive in, into another World
Schnee und Schneeweiß.“
Nanami: „Hört sich so an, dass die Pferde ziemlich sanft sind.“
Hiril: „Das sind sie auch... Na los, kommt mit nach oben, damit ihr losreiten könnt!“
Nanami: „Aber doch nicht mit unserer Schuluniform! Die mussten wir eigens kaufen! Das kostet, wenn man eine Uniform außerhalb der Saison kauft!“
Hiril: „Wisst ihr, zieht die Wandersachen von meinen beiden Elben an. Ihr habt ungefähr die gleichen Größen, das müsste klappen!“
So führt Hiril die Beiden in das Zimmer, wo die Sachen der beiden Elben liegen. Nach etwa fünf Minuten kommen die beiden in einem Aufzug wieder raus, den sie nur von Märchen kennen.
Nanami: „Ich fühle mich wie ein Strauchdieb!“
Hiril: „Wie ein Strauchdieb? Das ist die Tracht der Waldelben. Eine anliegende Hose, Stiefel, ein langes Unterhemd, und ein Weste mit Überwurf. Und das alles in den typischen Waldelbenfarben grün, braun und grau. Und Pfeil und Bogen. Apropos Pfeil und Bogen, wo sind sie?“
Nanami: „Die liegen da drin auf einer Stuhl, aber die brauchen wir nicht!“
Hiril: „Braucht ihr wohl! Auf eurer Reise müsst ihr euch doch verteidigen können!!“
Hitari: „Wie können aber damit nicht umgehen!“
Hiril: „Dann müsst ihr es lernen! Macht unterwegs ein Lehrgang. Schießt erst auf stille Ziele und dann vielleicht auch mal, wenn ihr reitet, ich werdet es schon schaffen! Und wenn es gefährlich wird, habt ihr ja noch die Schwerter, die sind einfacher zu bedienen. Einfach ziehen und draufschlagen, bis sich der Gegner nicht mehr bewegt!“
Hiril geht in das Zimmer und holt die Waffen raus. Sie legt die Waffen an die Beiden an und scheucht sie raus: „Los jetzt!! Ihr müsst los, sonst seit ihr von Sonnenuntergang nicht in Caras angekommen!“
Hitari: „Ist es weit?“
Hiril: „So weit, das ihr vielleicht nicht rechtzeitig dort ankommt. Denn Nachts ist es gefährlicher als Tagsüber!“
Oben angekommen stehen zwei gesattelte, strahlendweiße Pferde bereit.
Hiril: „Los setzt auf!“
Die Beiden kämpfen sich hoch. Die Pferde fühlen sich etwas bedrängt und dem Gezerre das die Beiden veranstalten und gehen immer zur Seiten, während Nanami und Hitari versuchen, auf zu setzten. Nach einiger Zeit haben es Hitari und Nanami doch noch geschafft. Hiril reicht ihnen die Verpflegung hoch: „Passt gut auf euch auf. Da ihr wie Elben angezogen seit, müsst ihr vor manchen Menschen vorsichtig sein. Ihr wisst warum! Bringt nicht gleich alles zur Strecke, was euch seltsam erscheint. Nicht jeder ist Böse!“
Nanami: „Wir müssen jetzt den roten Eisvögeln hinterher?“
Hiril: „Ja! Immer Richtung Norden, dort hin, wo es kälter wird!“
Nanami: „Und wie finden wir wieder zurück?“
Hiril: „Caras ist die südlichste Stadt am Amar! Ihr werdet es schon schaffen! In Caras müsst ihr nach mir nachfragen, viele wissen wo ich lebe!“
Hitari: „In den Bergen wird der Kristall abgebaut?“
Hiril: „Ja! In den Minen der Schneeberge werdet ihr fündig werden!“
Hiril gibt den Pferden einen Klaps auf den Hintern und so reiten die beiden Pferde mit rasanten Tempo durch den dichten Wald.
Hiril: „Alles Gute!! Bis in zwei ...“
Sie haben die letzten Worte, die Hiril ihnen zu warf nicht mehr verstanden.
Nanami: „Wie hält man so ein Pferd an?“
Hitari: „In den Filmen ziehen sie immer an den Zügeln!“
So ziehen die Beiden gleichzeitig an den Zügeln und die Pferde bremsen ab.
Hitari: „Hast du verstanden, was Hiril zum Schluss nach „Alles Gute!“ gesagt hat?“
Nanami: „Nein, hab ich nicht! Irgendwas mit zwei... Vielleicht zwei Wochen!?!“
Hitari: „Das wird es sein!... AUCH WENN DU MICH NICHT HÖRST, HIRIL!!! DIR AUCH ALLES GUTE UND BIS DANN!!!“
Hitari winkt in den Wald hinein und reitet mit Nanami weiter, Richtung Norden. In die Richtung, wo auf den Bäumen der Moos wächst.
KLOPF, KLOPF
„Herein!“
Die öffnet sich und Gil und Inu stecken ihre Köpfe rein: „Ist das hier das Sekretariat?“
„Aber natürlich! Wo nach sieht es denn sonst aus? Nach einem Klassenzimmer?“
Gil: „Ich weis nicht!“
„Na kommt rein und setzt eich! Was bringt euch zu mir?“
Inu und Gil schließen die Tür hinter sich und setzten sich auf die zwei Stühle vor dem Schreibtisch.
Gil: „Wir sind neu hier und uns wurde gesagt, das wir uns hier melden sollen!“
„Einen Moment bitte!“
Die Dame hinter dem Schreibtisch rollt mit ihrem Bürostuhl zu einem Aktenschrank und zieht eine orange Akte aus einer Schublade: „Ja, hier ist etwas.“
Sie rollt zurück an den Tisch und schlägt die Akte auf: „Wie heißt ihr?“
Inu: „Ich bin Inu und neben mir ist Gil.“
Sekretärin: „Ich meine auch eure Hinternamen.“
Gil: „Ach so, mit Hinternamen heiß ich Gelmir und Inu Gannel.“
„Hier steht, ihr kommt aus dem Ausland. Woher kommt ihr genau?“
Gil: „Aus Caras!“
Sekretärin: „Wo liegt denn das?“
Gil: „Ach, das ist ein kleiner Ort, Südlich dieses Landes.“
Sekretärin: „Also aus Caras. Ihr seit 16 Jahre alt?“
Beide nicken nach einer Verzögerung.
Sekretärin: „Was habt ihr für eine Schulausbildung?“
Inu: „Eine ganz normale schulische Ausbildung. Wir sind hundert Jahre zur Schule gegangen und haben alles wichtige kennen gelernt.“
Sekretärin: „... Dann habt ihr bestimmt eine mittlere Schulausbildung... Wo wohnt ihr zur Zeit?“
Gil: „Ich dachte, ihnen wurde alles von uns erzählt!“
Sekretärin: „Ja, ja, dass schon, aber ich muss euch noch einmal fragen, um Irrtümer auszuschließen.“
Inu: „Na ja, wir leben zur Zeit bei Hitari zu Hause.“
Sekretärin: „Ihr Bruder hat euch ja hier angemeldet... Na gut! Das war’s! Ich zeig euch jetzt eure Klasse!“
Die Sekretärin steht auf und führt die beiden aus dem Zimmer. Im zweiten Stock , gleich neben der Treppe, öffnet sie eine Tür und fragt die Lehrerin an der Tafel: „Kann ich kurz stören oder wird hier grad ein Test geschrieben“
„Nein, nein. Kommen sie rein! Wir reden grad über unser Schultheater.“
Die Sekretärin schiebt Gil und Inu in den Raum und geht zur Lehrerin. Sie tuschelt kurz in ihr Ohr und geht dann wieder. Die Lehrerin winkt die Beiden zu sich: „Alle mehr her hören!“
Die Schüler schauen von dem Theaterbuch des Stückes auf und ein Raunen geht durch den Raum.
„Dieses blassblonde Haar.“
„... Die Ohren...“
„Sie könnten Geschwister sein.“
Lehrerin: „ Neben mir stehen zwei neue Schülerinnen. Sie kommen aus dem Ausland.... Stellt ihr euch bitte vor.“
Gil: „Guten Tag, mein Name ist Gil und komme aus Caras.“
Inu: „Und meine Name ist Inu. Ich bin ebenfalls aus Caras!“
Lehrerin: „Herzlichwillkommen in Nore, Gil und Inu. Ich hoffe, ihr werdet hier noch eine schöne Zeit verbringen. Und um euch zu helfen, das ihr euch hier besser zurecht findet, wird die Klasse euch natürlich unter die Arme greifen... Nicht wahr???“
Stillschweigen im Klassenraum: „NICHT WAHR???“
Die Klasse reagiert: „Natürlich!“
„Klar doch!“
„Aber Ja!“
Lehrerin: „Gut so!... Da hinten sind noch drei Plätze frei. Sucht euch Beide einen aus!“
Als Gil und Inu sich an ihre Plätze setzten erzählt die Lehrerin weiter: „Da die Beiden aus dem Ausland kommen, können sie nur unsere Sprache sprechen aber nicht lesen und schreiben, deshalb werden sie nicht aktiv am Unterricht teilnehmen... Aber ihr werdet jetzt weiterlesen!“
Gil und Inu sitzen neben einander und schauen von hinten in die Klasse.
Inu: „Naer i Isto“
Gil: “Ja, da hast du recht!”
„Der Unterricht ist einfach zu trocken! Uns wird das Wissen nicht lebendig rübergebracht...“
Inu dreht sich um: „Du schon wieder!“
„Ich bin die Nichte des Schuldirektors. Auch als Nichte muss man die Schulbank drücken.“
Gil: „Wie alt bist du?“
„Ich bin 16, so wir ihr und fast jeder in der Klasse.“
Inu: „Sag mir, du hast uns verstanden? Vorhin auf der Treppe und jetzt gerade eben?“
„Ja.“
Inu: „Wieso verstehst du uns? Unsere Sprache ist hier nicht gebräuchlich!“
Gil: „Wie heißt du überhaupt?“
„Mein Name Lórellin. Ich verstehe euch nicht, aber es kommt mir so vor, als ob ich jedes einzelne Wort von euch deuten kann... Meine Mutter hat mir früher immer Lieder in einer seltsamen Sprache vorgesungen, die eurer so ähnlich ist. Vielleicht kommt es davon!“
Gil und Inu schauen sich überlegend an.
Lehrerin: „Es ist schön, das ihr hier schon Freundschaft geschlossen habt, aber bitte redet in der Pause über eure Vergangenheit!“
Gil, Inu und Lórellin scheuen verlegen zur Lehrerein und schweigen den Rest der Stunde.
Inzwischen sind Nanami und Hitari ein ganzen Stück geritten.
Nanami: „Ist es dir schon aufgefallen, dass die Pferde unglaublich leise reiten?“
Hitari: „Wo du das sagst! Sie reiten zwar sehr schnell aber so was von sanft! Mir tut gar nicht mein Hintern weh! Sag mal, ich glaub da hinten wird es heller, oder täusch ich mich da?“
Nanami: „Nein! Da wird es wirklich heller!“
Hitari: „Denk mal nach! Wenn dort dann Caras liegt, begegnen wir Menschen, Elben und anderen Fabelwesen. Solche, von denen wir nur