Fanfic: O Brothers, where art thou??
war ihr jetzt schon. Woher sollte sie wissen ob das hier wirklich echte Teufelsfrüchte waren? Und was wenn einige dieser Dinger schreckliche Nebenwirkungen hatten?? Vielleicht würde sie auch solche Streifen im Gesicht bekommen, oder schlimmer... vielleicht würde ihr plötzlich ein Schwanz oder so was wachsen... Doch so nah am Ziel durften sie solche Horrorvorstellungen nicht abschrecken. Schnell ließ sie die gelbe Frucht in ihrer Jackentasche verschwinden und versuchte das kaputte Schloss wieder so zu befestigen, dass man nicht sofort sehen konnte, dass es bereits einmal geknackt worden war. Vorsichtig schob sie die Kiste wieder an ihren alten Platz zurück und schlich sich wieder langsam die Treppe hinauf an Deck. Glücklicherweise war immer noch niemand zu sehen. Fast wundert es Bunny, dass sie der Fremde bei dieser Aktion nicht überrascht hatte. Vielleicht war er nach seiner Mahlzeit noch woanders hingegangen...
Dies war der Tag gewesen an dem Bunny ihre Teufelskräfte erhalten hatte. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem seltsamen gelben Obst um eine Donnerfrucht, die dem Mädchen die Fähigkeit verlieh Elektrizität zu erzeugen. Anfangs hatte sie es nur geschafft winzige Blitze aus ihrer Hand schießen zu lassen doch mit ein wenig Übung hatte sie die Stromstärke um einiges steigern können und war jetzt sogar in der Lage ihre Blitze gezielt einzusetzen. Außerdem hatte sie herausgefunden, dass es ihr möglich war Gegenstände durch elektrische Aufladung zu magnetisieren, was in manchen Situationen wirklich hilfreich war.
Wie gerne hätte sie ihren Brüdern ihre neuen Fähigkeiten vorgeführt, aber die beiden waren jetzt schon eine ganze Weile weg und hatten sich seitdem auch nicht gemeldet. Wahrscheinlich waren sie viel zu beschäftigt damit spannende Abenteuer zu erleben und dachten überhaupt nicht mehr an sie. Aber Bunny war sich ganz sicher, dass sie die Jungs schon ziemlich bald wiedersehen würde...
Ein Stoß in die Rippen riss sie unsanft aus ihren Gedanken.
„Hey Bunny, hör auf zu pennen. Die Bulldogge guckt dich schon wieder ganz giftig an.“, flüsterte Hina und versuchte unauffällig am Arm ihrer unaufmerksamen Freundin zu rütteln.
„Since you are paying no attention to my teaching whatsoever I assume you already know everything I’ve been talking about in the last sixty minutes. Would you mind telling your classmates about the different functions of the stream of consciousness in modern English literature?”, zischte Miss Bullworth und warf Bunny über den Rand ihrer großen Brille einen Blick zu, der bei einem sehr sensiblen Menschen bestimmt schwere psychische Störungen verursacht hätte.
Da die arme Bunny kein Wort von dem gerade Gesagten verstanden hatte, geriet sie ganz schön ins Schwitzen und auch ein verstohlener Blick zu ihrer Nachbarin brachte ihr nur ein hilfloses Schulterzucken ein.
„Okay,.... I would say that…äh… there is always very bad weather in England…. and because of that….mmhh… a lot of people wrote many books to have something to do when they can’t go outside…”, stammelte sie verzweifelt und spürte dabei wie sie sich mit jedem Wort nur noch mehr in Schwierigkeiten brachte.
Scheinbar hatten Bunny und Miss Bullworth nicht die gleiche Vorstellung von Humor, denn nach einer lautstarken Standpauke und einer saftigen Strafarbeit fand sich die Schülerin vor der Tür des Klassenzimmers wieder.
Da die Bulldogge dem Direktor sowieso von ihrem „unerhörten Verhalten“ berichten würde, schien es Bunny völlig unnötig sich an diesem Tag noch weiter zu quälen und so entschloss sie sich den Rest des Tages zu schwänzen. Man konnte seine Zeit schließlich viel besser nutzen...
Backstage: Puh!! Endlich hab ich alle Klausuren hinter mir und komme mal wieder dazu angenehme Dinge zu Papier zu bringen^^ Dieses Kapitel ist für meine Verhältnisse wieder mal ziemlich lang geworden. Ich scheine mich jedenfalls quantitativ zu steigern. Über die Qualität lasse ich dann mal mein geneigtes Publikum entscheiden...
Wie bereits irgendwann mal erwähnt existiert für den Anfang dieser Geschichte auch eine gezeichnete Version, an die ich mich bis jetzt aber noch überhaupt nicht gehalten habe. Wie hab ich es nur geschafft fast 20 Seiten zu schreiben ohne auch nur ein einziges Bild des Doji zu beschreiben?? Naja, aber ab dem nächsten Kapitel hab ich fest vor endlich mit dem eigentlichen Plot der Geschichte anzufangen.^^
Es hat mir viel Spaß gemacht die Englischstunde in den Anfang der Story einzubauen. Eigentlich hätte ich lieber Französisch genommen, weil mich diese Sprache viel mehr nervt, aber es wäre vielleicht seltsam gewesen, wenn die Lehrerin selber so viele Grammatikfehler in ihre Sätze eingebaut hätte...XD Irgendwann werde ich vielleicht noch mal eine ganze FF auf Englisch schreiben. Man soll ja immer nach neuen Herausforderungen suchen^^
Okay, genug geschwafelt. Ich hoffe die Geschichte gefällt euch bis jetzt und ich kriege ein paar Kommies, die mein Ego ein bisschen aufbauen^^
VLG & Tausend Knutscher an meine liebsten Leser RoronoaZoro & Super-Inu & Silver-Dragon. Ich liebe meine Fans!!^^
Eure Bunny *wink*