Fanfic: Kais Verlobte

Untertitel: Was passiert dann??

Kapitel: Abenteruer am Bahnhof

Es war ein kalter Januarmorgen. Es regnete in Strömen. Kai war schon seit sechs Uhr auf den Beinen. Er saß in der Küche, am Tisch, und starrte aus dem Fenster. Plötzlich knarrte die Tür. Ray kam herein. Kai blickte immer noch stumm aus dem Fenster. Ray folgte seinem Blick. „Mist Wetter, was?“, sagte er. Kai ließ nur ein kleines „Hm“ hören. Ray setzte sich neben Kai auf einen Stuhl. Sekunden später kam Hilary, Kenny und Max herein. „Guten Morgen“, sagte Max fröhlich. „Morgen“, sagte Ray leise. Kai stand auf. „Was machst du?“, fragte Kenny. „Ich wecke Tyson und Daichi“, sagte Kai kalt und ging in deren Zimmer.
„Was ist den mit dem los?“, fragte Hilary. „Was meinst du?“, sagte Ray. „Na, ja, er zwar immer sehr komisch, aber heute ist er irgendwie anders“, sagte Hilary. „Da hast du recht. Er benimmt sich total komisch“, sagte Max. Kenny und Ray zuckten nur mit den Schultern.
„Tyson steh auf, Junge!“, schrie Kai, so dass die anderen es auch hören konnten. Er hielt Tyson dabei am Kragen. Dieser wurde nur sehr langsam wach. „Kai? Wasen los? Lass mich weiter pennen“, nuschelte Tyson. Kai wurde richtig sauer auf ihn. „Ich will dich in einer Minute in der Küche sehen, verstanden?“, schrie Kai. Tyson nahm seine Mütze und rannte aus seinem Zimmer. Daichi saß in der Ecke. Kai sah ihn finster an. „Was ist den mit dir?“, fragte Kai in einem komischen Ton. Daichi winkte nur kurz und rannte Tyson hinterher.
„Meine Güte. Was ist mit den denn los?“, regte sich Tyson auf. „Keine Ahnung“, sagte Ray leise.
Kai bemerkte gar nicht, dass er etwas verloren hatte. Er zog sich seine Jacke an und ging in den Regen. Tyson bemerkte das er weg war und ging wieder in sein Zimmer. Dann sah er plötzlich einen kleinen Zettel auf dem Boden liegen. Er nahm ihn und ging wieder in die Küche. „Gehört das einen von euch?“, fragte Tyson. Alle schüttelten den Kopf. „Les doch mal“, schlug Daichi vor. „Es wird bestimmt Kai gehören“, sagte Hilary. „Vielleicht sollten wir es dann doch nicht lesen“, sagte Kenny. Max nickte. „Sonst kriegt der wieder ne Krise“, sagte er. „Ach, was“, sagte Tyson ohne nachzudenken. Er faltete den Zettel auf und las ihn laut vor: „Also hier steht, Lieber Kai! Ich möchte das du nach Russland wieder kommst. Tala wird dich am Bahnhof abholen. Ich möchte etwas mit dir bereden, wenn du nicht kommst, dann wird dir das auch nicht viel nützen. Dann werden wir dich nämlich holen.
Dein Großvater“
Es wurde sehr still in der kleinen Küche. „Kais Großvater? Was will der denn noch?“, Tyson schien sich sehr zu ekeln. „Wer ist Kais Großvater?“, fragten Hilary und Daichi aus einem Mund. „Ach, richtig. Da habt ihr noch nicht zu uns gehört. Also…“, Kenny erzählte ihnen die Geschichte. Als er endete wurde es wieder totenstill. „Auf nach Russland“, sagte Tyson plötzlich. Alle sahen ich an. „Ist was?“, fragte er. „Wie wollen wir den nach Russland kommen?“, fragte Ray. „Äh…keine Ahnung“, sagte Tyson leicht lachend. Alle sahen so aus als hätten sie am liebsten mit dem Kopf auf dem Tisch geschlagen. „Kommt schon. Wir folgen Kai einfach“, sagte Hilary und hatte sich schon längst ihren Mantel angezogen. Daichi und Max nickten. Die anderen außer Tyson, der wohl noch gar nichts begriff, zogen sich ihre Jacken an. „Hey wartet auf mich“, schrie Tyson hinterher und quetschte sich in seine Jacke rein.
„Und wo wollen wir ihn suchen?“, fragte Daichi. „Am Bahnhof“, antwortete Max. „Hey, warum am Bahnhof. Wir suchen ihn erst bei McDonalds“, sagte Tyson und wollte schon weglaufen, doch Ray hielt ihn fest und zog Tyson hinter sich her. „Wie kannst du nur immer ans essen denken?“, fragte Hilary. „Ich hab Hunger“, sagte Tyson. „Reiß dich zusammen Tyson“, sagte Max.
Bald kamen sie an den Bahnhof an. Überall liefen Menschen her. „Wo sollen wir ihn den suchen?“, fragte Tyson. „Wir teilen uns am besten auf“, sagte Kenny. Die anderen nickten. „ich geh am besten mit Tyson und ihr sucht alleine“, sagte Hilary. „Warum? Ich kann auch alleine suchen“, sagte Tyson entrüsten. „Ja, bis du zu einem Hotdog-Stand gefunden hast oder so was“, sagte Hilary. Tyson schien beleidigt. Hilary schleifte ihn hinter sich her. Die anderen rannten in verschiedenen Richtungen.
Es verging ein Stunde und noch immer hatte niemand Kai gefunden. Ray ging gerade eine Treppe hinunter als er zwei bekannte Stimmen hörte.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du kommst“, sagte jemand bekanntes. Ray lehnte sich an die Wand und hörte zu. „Ich auch nicht“, sagte die Stimme von Kai. Die andere Person kicherte etwas komisch. „Und soll ich dir mal was sagen Tala ich geh jetzt auch wieder“, sagte Kai. „Das nützt dir nicht sehr viel. Du weißt doch, dein Großvater würde dich so oder so holen kommen“, sagte Tala. „Warum tust du das eigentlich für ihn?“, fragte Kai. „Weil ich Geld brauche“, sagte Tala, „Und dein Großvater hat mir eine Menge Geld angeboten, wenn ich dich nach Russland bringe“, sagte Tala. Kai schien nichts zu sagen. Es war lange nichts zu hören. Ray wunderte sich. Er ging die Treppe runter. Neben der Treppe hatte er doch die beiden gehört. Dort war ein schwarze Tür. Sie stand halb geöffnet. Ray ging ohne zu zögernd durch. Eine lange Treppe führte hinunter. Diese lief Ray runter. Da war doch Licht zu sehen? Es war wohl eine Art Notausgang gewesen. Am Ausgang stand ein schwarzes Auto. Es fuhr los. Ray ahnte das Kai dort drin saß.
Mit gesenkten Kopf ging Ray wieder zu dem Punkt, wo die Suche angefangen hatte. Die anderen standen schon da. „Ray, hattest du Glück?“, rief Daichi rüber. Ray erzählte sehr leise was geschah. „Und nun?“, fragte Max. „Ich habe keine Ahnung“, flüsterte Ray. „Wir müssen nach Russland“, sagte Tyson jetzt ernst. Daichi gähnte. „Wie willst du das anstellen?“, fragte Max. Tyson zuckte mit den Schultern. „Wir müssen uns was einfallen lassen“, sagte er anschließend…

so das ist mein erstes kapi. ich hoffe mal sehr es gefällt euch. schreibt bitte kommi danke
Mary