Fanfic: Dive in, into another World

vergibt, erklärt sie die Spielregeln. Kurz darauf sind die Drei beim spielen. Gil, die die wenigsten Karten auf der Hand hat, legt drei Karten zusammen weg und wirft ihre letzte Karte auf den Stapel: "JA!! Gewonnen!!! Gott, ich bin so gut!!!"
Lórellin: "Du bist wirklich gut! So schnell hab ich es früher nicht begriffen."
Gil: "Tja, du musst lernen, dich manchmal wie dein Feind zu benehmen."
Ely: "Mädchen! Kommt runter! Essen ist fertig!"
Lórellin: "Wir kommen!!"
Gil und Inu gehen als erstes und Lórellin folgt ihnen. Unten, im Flur angekommen, klingelt es jäh an der Haustür.
Lórellin: "Ich mach das schon, geht ihr mal schon essen!"
Etwas verwundert lassen Gil und Inu Lórellin im Flur allein und setzten sich an den Küchentisch. Lórellin streift sich ihr schwarzes Haar hinter die Ohren und öffnet dann die Eingangstür, an der es schon das zweite Mal geklingelt hat: "Ja bitte?!"
Kai: "Hallo! Kann ich reinkommen?"
Lórellin: "Aber klar!", sie macht ein Schritt zur Seite und Kai kommt rein: "Schön, das du da bist! Es gibt Hünchen."
Kai: "Hört sich gut an."
Währendessen in der Küche.
Gil: "Hörst du das, Ely?"
Ely: "Ja, ja. Ihr Herz zerspringt fast. Schön, wenn man verliebt ist."
Inu: "Oh ja."
Kai kommt zur Tür herein: "Hallo! Ich habe mir erlaubt, ein kleines Geschenk für sie mit zu bringen.", er hält Ely eine große Flache Rotwein hin
Ely: "Ach das wäre doch nicht nötig gewesen, Kai."
Kai: "Keine Wiederrede! Als Dankeschön, weil sie mich ja schon öfters eingeladen haben."
Lórellin wird ganz verlegen und schaut errötet nach unten: "Setz dich doch, Kai."
Kai und Lórellin nehmen am großen Tisch Platz und Ely tafelt ihr Hünchen mit Paprika in Champignonsoße und dazu Kartoffelpüree auf: "So, greift zu!"
Elys Essen wird kräftig gegessen und die Stimmung hält sich bis in den späten Abend. Ely lehnt sich zurück, nachdem sie reichlich gegessen hat und beobachtet ihre Meute um sich: >Dieses Herzklopfen... Kommt es immer noch von Lórellin?<
Sich fragend steht sie auf und räumt den Tisch am. Als sie die Teller abwäscht und Gil und Inu von ihren Erlebnissen mit Trollen und Orks erzählen, hört sie immernoch den Herzschlag. Interessiert dreht sie sich um, mit einem Teller in der Hand, den sie grad abtrocknet und lauscht. Ihre Blicke streifen über Gil und Inu: >Nein, von ihnen ist es keine.<, sie schweift weiter zu Lórellin und Kai: >Es ist auch nicht mehr Lórellin, sondern Kai! Sein Herz schlägt wie wild. Aber warum? Genießt er es etwa, neben Lórellin zu sitzen?<
Lórellin klopft Kai auf die Schulter: "Das erinnert mich an den verregneten Tag im Herbst mit Nanami und Hitari, weist du noch Kai?"
Kai, der etwas träumte besinnt sich und schaut auf Lórellin: "Äh, ja, ja! Klar kann ich mich noch dran erinnern!"
Lórellin erzählt von einem Tag, an dem sie sich bei richtig schlechten Wetter aus Versehen ausgeschlossen hatten. Während sie erzählt und wild gestikuliert, schaut Kai wieder rüber zu Gil und Inu.
Ely erschrickt: >Es ist nicht Lórellin, die sein Herz rasen lässt sondern Inu oder Gil, bloß wer?<
Seine Blicke huschen von Inu zu Gil und wieder zurück. Ely folgt seinen Augen: >Eine von ihnen... Bloß wer von den beiden?...<, Plötzlich wird es ihr klar: >Sie ist es!<
Sie erstarrt und lässt den Teller in ihrer Hand fallen. In Bruchteilen von Sekunden schießt ihr der Name durch den Kopf: >Es ist...<
"MAMA!"
Ely erwacht aus ihrer Starre. Lórellin und die anderen schauen sie mit großen Augen an. Als Ely an sich hinunter schaut, sieht sie noch das Küchenhandtuch in ihrer linken Hand und den Teller, in tausend Scherben am Boden: "Oh... Entschuldigt, mir ist der Teller aus der Hand gerutscht."
Mit zittrigen Fingern sammelt sie die Scherben in das Handtuch.
Kai: "Warten sie, ich helfe ihnen!"
Er läuft um den Tisch und hilft mit.
Ely erwidert seine Tat mit zittriger Stimme : "Nein, lass nur! Ich mach das schon."
Kai: "Ist schon ok! Ich mach das. Ruhen sie sich aus, sie scheinen etwas ausgelaugt zu sein."
"Ist gut.", Ely steht auf und streift sich etwas verwirrt feine Haarsträhnen hinter die Ohren: "ich werde etwas frische Luft schnappen gehen."
Ely geht raus auf die Veranda und atmet tief durch.
Gil: "Was hat sie nur?"
Lórellin: "Ich weis es auch nicht. Von dem einen auf den anderen Moment war sie plötzlich so komisch."
Kai hat alle Scherben zusammen geräumt und kommt mit dem klappernden Küchenhandtuch wieder vom Boden hoch: "Sie war völlig abwesen, fast so, als wäre sie entsetzt gewesen!... Wo kann ich die Scherben hinmachen?"
Lórellin: "Im untern Eckschrank ist ein Mülleimer, da kannst du sie reinmachen."
Nachdem Kai die Scherben entsorgt hat, schaut er besorgt auf die Veranda: "Kann man ihr nicht irgendwie helfen?"
Gil: "Sie muss allein mit diesem Problem fertig werden. Wir können ihr dabei nicht helfen."
Lórellin: "Es ist spät geworden, ihr solltet nach Hause gehen!"
Kai: "Stimmt ja! Morgen müsst ihr ja noch mal zur Schule! Los Mädels, Abmarsch!"
Gil und Inu gucken etwas traurig drein.
Kai: "Keine Widerrede! Es ist spät! Sonst kommt ihr mir morgen nicht aus dem Bett!"
Gil: "Na gut!"
Inu: "Wir kommen ja schon!"
Kai, Inu und Gil ziehen sich im Flur ihre Schuhe an und Lórellin sprintet noch mal nach oben in ihr Zimmer und kommt kurze Zeit später mit einem kleinen Brief in der Hand wieder. Heimlich steckt sie ihn Kai zu: "Lese ihn, wenn du zu Hause bist."
Kai schaut sich Lórellin mit einen feinen und auch fragenden Lächeln an: "Ist gut."
Gil: "Kommt, wir gehen!"
Inu: "Danke für den schönen Tag, Lórellin."
Lórellin wollte ihr die Hand reichen, doch Inu nimmt den ganzen Unterarm: "Auf Wiedersehen."
Lórellin: "Äm, ja!"
Auch Gil verabschiedet sich so und schließlich verabschiedet sich auch Kai, indem er ihr durchs Haar wuschelt. Lórellins Wangen laufen rot an: "Tschüss, bis Morgen! Ich werde euch morgen früh ab holen!"
Gil und Inu konnten noch nicht einmal antworten, da schließt sie schon die Tür.
Lórellin, die noch Schmetterlinge im Bauch im Bauch hat, dreht sich um und lehnt sich zufrieden an die Haustür. Plötzlich bemerkt sie ihre Mutter in der Tür stehen: "Mama!"
Über Elys Wange gleitet eine Träne hinunter: >Du wirst sterben, mein Kind...Du wirst elendig zu Grunde gehen... Mach die Augen auf, Lórellin!!<, sie gleitet an der Seite entkräftet den Türrahmen hinter. Lórellin schreckt auf: "Mama! Was ist mit dir!", sie stürzt auf Ely zu und schüttelt sie.
Ely: "Geh...GEH! Lass mich allein..."
Entsetzt von der Aussage ihrer Mutter lässt sie Ely zurück und geht langsam die Treppe hinauf.
Oben angekommen, hört sie Ely rufen: "Mach die Augen auf, Lórellin! MACH DIE AUGEN AUF!!!"
Erschreckt eilt Lórellin in ihr Zimmer und wirft sich auf ihr Bett: "Was meint Mama damit, ich soll die Augen aufmachen?!"

Nach einiger Zeit sind Kai, Gil und Inu zu Hause bei Kai angekommen.
Gil: "Ich bin tot müde, ich werde ins Bett gehen."
Inu: "Ja mach das. Ich werde bald nach kommen."
Kai: "Bist du etwa noch nicht müde?"
Inu: "Um ganz ehrlich zu sein: Nein."
Kai: "Dann lass uns noch etwas fernsehen. Und du willst wirklich nicht mit und fernsehen, Gil?"
Gil, die schon zur Treppe hinauf gehen wollte, dreht sich um: "Nein, danke. Wie gesagt, ich bin müde."
Kai: "Och Schade... Ich ätte mich echt gefreut, wenn du noch etwas bei mir bleiben würdest... Hm, na ja... Dann bis morgen! Nacht!"
Gil: "Ja, Nacht!"
Gil verschwindet im Obergeschoss und Inu macht es sich auf der Couch bequem. Kai setzt sich zu ihr und macht den Fernseher an. Inu bekommt große Augen: "Was ist das für ein Zauberkasten?"
Kai: "Kennst du das noch