Fanfic: In der DBZ-Welt

Untertitel: Ausflug in eine andere Welt

Kapitel: warum ich?!

Trunks und ich dachten eigentlich, dass Samira und Goten auf uns vor der Türe warten würde. Was aber nicht der Fall war, irgendwie. Trotz meinen Verletzungen half ich Trunks beim suchen.
Wir gingen gemeinsam, da ich ja nicht richtig laufen konnte. Die Schwimmhalle war voll, aber ohne Samira und Goten. Das Wasser wurde ausgetauscht und die Leute standen am Beckenrand und sahen zu wie das ganze Wasser abfloss.
Trunks schaute in der Männerumkleide- und Dusche und ich sah in der Damenumkleide- und Dusche nach. „Hast du sie gefunden?“ wollte Trunks von mir wissen als wir uns wieder am Gang trafen. „Nein und du?“ „ich habe sie ebenfalls nicht gefunden, komm wir suchen weiter“ meinte Trunks. Aber nirgends war auch nur eine Spur von den Beiden. Wir taten uns wieder zusammen und sahen in der Sauna, dem Dampfbad, das Solarium, die Termen, die Bäder die draußen waren und in der Kaffeeteria nach, aber die Beiden waren weg. Einfach nicht mehr da. Trunks und ich beschlossen, uns schweren Herzens, dass wir uns umziehen und nach Hause gehen sollten, das wäre sehr wahrscheinlich die beste Möglichkeit in dieser Situation gewesen.
An der Kasse trafen Trunks und ich uns wieder. Er meinte „komm wir lassen noch eine Durchsage los bevor wir gehen, vielleicht kommen die Zwei ja doch noch“. Ich war damit einverstanden. Zweiundzwanzig Minuten wateten wir noch am Eingang. „Dann soll Son-Goten Samira noch Hause bringen“ sagte er schon etwas genervt. Er hatte jetzt wohl genau so wenig Lust, wie ich, noch länger zu warten.
Mit allem dazu gerechnet, also mit Suchen und Durchsage und er Wartezeit sind gute fünfzig Minuten vergangen, und wir hatten keine Lust wirklich noch länger zu warten.
Trunks half mir vom Stuhl, auf dem ich gewartet hatte, hoch und umarmte mich an der Hüfte, damit ich mich auf ihn stützen konnte. Kaum als wir durch die Eingangstüre gegangen waren, kam uns ein „na endlich, was habt ihr denn so lange gemacht, wir warten schon fünfzig Minuten hier draußen auf euch“ mit eine sehr vertraulichen Stimme entgegen. Trunks und ich sahen uns um, von wo die Stimmen herkamen. Wir suchten und suchten ,wieder einmal, diesmal aber nur mit den Augen ohne uns großartig anstrengen zu müssen. Dann plötzlich kamen die Beiden um ein Eck gebogen, das mit dichtem Gebüsch bepflanz war. Samira und Goten, die wir solange gesucht hatten, standen die ganze Zeit, in der wir drinnen waren, draußen und schienen dort auf uns zu warten. „Na toll, hättet ihr nicht drinnen auf uns warten können“ meinte Trunks genervt. „Genau“ unterstützte ich ihn „wir haben euch drinnen die ganze Zeit gesucht“. „Ja und wir haben draußen auf euch gewartet“ kam mir und Trunks Son-Goten entgegen. „Ja wer hat denn gesagt dass ihr draußen auf uns warten sollt?“ fragte ich die zwei Verschollenen. „Ja du hast mir zu verstehen gegeben dass wir draußen warten sollten“ meinte Samira auch einmal. „Ja aber doch nicht ganz draußen, ihr solltet doch nur vor der Türe warten“ brachte ich nur mit einem Lächeln raus.
Nach einiger Zeit Stille, fingen wir alle an zu lachen. Es dauerte auch eine ganze Weile bis wir uns wieder beruhigt hatten.
Dann fragte Samira „ja und was machen wir jetzt?!“ „ja nach Hause gehen, baden können wir nicht mehr, dass heißt Steffi kann nicht mehr baden“ er murmelte noch was vor sich her das sich so anhörte wie „und ohne Steffi geh ich auch nicht mehr ins Wasser“. Mich nahm Trunks auf die Arme, weil es mir noch richtig schwer viel auf meinen Füßen zu laufen. „Stimmt und rein können wir nicht mehr, da ja das Wasser voll mit Steffi` s Blut ist“ meinte Goten. „Tja, das hab ich doch gern gemacht und außerdem war es schon immer ein Traum von mir einmal ein Schwimmbad so zu verschmutzen, so dass das ganze Wasser ausgetauscht werden muss“ meinte ich mit schwarzen Humor. „Das hab ich mir doch gedacht“ kam von Samira. Trunks der ich auf seinen Armen trug, sah erst mir in die Augen, dann aber auf den Boden. Ich glaube er wollte mir wieder sagen, dass ihm das gar nicht gefiel, wie ich so viel schwarzen Humor über das Geschehen sprach. Aber was sollte ich denn machen, sollte ich Trübsal blasen und immer daran denken dass mein Leben schneller vorbei sein könnte als es mir lieb sein würde?! Sein Leben könnte doch ebenfalls schnell vergehen, er müsste dazu nur einen Gegner treffen der stärker als er wäre. Wenn er da nicht aufpasste, würde er genau so schnell drauf gehen wie ich mit meinem Stigmata. Also von so her brauchte er mir doch keine Vorwürfe machen.

Während des ganzen Heimweges über sagte Trunks kein einziges Wort, er wollte mir zwar etwas sagen, tat es aber nicht. Er lachte auch nicht. Er war eben vollkommen ernst, wegen der Sache. Ich hatte das Gefühl das er etwas sauer auf mich zu sein schien, ich vermute wegen des schwarzen Humors. Ich dieser Situation ist mir aber wirklich nichts besseres eingefallen und außerdem was hätte ich denn machen sollen?! Ich kann deswegen doch nicht mein ganzes Leben lang traurig sein. Sicher ist es schlimm, aber deswegen gebe ich doch nicht mein Leben auf.
Nach diesem langen Heimweg, der sehr bedrücken war, war ich froh als froh wieder im Wohnzimmer waren. Bulma war nicht begeistert als Trunks ihr das erzählt hatte. Vegeta wollte von Trunks wissen, wie es passiert war. Er schien sich richtig dafür zu interessieren.
Als ihm dann Trunks auch noch von dem Humor erzählte, den Samira und ich bei der Sache hatten, fing er das Lachen an. Vegeta fand das wohl richtig gut, dass ich trotz der Situation noch spaßen konnte. Trunks konnte man aber an den Augen ablesen, dass er von der Einstellung, die ihm Vegeta gerade zeigte, nichts hielt.

Armer Trunks, erschien mich wirklich sehr zu mögen. Goten konnte man es aber auch von den Augen lesen, dass er von der Geschichte ebenfalls nichts hielt.
Samira und ich sahen mit Vegeta fern, bis das Essen fertig war. Bra blieb bei ihrer Freundin übernacht und Son-Goten blieb wieder bei uns.

Nach dem Essen sahen wir, ich glaube es waren so ungefähr drei Stunden, fern. Trunks saß ganz am Ende des Sofas. Ich konnte es nicht ertragen und setzte mich neben ihn. Er schien immer noch sehr sauer zu sein, also umarmte ich ihn. Mir kam es so vor, als ob es ihn nicht interessieren würde. Das machte mir aber nichts, denn ich hatte nicht vor ihn wieder so schnell los zu lassen.
Ich kam mir nach geraumer Zeit bescheuert vor. Ich glaubte doch wirklich ich könnte mich mit Trunks mit so einer dämlichen Umarmung wieder gut stellen. Man wie naiv war ich denn. Als es mir endgültig zu blöd wurde, ging ich ins Badezimmer um mir die Zähne zu putzen und dann anschließend ins Bett zu gehen.
Samira schlich sich an mich von hinten heran und erschrak mich. Ich schrie so laut dass alle dachten das mir etwas passiert wäre. Doch außer Trunks kam keiner um nach mir zu sehen. Er hatte wohl wirklich gedacht das mir etwas passiert wäre.
Er blieb in der Türe stehen und sah mich und Samira nur an.
Ich ging, mit Blick auf dem Boden an ihm vorbei in unser Zimmer, also das von mir und Samira. Ich konnte ihn nicht ansehen.
Als ich endlich im Bett lag, dachte ich über viele Sachen nach. Ich überlegte mir, ob es nicht vielleicht besser wäre, wenn ich gehen würde. Ich wusste zwar nicht wohin, aber hier bleiben konnte ich ja auch nicht mehr. Das dachte ich zumindest. Ich war total verzweifelt, ich wusste nicht was ich machen sollte. Toll ich umarmte Trunks. Wie blöd war ich denn. Ich weiß doch nicht sicher ob er überhaupt was von mir wollte. Und dann umarm ich den noch, ich wusste gar nicht das ich so naiv war.
Irgendwann bin dann auch ich aufgestanden.
Die Sonne schien, wie die Morgen zuvor, in unser Zimmer herein. Trunks und Goten waren wieder in der Schule. Ich stand auf, zog mich an und frühstückte gemeinsam mit Vegeta und Bulma. Samira schlief immer noch.
Nach dem ich fertig war mit frühstücken, zog ich mir die Schuhe an und ging raus. Bulma stand noch eine Weile an der Haustür, hielt mich aber nicht auf. Sie wusste wahrscheinlich das ich eine Zeitlang alleine sein wollte.

Ich habe keine Ahnung wo ich hinging. Aber ich kam an der Schule vorbei, lief aber weiter. Ich war lange unterwegs.
Ich kam an einem Wald an, der vielleicht zwanzig Kilometer von der Stadt entfernt war. Ich hatte von Bulma und Vegeta heute morgen gehört, dass Trunks und Goten heute sehr lang Schule hatten. Ich hatte keine Ahnung was Samira tat, das war mir aber auch ehrlich gesagt egal. Ich wusste nicht was ich machen solle, ich wusste nicht wie ich Trunks noch einmal in die Augen blicken sollte. Ich hatte keine Ahnung, von gar nichts.

Ich lief durch den Wald, ging über eine Lichtung und lief wieder in einen dichten Teil des Waldes.
Ich setzte mich auf irgend einen Baum der umgefallen war und versuchte nach zu denken. Aber alles was mir in den Sinn kam, war nichts, einfach nichts. So saß ich noch eine ganze Weile rum, mit leeren Gedanken und mit glasigen Augen die auf dem Boden gerichtet waren. Bis ich, Erschütterungen wahr nahm. Ich hatte keine Ahnung was vorging. Durch die Erschütterungen wurde ich wieder aus meinen leeren Gedanken gerissen. Da bemerkte ich erst,