Fanfic: After a long time
doch als dies tat. Aus dem einfachen Grund, WEIL sie ihn liebte. Diese Liebe, nach der jeder strebt, diese Liebe machte sie blind und egoistisch. Ihre Gefühle sollten unbedingt erwidert werden und dadurch vergas sie die Gefühle ihres Geliebten.
„oh Gott! Was bin ich für ein Mensch?“, fragte sie sich und der Wind hatte die Antwort:“Weil du ein Mensch bist der Gefühle hat. Weil du ein Mensch bist, der Fehler macht.“.
Kagome fuhr sich noch mal durch ihre seidigen Haare und dann ging sie den Weg entlang, den sie immer entlang gegangen war, um zum Dorf zu gelangen. Sie hatte furchtbare Angst, dass alle sie hassen würden. Dass sie sie sehen würden und sagen würden:“Was willst du? Verschwinde!“. Sie hatte den Rucksack leger auf einer Schulterseite und sie hatte die ersten paar knöpfe ihrer Bluse aufgeknöpft. Sie hatte sehr weibliche Rundungen und das gefiel ihr auch sehr. Durch das Tanzen und das Karate hatte sie einen tollen Körper erhalten. Sie war stark geworden. Und dennoch fehlte ihr die Kraft, mutigen Schrittes in die Hütte zu gehen.
Sie stand vor dem Dorf und bald darauf vor Kaedes Hütte. Ein letztes Mal schloss sie die Augen und erinnerte sich an die gemeinsamen Abenteuer und an das unbeschwerte Lachen. Doch hielt sie inne. „wieso hat er immer noch so eine Macht über mich? Ich bin 26 Jahre alt und mein Herz schlägt noch immer höher. Ich fühle mich wieder wie 15. Aber jetzt kann ich nicht mehr zurück, jetzt nicht mehr!“, dachte sie. Sie klopfte an die Tür und hörte ihre langjährige Freundin „Herein!“ rufen. Sie öffnete langsam die Tür und als sie für alle sichtbar in der Tür stand, vermochte keiner etwas zu sagen. „Hey, erinnert ihr euch nicht mehr an mich? Ich bin es, Kagome!“, sagte sie und unterdrückte Tränen.Sie konnte gar nicht glauben, wie sie sich verändert hatten. Ihr gegenüber an der hinteren Wand sitzend, war da Miroku, der seinen kleinen süßen Pferdeschwanz abgeschnitten hatte, soweit Kagome das erkennen konnte. Als der Kampf gegen Naraku beendet war, hatte er sein Loch behalten, doch durch ein wenig Kraft des Shiko no tamas hatten sie verhindern können, dass das schwarze Loch sich erweitert. Sango,links von ihr aus, saß da mit Kirara und Shippo. Sie war noch schöner geworden und hatte längere Haare, Shippo hatte sich am meisten verändert. Er war gewachsen, reichte Inuyasha jetzt bestimmt an die hüfte und sein Fuchsschwänzchen war zu einem prächtigen Schweif geworden. Inuyasha dagegen hatte sich am wenigsten geändert. Immer noch lange weiße Haare und immer noch Hundeohren, die Augen noch immer golden und der rote Suikan hatte sich auch nicht geändert. Und um den Hals trug er noch immer die Sitz-Kette. Das erste was sie wahrnahm war der gar nicht mehr so kleine Shippo, der sich ihr an den Hals warf. Um ihn zu umarmen musste sie sich noch bücken, aber er konnte ihr nicht mehr so leicht auf die Arme springen. „Kagome!!!!!“; er weinte. „Mein kleiner Shippo.“, weine Kagome. Dann spürte sie auch Sango, die sie umarmte und Mirokus hand auf ihrem Kopf. Doch dann…dann merkte sie, wie inuyasha an ihr vorbei raus aus der Hütte lief. „Hey!Inuyasha!“, rief Miroku doch Kagome sagte:“Ich gehe später zu ihm. Erstmal bin ich bei euch!“, sagte sie. „Ich…ich bin so froh!“; weinte Sango. Als sie sich alle lösten und sich voller Freude wieder hingesetzt hatten, Kagome in Sangos Armen und Miroku gegenüber, fragten sie was denn los gewesen sei, was sie getan hatte und sie wollten einfach alles wissen. „erst mal Luft holen!", sagte Kagome und die Freudentränen, die sie geweint hatte, glänzten auf ihren Wangen. „Ihr wollt alles wissen? Seit ihr sicher?“, fragte sie. Alle nickten gespannt. „Ok…ich werde es euch erzählen!“, sagte sie und nahm tief Luft…
Flashback
„wo ist inuyasha, Kaede ?“,fragte Kagome. „ich weiß nicht ganz genau! Suche ihn doch einfach, es gibt gleich essen!“; sagte die Miko. „ja, ok!“, sagte Kagome gutgelaunt. Sie ging aus der Hütte und ihr kamen Miroku ,Sango und Shippo entgegen. „was machst du?“, fragten sie. „Ich gehe Inuyasha suchen.“, sagte sie.
„wir haben ihn eben gesehen! Er ging in die Richtung des heiligen Baumes! Und als wir ihn gerufen haben, hat er nicht reagiert! Geh lieber mal nachschauen!“, sagte der nichts ahnende Mönch. „ja, ok. Mach ich!“, sagte Kagome und ging aus dem Dorf in inuyashas Wald. In ihren Gedanken vertieft bemerkte sie plötzlich ein helles Licht. „Huch? Was es wohl ist?“, fragte sie sich. Das Licht schien direkt hinter dem heiligen Baum, sodass sie sich vorsichtig dahinter versteckte. Doch da sah sie es auch schon. Inuyasha und Kikyo standen da, so dicht zusammen… Kagome konnte es nicht fassen. Hinter ihrem Rücken traf er sich noch mit Kikyo? Sie griff sich an die Brust, an der Stelle, an der ihr Herz saß. „Toll! Wieso geh ich nicht einfach weg?“, fragte sie sich. Und als sie sich bewegen wollte, damit ihr Herz nicht noch einmal zum X-ten Male gebrochen werden konnte, schaffte sie es nicht von Fleck. Natürlich hatte Kikyo sie sofort gespürt und es kam ihr nur gelegen. So konnte sie die zwei mal eben auseinander bringen. Ein toller Tag für sie. „Ich will hier weg!!!“, dachte Kagome und schon bildeten sich Tränen in ihren Augen. Doch wie gebannt schaute sie auf das Geschehen. Es ist wie, wenn etwas unendlich Schreckliches und widerwärtiges passiert und man nicht wegschauen kann. SO und nicht anders erging es Kagome. Sie konnte auch alles mitanhören. „Kikyo! Naraku ist geschlagen und der Juwel ist wieder komplett!“, sagte inuyasha. „ja, mein geliebter inuyasha. Aber lass uns doch nicht darüber reden. Wir zwei sind jetzt hier. Endlich mal alleine! Und nicht mit dem lästigen Anhang!“, dass war vollkommen auf Kagome gerichtet und auch Kagome selbst merkte das. Denn von den anderen hätte sie keinen Grund so widerwärtig zu sprechen. Kagome dachte, sie hätte sich verhört, denn was inuyasha jetzt sagte, dass brach ihr mitunter ihr Herz völlig. „ja, du hast recht! Endlich sind wir alleine, ungestört!", sagte er. „Ich…“, Kagome konnte keinen klaren Gedanken fassen. Kikyo schmiegte sich an inuyasha und er umschlang sie regelrecht mit seinen Armen. „Ich will nicht mehr ohne dich leben!“, sagte Kikyo. Kagome dachte:“Du lebst ja auch nicht mehr!“, voller Wut und voller Verzweiflung, sowie Trauer und Schmerz litt Kagome darunter, wie nah sie sich waren, wie eng sie da standen. Und dann bemerkte sie es. All as, was sie fühlte, das war pure und reine Eifersucht. Und das zu wissen, machte es keineswegs leichter. „Kikyo“, flüsterte inuyasha, doch Kagome hörte es ganz genau. Dieses eine von Liebe tropfendes Wort, dieser eine Name…
Kikyo hob den Kopf und schloss ihre Augen. Inuyasha folgte ihrem stummen Ruf und legte seine Lippen auf die Kikyos. Es war ein langer Kuss und Kagome weinte bitterlich. Stumm und alleine. „Allein…ganz allein!“, dachte sie beinahe fanatisch. Wieso reagierte sie nur so heftigste darauf? Schon bald war sie wieder klarer im Kopf und dachte:“Mein Gott! Was geschieht hier nur? Weshalb flippe ich so aus? Ich wusste doch schon immer, dass er sie liebt! Ich bin ja eh nur das blöde Anhängsel, mit der nützlichen Kraft, die Splitter sehen zu können!“, Tränen flossen wieder. Sie sah, wie die beiden sich wieder umarmten und hörte Kikyo noch sagen:“Hast du dich für mich entschieden? Wirst du mit mir ins Totenreich kommen? Oder…wir könnten doch das Juwel nutzen. Mich wieder lebendig machen und dich zum Menschen!“. Plötzlich konnte Kagome sich wieder bewegen, sie lief, sie hatte Angst vor der Antwort. Wenn er ja sagen würde? Ihr Herz war schon nur noch ein Trümmerhaufen, es hätte sie umgebracht. Weinend lief sie ins Dorf, zu Kaedes Hütte, schnappte sich ihren Rucksack rief den Freunden noch weinend „Lebt wohl“ zu und lief wieder aus dem Dorf, in die Richtung des Brunnens und sie sprang hinein. Sie sollte für neun Jahre diesen Weg nicht mehr benutzen.
Part eight
„so war das!", sagte Miroku. „tja-ja!", sagte Kagome und während sie es erzählt hatte, waren ihr wieder die Tränen gekommen. Sango streichelte ihr den Rücken und Shippo hielt ihr die Hände. „inuyasha ist ein Mistkerl!", meinte er. „Shippo!“, sagte Kagome streng doch der Fuchs sagte nur: „ich habe doch Recht! Er… könnte dich haben und statt dessen nimmt er sich eine tote, verbitterte Priesterin!“. „Shippo! Das ist echt …süß von dir, aber ich konnte doch nicht erwarten, dass er sie nicht mehr liebt- meinetwegen. Und schließlich habe ich ihm nie gesagt, was ich für ihn empfinde! Und… ich hätte nicht so reagieren sollen!“, doch schon unterbrach sie Miroku:“ Nein Kagome! Du hast unrecht und du tust wieder das,was du damals auch immer getan hast! Es ist seine Schuld und du versuchst ihn zu verteidigen! Dabei vergisst du deine Gefühle! Und deshalb konnte es doch nur soweit kommen!“. „Ja, Kagome. Miroku hat recht. Ich meine… wärest du ein wenig egoistischer gewesen, wie inuyasha es war…und ist…dann wäre das nicht passiert und du wärst neun Jahre nicht von deinen Freunden getrennt gewesen!“, sagte Sango. „Liebst du ihn noch?“; fragte Shippo. Er stellte die Frage, die allen im Raum auf der Seele brannte. „Ich… weiß nicht so recht. Ich..glaube schon. Ja…ich konnte ihn nicht eine Sekunde vergessen! Obwohl ich es versucht hatte!“, sagte sie. „Aber…was war hier los?“, fragte sie dann. „hier? Ich weiß es noch wie gestern. Einige Zeit später, als du uns Lebt wohl zu gerufen hattest, kam inuyasha in die Hütte und sagte ganz scheinheilig `Wo ist Kagome?´ und er setzte sich hin. Wir sahen uns an und sagten, was passiert sei. Irgendwie schien er zu wissen, dass du nicht mehr kommst… oder er war nur beleidigt und wütend, dass du dich nicht verabschiedet hast…oder beides… aufjedenfall ging er