Fanfic: Dive in, into another World

träumen konnten!“

Nanami: „Ja, es ist so, als ob wir in ein Märchen eintauchen. Dort wird es anders sein als in Nore!“

Hitari schlägt die Zügel: „Los Gloss! Reit in das Licht!“

Nanami: „Das lassen wir nicht auf uns sitzen Loss. Ihnen nach!!!“

Das Pferd legt an Tempo zu und hat Hitari schnell eingeholt.

Die Lichtung kommt immer nähr und nähr und dann haben sie es geschafft. Der dichte Wald liegt hinter ihnen und vor ihnen liegt eine hüglige Landschaft mit kleinen grasbewachsenen Bergen. Sie stoppen die Pferde ab, die mit lauten Schnaufen verlangsamen und im leichten Gang austraben , bis sie schließlich zum Stillstand kommen.

Hitari: „Wow, was für eine Landschaft!“

Nanami: „Das ist die perfekte Welt!“

„Glaubt ihr wirklich?“

Erschrocken schauen die Beiden mit großen Stielaugen in die Mitte zwischen den Pferden.

„Was ist? Habt ihr so was wie mich noch nie gesehen?“

Nanami: „Ganz ehrlich? Nein!“

„Ha, ihr als Elben habt noch nie einen Hobbit gesehen?! Na dann müsst ihr ja echt aus der dunkelsten Ecke dieses Waldes kommen!“

Hitari: „Wir sind keine Elben!“

„Was?“

Der Hobbit schaut verwundert die Pferde empor: „Stimmt, euch fehlen die spitzen Ohren. Aber warum läuft ihr dann in der Elbentracht herum? Das ist doch riskant!“

Nanami: „Hiril hat uns nichts anderes zum Anziehen gegeben!“

„Hiril? Ihr kennt Hiril? Ist ja toll! Ich bin gestern da gewesen und bin jetzt auf dem Heimweg!“

Hitari: „ Ach, gestern da gewesen? Wann denn genau?“

„In der Früh! Und jetzt, einen Tag später hab ich den Wald endlich hinter mir gebracht.“

Hitari: „Wie, du bist jetzt erst da raus?“

„Na hör mal! Ich bin halt kein Riese wie ihr beiden!... Bis nach Caras brauch ich bestimmt noch zwei, drei Tage. Aber wenn ich ein Pferd hätte, wäre ich heute Abend schon da!...“

Nanami: „Du willst nach Caras? Was für ein Zufall! Wir sind auch grad auf den Weg dorthin!“

Hitari: „Wenn du willst, können wir dich mitnehmen!“

„Och, das wäre nett von euch!“

Hitari beugt sich runter und hält dem Hobbit eine Hand hin. Der Hobbit nimmt sie und mit einem Ruck hebt Hitari ihn vor sich auf den Sattel: „Halt dich fest! Es geht weiter!“

Die Pferde stürmen wieder los, über Stock und Stein und grünen Grashügeln

Hitari: „Sag mal, wie heißt du eigentlich?“

„Mein Name ist Pearl und ihr heißt?“

Hitari: „Ich bin Hitari und neben uns, das ist Nanami.“

Nanami: „Du musst mich entschuldigen, wenn ich jetzt frage, aber wir kommen nicht von hier und kennen uns hier überhaupt nicht aus, aber kannst du mir sagen, warum du so klein bist?“

Pearl: „Ha, ha, ha! Ich bin ein Hobbit! Wir Hobbits sind so klein, aber stolz drauf! Aber ich muss euch sagen, es gibt kleinere Hobbits! Ich hatte glück und bin etwas größer als andere!“

Nanami: „Gibt es noch weitere kleinere Männekieken hier?“

Pearl: „Männekieken?“

Nanami: „Weitere Bewohner die so klein sind!“

Pearl: „Hm... Na ja, Zwerge sind größer als Hobbits, aber im Vergleich zu Menschen und Elben, sind sie klein...“

Nanami: „Aha!!“

Pearl zeigt nach Norden: „ Alae! Minas Harad, Minas e-mbar nín!!“

Die Beiden schauen auf.

Hitari: „Dieser Turm?! Ist das Caras?“

Pearl: „Ja! Das ist der Turm des Südens, Turm meiner Heimat! Caras ist die südlichste Stadt auf Amar. Auch wenn man den Turm sieht, ist Caras noch einen halben Tag entfernt! Die Nordländer nennen diesen Turm den Turm der Heimat, da der Anblick dieses Turmes ein häusliches Gefühl verleiht... Seit ehrlich, auch wenn ihr nicht von hier kommt, habt ihr nicht auch ein Glücksgefühl, wenn ihr diesen Turm sieht?“

Nanami: „Ja! Ich hab ein Glücksgefühl in mir, so als ob mir der Turm sagen will, das es nicht mehr weit ist.“

Hitari: „Ich muss da hin!!“

Pearl: „Na dann lass locker, dann wird das Pferd laufen!“

Pearl nimmt Hitari die Zügel aus den Händen und lässt dann los: „Halt dich am Haar fest!!“

Hitari klammert sich an der weißen Mähne fest und ihr Pferd reitet mit einer befreiten Geschwindigkeit, was Hitari persönlich mitreist. Auch Nanami lässt die Zügel los und hält sich an der Mähne fest: „Wow! Das ist ja ein tolles Gefühl, als ob ich ein wildes Pferd reiten würde!“

So nähren sich die drei der südlichsten Stadt Amar, Caras.

Hofpause in Ambar. Gil und Inu haben sich unter einer Eiche gesetzt.

Lórellin kommt zu ihnen: „Wisst ihr, wo ihr hier sitzt?“

Gil: „Unter einer Eiche!“

Lórellin: „Nicht unter irgendeiner Eiche, es ist Nanamis und Hitaris Eiche. Sie lieben es hier unter dem Blätterdach zu sitzen und die anderen zu beobachten... Leider sind sie seit gestern verschwunden. Einige munkeln, sie wurden entführt, ich glaube, sie machen einfach blau und sind campen gegangen, obwohl sie ja eine Heidenangst vor alles haben, was mehr als vier Beine hat.“

Inu: „Willst du wissen, wo sie sind?“

Lórellin: „Natürlich möchte ich wissen, wo sie sind!“

Inu: „Sie sind bei uns zu Hause! Wir haben die Familien getauscht, das war alles sehr spontan!“

Lórellin zieht eine Augenbraue hoch: „... Ja nee, ist klar!“

Gil: „Weist du noch? In der Stunde hast du gesagt, das du 16 bist so wie fast jeder in der Klasse ist... Nun ja, wir beide sind nicht mehr 16 Jahre jung, wir sind schon älter.“

Lórellin: „ 17? Oder vielleicht 18?“

Gil: „Schon viel älter!“

Lórellin: „Ui, noch älter? Wie alt den genau???“

Inu: „Wir sind genau 2031 Jahre alt...“

Lórellin: „Sehr witzig, seit ihr 19?“

Gil: „Nein! Zweitausendeinunddreißig!“

Lórellin fällt mit ihren Knien ins Gras: „Echt jetzt... 2031? Das kann nicht sein!!“

Gil hockt sich neben ihr, zupft sich ein Gänseblümchen und dreht es mit ihren Fingerspitzen: „Doch, so ist es! Inu und ich, wir sind nicht von hier! Wir kommen aus Caras, einer Stadt in einer anderen Welt. So einer Welt, der du bestimmt noch nie begegnet bist!“

Lórellin: „Das glaub ich nicht! Ihr spinnt!!!“

Gil: „Nein, wir sagen die Wahrheit!“ sie streicht ihr Haar hinter die Ohren: „Ihr Menschen habt nicht solch spitze Ohren, so etwas besitzen nur Elben aus Amar und vielleicht auch Orks...“

Lórellin: „ Gortheb!”

Inu: „Da! Da war es schon wieder! Sindarin!!!“

Lórellin stürzt vor schreck nach hinten: „Es tut mir leid!! Das wollte ich nicht sagen! Das ist mir aus versehen rausgerutscht, weil ich so gedankenversunken war!“

Gil stützt sich über sie und schaut sie scharf an: „Warum sprichst du Sindarin?“

Lórellin: „Hör auf bitte!“

„Lass das, sie kann nichts dafür!!“

Gil springt auf und dreht sich um: „Wer ist da?!“

„Hör auf sie so zu bedrohen, sie kann wirklich nichts dafür!“

Lórellin: „Mama! Was machst du hier? Es ist noch Schule!“

„Ich musste kommen, weil ich die zwei Neuen hier in Nore sehen wollte... Man erzählt sich, das sie spitze Ohren und blassblondes Haar haben“

Inu schaut hinter der Eiche vor: „Wir sind die Neuen hier in dieser Stadt!“ und Gil steht auf und schüttelt sich den Staub ab.

„Nein, das glaub ich jetzt nicht!“

Lórellin ist etwas verwundert von der Aussage ihrer Mutter: „Was glaubst du nicht?“

Ihre Mutter dreht sich um und verlässt mit Tempo das Schulgelände.

Gil: „Das war deine Mutter?“

Inu: „Sie hatte es plötzlich so eilig, warum?“

Lórellin: „Ich weis es selber nicht. Eigentlich hätte meiner Mutter auch bis Schulschluss warten können. Nein, da kam sie mitten in der Pause... Seltsam, echt seltsam!“

Gil: „Wie heißt eigentlich deine Mutter?“
Lórellin: „Meine Mama heißt Ely. Sie sagt, es ist ein Name aus einer alten Sprache und heißt soviel wie Träume. Und daher auch mein Name! Hier gilt als tote Sprache das Quenya, was trotzdem noch von einigen beherrscht wird, einer von denen ist auch mein Papa. Er kam auf den Namen Lórellin, was übersetzt Traumsee bedeutet.“
Gil: „Sehr schöner Name!“
Inu: „Na ja, Gil und Inu sind nichts besonderes, einfach Gil und Inu...“
Lórellin: „Ach nein, eure Namen klingen auch schön!“
Gil: „Genug der Schmeichelein, wir müssen anscheinend wieder rein!“

Pearl: „NuN hABeN wIr ES NichT meHR WeItT biS nACh CaRaAAaaaSSsss...!“
Pearl wird durch dem rasanten Tempo der Pferde durchgeschüttelt.
Nanami: „Ja, da vorne sind die riesigen Tore der Stadt!“
Pearl: „KöNnT Ihr laNGsAm Die PfeRdE StoppppPPPPppppen???“
Hitari und Nanami nehmen die Zügel wieder in die Hand: „Hooo!“ Die Pferde nehmen ein normales Lauftempo ein.
Pearl: „Schön die Tore, nicht wahr?? Das ist Holz aus dem Düsterwald. Das stecken zehn prachtvolle Eichen drin, die noch in feinster Ausgabe beschnitzt wurden... Da! Da oben ist ein Torwächter! Sein goldener Helm spiegelt die Sonne wieder.“
Nach ein paar Minuten sind sie vor dem Tor.
Torwächter: „Händler oder Reisende???“
Hobbit: „Wir sind auf der Reise!!!“