Fanfic: Dive in, into another World
wahr?“
Hitari: „Ja, sie sind von Elben geliehen.“
Elulass: „Dann müsst ihr wohl Vertraute dieser Elben sein, denn ihr führt ein sehr edles Schmiedstück mit euch.“
Hitari: „Na ja..... Gott, du schlägst so fest zu, das ich immer denke, das Schwert bricht gleich!... Also wir haben die Waffen von einer alten Frau namens Hiril mitbekommen. Ich weis nicht, ob ihr Name dir was sagt.“
Elulass: „Ich kenne Hiril. Einst brachte ich ihr vor etwa einem viertel Jahr eine geringe Menge von unseren Unsichtbarkeitspulver. Wir hatten Überstand und ich wusste, das sie immer etwas mit diesem Pulver herstellt.“
Hitari: „Dieses Pulver hatte Nanami verschüttet und nun sind wir auf den Weg zu den Minen in den Bergen, um neues zu besorgen!“
Elulass: „Interessant! Ihr scheint nicht von hier zu kommen.“
Hitari: „Woher weist du das alles?“
Elulass: „Euer Verhalten ist etwas schwachsinnig. Eure Kampferfahrung liegt bei Null. Nur der Hobbit schien erfahren zu sein. Nun ja, wenn ich in deiner Haut stecken würde, wäre ich nicht so allein durch das Land gereist. Ihr kommt wohl von einer entfernten Insel. Denn keiner aus Amar würde so etwas tun, was ihr getan habt.“
Hitari stoppt ihren Angriff und wirft zornig das Schwert hin: „Na gut, ich gebe es zu! Wir sind schlecht! Wir sind dumm! Jeder, der unser Vorhaben kennt, denkt das wir verrückt sind! Und dabei weis nur Pearl davon und das reicht schon!!“
Elulass: „Die Waffen hat euch Hiril gegeben, sagst du?!“
Hitari: „Wie kommst jetzt schon wieder auf dieses Thema?!?“
Er steckt sein Schwert in die Scheide am Rücken: „Komm, erzähl mir alles, was dich bedrückt, bei einem heißen Nen Lalaith.“
Hitari wird etwas nervös: „Aber mich bedrückt gar nicht! Du bildest...“, sie konnte ihren Satz nicht zuende sprechen, da hält er seinen graziösen Finger auf ihren Mund: „Schhh...! Komm.“
Er führt sie zurück durch den Wald, in das kleine Schlösschen zurück und nimmt sie mit in die obere Etage der Anlage: „Setzt dich.“
Hitari platziert sich an einen edlen Glastisch. Das Standbein aus Eisen stellt verwachsene Rosen da. Elulass kommt mit zwei Tassen aromatisch Tee wieder und setzt sich zu ihr: „Erzähl mir, vorher du, Nanami und Pearl kommt.“
Hitari nimmt einen Schluck des noch heißen Tees: „Hm, der schmeckt aber gut... Woher Pearl kommt wissen wir auch nicht so recht, aber ich vermute, das sie aus Caras kommt. Immerhin sagt sie uns, das die Türme von Caras, die Türme ihrer Heimat seien. Nun ja aber in Caras war Pearl nur Gast in einem Wirtshaus. Also wissen wir nicht woher sie kommt. Nächste Frage bitte.“
Elulass: „Du hast meine Frage nicht ganz beantwortet. Woher kommst du und Nanami?“
Hitari: „Wir kommen aus einem fernen Land.“
Elulass: „So fern kann das Land nicht sein, dass ich es nicht kenne. Kommt ihr von einer Insel um Amar?“
Hitari: „Nein, noch weiter weg! So richtig weit weg von Amar. Auf der anderen Seite dieses Erdballes.“
Elulass: „Auf der anderen Seite des Erdballes ist nur Aearon.“
Hitari: „Ja, von Aearon kommen wir auch!“, sie tippt auf den Tisch als würde eine Landkarte vor ihr liegen.
Elulass: „Das kann nicht sein. Aearon ist das Meer und ihr kommt sicher nicht aus dem Meer“
Hitari: „Woher willst du wissen, woher wir kommen?“
Elulass lacht bescheiden: „Es gibt keine menschlichen Lebewesen, die aus dem Meer kommen.“
Hitari springt auf und läuft angesäuert im Raum herum: „Meine Güte, ihr habt Orks, Elben, kleine Zwerge und Hexen aber Nixen nicht? Das ist wirklich arm! Reicht es dir nicht, das ich dir sagen, das wir nicht von hier kommen?!“
Elulass: „Beruhige dich.“
Hitari: „Ich kann mich aber nicht beruhigen! Nanami und ich gehören nicht hier her! Anfangs fanden wir es ja noch drollig und spannend in dieser fremden Welt zu sein, aber jetzt wo wir die Gefahren in diesem Land kennen, den Hass der Menschen auf die Elben, diese Gewalt, das Elend... jetzt wollen wir nur noch zurück nach Hause.“
Elulass: „Wo ist euer Zuhause?“
Hitari sagt in die Knie: „Wir kommen aus Ambar. Ambar ist eine existierende Welt, so wie wohl auch Amar. Ein Erdbeben brachte uns hier her und zwei Elben aus deiner Welt zu uns.“
Elulass: „Du sprichst in Rätseln!“
Hitari rappelt sich auf, setzt sich an den Tisch zurück und stützt sich auf der Glasplatte auf: „Oh nein, mein Freund, ich spreche nicht in Rätseln! Du hast mich gut verstanden, willst es bloß nicht wahr haben! Wir sind sozusagen Außerirdische die von einer anderen Welt kommen!“
Elulass: „Wie genau seit ihr hier hergekommen?“
Hitari: „Hm... Es geschah alles durch ein Erdbeben. Aber soll ich noch die Vorgeschichte erzählen?“
Elulass nickt: „Erzähle mir alles, ich habe Zeit.“
„Na gut!“, antwortet Hitari: „Du hast es nicht anders gewollt. Es begann an einen heißen Sommertag. Es war gerade Schule und Nanami und ich haben es sich wie fast jeden Tag unter unserer Lieblingseiche bequem gemacht. Weil es so unerträglich heiß war, schlug ich vor, die kühlere Bibliothek aufzusuchen, was wir auch taten. Nun, ohne Buch darf man sich nicht lange in der Bibliothek aufhalten, so suchten wir ein Buch auf. Durch Zufall fiel uns ein Buch in die Hände was 100 Jahre alt. Der Autor ist uns immer noch unbekannt, auf jeden Fall beschrieb es diese Welt voller Wunder. Wir waren gleich gebannt von diesem Buch, von diesem Frieden und Einklang in dieser Welt. Innerlich flüchtet ich in der Fantasie in dieses Land. Ich wünschte, ich wäre in dieser Welt und urplötzlich bebte die Erde unter uns auf. Dann ging er plötzlich ganz schnell. Etwas spiegelartiges war unerwartet in der Rinde der Eiche und auf der anderen Seite sahen wir Gil und Inu mit Pfeilen auf uns gerichtet. Als das Loch wieder zu ging, kam Gil und hielt ihre Hand hin das wässrige Loch. Ihre Hand kam dann etwas verzögert bei uns an. Nanami und ich nahmen an und wurden in das Loch gezogen. Das war unglaublich. Wir fielen an den beiden Elben entlang, obwohl ich nicht mal weis, ob wir gefallen oder gestiegen sind. Und dann war Sense. Ich kam erst kurze Zeit später wieder zu mir. Wir fanden uns in der Bibliothek von der alten Hiril wieder. Sie erzählte uns von der jetzigen Geschichte des Landes und schickte uns durch das Talent von Nanami auf die Reise zu den Minen. Ohne Kampferfahrung wohl erwähnt! So ging das jetzt bis nach Caras gut, aber was uns dort draußen passierte, werde ich mir nie verzeihen! Ich hätte beinah Nanami verloren und das alles weil ich nicht weis, wie man kämpft!“
Elulass: „Du und Nanami kommt also aus einer anderen Welt?“
Hitari antwortet leicht entnervt: „Jaaa!“
Er steht auf und geht zu einem Fensterbogen: „Dann ist es wahr!“, er scheint etwas verwirrt zu sein: „Dann ist es wirklich war. Man erzählt sich unter Elben ein Märchen, das sich alle 100 Jahre ein unsichtbares Tor öffnet, was nur von quellreinen Herzen entdeckt und betreten werden kann. Das Tor führt in eine Welt, auf der jedes Lebewesen in Amar hofft. Eine heile Welt ohne Kriege, die in seligen Einklang lebt. Und ihr kommt aus dieser Welt! Eure Herzen sind vom Grund auf so rein, das ihr das Tor betreten konntet!“
Hitari springt auf, läuft auf ihn zu und packt ihn an den Sachen: „Hör auf zu träumen! Es gibt keine heile Welt, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen!! Das musste selbst ich schon feststellen. Also fang du damit auch nicht an! Ambar leidet unter uns Menschen. Wir führen Kriege, verpesten die Luft mit Abgasen und Chemikalien, die wir in die Luft abgeben, wir töten unsere Nachbarn, vielleicht auch unseren eigenen Ehepartner, weil wir dadurch zu größeren Reichtum kommen. Unsere Welt ist schlecht, grottenschlecht. Sei lieber froh, das du hier lebst. Hier kann man wenigsten noch atmen ohne zu befürchten, dass du dir dadurch deine Lunge zuteerst.“
Elulass: „Hm...“
Hitari: „Hm?! HM?! Mehr nicht? Man kann es nur einsehen, das es keine perfekte Welt gibt. Jeder findet Vor- und Nachteile an seiner Heimat. Ich finde momentan nur Vorteile an meinen Zuhause. Zuhause sind sie alle! Meine Mama, mein Papa, Kaikyo... Alle...“, ihre Stimme beginnt zu zittern: „... Ich will zurück nach Hause!“, sie lockert ihren Griff von seinen Sachen und bricht in Tränen aus. Elulass umarmt sie und drückt sie fester an sich. Hitari laufen Tränen über ihr Gesicht, als würde jede einzelne Träne ein Stück ihrer Trauer hinwegspülen. Sie klammert sich um ihn und begräbt ihr Gesicht in seine Brust. Tröstend streichelt er, die einen Kopf kleinere Hitari über ihr dunkles Haar. Dann beruhigt sie sich langsam wieder und sie löst sich aus der Umklammerung. Elulass reicht ihr ein seidenes Tuch, was er aus einer zierlichen Kommode holte, mit dem sich Hitari ihre Tränen trocknet.
Sie setzen sich an den Tisch zurück und Hitari nimmt einen kräftigen Schluck von ihren Tee.
Elulass: „Wie fühlst du dich?“
Hitari atmet tief durch, als würde sie in sich hineinhören: „Ich fühle mich sehr erleichtert... Ich fühle mich stark! Ich könnte Bäume ausreißen!“
Elulass: „Das war auch der Sinn dieses Gespräches. Du solltest dich öffnen. Denn nur mit einem Herzen und einer Seele, welche nicht von Schmerz, Wut oder sogar Trauer belegt sind, kann ein Krieger kämpfen und in dir steckt eine Kriegerseele, die schon an der Schale des Eies kratzt. Meine Aufgabe ist es, diese Schale mit deiner Hilfe zu brechen... Fühlst du dich stark genug, wieder raus zu gehen und zu kämpfen?“
Hitari