Fanfic: 8 Final Bit Beast
Kapitel: 1. The Black Lairs or the drive
1. The Black Lairs or the drive
1. Die Black Lairs oder die fahrt
Mehr gelangweilt als müde, sah die 19 Jährige Lucy Barkinson aus dem Fenster, des ICEs der gerade aus Moskau abfuhr. Das Abteil war praktisch leer, nur hier und da ein paar ältere Menschen die zeitunglesend die Zeit verstreichen ließen. Lucy sah aus dem Fenster, auf die noch langsam vorbei ziehende Landschaft. Alles war weiß und der Himmel erschien ihr grau. Der Song, `The World is Black` von Good Charlotte, passte genau zu ihrer Stimmung. Oder auch `S.O.S`. Ihre Laune war auf dem nur möglichen Tiefstpunkt angelangt. Zuerst hatte Voltaire sie nach Moskau gerufen und dann schickte er sie nach Japan um die `Blade Breakers` auszuspionieren. Ihr Team war gerade mit Lila beim Essen. Jedoch konnte das noch lange Dauern. Voltaire hatte ihr erzählt das sie nach Japan fahren sollten und dann im Zug bleiben sollten und mit den Blade Breakers weiter nach China, zu einer abgelegenen Hütte fahren sollten. >Mein Gott! Hätten wir nicht direkt nach China fahren können?< fragte Lucy sich ständig. Sie seufzte tief und drehte ihren MP3 Player lauter um alle Sorgen und alles um sie herum zu vergessen. Gedankenverloren starrte sie auf die nun schon schneller vorbei ziehende Landschaft. Später zogen einzelne Häuser vorbei, als sich der Zug Japan näherte. Vor etwa einer Stunde waren auch Lucys Freundinnen eingetroffen, was Lucy herzlich wenig störte. Nun war das Abteil völlig leer und draußen sah man nun nur noch Wasser, denn sie fuhren gerade über ein Teil des Pazifiks. Nach einer weiteren Stunde fahrt kamen die 5 Mädchen in Japan an, doch sie durften nicht aussteigen. Lucys wählte die Rückwahltaste auf ihrem Handy und wartete bis sich endlich jemand im Büro von Voltaire meldete.
„Ja?!“ dröhnte eine unfreundlich klingende Stimme in das elektronische Meisterwerk.
„Lucy hier!“ meinte Lucy ziemlich leise und ohne die geringste Einschüchterung.
„Ah Lucy!“
Lucy wusste jetzt schon das sich Voltaires Stimmung um einiges gehoben, doch seine Stimme versetzte Lucys Stimmung noch mal einen heftigen Tritt. Lucy schwieg und wartete bis Voltaire anfing, denn er liebte es wenn er das erste und letzte Wort hatte.
„Also?“ fragte die kratzige Stimme am anderen Ende.
„Wir sind jetzt in Japan und warten auf die Blade Breakers!“ meinte Lucy gelassen.
„Gut! Wickelt sie so gut es geht um den Finger! Und informiere mich wenn es etwas Neues geben sollte!“
Lucy schnitt eine Grimasse, das Voltaire auch immer so geschwollen reden musste.
„In Ordnung!“ bestätigte Lucy.
„Na dann!“
Die Leitung war tot und Lucy drückte auf den roten Hörer und ließ ihr Handy in der schwarzen Tasche verschwinden.
Dann zog sie ein Buch, aus der Besagten Tasche, mit dem Titel: Die schwarze Seite der perfekten Welt. Dies war in roten und grünen Lettern geschrieben und dahinter befanden sich 2 Ausrufezeichen. Lucy schlug es auf und begann bei dem Gekennzeichneten Kapitel: 2 Kapitel Sklaverei. Dieses Begann mit dem Satz: Auch heute noch…
Lucy stockte. War eigentlich das was Boris und Voltaire mit ihnen machten auch Sklaverei? Oder Folter? Oder beides?
Mit diesem Gedanken wandte sich Lucy wieder ihrem Buch zu. Doch dann wackelte auch schon fast das Abteil, weil ihr `Kindergarten` gerade die Treppen hoch polterte. Obwohl Lila, Zoe, Claire und Lee auch bei Biovolt schien ihnen das ganze nichts auszumachen, besonders da sie erst seit 1 Jahr bei Voltaire und CO. beschäftigt waren. Lucy sah von ihrem Buch auf und direkt wurden ihr die Augen zugehalten.
„Wenn derjenige der hinter mir steht nicht sofort seine Pfoten von meinen Augen nimmt, dann bekommt er nach dieser Fahrt ne Abreibung die sich gewaschen hat!“ drohte Lucy ruhig und direkt entfernte sich die Hand von ihren Augen. Lucy brauchte sich nicht umzusehen, wer sich da gerade einen Scherz mit ihr erlaubt hatte.
„Sei doch nicht immer so abweisend!“ klagte Zoe.
„So bin ich nun mal! Und wenn ihr gerne Kindergarten spielen wollt bitte schön! 1 Werde ich bestimmt nicht mitmachen und 2 Macht das bitte so weit wie möglich weg von mir!“ meinte Lucy und las weiter.
„Och komm schon!“ meinte Lila die sich auf den Platz gegenüber von Lucy setzte und sie erwartungsvoll ansah.
„Nein!“ fauchte Lucy und funkelte Lila gefährlich an.
„Schon gut! Kommt Leute gehen wir runter!“ meinte Lila und verschwand mit Lee, Zoe und Claire wieder nach unten.
Lucy legte ihr Buch bei Seite und schloss geschafft die Augen. >Bitte Gott! Ich weiß das ich immer böse war und immer noch bin, aber gib mir etwas ruhe! < flehte Lucy innerlich und döste vor sich hin.
Sie schlief nur wenn sie sicher war das sie niemand sah. Nur dann wenn sie sich vor niemanden Blöße geben konnte. Schlaf war der einzige entspannende und zugleich auch der verletzlichste Teil des Tages. Plötzlich wurde es wieder lauter und Lucy öffnete abrupt die Augen und lauschte. Es waren die Blade Breakers und… Moment konnte das sein?
War es Tala? Und Bryan? Und der Rest? Nein bitte nicht die Blitzkrieg Boys.
„Ich krieg dich!“ rief ein blondhaariger Junge seinem blauhaarigen Freund zu.
Die beiden rasten an den Sitzen vorbei. Plötzlich stellte Lucy sich ihnen in den Weg. Grimmig stemmte sie die Arme in die Hüften.
„Was soll das?“ fragte sie hitzig.
„Nichts! Könnten wir bitte vorbei?“ fragte Tyson hochnäsig.
„Nein!“ antwortete Lucy kurz.
„Warum nicht?“ fragte Max.
„Das fragst du noch? Ihr macht hier einen Krach als ob der 4 Weltkrieg ausgebrochen wäre! Und es gibt Leute wie mich die in Ruhe ihre Fahrt genießen wollen ok?“ antwortete Lucy.
„Aber…!“
„Kein aber! Ich hab gerade mein Team zusammen geschissen weil die so einen Radau gemacht haben und jetzt kommt ihr hier rein und meint ihr könntet mal kurz das ganze Abteil zusammen stauchen? So nicht! Also leise oder ihr fliegt raus!“ giftete Lucy die beiden an und setzt sich wieder auf ihren Platz, schlug die Beine über einander und vertiefte sich wieder in ihr Buch.
Max und Tyson stand dann doch etwas belämmert da und entschlossen sich zu den anderen zu gehen, die sich unten in der Kantine aufhielten. Auf dem Weg dahin kamen ihnen Kai und Tala entgegen.
„Hey da oben würde ich leise sein!“ riet Tyson und schlenderte weiter.
Auch wenn Tala und Kai sich das nicht anmerken ließen, waren sie doch ein bisschen verdutzt. Sie warfen sich vielsagende Blicke zu und gingen weiter bis in das Abteil. Dort war alles leer. Nur etwas weiter hinten saß ein schwarzhaariges Mädchen das ihr Buch las. Tala ging als erstes los und setzte sich neben sie.
„Hi!“ meinte er freundlich.
„Hey!“ meinte Lucy abwesend und hatte ihre Augen immer noch auf dem Buch.
„Was liest du denn da?“
Auch Kai war eingetrudelt und hatte sich vor sie gesetzt. Lucy hielt kurz den Einband des Buches hoch und las dann weiter.
„Und worum…“
„Moment mal! Ich habe wirklich keinerlei Lust mit euch Dauergespräche zu führen also könnten wir das dann lassen?“ fragte Lucy unhöflich.
„Da ist wohl jemand mit dem falsche Fuß aufgestanden!“ meinte Kai höhnisch und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ich hab heute noch gar nicht geschlafen!“ konterte Lucy und legte ihr Buch zur Seite.
„das erklärt dann wohl deine schlechte Laune!“ bemerkte Tala.
„Wenn ihr meint! Aber ich hab eine Frage!“ meinte Lucy, „Warum setzt ihr euch zu mir, schließlich ist das Abteil groß genug?“
„Vielleicht gefällst uns bei dir!“ meinte Tala und strich ihr Haar nach hinten.
„Lässt du das vielleicht mal?“ fragte Lucy empört.
„Nein!!“
„Oh Mann!“ stöhnte Lucy und sah wieder aus dem Fenster, während sie sich ihre Ohrstöpsel in die Ohren drückte (wohin sonst? In den Mund?) und die Musik so laut aufdrehte das sie jegliche Annährungsversuche seitens Tala überhörte.
„Schon komisch, das Mädel!“ meinte Tala und setzte sich zu Kai.
„Genau! Sonst schmelzen die Mädchen in deinen Händen dahin!“ grinste Kai.
„Was kann ich dafür?“
„Gar nichts!“ meinte Kai ironisch.
„Mein Gott mit dir zu reden muntert einen auch nicht besonders auf!“ beklagte sich Tala.
Kai zuckte mit den schultern und sah Lucy an die immer noch stur aus dem Fenster sah. >Kann der Typ nicht mal aufhören mich anzustarren? < fragte sich Lucy unwillkürlich.
Sie drückten ihren Kopf an die Eiskalte Scheibe und schloss die Augen. Sie war mehr als müde, sie war entkräftet, ihre Kräfte mussten sich wieder aufladen erst dann konnte sie wieder jeden zusammen stauchen.
Irgendwann während der Fahrt, begann Lucy erst zu summen und dann zu singen, ganz leise:
Turn on channel seven at a quarter to eight
You see the same damn thing
It's just a different day
And no one really knows why this is happening
But it's happening
And everywhere you go it's just a different place
You get the same dark feeling
See the same sad faces
No one really cares that this is happening
We come into this world
And we are all the same
And in that moment there's no one to blame
But the world is black
And hearts are cold
And there's no hope
That's what we're told
And we can't go back
It won't be the same
Forever changed
By the things we've seen (seen)
Living in this place
It's always been this way
There's no one doing nothing
So there's nothing changed
And I can't live when this world
Just keeps dying
It's dying
People always tell me, this is part of the plan
That God's got everybody in his hands
But I can only pray that God is listening
Is he listening?
But living in this world
Growing colder everyday
Nothing can stay perfect
Now I say
But the world is black
And hearts are cold
And there's no hope
That's what we're told
And we can't go back
It won't be the same
Forever changed
By the things