Fanfic: Traum vom Wasser
Kapitel: Ankunft
AUF DEM HEIMWEG
°°KAIS SICHT°°
Ich schlenderte die überfüllte Straße entlang. Von allen Seiten drangen verärgerte Rufe von verschiedenen Autofahrern an mein Ohr. Alle wollten schnell in den Urlaub um so langen wie möglich die Sonne zu genießen, doch der Stau reichte schon bis zu Kreisverkehr. >Wenn die sich hier schon aufregen, wie wird das dann sein wenn die auf der Autobahn sind? < fragte ich mich. Endlich kam das Mehrfamilienhaus in Sicht in dem ich wohnte. Ich stieg in den Fahrstuhl und drückte die 4. Zügig brachte er mich in das Gewünschte Stockwerk. Hier war es angenehm ruhig, da meine Nachbarn schon früher Urlaub bekommen hatten und schon lange weg waren. Ich schloss meine Wohnung auf und trat ein. Zielstrebig ging ich in mein Zimmer. Erst holte ich meinen Koffer und packte alle nötigen Sachen ein, dann packte ich einen Rucksack mit meinem Blade, dem Starter, der Reißleine, Ersatzteilen und noch ein paar anderen Sachen die nicht zum Bladen gehörten. Als das erledigt war, setzte ich mich auf das Sofa und sah fern. Eine halbe Stunde später klingelte es an meiner Haustür und ich schwang mich vom Sofa. Ich öffnete und Ray stand vor mir. Er wollte mich abholen. Ich holte meine Sachen und folgte ihm zum Fahrstuhl. Unten angekommen sahen wir das 2 Taxen auf uns warteten. Im ersten Taxi saßen die 4 Mädchen und im zweiten warteten Tyson, Max und Kenny. Wir stiegen ein und fuhren los.
AM FLUGHAFEN
°°TYSONS SICHT°°
Die Taxen hielten vor den großen Glastüren des Flughafens. Wir stiegen aus und gingen mit unseren Koffern zur Information. Kai holte die, schon bezahlten, Flugtickets und wir warteten auf unseren Flieger. Die Mädchen redeten wild durcheinander. Sie schienen sehr aufgeregt zu sein, was zu verstehen war. „Wir bitten alle Gäste des Flugs 434 zum Flugzeug!“ kam aus den Lautsprechern. „Los. Das ist unser Flug!“ rief Max fröhlich. Unsere Sachen legten wir auf die Laufbänder und machten uns auf den Weg zur Landebahn. Dort wartete eine Boing 737 und wir nahmen an das dies unser flug war. War er auch. Drinnen trafen wir die All Stars, die PSY-Kicks, die anderen Blitzkrieg Boys, die White Tigers und die Majestics. Sie sahen uns fragend an als sie Kina, Mandy, Darinka und Jana sahen. Ich versuchte ihnen kurz zu erklären wie es dazu kam, während sich die anderen setzten. „Bitte schnallen sie sich an. Wir starten!“ rief eine Stimme. So setzte ich mich dann auch auf meinen Hintern und wir quasselten alle. Nach etwa 5 Stunden reden, schliefen dann alle tief und fest. Auch ich wurde müde und schloss die Augen. „Psst, Psst! Tyson!“, flüsterte mir jemand ins Ohr, „Schläfst du schon?“ „Wenn du mich nicht die ganze zeit aufwecken würdest dann schon!“ „Ich kann nicht schlafen!“ meinte Mandy. „Ja und? Deswegen musst du mich auswecken?“ fauchte ich. „Ich wollte dich was fragen?“ „was?“ „Sind die Black Lairs eigentlich nett?“ fragte sie verlegen. Ich lachte leise auf. „Die sind wohl netter als Opa!“ „Ich meine alle!!“, ging Mandy weiter darauf ein, „In den Zeitschriften steht Lucy das ganz schön gemein ist!“ „So war sie vor 3 Jahren und das ist ihr Ego! Wenn sie jetzt auf einmal zum nettesten Mädchen der Welt mutieren würde, würde das der Band schaden! So hat mir das Lila erklärt!“ meinte ich. „Aber sie kann ganz schön gemein sein!“ „Hey! Sie ist eigentlich ein bisschen wie Kai, aber sie ist nicht immer gemein, wenn sie gut drauf ist dann ist sie richtig nett! Also keine Panik. Sie wird dich schon nicht auffressen!“ meinte ich, drehte mich auf die Seite und schlief kurz darauf ein. Ich wurde erst wieder wach als eine wieder eine Stimme aus dem Lautsprecher drang: „Bitte bringen sie ihre Sitze in die aufrechte Position, stellen sie das Rauchen ein und schallen sie sich an! Wir landen!!! Haben sie eine Schöne Zeit in den USA! Und beehren sie uns bald wieder!“ Dann sprach die stimme diese Sätze noch in anderen sprachen und wir landeten. Ein paar Minuten später standen wir schon auf dem Landeplatz. Schnell gingen wir rein um unsere Sachen zu holen. Dort wurden wir von Lee, Zoe und Lila höchst persönlich begrüßt. Erst mal wurden alle mit einer Umarmung begrüßt, als sie 4 die Mädchen sahen. „Ihr müsst die 4 Neuen sein!“ zwinkerte Lee zuckersüß. Sie hatte rote, zusammen gebundene, hüftlange Haare und darüber eine blaue Kappy und orangene Augen. Außerdem hatte sie einen Augenbrauen Pircing und das Chinesische für Mut auf den Oberarm tatoowiert. Sie trug eine sehr kurze Jeanshose und ein orangenes Top mit einer schwarzen 50 vorne draufgedruckt. Dazu trug sie schwarze Schuhe. „Wo ist denn euer Kaptain?“ fragte Bryan. „Och die! Lucy ist zu Hause und kümmert sich um unsere Katzen!“ erklärte Zoe lässig. Sie hatte blaue Schulterlange Haare und hellblaue Augen. Außerdem hatte sie ein herzförmiges Tatoo auf dem Oberarm. Sie trug ein rotes bauchfreies Top und einen lilanen Minirock. Dazu trug sie braungraue Schuhe. „Seit wann habt ihr Katzen?“ fragte ich. „Seit wir Mäuse im Haus hatten! Lee musste ja unbedingt ein Männchen und ein Weibchen holen und ihr könnt euch ja vorstellen wie das jetzt bei uns aussieht!“ meinte Lila und schielte dabei schmunzelnd zu Lee, diese drehte sich pfeifend weg. Den anderen huschte ein lächeln über die Lippen. Lila hatte pinkfarbene hüftlange Haare und darüber ein blaues Kopftuch. Sie trug einen grünblauen Jeansrock und ein rotes Top ohne Ärmel. Dazu trug sie blaue Sandalen. „Wollen wir jetzt hier rumstehen und labern oder fahren wir jetzt los?“ fragte Lee etwas genervt, als Tala schon den Mund aufmachte um weiterzureden. „Und womit sollen wir fahren?“ fragte Emily sarkastisch. Zoe deutete auf eine schwarze Limousine die an der Ecke stand. Mariam brachte nur ein gequältes WOW heraus. Während wir alle einstiegen packten die Dienstleute die Koffer in den Kofferraum. „Alles einsteigen!“ flötete Lee, den noch draußen stehenden zu. Als sich alle in der riesigen Maschine befanden, fuhren wir los. Vorbei an riesigen Häusern, schönen Geschäften und an bladenden Kindern. Und schließlich fuhren wir aus der großen Stadt heraus. „und seit wann meldet sich Lucy für so was freiwillig!“ fragte Max vorsichtig. „Seit wir uns abwechseln mit Katzen hüten!“ erklärte Lila. „Erst wollte Lucy die Kätzchen ja verkaufen, aber schließlich hat sie doch ihr Herz für Tiere entdeckt!“ lächelte Lee. „Und wie hat sie das entdeckt?“ fragte jetzt Enrico. „wir haben gedroht wenn sie die Kätzchen verkauft verkaufen wir Sugar!“ „Ist das nicht Erpressung?“ „Ja!“ meinte Zoe und schaute aus dem Fenster. „Und wer ist Sugar?“ fragte Mandy verlegen. „Lucys Rappe! Sie hängt unheimlich an diesem Ungetüm!“ „Wieso hat sie ihn immer noch nicht im Griff?“ „Doch. Sie schon. Aber uns zwickt er immer und das schlimme ist, wenn Lucy ihn nicht rausholt, können wir das auch nicht, denn er lässt sich nur von ihr rausholen. Oh! Wir sind da!“ meinte Zoe. Sie hatte Recht. Wir alle waren so in unser Gespräch vertieft dass niemand gemerkt hatte dass wir schon da waren. Die Limousine hielt vor einem riesigen Ahnwesen. Es war altertümlich gehalten mit Backsteinen und alten Fenstern. Neben dem Haus waren die Ställe und hinter dem Haus eine riesige weide. Von drinnen hörte man jemanden laut fluchen: „Boa die Katzen sind die Pest.“ Schnell eilte Lee zu Tür und trat ein.
°°LEE’S SICHT°°
Als ich ertat stand eine völlig zerkratzte Lucy vor mir. Sie lächelte gequält. Doch als sie die anderen sah mussten diese erst mal begrüßt werden. „Ich hoffe keiner von euch hat ne Katzenallergie!“ schmunzelte sie und bat die Blader und Bladerinnen herein. Lucy hatte schwarze hüftlange Haare mit pinken Strähnchen. Außerdem hatte sie einen Seitenscheitel (rechts), einen Augenbrauenpricing und ein Totenkopftatoo auf dem Oberarm. Sie trug ein schwarzes figurbetontes Shirt und eine enge kurze Jeans. Unser Anwesen war rein altertümlich gehalten. Im Flur führte eine alte Holztreppe in die Oberen Geschosse. Die Teams sollten ihre Taschen erst mal in den Flur stellen und dann mit ins Esszimmer kommen. Dort stand schon ein riesiges Büffet bereit da es gerade Essenszeit war. Während Tyson direkt, verfressen wie er ist, zum Büffet stürmte setzten sich die anderen und unterhielten sich. Auch Lucy, Zoe und ich setzten uns, doch Lila machte sich wie Tyson am Büffet zu schaffen. Plötzlich streifte mich etwas am Bein und sah unter den Tisch. Dort saß ein kleines Pechschwarzes Kätzchen mit großen Kulleraugen. „Lucy! Deine Katze ist uns gefolgt!“ murmelte ich. „Hallo!“ flötete Lucy und hob die kleine auf. „Kein Wunder das, dass deine Lieblingskatze ist. Sie ist schwarz!“ stellte Ray fest. Lucy nickte leicht und kraulte die Katze hinter den Ohre, woraufhin diese laut anfing zu schnurren. „Ist ja fast wie nen Rasenmähren!“ lachte ich. Mittlerweile hatte es sich draußen auf Hochsommerlich 36°C aufgeheizt. >Das perfekte Wetter zum schwimmen in unserem Schwimmbad! < dachte ich. Diesen Gedanken teilte ich direkt unter 8 Augen meinen Teammitgliedern mit. „Was habt ihr denn da zu tuscheln?“ fragte Miriam neugierig und wir weihten sie ein. „Super Idee! Bei so einem Wetter hier drinnen zu bleiben, is doch langweilig.“ freute sich Miriam und teilt dann direkt unseren Gedanken den anderen mit und alle waren hellaufbegeistert, bis auf eine Ausnahme. Ihr wisst wer, oder? Ja genau der. Als wir wieder im Flur standen, staunten unsere Gäste nicht schlecht, da die Koffer bereits restlos auf den Zimmern waren. „Ihr Mausert euch echt zu nem Hotel!“ lobte Ozuma. „Jaja!“ tadelte Lucy. Den Besuchern wurden die Zimmer von den Dienstleuten gezeigt während wir, die Black Lairs, schon mal in unser Zimmer gingen um unsere Badesachen zu holen. „Wann meinst du haben die ihren Rundgang beendet?“ fragte