Fanfic: Ein neuer Anfang (3)
Kapitel: Ein neuer Anfang (3)
NIHAO!!!
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Da bin ich wieder, ganz erfrischt vom Schwimmbad und mach ich mich auch gleich mal daran hier weiter zu schreiben.
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Ich muss noch mal sagen, dass Süsse den letzten Teil wirklich gut hinbekommen hat *ganzstolzaufdichsei*
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"Laut Amazonengesetz muss sie den Mann heiraten der sie besiegt und muss das mit einem Kuss versiegeln."
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"Aha" antwortete Ranma noch ganz perplex. Schnell wünschte er Kasumi einen gute Nacht und ging langsam zu seinem Zimmer. Horchend blieb er vor Akanes Tür stehen. Er wusste einfach nicht, was er von ihr halten sollte. Einerseits war sie ja so brutal, ein richtiges Macho-Weib eben, aber andererseits konnte sie auch richtig süß aussehen. Eine Weile überlegte Ranma noch hin und her ob er vielleicht noch kurz zu Akane reingehen sollte, aber er entschied sich doch dagegen.
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Das war wahrscheinlich auch besser so, denn Akane saß still und traurig an ihrem Schreibtisch. Seit sie in ihr Zimmer gegangen war und sich hingesetzt hatte, bewegte sie sich nicht mehr. Unentwegt schaute sie auf ein Foto. Kleine warme Tränen liefen an ihren Wangen hinab. *Mama, nun werde ich dich nie wieder sehen können…*^Mit diesen Gedanken schlief Akane irgendwann in der Nacht ein, so erschöpft war sie.
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Am nächsten Morgen ging es im Tendo-Dojo bunt zu. Soun war so aufgeregt endlich seinen kleine Akane wieder zu sehen, dass er einfach nicht stillstehen konnte. Nachdem Kasumi allen erzählt hatte, was gestern Abend passiert ist, waren sich Soun und Genma weinend in die Arme gefallen. Nichts und niemand würde ihre beiden Kinder nun noch daran hindern zu heiraten.
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Ranma saß sie ganze Zeit schweigend am Tisch. Immer wieder musste er an Akanes trauriges Gesicht denken. Hoffentlich würde es ihr heute wieder besser gehen.
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Irgendwann konnte es Soun nicht mehr aushalten und schickte Ranma los um Akane aufzuwecken. Mit einem mulmigen Gefühl machte sich Ranma auf zu ihrem Zimmer, doch als er nach ihr rief, bekam er keine Antwort. Zögernd betrat er das Zimmer und erblickte Akane, wie sie auf ihrem Schreibtisch eingeschlafen war. Leise ging Ranma ein paar Schritte auf sie zu. *Sie sieht wirklich süß aus* dachte Ranma im Geheimen, scheuchte die Gedanken aber schnell wieder weg. Als er sie gerade leicht an der Schulter rütteln wollte, fiel sein Blick auf ein Foto, das vor Akane auf dem Schreibtisch lag. Mit einem kurzen Blick auf Akane, nahm er das Bild in seine Hände und betrachtete es einen Weile. Auf dem Bild war Akane zu sehen, umarmt von einer etwas größeren Frau. *Das muss wohl Akanes Mutter sein* dachte Ranma *und wie glücklich Akane doch aussieht.* Ranma atmetet einmal tief durch. *Ob sie mich wohl jemals mögen wird?* Schüchtern strich er über Akanes seidenes Haar und legte das Bild wieder zurück an seinen alten Platz.
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Fast im selben Moment wachte Akane auf und sprang von Ranma weg. Sie brauchte eine Weile um sich zu orientieren, doch als sie Ranma sah, versteinerte sich ihr Blick sofort. „Du…“, brachte sie mit knirschenden Zähnen hervor, “Was du wollen hier in meinem Zimmer.“ Ranma konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Akane sah so süß aus, wenn sie sauer war und dann auch noch diese Aussprache. Als Akane sein Lächeln sah, wurde sie augenblicklich noch wütender. Sie zückte ihren Kampfstab, der an der Wand lehnte und stellte sich in Kampfstellung. „Du hier hergekommen um mich auszulachen? Verschwinde sofort!“ Schützend hob Ranma die Hände und verließ schnell das Zimmer. *Was für ein Macho-Weib* dachte er mürrisch und machte sich auf den Weg zu den anderen.
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Als Genma und Soun Ranma erblickten, liefen sie sofort freudig auf ihn zu. „Und, wie verstehst du dich mit ihr? Ist sie nicht goldig!“ Angewidert verzog Ranma das Gesicht. *Die und goldig? Ob ich das noch mal erlebe?* Ohne ein Wort zu sagen, schritt Ranma an den beiden vorbei und stellte sich auf die Veranda.
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Schon nach kurzer Zeit hört er wie Akane den Raum betrat. Verstohlen blickte er in den Raum hinein und konnte zusehen wie Akane freudig ihrem Vater in die Arme sprang. Kurz darauf schloss sie auch Nabiki und noch einmal Kasumi in die Arme. Zu Ranmas Erstaunen konnte er sehen, wie kleine Freudentränen an ihrem Gesicht herunter liefen. Auch Herrn Saotome begrüßte sie höflich ohne auch nur einen Miene zu verziehen. *Vielleicht ist sie ja doch nicht so schlimm wie ich dachte* überlegte Ranma unschlüssig.
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Nach einer langen Unterhaltung schickte Kasumi Akane schließlich los mit Ranma zur Schule zu gehen. Entsetzt hatte Akane sie angesehen, doch als sie ihren flehenden und freundlichen Ausdruck sah, der auf ihrem Gesicht lag, hatte sie schnell nachgegeben.
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Hochmütig ging sie an Ranma vorbei, welcher immer noch auf der Veranda stand, und strecke ihm beim Vorübergehen die Zunge raus. Ranma traute seinen Augen nicht und lief ihr schnell hinterher. *Was denkt sich diese Ziege eigentlich?*
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So schnell wie sie konnte, lief Akane voraus, doch schon bald wurde sie von Ranma überholt. Er sprang über sie hinweg und nahm sie lachend an die Hand: „Das ist doch die falsche Richtung!“ Beleidigt sah Akane Ranma an: „Ich nicht deine Hilfe brauchen!“ Dennoch achtete sie den Rest des Weges darauf hinter Ranma her zu laufen, weil sie sich nicht auskannte und als sie bei der Schule angekommen waren, versteckte sie sich sogar schüchtern hinter Ranmas Rücken. Als Ranma das bemerkte drehte er sich lächelnd um und fragte sie, ob er sie ein bisschen herumführen sollte. Schnippisch schaute Akane in eine andere Richtung und ging ein paar Schritte von ihm weg. „Ich auch kommen gut allein zurecht.“ Ranma zuckte mit den Schultern und machte sich auf den Weg zu seinen Freunden.
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Ratlos stand Akane nun mutterselenallein auf dem Schulhof und schaute sich um. Doch sie wollte sich wie eine Amazone verhalten und Amazonen haben nun mal keine Angst. Zielstrebig ging sie auf das Schulgebäude zu, ohne zu merken, wie Ranma sie grinsend beobachtete.
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Auf einmal klingelte es und Akane sah sich erschreckt um. Als sie sich wieder umdrehte, waren alle Schüler verschwunden und Akane hatte keinen blassen Schimmer in welche Tür sie hineingehen sollte.
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Mutlos mach sie sich auf den Weg zu einer Tür, doch da tickte ihr plötzlich jemand auf die Schulter. „Willst du wirklich den Hausmeister besuchen?“ fragte Ranma mit belustigter Stimme. Wütend drehte sich Akane um und schlug ihm mit ihren Stab auf den Kopf. Doch noch bevor sie etwas sagen konnte, wurde Ranma zur Seite geschoben und einen neue Gestalt baute sich vor Akane auf. Verwundert folgte Akane dem Lauf der unbekannten Füße bis hin zu dem merkwürdigen Gesicht. Fragend blickte sie ihn an und wollte gerade fragen wer er sei, doch der Fremde hatte sie schon in seine Arme gedrückt und schluchzte vor Freude auf: „Oh du wunderschöne Fremde mit dem Stab, ich hoffe dieser Saotome hat dich nicht belästigt.“ Fragezeichen schienen Akane ins Gesicht geschrieben zu sein, als der Fremde plötzlich durch einen Tritt in die Luft befördert wurde. Erstaunt blickte sie in das wütende Gesicht von Ranma. „Aber Ranma“, brachte sie noch mit leiser Stimme hervor, als der Fremde schon wieder auf sie zustürmte. „Ich Tatewaki Kuno werde dich beschützen!“ Doch bevor er Akane wieder an sich drücken konnte, hatte Akane ihm mit ihrem Stab in den Magen geschlagen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hockte Kuno auf dem Boden. Herablassend sah Akane auf ihn herab: „Nur mein Verlobter darf mich so anfassen und beschützen!“ Stolz ging sie davon und ließ einen ebenso verwunderten Ranma wie Kuno zurück. Beim Gehen fügte sie noch leise hinzu: „So verlangt es das Gesetz.“
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Fortsetzung folgt, aber diesmal wieder von der Süssen!
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Ich hoffe euch hat dieser Teil gefallen, ist ja irgendwie nicht ganz so viel passiert. *grummelndamkopfkratz*
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Na ja, hab euch trotzdem alle lieb,
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Kiss @ all,
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eure Bulmablume
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