Fanfic: Ewiger Kampf
Kapitel: Die Prophezeiung vom vereinten Kunstwerk
Hiho - da bin ick wieder ...
und wieder ein Kapitel, was aus zweien zusammengebastelt wurde.
viel Spaß beim lesen und bitte Kommis hinterlassen...
Kapitel III (eigentlich das 4. Kapitel)
Krad hatte also eine Fälschung zerstört, doch wo ist das Original?
... Als Dark die beiden Mädchen unten abgesetzt hatte, sah er Mutter, Kosuke, Großvater, sowie Klein Towa (das Waisenkind, welches Gegenstände aufspüren kann). Er bat Towa das echte Kunstwerk „Ewiger Kampf“ zu finden, als Krad abermals angriff. Doch Dark wehrte sich und wartete auf Towas Auskunft. Endlich schrie sie: „Das Originalwerk >Ewiger Kampf< befindet sich in einem heiligen Schrein in ...“
Dark: "Wo?"
Towa: "..ich sehe es nur sehr verschwommen, aber...aber es scheint sich im Nationalmuseum zu befinden."
Dark entfernte sich sofort vom Funkturm, um weitere unschuldige Opfer zu vermeiden und versuchte Krad abzuhängen - jedoch vergeblich.
Endlich kam er am Schrein im Museum an, doch langsam wurden die Spuren des Fluches deutlicher. Während seines Fluges über Tokio bemerkte er die starken Schwankungen der Menschen zwischen Gut und Böse. Aber dies bemerkte er nicht nur bei den Menschen. Seine Flügel färbten sich teils weiß und Krads Schwingen teilweise schwarz.
Mit einer Handbewegung zerstörte er schnell den Schrein und da war es das echte Gemälde „Ewiger Kampf“ - es schwebte. Schwarze und weiße Blitze zuckten aus dem Gemälde. Plötzlich schwebte Krad zwischen ihn und das Gemälde. Nun wurde beiden das Ausmaß des Fluches klar… Dark hatte weiße Flügel und weißes Haar / Krad schwarze Haare und schwarze Schwingen. Sie begannen wieder den zeitlosen Kampf zwischen Gut und Böse, denn ewigen Kampf zwischen Krad und Dark, Engel gegen Dämon, Niwa gegen Hikari, aber ihren Rollen scheinen vertauscht zu sein.
Sie waren sich ebenbürtig und hätten sie unbegrenzte Energie, so würde der Kampf auch ewig dauern, doch mit jeder Attacke wurden sie schwächer. Keiner von beiden aber gab nach und so kämpften sie weiter … wenn nötig bis zum bitteren Ende, bis einer unterliegt!
Kosuke, Emiko und Großvater waren inzwischen auch eingetroffen und sahen den entsetzlichen Kampf, der keinen Sieger hervorbringen konnte, sondern nur Verlierer.
Kosuke war zwar kein Niwa und auch kein Hikari, wusste aber trotzdem einen Ausweg oder hatte wenigstens eine Vermutung. Er zog eine uralte Prophezeiung in Betracht, doch dieser Weg war riskant und die Chancen gering - vielleicht würde es das Ende von Dark und Krad bedeuten. Ein Wagnis ohnegleichen.
Vor einigen Tagen hatte Kosuke in der „Schatzkammer“ der Niwas eine Brosche gefunden, auf der ein Yin-Yang-Zeichen ist, welches sich jedoch auflöste. In seinen Nachforschungen stieß er dabei auf etwas Unglaubliches... Er bat aber zunächst Towa diese Brosche schleunigst zu holen. Während Towa sich also auf den Weg machte, versuchten Emiko und Großvater den Fluch einzudämmen und versuchten eine provisorisch Versiegelung zu errichteten. Es gelang! Nun waren Dark und Krad in einem Bannkreis gefangen, in dem sie nun ausgelassen und ohne Gnade gegeneinander kämpften. Keiner gönnte seinem Gegner auch nur die winzigste Chance eines Vorteils. Jeder kämpfte mit maximaler Kraft und Magie, obwohl das schwere Folgen für die Wirtskörper bedeutete. Aber nicht nur Dark war durch das gebrochene Bein angeschlagen, denn auch Krad war durch einen verwundeten Flügel leicht im Nachteil, so dass sich auch dies ausglich. So kämpften die Erzrivalen, die Verkörperungen von Gut und Bösen, von Yin und Yang, von Hell und Dunkel, von Weiß und Schwarz gegeneinander. Erbarmungslos griffen sich Krad und Dark immer und immer wieder an und bestätigten die Prophezeiung des ewigen Kampfes, wie Kosuke diese Zeilen interpretierte:
>Dunkelheit und Licht im ewigen Kampf
Licht und Dunkelheit in ewiger Harmonie
Weiße und Schwarze Schwingen
werden das Ende nicht bringen,
sondern beginnen was nie enden wird.
Um im ewigen Kampf die Harmonie zu finden
Ist der Schlüssel die Kunst zweier zu verbinden<
Kosuke erklärt: „Dark steht mit seinen schwarzen Flügeln eigentlich für die Dunkelheit und Krad mit seinen weißen Flügel dagegen für das Licht. Doch die ursprüngliche Ordnung ist gebrochen: Sie haben die Farben, also die Rollen, gewechselt, das kann nur bedeuten das die dunkle Macht von Krad Besitz ergriffen hat. Dark aber gelenkt von der Macht der Liebe, ausgehend von seiner Liebe zu Risa und Daisukes Liebe zu Riku, hat nun den Part des Lichts übernommen.
Zwei Werke aus zwei verschiedenen Familien-Clans. <Ewiger Kampf> ist zwar von Rio Hikari beendet worden. Zuerst hieß es <Ewige Harmonie> und wurde von einem Mann des Niwa-Clans angefangen, in den sich Rio unsterblich verliebt hatte (nicht Großvater, also nicht Dark, sondern dessen Bruder Kard). Somit ist dieses Kunstwerk die Kunst zweier Familien, aber auch die Brosche die Towa holt ist nicht von den Hikaris allein geschaffen wurden, sondern schon vor hundert Jahren gab es einen ähnlichen Fall, wie bei dem Gemälde „Ewiger Kampf“. Diese Yin-Yang-Brosche ist ebenfalls die Kunst zweier Familien. Das Yin-Yang-Zeichen hat auch zwei Seiten, nämlich schwarz und weiß und die Kreisform steht für die Ewigkeit. Im Rahmen des Gemäldes ist Platz für genau diese Brosche und so wird die Kunst zweier vereint und eventuell endlich eine Lösung gefunden im ewigen Kampf zwischen Dark und Krad - Vielleicht Harmonie.“
>Das vereinte Kunstwerk< (eigentlich das 5.Kapitel)
Da kam endlich Klein Towa mit der Brosche. Kosuke nahm sie an sich, ohne Danke zu sagen und lief in Richtung Bannkreis. Emiko schrie ihm hinterher, ob er verrückt sei, aber Kosuke hatte vorgesorgt und streifte sich einen Schutzring auf den Ringfinger und ließ dabei den Ehering fallen. Entsetz sah Emiko den Ehering in den Schlamm fallen, doch verstand den Ernst der Lage und hielt Kosuke nicht auf.
Dieser betrat ohne Schwierigkeiten den Bannkreis und versuchte sich dem Zentrum zu nähern. Doch der Ring schützte ihn nicht gegen den Fluch und so war er ständig zwischen guten und schlechten Gedanken hin und her gerissen. Doch er bewies mentale Stärke und in seinem tiefsten Innersten setzte sich der Wunsch durch, den beiden Erzfeinden und ihrem ewigem Kampf ein Ende zu bereiten. Doch zwei Meter vor dem Gemälde fiel er auf die Knie und griff sich mit beiden Händen an den Kopf. Sein Schädel schien zu bersten und niedergebeugt schrie er seine Schmerzen hinaus. Er bäumte sich auf, brach dann aber stöhnend und unter unerträglichen Schmerzen zusammen… sein Geist war zu schwach gegen einen mächtigen Fluch der Hikaris, in dem sogar starke Gefühle einer verlorenen Liebe sich widerspiegelten. Kosuke war eben nur ein normaler Mensch, wenn auch mit einem ungewöhnlich starkem Chi.
Emiko konnte sich nicht länger halten, als sie ihren Mann zu Boden gehen sah. Doch Großvater griff ihren Arm und bat sie etwas mitzunehmen. Er legte ihr eine Halskette um, die Ihr Schutz gegen den Fluch gewähren sollte. Ihren eigenen Bannkreis betretend, eilte sie besorgt in Kosukes Richtung. Doch sie merkte die Auswirkungen des Fluches auf ihren Geist, trotz der Halskette. Sie aber war eine echte Niwa und trotze mit einem starken Geist dieser Macht, vielleicht länger als ihr geliebter Mann.
Schließlich erreichte sie Kosuke und fand ihn fast bewusstlos vor. Sie sprach ihn an – keine Antwort oder auch nur die kleinste Reaktion. Er atmete aber noch und so gab sie die Hoffnung nicht auf. Sie kniete sich nieder, hob seinen Oberkörper an, beugte sie sich nieder und gab ihm zärtlich auf die bereits blauen Lippen einen sinnlichen Kuss. Ihr rannen die Tränen die Wange hinab und benetzten seine Stirn – wie durch ein Wunder öffnete er plötzlich die Augen. Emikos Anwesenheit hatte seine Seele zurückgeholt und schenkte ihm nun neue Lebenskraft. Er raffte sich mühsam auf, um ihr die Brosche zu geben. Emiko machte ihre Kette ab und hing sie ihm um den Hals. Danach half sie ihm aufzustehen. Ermunternd meinte sie: „Wir ziehen das gemeinsam durch! Komm nur zwei Meter. Du schaffst es – wir schaffen es gemeinsam. Bitte, gib jetzt nicht auf…“ Und tatsächlich schaffte er es wieder aufzustehen. Nun kämpften sie sich Stück für Stück vorwärts und als sie nun vor dem Gemälde standen sahen sie den reellen Kampf auf dem Gemälde.
Kosuke sprach: „Da sieh! Das Bild ist wie ein Spiegel für den Kampf, den Dark und Krad bestreiten. Schnell die Brosche!“ Mit Emikos Hilfe führten er die Brosche zu der gewünschten freien Stelle im Rahmen des Gemäldes. Noch einmal schauten beide nach oben, wo Dark und Krad noch immer ihren erbarmungslosen, brutalen, hartherzigen Kampf führten.
Sie steckten gemeinsam die Brosche in den Rahmen des Gemäldes. Plötzlich fing das Gemälde an weiß zu leuchten, aber auf der anderen Seite auch alles Licht zu absorbieren. Eine Druckwelle schleuderte Emiko und Kosuke weit weg von dem Gemälde und ebnete eine kreisförmige Fläche mit einem gewaltigen Radius. Towa und Großvater rannten entsetzt zu den Beiden. Schwer verletzt und blutüberströmt fanden sie Emiko und Kosuke unter einem Kirschbaum. Die Blüten des Baums blühten auf, aber verblühten auch sofort wieder. Alles im Umkreis war nun ständig hin und her gerissen zwischen Geburt und Tod, Gut und Böse…es war unaufhaltsam. Der Bannkreis war