Was heißt schon Liebe?!
Kapitel 5
Da bin ich wieder^^
Grad von der Kalssenfahrt zurück und gleich wieder am Schreiben. Ich hoff mal, dieses Kapitel gefällt euch auch und ihr schreibt weiterhin Commis
Baba Ki-Chan
Kleine Info^^
Die Wechsel der Perspektiven ist beabsichtigt!
Sam wird in der "Ich"- Alles andere in der "Er"-Perspektive erzählt
1. kann man es bessa lesen und 2. find ich es so bessa^^
Widmung: Diesen Teil widme ich mal wieder allen, die mir Commis geschrieben haben, regelmäßig schreiben oder sonst irgendwie eins hinterlassen haben^^
Danke an euch alle!
Nun geht es aba endlich mit dem nächsten Teil los^^
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Kapitel 5
Wenn er ihn in die Finger kriegen würde! Warum hatte er ausgerechnet sie entführt?! Das war sein Todesurteil. Nun hatte Naraku einen Feind mehr. Überwog sein Zorn, seine Wut, konnte er unberechenbar werden. Rin zu entführen war schon schlimm genung gewesen, aber auch noch Sam zu entführen! Wie blöd war dieser Pavian eigentlich?! Noch nie hatte er seine ganze Kraft gezeigt, sie stets zurückgehalten. Hätte er sie gezeigt, wären alle, auch Rin, in größter Gefahr gewesen. Das konnt er nicht verantworten. Stur ging er durch den Wald. Rin und Jaken ließ er links liegen. Plötzlich blieb er stehen. Er hatte eine bessere Nase als InuYasha, immerhin war er auch ein vollwärtiger Dämon im Gegensatz zu seinem Bruder. Seine Stimmung, die eh schon mehr als im Keller war, verabschiedete sich nun ganz. Wie konnte jemand wie sein Vater, Tessaiga einem unnützen Halbdämon gegeben?! Das wollte einfach nicht in seinen Kopf. „Sesshoumaru-sama?“ Er sah zu Rin hinunter, hob sie hoch. Dann widmete er sich wieder seinen Ausgangsgedanken. Trotz seiner guten Nase konnte er weder Sam noch Naraku wittern. Wie konnte das sein? Selbst gegen seinen Bannkreis hatte seine Nase immer gewonnen. Schon oft hätte er seinen Feind aus dem Hinterhalt angreifen, umbringen, können. Stets hatte er es gelassen. Er hatte keinen Grund gehabt. Doch nun war das Maß voll! Er hatte immer seinem Geruchsinn vertrauen können, warum sollte er ihn diesmal im Stich lassen?! Suchend sah er sich um. Irgendwo musste Naraku doch seine Spuren hinterlassen haben. Den Geruch der Bäume, Blumen, Tiere und des Windes, alles konnte er genau zuordnen. Jedes hatte seinen eigenen Geruch, so auch Naraku. Nur war von ihm nichts zu riechen. Ärgerlich stapfte er in eine Richtung weiter. Irgendwo musste sie doch sein und er würde nicht eher aufgeben, bis er sie gefunden und ihren Entführer bestraft hatte.
Wie lange wollte der denn noch mit mir durch den Wald laufen?! Nach einiger Zeit setzte er mich dann vor einem alten Baum ab. “Überleg dir was du tust!“ Mahnend sah er mich an. Jaja, den Spruch kannte ich allmählich. Genervt von diesen ewigen Entfühungen, sah ich mich um. Nichts außer Bäumen. Ich seufzte. Bei diesem unfreundlichen, groben und eingebildeten Dämon wäre ich besser dran gewesen. Aber ob er mich hier rausholte? Ich wagte es zu bezweifeln. Also musste ich mich wohl oder übel hiermit abfinden. Suchend sah ich mich wieder um. Irgendwo musste ich doch entkommen können. Bei diesem stinkendem Affenfell wollte ich auf keinen Fall eine Sekunde länger bleiben. Mich überkam immer mehr das Gefühl, dass Sesshoumaru nicht kommen würde, froh darüber, dass ich endlich weg war. Mein Herz schmerzte dabei. Ich versuchte es zu verdrängen, die aufkommenden Gefühle zu unterdrücken. Rin und er fehlten mir. Nur das Runzelgesicht Jaken erweckte keinerlei Gefühle bei mir. Eigentlich auch kein Wunder! Er war ja die ganze Zeit verschwunden. Wieder war ich bei Sesshoumaru. Warum machte mich der Gedanke an ihn bloß so traurig? Immer mehr bekam ich das Gefühl, dass meine Gefühle mehr als normal freundlich oder freundschaftlich waren. Ob der Typ das Wort 'Freundschaft' überhaupt kannte? Wiedereinmal verneinte mein Kopf diese Frage. Hatte er überhaupt Gefühle oder ein Herz?! Mir viel brühheiß wieder ein, wo ich mich befand. Dieser Naraku hatte mich entführt und bis jetzt hatte ich keinen Ausweg aus dieser Lage gefunden. „Vergiss es besser!“ Naraku stand vor mir, ein breites Grinsen im Gesicht. „Was immer du auch vorhast, es wird nicht klappen. Hier kommt niemand raus.“ „Das heißt ja dann auch du nicht!“ Woher auf einmal dieser Satz kam, ohne Ausdruck, einfach nur gesprochen, konnte ich nicht genau sagen. Mein Gehirn war es aber bestimmt nicht. Das riet mir, lieber die Klappe zu halten und auf Hilfe zu hoffen. Ein Mädchen trat zu ihm. „Dich kenn ich!“ Wieder war mein Mund schneller als mein Kopf gewesen. „Du warst bei InuYasha und hast mit ihm gekämpft.“ Sie sagte nichts, drückte mir etwas in die Hand und verschwand mit dem Affenfell. Das „Etwas“ sah ich mir genauer an. Es war eine Schale, genaugenommen eine Schale mit Beeren und allerlei Grünzeug. Es sah zwar nicht aus, als ob es schmecken würde, aber ich würde wohl nichts anderes bekommen. Also zwang ich mich, es zu essen. Das Essen, wenn man es so nennen konnte, war scheußlich. Noch einmal soetwas und ich streikte. Hatten sie hier denn noch nie etwas von Kochen gehört?! Das war roh ja echt ungenießbar. Die Sonne ging unter. Von hier aus, sah man nur etwas rosa knapp über dem Horizont. Nun war ich schon 3 Tage mit Rin und Sesshoumaru zusammen. Der Tag war voll von Ereignissen gewesen, die Nacht dagegen immer ruhig. Nur Sesshoumaru saß die ganze Zeit über wachsam da, während Rin und ich geschlafen hatten. Ihn hatte ich noch nie schlafen sehen. Schade eigentlich. Nun näherte sich die dritte Nacht, in der ich hier war, und die würde ich ohne Schutz, dem Feind ausgeliefert, verbringen müssen. Ich kletterte auf den Baum, der mir vorhin schon durch seine eigenartige Form aufgefallen war, und schlief prompt ein. Die ganze Aufregen hatte meine Müdigkeit wohl verdrängt.
Wütend auf sich und Naraku stapfte er weiter durch den Wald. Wieso bitte nahm es ihn so mit, dass Naraku ein Menschen-Mädchen entführt hatte. Konnte ihm doch eigentlich vollkommen egal sein. War es aber nicht! Ein Mensch in seiner Nähe reichte. Warum machte ihm das Verschwinden von Sam nur so schwer zu schaffen?! „Sie sind verliebt.“ Er musste wohl laut gedacht haben. Mehr als sauer sah er Myoga an, der auf seiner Schulter saß. Er und verliebt?! Niemals! Niemals würde ER sich verlieben und schon gar nicht in einen Menschen! Kurz darauf „flatterte“ der Flohgeist auch schon geplättet auf den Boden, wo ihn Jakens Füße empfingen. Der schien weder ihn, noch das Gespräch zwischen Myoga und seinem Meister, geschweige denn Sesshoumarus Gedanken mitbekommen zu haben. Rin trottete hinter allen her und pflückte hier und da einzelne Blumen, um sie schließlich zu einem Strauß zu binden. Sesshoumaru ging geradeaus weiter, versuchte keinen Gedanken mehr an die Worte des Flohgeistes zu verschwenden. ~Pff, ich und verliebt!?~ Allderdings stellte er sich immer öfter die Frage, wieso er sie suchte. Er brauchte sie nicht. Bis jetzt hatte er auch ohne sie gelebt, warum sollte es jetzt nicht auch gehen. Verärgert über seine Gedanken, Myogas Worte und sich selbst, schlug er sich weiter durch das ewige Grün. „Sesshoumaru-sama ist weg!“ Rin konnte es nicht fassen. Plötzlich war er verschwunden. Panisch schaute sich auch Jaken um. Sein Meister konnte doch nicht einfach so verschwinden. Gerade eben waren beide noch dicht hinter ihm gewesen und nun war er weg, verschwunden.
Fortsetzung folgt ...