Fanfic: After a long time
Sie hatte bestimmt einen guten Grund gehabt. Ja, er kannte Kagome...oder er dachte es. Er hätte nie gedacht, dass sie so lange wegblieb. Und das sie das Shiko no tama mitgenommen hatte, das störte ihn nicht.
Nein, er wollte sie wieder um sich haben. Wieder ihren lieblichen Duft riechen können..."was mache ich mir überhauot für Gedanken? SIe wird nicht wieder kommen! Nie mehr! Basta!", dachte er und erst jetzt bemerkte er den Geruch des Mönchs. "was willst du?", fragte inuyasha. "Mit dir reden!", sagte er. Inuyasha sprang vom Baum und stand vor Miroku. Sie sahen sich an und setzten sich dann beinahe gleichzeitg auf das Gras. "Vermisst du sie? ICh meine...", fragte er und inuyash unterbrach ihn:"Ich weiß, wen du meinst. Das weiß ich sehr gut!". "und?", fragte Miroku. "ja....ich vermisse sie schon!", sagte inuyasha. Um dann aber nicht wie eine Memme dazustehen fügte er hinzu:"Mir aber auch egal, wenn sie denkt, sie müsste uns im Stich lassen!". "das denkst du nicht wirklich! Sie hat uns nie im Stich gelassen. Weder im Kampf gegen Naraku, noch in der Suche nach dem Juwel, noch als Freundin. Doch jeder mact mal einen Fehler. Und die Aufgabe eines guten Freundes besteht doch darin, diesen Fehler zu verzeihen, oder nicht? Inuyasha! Verzeihe ihr, nach neun Jahren. Was hast du denn gedacht? Dass sie hier bleibt und ihr normales Leben aufgibt? Das wäre doch wirklich zu egoistisch!", sagte der Mönch, stand wieder auf und überlies inuyasha seinen Gednaken.
"mist! Weshalb muss er immer Recht haben? Kagome hat uns noch nie im Stich gelassen, durch sie haben wir es damals geschafft, Naraku zu besiegen. Und ich war wirklich egoistisch...", dachte er und lehnte sich an den Baum an. Er musste über eine Menge nachdenken, doch ihr Gesicht vor seinem inneren Auge zu sehen, machte das Denken nicht leichter!
Part five
Es war Morgen und Kagome lag schon lange wach. Es hatte sich nichts geändert. Sie wollte unbedingt wieder in die Epoche der kriegerischen Staaten. Doch… sie hatte Angst. Furchtbare Angst. Was wenn…er sie jetzt hasste? Verübeln konnte sie es ihm nicht. Und Angst hatte sie, weil sie dachte, dass er mit Kikyo zusammen ist. Doch wenn sie nicht ginge…würde sie auch nie erfahren was los war! Sie wälzte sich hin und her und konnte nur an das eine denken – Inuyasha. Ihr Herz raste und sie stand aus dem bett auf. Wenn sie ihn schon wiedersehen würde, wenn sie ihn mit Kikyo wiedersehen würde, dann sollte sie schon umwerfend aussehen! Sie öffnete ihren Schrank und begann wahllos irgendwelche Sachen auf ihr Bett zu werfen. Sie probierte Unmengen Kleider an, entschied sich am Schluß für eine Jeans und eine fast durchsichtige weiße Bluse. Es stand ihr wirklich gut und sie ging ins Bad um sich fertig zu machen. Sie kämmte sich die Haare und lies sie elegant offen.Sie schminkte sich die Lippen zart rosa und sie glänzten jetzt sehr schön. Sota war schon längst in der Schule und sie hatte es verpasst ihm was zum Frühstück zu machen! „Da hast du es! Er lenkt dich nur ab!“, sagte sie leise. Da klingelte auch schon das Telefon und hielt sie ab zu gehen. „Higurashi? Kagome am Apparat!", sagte sie. „Hey Kagome, ich bin es, Nami!“, sagte eine freundliche Stimme. „Oh, hallo! Was ist los?“, fragte Kagome. „Wollte nur fragen, ob du mit ins Kino kommst!“ „Nein, tut mir Leid, ich habe schon eine…Verabredung!“, sagte Kagome. „Oh, schade! Ich dachte, wir können wieder mal was machen!“, sagte Nami, eine Freundin, die sie in der Disco kennengelernt hatte. „Ja, tut mir Leid, bye!“, sagte sie und legte auf, bevor Nami noch etwas sagen konnte. Sie ging in die Küche und aß schnell ein Brot, kein Reis oder sonst irgendwas, und machte sich auf den Weg. „halt! Ich weiß ja nicht, wann ich wieder komme!“, dachte sie, machte noch mal kehrt und schrieb ihrem Bruder einen Zettel:
„Hi Sota!
Ich wollte dir nur schnell sagen, dass ich wieder in die Epoche der kriegerischen Staaten gehe. Ich weiß, dass du mich verstehst! Bestell dir was zu Essen, und wenn ich heute Abend nicht wieder da sein sollte, gehst du bitte zu Mama! Habe dich lieb, deine Kagome!“
Sie sah sich noch mal um und ging zum Schrein. Aber natürlich ging auch das nicht ohne eine Störung gut.
„Kagome!“, rief da eine männliche Stimme. „Oh Gott, Hojo!“, dachte Kagome genervt. Hojo war sehr hartnäckig gewesen! Er hatte sie die ganzen Jahre fast belagert und nicht verstanden, dass sie nichts von ihm wollte. „was willst du schon wieder?“, war ihre Begrüßung. Durch diese netten Worte angetrieben fragte Hojo:“Wohin geht’s?“, fragte er und zeigt auf ihren Rucksack, den sie noch in der linken hand hielt. Kagome seufzte und sagte:“Das ist was für den garten.“, antwortete sie und Hojo schien es zu glauben. „Aha…wie wäre es, wenn ich dir bei der Arbeit helfe.“, sagte er. „Öhm…ja! Danke! Du könntest was besorgen! Ich brauche ganz viele Blumen! Eine Krokus intorismus! Zehn davon, das sind türkise Blumen. Dann noch die Tulpus Kaikus!“, sagte sie. „Oh! Die besorge ich dir gerne!“, sagte er und Kagome sagte noch:“Und komm nicht ohne wieder!“. „Ja, versprochen!“, sagte Hojo und lief die stufen hinab. „Volltrottel! Diese Blumen gibt es gar nicht, die habe ich mir gerade ausgedacht!“, dachte Kagome und ging wieder Richtung Schrein. Sie hielt noch kurz inne. „Und wenn ich nicht gehen soll? Vielleicht ja deshalb diese zwei Störungen???“,fragte sie sich, doch während sie das dachte, nahm sie schon die Bretter von der Öffnung. Sie stand nun vor dem Brunnen.Ein Sprung und sie war drüben. Aber ein Sprung kann länger sein, als gedacht. Sie sah auf die Uhr, neun Uhr. Toll.Ihre lieblingszahl- neun! Das konnte ja nur gutes bedeuten! Sie saß schon auf dem Rand des Brunnens. Ein kleiner Schubs… „WILL ICH NUN WIEDER ZU IHM, ODER NICHT???“, rief sie mit zugekniffenen Augen und schon verschwand sie im Brunnen.
Part six
„Hey, Inuyasha! Wie geht’s dir so?“, fragte Shippo. „Wie soll’s mir gehen“, sagte er. „Sango ist der Reis schon fertig?“, fragte Miroku um das Thema zu wechseln. „Ja…uäh! Schon wieder Reis!“, sagte sie und verteilte die Schüsseln. „Danke!“, grummelte inuyasha. Es war das erste Mal seit langem, dass er sich entschuldigte. „Öhm…schon gut!“, sagte Sango. Sie aßen ihr essen und schwiegen mal wieder. „Ich rieche sie!“, sagte inuyasha plötzlich. „was?“, fragte Shippo. „Kagome! Ich rieche sie!“, sagte er und stand auf. „Inuyasha! Das kann nicht sein! Sie ist nicht da!“, sagte Miroku. „Aber…“, sagte er. Sango schüttelte den Kopf und sagte:“Inuyasha. Wir alle wünschen es uns sehr…aber es ist nicht möglich! Weshalb sollte sie nach neun Jahren wiederkommen?“. E herrschte eine bedrückte Stimmung und inuyasha setzte sich wieder hin. „es tut mir Leid!“, sagte er und Shippo sagte:“Nein, wieso? Ich spüre sie auch ganz oft! Und manchmal, da wache ich nachts auf und denke, sie liegt noch neben mir“. „Mensch Shippo! Du bist ja richtig erwachsen geworden!“, sagte Miroku. „Tja! Neun Jahre gehen nicht spurlos an mir vorbei“, sagte er. „Kirara! Komm her“, sagte Sango und schon war die kleine Katze auf ihrem Schoß und Sango streichelte sie. „Ich vermisse sie ungemein!“, sagte sie dann. „Inuyasha? Hast du schon verziehen?“, fragte Miroku. „Ich weiß nicht.“, sagte er. „Das geht auch nicht so leicht, nicht wahr?“, fragte Sango plötzlich. „wie?“, fragte inuyasha. „Naja…ich brauchte auch Zeit. Am Anfang habe ich gedacht, dass sie wieder kommt, aber dann… ich meine, nach einem Monat wusste ich, dass sie nicht mehr kommt. Sie war nie solange weg. Ich brauchte lange Zeit…um zu verzeihen!“, sagte sie. „Tut mir Leid…das wusste ich nicht!“, sagte inuyasha. „Schon gut, keiner von euch wusste es. Sie war immer für mich da gewesen wenn ich sie brauchte, In der schweren Zeit mit Kohaku und meinen Zweifeln. Dann hatte ich Schuldgefühle, weil sie mir eben so viel geholfen hatte. Und alles was ich tun konnte, war ihr zu verzeihen!“, ihre Augen waren voller Tränen. Kirara piepste und leckte ihr die Tränen vom Gesicht ab. „und jetzt musst du ihr verzeihen, inuyasha!“, sagte sie. „Ich kann noch nicht! Noch nicht, Es ist blöd zu sagen: Ich brauche Zeit, denn die hatte ich genug, aber…ich brauche sie!“; sagte er und Miroku sagte:“wow! So was hast du uns noch nie an vertraut!“.
„Tja…“, sagte er. „was meint ihr? Sollen wir vielleicht mal wieder durch die Länder ziehen? Ich meine, wie als wir auf der Jagd nach Naraku waren“, schlug Shippo vor. „nein, Shippo! Du weißt ja, das wir mithelfen, dass Dorf zu beschützen und die Ernten ertragreicher zu machen!“, sagte Miroku. „Ja, hast recht!“, sagte Shippo und spielte mit seinem Schweif. „Aber es ist sooooo langweilig!“, sagte er dann. „ja, schon gut! Die Dorfbewohner sind halt noch nicht fit, sonst würden sie uns rufen!“, sagte Miroku.
„schon klar!“, sagte Shippo und spielte weiter. Sie wussten ja nicht, was noch auf sie zukommen würde…
Part seven
Kagome war aus dem Brunnen geklettert und war voller Sehnsucht auf das weiche Gras gesunken. Sie spürte es unter sich, es war kühl. So kühl wie die leichte Brise, die wehte. Sie liebte diese Luft. Sie war so rein und klar! Sie konnte es nicht fassen, dass sie all dies neun Jahre missen musste! Und sie allein war Schuld. Sie konnte nicht länger ihm die Schuld geben, denn, wie konnte sie ihn versuchen zu zwingen eine andere nicht zu lieben? Wie konnte sie? Woher nahm sie das Recht, zu glauben, dass er es für sie täte? Woher nahm sie das Recht ihn zu bestrafen, für Gefühle, die niemand kontrollieren konnte? Woher nahm sie das Recht ihn zu lieben? Sie hatte keine Antwort auf all diese Fragen, doch wusste sie, dass sie