Fanfic: Chat, Sucht und Schmerz (teil 5)
Kapitel: Mitleid und Trennung/ Gefühle? Was ist das?
Chat, Sucht und Schmerz (Teil 5)
Mitleid und Trennung
Nun war schon eine Woche vergangen, eit Stefan und ich zusammen gekommen sind. Daniela war zwar noch immer sauer auf uns, doch akzeptierte sie es langsam, da sie uns auch nicht verlieren wollte. Doch sie machte es uns noch immer schwer offen zu zeigen was wir fühlten, denn sobald Stafan mir offen schrieb, dass er mich liebt, schrieb sie einfach *heul* oder *heulensweglauf* und redete dann eine Zeit lang nicht, da sie dann wohl wirklich gegangen ist. Sie tat mir leid. Es muss schwer sein, den Menschen den man liebt, schreiben zu sehen „Ich liebe dich“, wenn es nicht an einem selber gerichtet ist. Ich war nach einer Woche schon total fertig mit den Nerven. Ich wollte Daniela nicht so fertig sehen. Und es kam wie es kommen musste. Ich machte mir so extreme Vorwürfe, dass ich nach zwei Wochen schluß machte. Ich sagte zu Stefan es wäre vorüber gehend und er akzeptierte das. Also setzten wir an diesem Tag unsere Beziehung auf Freundschaft. Das war gar nicht so leicht, doch es musste sein. Zu der Zeit lernte ich Felix und Benjamin kennen. Sie waren mir eine große Hilfe. Den ungefähr eine Woche nach der Trennung von Stefan, hatten wir beide uns im Chat verabredet, doch statt Stefan, kam Andrea, seine Schwester die ich kennen gelernt habe, kurz nachdem Stefan und ich ein Paar geworden sind. Sie sagte mir Stefan sei ins Heim gekommen. Ich war geschockt. Wieso war er im Heim, was hatte er angestellt? Sie sagte nur noch, sie solle mir ausrichten, dass es ihm gut geht, dass er mich liebt und an mich denkt und das er in 3 Tagen on kommt und dann gerne mit mir reden möchte. Ich sagte das sei in Ordnung und sie ging wieder. Ich war traurig und wollte sofort mit Stefan reden, doch ich hatte kein Geld auf dem Handy. Es war schon spät und ich ging raus aus dem Chat und wollte nur noch schlafen und mir dabei Stefan’s Stimme in den Sinn rufen.
Gefühle? Was ist das?
Die drei Tage gingen schleichend und eintönig vorbei. Morgens aufstehen, zur Schule, nach Hause, lesen chatten oder Hausaufgaben machen und irgendwann zu bett und den ganzen Tag so tun als wäre alles in Ordnung. In diesen drei Tagen habe ich gelernt, wie man seine Gefühle unterdrückt und wie man schauapielert. Es war leicht, doch gab es, wie bei allen Sachen, einen Nebeneffekt. Mir wurde alles egal.
Viel spass beim lesen wünscht euch
Waldfee ^.~