Fanfic: Dem Schicksal entgegen
Kapitel: Nichts als ein Gerücht?!
Hier ist das 7. Kapitel^^ Frisch aus dem Urlaub XD
Also, viel Spass beim Lesen.
Achja, dieses Kappi widme ich kleinSango^^ weil du immer Commis schreibst^^
Nichts als ein Gerücht?!
„Hm?“ Jemand rüttelt an meiner Schulter. Sanft, aber bestimmt. Ich sehe vor mich, kann aber nichts erkennen. Tja, der Sandman hat sich wohl gestern Abend in der Menge vertan und so scheint ein beiger Film über meinen Augen zu liegen, der erst nach heftigen Reiben langsam verschwindet. Ich wage einen zweiten Versuch. Vor mir sitzt Yami, der immer noch an mir rüttelt und wohl gar nicht bemerkt hat, dass ich schon wach bin. „Yami? Du kannst aufhören.“ Erschrocken sieht er mich an. „Wie spät ist?“ „Zeit zum Aufstehen.“ Er verschwindet lächelnd aus dem Zimmer. „Ich hol dich gleich ab.“ „Okay.“ Dann wird die Tür geschlossen. Noch nicht richtig wach, stehe ich auf und tapse zum Spiegel. Grinsend sehe ich mein Spiegelbild an. Ich sehe aus wie ein gerupftes Huhn. Überall stehen einzelne Strähnen ab, meine ungekämmten Haare machen es noch huhnähnlicher. Von meinem Scheitel ist nichts mehr zusehen. Schnell greife ich neben mich auf den Tisch und schnappe mir eine Bürste. Ich sollte mich etwas ranhalten, Yami könnte jeden Moment wieder da sein. Hastig fahre ich mir durch die Haare und öffne den großen Kleiderschrank. Viele edle und teure Kleider strahlen mich an. Ich nehme mir ein himmelblaues heruas und betrachte es mir genauer. Weiße Spitze ist unten am Saum angenähnt genau wie an den Ärmeln. Es reicht bis zu zu meinen Füßen und siehtr aus, als wäre es für mich geschneidert worden. Nachdem ich es angezogen habe, betrachte ich mich nochmal kritisch im Spiegel. „Tea? Bist du fertig?“ Yami betritt den Raum vorsichtig „Ja, fast. Du kannst herkommen.“ „Wow. Du siehst aus, wie..“ Ich drehe mich zu ihm um. „Wie was?“ Skeptisch sehe ich an mir herunter. „..wie eine Königin.“ „Was?!“ Ich sehe ihn an, versuche aus seine Blick zu lesen, ob er es ernst gemeint hat. Leider ohne Erfolg. „Wirklich. Du siehst super aus!“ „Danke.“ Leicht verlegen sehe ich an ihm vorbei. „komm.“ Er nimmt meine Hand, führt mich aus dem Zimmer, den langen Flur entlang. Ich versuche mich auf etwas anderes zu konzentrieren, doch das Kribbeln überwiegt und lässt meinen Blick immer wieder zu unseren Händen gleiten. „autsch..“ „Kleiner Schussel!“ Er lacht und hilft mir hoch. „Warum bleibst du auch einfach stehen.“ Ich sehe ihn vorwurfsvoll an, muss dann aber auch lachen. „Warum passt du nicht auf, wo du hinläufst?! Kein Wunder wenn du in jemanden reinläufst.“ Wieder muss er lachen. Ich werde rot. Ich habe die ganze Zeit auf unsere Hände gestarrt und wirklich nicht aufgepasst. „Na komm, weiter.“ Ich schrecke aus meinen gedanken auf, folge ihm dann aber mit etrwas Abstand.
Haben diese Gänge denn kein Ende?! Jetzt laufen wir schon durch den vierten, endloslangen Gang und wieder sieht er wie jeder andere aus. Ich seufze. Wohl etwas lauter, als gewollt, denn mein Vordermann dreht sich fragend zu mir um. „Es ist nichts, nur...“ „Nur was?“ „Naja.. Alle dieser Gänge sehen gleich aus..“ „Wir sind ja gleich da.“ Er dreht sich wieder um und folgt weiter seinem Weg. Nach einigen weiteren Türen und Säulen, die die ganzen Flure hinunter standen, bleibt er stehen und betritt einen der vielen Räume. So sieht es auf jeden Fall aus, als ich näher komme, erkenne ich einen Garten. Durch ihn führt ein langer Weg. Umgeben ist er mit vielen Bäumen, bunten Blumen und auf der einen Seite gibt es einen großen Teich. Yami ist stehen geblieben. Staunend und die Blumen bewundernd laufe ich an ihm vorbei, sehe mich in der grünen Pracht um. Auch hier stehen viele Skulpturen. Eine fällt mir besonders auf. Es ist eine Frau, die einzigste, die ich bisher hier gesehen habe. Ich sehe sie mir genauer an. „Das ist Hathor.“ Yami ist hinter mich getreten. Ich sehe ihn an, riehe seinen Duft. Wieder geht ein Kribbeln durch meinen Körper. „Die Liebesgöttin.“ „Liebesgöttin?“ Er nickt. „Sie steht für Liebe und Fruchtbarkeit.“ Mein Blick ruht weiterhin auf ihm. „Ich stehe als Verkörperung der Götter an oberster Stelle meines Reiches. Aber nun komm, wir müssen weiter. Die Zeit drängt.“ Hand in Hand gehen wir duch den Garten. Zu meinem Erstaunen führt er nicht, wie erwartet, zurück ins Haus, sondern hinaus auf die Straße. Gemeins gehen wir sie hinunter. Jeder, dem wir begegnen, sieht uns nur flüchtig an, geht dann aber seinen alten Weg weiter. Verwundert mustere ich meinen Begleiter, Er sieht jetzt anders aus als gestern. Seine edlen, feinen Sachen sind gegen alte Kleidung, fast Lumpen eingetauscht worden. Man könnte fast sagen, er ist jemand anderes. „Sag mal, wo genau willst du mit ir hin?“ Yami dreht sich um. „Wir werden jetzt diese Schriftrolle suchen.“ „Was wenn wir sie gefunden haben?“ „Dann wirst du sie lesen.“ „Und wo sollen wir suchen?“ „Dem Gerücht nach, sollst du sie spüren können.“
Fortsetzung folgt...