Fanfic: Chat, Sucht und Schmerz (Teil 2)
Kapitel: Freunde? Wie lächerlich!/Der Tag an dem die Probleme begannen
Danke schön für die netten Kommis, ich habe mich riesig gefreut.....Nun da es leider ein bissel zu kurz war, habe ich gedacht ich lege zwei Kapitel einfach zusammen in eins ^^ Viel spass beim lesen und ich hoffe ich bekomme weiter hin so nette kommis^^
Chat, Sucht und Schmerz (Teil 2)
Freunde? Wie lächerlich!
Hätte ich zu der Zeit gewusst, wie viel Schmerz mir dieser Rechner bereitet, hätte cih ihn nie angenommen. Naja, ich hätte aber auch einfach die Finger von diesem chat lassen können, obwohl ich auf eine Art und Weise glücklich bin, das ich trotz des "Verbots" rein bin. Den sonst würde ich nicht meine ganzen Chat-freunde kennen. Da wären zum Beispiel die beiden Geschwister Stefan und Andrea aus Hamburg, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, Timo aus Köln, der mich vor einigen Schmerzen bewahrt hat, Daniela aus München, die immer für mich da war, Benjamin aus Kiel der sich immer Zeit für mich genommen hat und zum Schluß Felix, der mir immer geholfen hat. Wieso lächle ich jetzt? Ich sollte nicht lächeln. Klar sie haben mir geholfen und dafür bin ich dankbar, obwohl sie mir ab und zu auch schmerzen zugefügt haben, doch trotz ihrer ganzen Hilfe habe ich mich hier für entschieden. Meine Entscheidung steht fest. Ich will nicht mehr leben und ich werde meinem Leben ein Ende setzen, mit hilfe dieser Rasierklinge. Wieder versinke ich in meinen Gedanken und lande an dem Punkt wo ich in den chat gehe.....
Der Tag an dem die Probleme begannen
~~~~~Flashback~~~~~
Endlich, es war soweit. Ich hatte Internet. Ich ging rein und habe erst mal meine Mails geguckt. Danach ging ich direkt in den chat. Es war ein Gefühl der Freiheit, da rein zu gehen und zu wissen du kannst 24 Stunden am Tag online sein wenn du möchtest, ohne auf die uhr gucken zu müssen. Tja.....nur die Eltern waren noch das Problem. Doch als sie sahen das ich chatte, da sie einfach in mein Zimmer kamen und ich nicht schnell genug ein anderes Bild vorsetzen konnte, meinten sie nur es wäre mein Ding. Ich war verwundert, wirklich verwundert. Nicht ein Wor. Ich war zwar misstrauisch, doch ich ließ mir den Spaß nicht nehmen und began zu chatten. Ich chattete mit meinen Freunden Laura, Nicole und saskia. Ich lernte auch schnell neue Leute kennen, doch wurde daraus nir ne Freundschaft, leider. So ging es 2 Tage. Ich war viele Stunden am Tag online, würde sogar schon sagen ich war süchtig. Ab und zu bis Nachts um 12 oder auch mal die ganze Nacht. Am 3. Tag im chat lernte ich Daniela kennnen. Ein 14 jähriges Mädchen, was sehr freundlich zu mir war. Wir freundeten uns schnell an und chatteten bis spät in die Nacht. Ich war sehr froh, da ich genau wusste diese Freundschaft wird länger halten, vielleicht auch für immer. Ich habe ihr Vertrauen bekommen und sie dafür meins, obwohl ich mein Vertrauen nicht schnell vergebe. Es braucht länger bis ich Leuten wirklich vertraue. Doch Daniela hate eine gewisse Wärme in ihren Sätzen, dass ich komischer Weise wusste, ihr kann ich vertrauen. Wir verließen den chat spät Abends nachdem wir fast 4, oder waren es 5, Stunden gechattet hatten. Wir wollten uns am nächsten Tag wieder treffen und weiter chatten.
Am nächsten Morgen stand ich auf, mit einem Gefühl der Zufriedenheit. Ich ging in die Schule, doch was ich da zu wissen bekam, schockte mich. Meine Freundin Kate kam auf mich zu gerannt und erzählte mir, dass ihr Freund sie verlassen hatte. Sie sagte: "....eigentlich wollte ich ja noch nicht mit ihm schlafen, war ja mein erstes Mal, aber ich dachte er liebt mich und meint es ernst mit mir, aber nein! Heute morgen meinte er nur danke für die 100€, die ich dank dir gewonnen habe. Ich sah wie ihm seine Freunde, jeder 50€ gaben. Ach Lena, er hat gewettet, dass er mich ins Bett bekommt. Und ich bin so naiv und gehe mit hm ins Bett." Sie began zu weinen und unter schluchzen, fragte sie mich noch: "Was.....was soll....*schluchz*.....ich den.....*schluchz*.....jetzt machen?" Sie war völlig aufgelöst. Ich bekam sie beruhigt, doch sie konnte nicht mehr, das sah man ihr an, obwohl sie doch sehr stark tat. Sie tat mir echt leid, doch ich konnte ja leider nicht viel machen. Doch dieses Problem sollte nicht das einzogste bleiben. In der großen Pause kam meine Freundin Svea zu mir und meinte sie hätte ein kleines Problem, ich war zwar nicht wirklich scharf drauf es zu hören, doch wollte ich ihr helfen, wenn ich es könnte, also hörte ich zu. "Weißt du....wie soll ich es bloß sagen? Also.....ich habe mich in Kevin aus deiner Klasse verliebt, doch ich weiß ganz genau, das ich keine chance haben werde. Nur, was soll ich jetzt tun? Ich habe schon versucht das gefühl zu verdrängen, doch gegen die Liebe kann man ja nichts machen", meinte sie sehr traurig zu mir und ich sah, dass ihr das sehr viel Schmerz bereitet. Ich war auf der einen Seite wie in Trance, da alle momentan Probleme in der Liebe hatten. Wieso kamen die alle zu mir? Ich hatte die Liebe ja selbst noch nicht mal erfahren, also wie konnte ich ihnen nur helfen? Ich sagte zu ihr sie solle nicht alles so negativ sehen und abwarten. Nachdem sie gegangen war, war meine gute Laune vom Morgen weg. Ich machte mir Sorgen um Kate und svea. Nach der Schule ging ich nach Hause, total niedergeschlagen in der Hoffnung, dass Daniela mir vielleicht helfen könnte.
~~~~~Flashback end~~~~~