Fanfic: Mehr als nur Freunde
Kapitel: Mehr als nur Freunde
Mehr als nur Freunde
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NIHAO!!!!!
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Hier bin ich dann mal wieder mit einer neuen Geschichte. Bis jetzt weiß ich zwar noch nicht ganz genau, was da so passieren soll, aber das ergibt sich ja bestimmt.
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Verzaubert schaute Akane in das Licht der Kerze die auf einem Tisch vor ihr stand. Kleine Schatten bildeten sich auf ihrem Gesicht, ausgelöst durch die Hitze der Flamme, die die Luftströmungen durcheinander brachte. Vorsichtig hielt Akane eine Hand über die goldgelbe Flamme. Eine kleine Wärme kroch in ihrer Handfläche herauf und ein Lächeln erschien auf Akanes Gesicht. Wie faszinierend Feuer doch sein konnte. Mal sehr gefährlich und doch manchmal so sanft. Es war wie ein kleines Rätsel. Ja Rätsel, bei diesen Gedanken ließ Akane einen kleinen Seufzer aus ihrem Mund entschwinden. Wie oft hatte sie schon überlegt, was sie für Ranma empfand, doch noch nie wollte sie sich ihre wahren Gefühle eingestehen.
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Verträumt schaute sie aus dem Fenster hinaus. Kleine weiße Schneeflocken tänzelten durch die Luft auf ihrem Weg nach unten. Weiter hinten waren riesige schneebedeckte Berge zu sehen, die ein großes Tal einsäumten. Glücklich stand Akane auf. Es war wirklich einen gute Idee von Kasumi gewesen, mal wieder in den Urlaub zu fahren. Hier konnte sie ihre alltäglichen Sorgen endlich vergessen und sich den wirklich wichtigen Sachen zuwenden. Zweifelnd stand Akane nun vor ihrem Zimmerspiegel. Was sollte sie nur anziehen? Abwechselnd hielt sich Akane einmal ihre rosa Schneehose vor und dann wieder die blaue. Akane verzog ihr Gesicht bei dem Anblick der blauen Hose. Blau, dann sah sie ja aus wie Ranma. Akanes Herz klopfte bei diesem Namen willkürlich etwas höher. Doch schnell warf sie die blaue Hose mürrisch wieder auf ihr Bett. *Ich werde die rosa Hose nehmen, sonst behauptete am Ende noch jemand, dass Ranma und ich etwas gemeinsam hätten.* Ein wohliger Schauer breitete sich auf ihrem Rücken aus, doch schnell verwandelte sie das Gefühl in ein angeekeltes Schaudern. Schließlich konnte sie Ranma ja nicht ausstehen.
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Da hörte sie auf einmal wie sich ihrer Tür schnelle Schritte näherten. Mit einem lauten Knacken wurde der Türgriff heruntergedrückt und Ranma stürmte hinein. Einen Moment lang blieb er geschockt stehen und starrte Akane an, die nur mit Unterwäsche bekleidet vor ihm stand. Doch schon nach ein paar Sekunden, realisierte Akane, warum Ranma sie anstarrte und warf wütend mit einer Haarbürste nach ihm. „Du perverser Spanner, verschwinde sofort aus meinem Zimmer!“ Doch Ranma streckte nur schnell die Zunge raus und sagte hochmütig: „Was soll es bei dir denn schon zu gucken geben?!“ und verschwand wieder hinter der Tür. Wütend setzte sich Akane auf ihr Bett und betrachtete ihren Bauch. *Bin ich etwa wirklich so hässlich?* Allerdings wurden ihre von Selbstzweifeln geprägten Gedanken schnell weggeblasen, als Ranma mit gedämpfter Stimme durch die Tür zu ihr rief: „Nun mach schon Akane, die anderen warten unten auf dich.“
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Nun fing Akane an sich so schnell wie möglich anzuziehen. Erst die wunderschöne rosa Schneehose, dann über einen weißen Rollkragenpullover noch schnell eine gelbe Jacke mit weißem Kragen und dazu noch hohe weiße Schistiefel. Wie der Blitz eilte sich nach unten, hatte sie sich doch schon so sehr auf den bevorstehenden Ausflug mit ihrer Familie gefreut.
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Und da erblickte sie auch schon alle. Nabiki und Kasumi, welche mit einem großen Korb bewaffnet war, sahen ihr freundlich entgegen. Soun und Genma standen schon startklar auf ihren Schiern. Als die beiden Akane erblickten, ließen sie einen Freudenschrei los und stürmten in das Tal hinab, natürlich nicht ohne dabei zu versuchen sich gegenseitig umzuwerfen.
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Seufzend setzte sich Akane auf die Veranda, um sich ihre Schier anzuschnallen. Lächeln rief Kasumi ihr zu: „Akane, wir fahren schon mal langsam los. Du kennst ja unseren Weg.“ „Ist gut!“, gab Akane schnell beschäftigt zurück. Als sie schließlich aufstand und eigentlich losfahren wollte, entdeckte sie Ranma, der sich Krampfhaft an der Wand ihres Ferienhauses festklammerte. Ein hämisches Grinsen entstand auf Akanes Lippen. Sie beugte sich nach unten und packte eine Handvoll Schnee. Möglichst unauffällig formte sie dieses zu einer Schneekugel und warf sie dann auf Ranma. Mit einem Rumps fiel dieser auf den Boden und schaute Akane entsetzt an. „Was sollte das denn jetzt?“ Doch Akane hatte sich schon umgedreht und rief lachend zurück. „Das war wegen vorhin.“
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Dann machte sie sich dazu bereit loszufahren, als sie Ranmas klägliche Stimme vernahm. „Akane warte!“ Mit rotem Gesicht blickte er sich den hochinteressanten Boden an. „Ich … ich kann doch gar nicht Schifahren.“
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Ungläubig drehte sich Akane um und fuhr mit ein paar Zügen zu ihm hin. Als sie sein ernstes Gesicht sah, konnte sie sich das Lachen nicht verkneifen. Sie lachte und lachte, bis sie sich sogar auf dem Boden kringelte. Da wurde es Ranma zufiel. Gerade das hatte er vermeiden wollen. Er konnte es nicht ausstehen, wenn man ihn auslachte und dann auch noch von Akane.
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Wütend kroch er zu ihr hin und hielt ihr mit einem Ruck den Mund zu. Sprachlos, da sie ja nicht reden konnte, sah Akane ihm ins Gesicht. Ihr Blick blieb in seinen wunderschönen blauen Augen hängen, die sie finster anguckten. Doch schnell wandelte sich dieser Blick in einen liebevollen und Ranma wurde rot um die Nase. Er hatte gar nicht bemerkt, dass er Akane immer noch den Mund zuhielt und so ließ er sie erschreckt los. Er konnte immer noch ihre sanften Lippen spüren, die gerade seine Handfläche berührt hatte. Mürrisch drehte er sich um und sagte gekränkt: „Ich mag es nicht, wenn man mich auslacht.“
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Zum Glück konnte er und nicht sehen, wie sich schon wieder ein kleines Lächeln auf Akanes Gesicht bildete, doch schnell fing diese sich wieder und stand auf.
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Lächelnd reichte sie dem verwunderten Ranma eine Hand hin: „Komm schon, ich werde dir helfen.“
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Und so musste Akane wohl oder übel mit Ranma an der Hand durch das verschneite Tal fahren. Nicht, dass es sie sonderlich gestört hätte, aber das würde sie ja noch nicht einmal vor sich selbst zugeben. Ranma brauchte einen ganze Zeit lang, bis er sich schließlich doch auf den Schiern halten konnte, aber aus einem für ihn unerklärlichen Grunde, zeigte er Akane nicht, dass er es allein konnte, denn dann hätte er ja ihre Hand loslassen müssen.
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Allerdings war Akane ja dann doch schlau genug um zu bemerken, dass Ranma schon ohne zu wackeln fahren konnte und so ließ sie peinlich berührt seine Hand los. *Hoffentlich denkt er jetzt nicht, dass ich mit ihm Händchen halten wollte.* Und so beschleunigte sie ihre Fahrt in der Hoffnung, dass sie dadurch auf andere Gedanken kommen würde, doch schon bald vernahm sie laute Rufe von Ranma. Verwundert blickte sie sich um und sah Ranma, der ein ganzes Stück hinter ihr versuchte mit Akane mitzukommen. Als er dann doch endlich bei ihr angekommen war, gab Akane ihm einen kräftigen Klaps auf die Schulter. „Na das hat aber lange gedauert“ sagte sie mit blitzenden Augen. Ranma, der komischer Weise schon wieder das Gefühl hatte von Akane veräppelt zu werden, gab auch ihr einen kräftigen Klaps auf die Schulter. „Du musst ja nicht gleich so schnell fahren“, erwiderte er, während er schmollend den Mund verzog. Zu spät merkte er, wie Akane durch seinen kleinen Klaps ins Wanken geraten war und nun unkontrolliert auf einen Hang zu fuhr. Währen sie mit den Händen wild in der Luft umherruderte, fing sie laut zu schreien. „Ranma, Ranma!!! Hilf mir doch!“ verzweifelt warf sie Ranma einen letzten Blick zu, als sie auch schon am Rande des Hanges angekommen war. Ungewollt beschleunigte sich ihr Tempo und Akane bekam es langsam richtig mit der Angst zu tun.
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Mit einem erschreckten Gesicht, wendete sie sich zu Ranma um und konnte mit ansehen, wie dieser versuchte ihr so schnell wie möglich zur Hilfe zu eilen. Unbeholfen stolperte er auf seinen Schiern auf den Abgrund zu, bis er sich schließlich ein Herz fasste und einen kräftigen Stoß mit seinen Stöcken machte. Schwankend kam er nun auf Akane zugerast und konnte gerade noch ihre Hand zu fassen kriegen. Beide fielen hin und schlitterten im Schnee noch ein Stückchen weiter. Kurz vor dem ende des Hanges, der in einen tiefe Schlucht führte, blieben die beiden mit angstverzerrten Gesichtern liegen.
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Akane klammerte sich verzweifelt an Ranmas Arm. Ihr Herz klopfte wie verrückt und sie atmete tief durch. Allmählich begriff sie, dass sie sich nicht mehr in Todesgefahr befand und blickte erleichtert zu Ranma hinüber. Liebevoll schaute sie ihn an uns stammelte mit großer Mühe die Worte „Ich danke dir“ hervor. Doch Ranma warf ihr nur ein schelmisches Lächeln zu und sagte: „Das machen Freunde doch so!“
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Innerlich zuckte Akane bei diesen Worten zusammen. Traurig und fast flüstern sagte sie zu sich selbst: „Aber wir sind doch eigentlich schon mehr als Freunde.“
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Seufzend stand sie auf und klopfte sich den Schnee von der Hose. Dabei bemerkte sie nicht, wie Ranma sie verwundert anblickte. Zum Glück wusste sie nicht, dass er jedes einzelne Wort verstanden hatte.
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Ja, Das war dann mal der erste Teil. Ich hoffe er hat euch gefallen und ihr schreibt fleißig Kommentare, können natürlich auch Verbesserungsvorschläge sein.
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Na ja, bin jetzt schon gespannt was ihr davon haltet.
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Hab euch alle lieb,
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Kiss @ all,
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euer Bulmablümchen
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