Fanfic: After a long time
wieder aus der Hütte und war schlecht gelaunt. Wir wussten es nicht. Er kam einen Monat nicht wieder…und nach diesem Monat war uns klar, dass wir dich nicht wiedersehen würden. Wir waren alle sehr…zugegeben wütend, aber auch traurig. Doch wir hatten keine Wahl, schließlich konnte nur inuyasha durch den Brunnen. Und komischerweise hatten wir nie die Schuld bei inuyasha gesucht…“, sagte Sango. „nun gut… aber sagt, wo ist Kaede?“, fragte Kagome. Und schon herrschte eine bedrücktere Stimmung, als sie es schon war. „Kagome… Kaede ist vor zwei Jahren gestorben!“, sagte Miroku. „Nein! NEIN! DAS KANN NICHT SEIN! WO… IST SIE BEGRABEN?“, weinte Kagome. „Sie liegt bei Kohaku…draußen, auf dem schönen Blumenfeld.“, sagte Sango und schon war Kagome hinausgestürzt. „Kagome!“, rief Sango und lief ihrer Freundin hinterher. Diese war schon am Grab angekommen und weinte sich die Seele aus dem Leib. Kaede war tot! Die Kaede, die ihr immer Mut gemacht hatte, wenn sie Angst hatte. Die Kaede, die sie verstanden hatte. Die Kaede, die ihr alle Kräuter und deren Verwendung zeigte. Die Kaede, die ihr Trost gespendet hat, wenn sie mal wieder Ärger mit oder Kummer wegen inuyasha hatte. Die Kaede, die für sie immer wie eine zweite Mutter war. Und sie war jetzt tot? Und Kagome war nicht bei ihrer Beerdigung dabei gewesen, nicht bei ihren letzten Minuten! Sango hatte sie mittlerweile in den arm genommen und auch sie musste weinen. „Kagome, ich weiß, dass es sehr weh tut, aber jeder muss ins jenseits. Und dass du nicht dabei gewesen warst, ist nicht schlimm! Du bist im Geiste bei ihr. Wie sie die ganzen sieben Jahre bei die gewesen war, in ihren Gedanken.“. Tatsächlich trösteten die Worte Sangos Kagome ein wenig und sie sagte, immer noch mit weinerlicher Stimme:“ Ich kann es nicht fassen, dass ich neun Jahre nicht hier war! Neun Jahre! Das ich nicht miterlebt habe, wie Shippo gewachsen ist, wie ihr gelebt habt. Neun Jahre war ich von dem getrennt, den ich doch mehr als alles andere liebe!“. „dann versuch es ein wenig gut zu machen! Geh zu ihm hin!“; sagte Sango und Kagome nickte…das werde ich wohl.“. Jetzt hatte sie den Mut dazu. Kaede war ja bei ihr. Und ihre Freunde. „Aber Kagome, bevor du gehst…die Bemalung in deinem Gesicht ist verwischt!“, sagte Sango. „Bemalung…“?“, es dauerte eine Weile bis Kagome verstand, dass Sango ihr Make-up meinte. „Ach so! Danke!“, sagte sie und richtete es ohne Spiegel wieder her. „So?“, fragte sie und lächelnd nickte Sango. „Hey du, schaut mal in meinen Rucksack, ich habe ganz viel leckere Sachen mitgebracht!“, sagte Kagome, stand auf, sah noch mal auf Kaedes Grab und ging, immer noch traurig über dieses Erlebnis, in Richtung wald- dort würde sie Inuyasha treffen.
Part nine
Ihre Schritte waren langsam, doch sie hatte nicht die kleinste Absicht umzukehren. Sie war nun erwachsen, sie konnte das. Und weshalb klopfte ihr Herz dann so laut? Sie räusperte sich und rief:“Inuyasha?“. Sie ging weiter, tiefer in den Wald. „Inuyasha!“, rief sie. Nun sah sie schon den Brunnen. „…yasha!“, rief sie nochmals.
Da hörte sie eine dunkle, männliche Stimme hinter sich rufen:“LOS! Geh schon! Geh schon wieder zurück in deine Zeit!“ Kagome zuckte zusammen und drehte sich um. „inuyasha?“,fragte sie leise. Er sprang von einem Baum und stand ihr jetzt gegenüber. Ein knapper Meter zwischen ihnen. Er war größer und muskulöser geworden.
„Hau schon ab! Ohne ein Wort! Ach, wart mal…von den anderen hast du dich ja verabschiedet, nur von dem DUMMEN HALBDÄMON NICHT, DER DICH IMMER UND IMMER WIEDER GERETTET HAT!“, seine Stimme wurde immer lauter und das erschreckte Kagome. „Es...“, fing sie an, doch besann sich und dachte:“ Hey! Ich bin doch nicht mehr 15! Ich bin erwachsen und lasse mich nicht einschüchtern! Niemals mehr!“. Deshalb sagte sie mit fester Stimme:“ Jetzt hörst du mir mal zu! Ich hatte meine Gründe zu gehen! Als ich mich verabschiedete …warst du nicht da! Ich wollte einfach weg! Ich hätte nicht gedacht, dass ich überhaupt noch einmal her kommen würde! Und außerdem, wieso sollte ich mich rechtfertigen, denn ich lebe ja nicht HIER, sondern drüben!“. „Ach so: Ich war nicht da! Toller Grund! Dann sag mir mal, weshalb du so schnell zurück wolltest?!“, schrie er und verschränkte die Arme vor der Brust. „ich hatte meine Gründe!“, sagte sie laut.
„Soll ich dir mal sagen, was ich denke? Ich denke, dass du uns satt hattest! Du hast deine Aufgabe erfüllt und die Splitter gesammelt! Fertig! Hast wohl gedacht: Endlich bin ich diese Trottel los!“, Inuyasha schrie und ein paar Vögel flogen davon.
„DAS STIMMT NICHT! HALT DEINEN MUND!“, Kagome war außer sich.
„WESHALB DANN SONST?!“, schrie der Hanyou.
„ DU WILLST ES WISSEN? WEIL ICH DICH MIT KIKYO GESEHEN HABE! UND WEIL ES MIR ENDGÜLTIG MEIN HERZ GEBROCHEN HAT! WIE OFT HÄTTE ICH DENN NOCH VERSUCHEN SOLLEN, ES ZU VERDRÄNGEN? IMMER WENN ICH DICH SAH, DA SAH ICH DICH MIT IHR! WIE SU SIE KÜSST, WIE DU SIE HÄLTST UND UMARMST! ICH KONNTE EINFACH NICHT MEHR! HÄTTE ICH MICH DENN ZU TODE QUÄLEN SOLLEN? MEIN HERZ MUSSTE DOCH ERST WIEDER HEILEN! BIS HEUTE KONNTE ICH KEINE VERNÜNFTIGE BEZIEHUNG EINGEHEN! (sie hob die hände in die höhe, schrie ihn an, und machte immer wieder gesten, wie sich ans herz fassen oder an den kopf.) ICH BIN 26 JAHRE ALT! 26! UND ICH HABE MICH IN ARBEIT GESTÜRZT, UM DICH ZU VERGESSEN! ABER ES GING NICHT! ICH HABE JEDEN VERDAMMTEN TAG AN DICH GEDACHT! AUCH OHNE ES ZU WOLLEN ODER ZU WISSEN! DAS WAR MEIN GRUND! BIST DU NUN ZUFRIEDEN? WILLST DU MEINLANGSAM HEILENDES HERZ WIEDER BRECHEN? WILLST DU DAS?“, sie schrie sich die Seele aus dem Leib und als sie fertig war, und realisierte was sie ihm da soeben erzählte, drehte sie sich wieder um, damit er nicht sah wie sie weinte. Er sollte es doch nicht erfahren! Indirekt hatte sie ihm die Liebe gestanden. „das…war der Grund?“, fragte er leise.
„JA“, sagte sie. Er hatte ein schlechtes Gewissen. Sie fühlte sich wegen ihm so schlecht. „wie schafft sie es nur immer, dass ich mich schuldig fühle!“, dachte er. „Weil du was falsch gemacht hast und nicht ich!", sagte sie leise. Inuyasha konnte nicht glauben, dass sie wusste, was er dachte. Und er konnte nicht glauben, dass Kagome, seine Kagome dort stand und dass er sie nur blöd anschrie.
„was hast du gesehen?“, fragte er.
„Ich…will nicht schon wieder darüber reden!“, sagte sie, ihm immer noch den Rücken zugewandt.
Er kannte sie gut, und das bedeutete, dass sie genug gesehen hatte um zu verschwinden!
Wie etwa die Umarmung, das Gespräch…den Kuss.
„Ich verstehe… aber neun Jahre?“, fragte inuyasha.
„Ja, neun Jahre, und du verstehst nichts!“, sagte Kagome, die ihre Tränen getrocknet hatte.
„Ja, das habe ich verdient!“, dachte inuyasha. Sie musste jetzt kalt sein, um ihm zu zeigen, wie sehr er sie verletzt hatte. Er kannte ihr verhalten noch gut!
Um irgendwie abzulenken, fragte er:“Und? Was hast du so gemacht? Neun Jahre sind ja nicht wenig!“.
„Ach, hast du dich wieder abreagiert?“, fragte sie. „Mann! Kagome, es tut mir Leid!“, sagte der Hanyou.
„Leider fällt dir das nie zu früh auf! DU hast dich nicht verändert inuyasha! Kein Stück.“, sagte sie. „Kago..“, fing er an, doch Kagome unterbrach ihn :“Ja, und das gefällt mir“, sie schaute ihn über die Schulter an :“das hat mir schon immer gefallen!“.
„los, erzähl mir alles!“, forderte inuyasha auf und Kagome setzte sich- am Brunnen angelehnt hin. Inuyasha tat es ihr gleich und saß nun direkt neben ihr. Er konnte ihren lieblichen Duft riechen. Wie sehr er ihn nur vermisst hatte! „Also…ich habe…“, und schon begann sie zu erzählen.
Part ten
Es war später nachmittag und Kagome war gerade fertig mit erzählen. Die Sonne berührte fast den Boden schon und sie fragte dann:“Und du? Was hast du so gemacht?“. Sie fühlte sich furchtbar wohl in seiner Nähe. Wie sehr sie ihn vermisst hatte. Die beiden hatten noch eine Menge zubereden, erst dann, konnte ihre Freundschaft und ihr Vertrauen gegenseitig wieder wachsen. „Naja…erstmal bin ich durch sie Gegend gelaufen und habe gegen allerlei Dämonen gekämpft, um mein Stil mit Tesaiga zu verbessern. Ja und dann, als ich wieder im Dorf war, habe ich die restliche Zeit geholfen, dass Dorf zu erneuern!“, sagte er. Im vergleich zu Kagome war er sehr schnell fertig mit Erzählen. „und? Hast du etwas von deinem Bruder und kouga-kun gehört?“, fragte sie. „Mit Sesshomaru habe ich manchmal gekämpft, du weißt, er wollte mal wieder Tesaiga. Und Kouga, diesen kleinen miesen…(„Inuyasha!“), also, der war einmal hier, um sich zu erkundigen, wo du wärest… da hat er mich angegriffen. Er war sauer auf mich, weil ich dich nicht aufgehalten hatte!“, sagte er. „oh…naja…“, Kagome war es peinlich, dass er wegen ihr mit Kouga-kun Ärger hatte. „Ja…was ist mit Kikyo passiert?“, fragte Kagome zögernd. „naja…ich müsste wissen, was du gesehen hast!", sagte er vorsichtig. Vor Kagomes innerem Auge erschienen die Beiden wieder…“Hast du dich für mich entschieden? Wirst du mit mir ins Totenreich kommen? Oder…wir könnten doch das Juwel nutzen. Mich wieder lebendig machen und dich zum Menschen!“. Monoton wiederholte sie Kikyos Worte. „Und danach?“, fragte inuyasha. „Danach? Danach bin ich weggelaufen!“, sagte sie. „Oh… naja, ich weiß es noch. Als Kikyo diese Worte ausgesprochen hatte, habe ich sie von mir weggerissen, ihr in die Augen geschaut und gesagt:`Was redest du denn da? Du willst wirklich, wirklich dass ich sterbe? Und außerdem gehört das Shiko no tama nun Kagome!´und dann meinte sie, dass man es dir ja ganz leicht wegnehmen könne! Ich dachte damals, ich hätte nicht richtig verstanden, was sie gesagt hatte. Und habe mich gefragt, ob es die Kikyo