Fanfic: Ein tripp in die Altewelt

noch einmal in die andere Epoche begleite?"
Kagome warf Kimie einen äußert verblüfften Blick zu. Damit hätte sie jetzt nun wirklich nicht gerechnet. "Aber ich dachte, du wolltest nicht nochmal da hin.", sagte die Jüngere und erntete ein leichtes Nicken. "Ja, ich weiß, aber... Da ist noch was, weshalb ich gerne noch einmal zurückkehren würde. Bitte! Es wäre mir sehr wichtig!" Kimie sah Kagome bittend an und schien ungeduldig auf eine Antwort zu warten. Kagome stutzte zunächst. Anscheinend wollte Kimie ihr den genauen Grund für diese plötzliche Entscheidung nicht nennen. Nach einem kurzen Moment lächelte die Jüngere aber wohlwollend. "Na dann! Wenn du willst, dann gehen wir gleich morgen früh."
Man konnte ganz deutlich sehen, wie froh Kimie war, als sie diese Worte hörte. Dankbar lächelte sie Kagome an. "Vielen Dank, Kagome."

Bis zum nächsten Morgen hatte Kimie kein Auge mehr zugetan. Sie war doch sehr aufgeregt und konnte es eigentlich auch kaum erwarten, bis Kagome und sie am nächsten Morgen nach dem Frühstück endlich soweit waren, erneut in die andere Epoche zu wechseln. Kimie hatte sich vorgenommen, zum richtigen Zeitpunkt über alles in Ruhe mit Kagome zu reden; warum sie wieder in die Vergangenheit wollte und was passiert ist, als sie bei Sesshouamru war. Aber zuerst wollte Kimie Sesshoumaru finden. Das war schließlich der Hauptgrund, weshalb sie zurück wollte.
Nachdem sich die beiden Mädchen von ihrer Familie verabschiedet hatten, gingen sie sogleich zum Brunnen. Inuki begleitete sie. Bevor sie sich aber auf den Weg machten, überreichte Kagome Kimie noch eine Kleinigkeit. "Hier, Kimie. Nimm das."
Kimie schaute äußerst überrascht auf den kleinen Gegenstand, der in Kagomes Handfläche lag. "Das ist doch einer deiner Juwelensplitter.", stellte Kimie fest und bekam den Splitter auch sogleich von ihrer Cousine überreicht. "Den leihe ich dir.", sagte Kagome lächelnd. "So kannst du auch uneingeschränkt zwischen den Epochen hin- und herreisen. Nur für den Fall, dass du früher umkehren möchtest, oder so."
Kimie betrachtete den Juwelensplitter zunächst stumm, nickte dann aber dankbar und steckte ihn in ihre Tasche. "Danke, Kagome."
Jetzt machten sich die beiden Mädchen für den Weg durch den Brunnen bereit. Doch bevor eine von ihnen den ersten Schritt tun konnte, zog Inuki mit seinen Zähnen leicht an Kimies Jacke. Kimie drehte sich überrascht zu ihrem Hund um. "Willst du etwa auch wieder mitkommen, Inuki?" Eigentlich hatte sie ja vorgehabt, Inuki diesmal nicht mitzunehmen, aber der Mischling schien damit nicht wirklich einverstanden zu sein.
"Na gut. Dann gehen wir eben zu dritt.", sagte Kagome, woraufhin Inuki erfreut bellte. Kimie lächelte ihren Hund wohlwollend an und nickte einverstanden.
Endlich konnte es losgehen. Kagome sprang als erste in den Brunnen, dicht gefolgt von Kimie, die Inuki festhielt. Wie beim ersten Mal überkam sie kurz darauf das Gefühl, als würde sie schweben, und am Ende gab es eine sanfte Landung und die drei fanden sich erneut in der Vergangenheit wieder.
"Da wären wir.", sagte Kagome und schaute den Schacht des Brunnens hinauf. Bevor es aber an den Aufstieg ging, wandte sich Kimie noch einmal an ihre Cousine: "Kagome, könntest du vielleicht schonmal vorgehen? Ich bleibe erstmal hier bei Inuki."
Kagome nickte einverstanden. "Ist gut. Dann hole ich Inu Yasha, damit er Inuki hier rausholt. Ich beeile mich auch." Es dauerte auch nicht lange, bis sie aus dem Brunnen herausgeklettert war. Kimie wartete indessen mit Inuki im Brunnen und nutzte die Zeit, um nochmal über alles nachzudenken. Sie hoffte, dass sie die Sache so erledigen konnte, wie sie es sich vorgestellt hatte.
Es kam ihr vor, als wären vielleicht gerade mal fünf bis zehn Minuten vergangen, als sie schließlich die Stimmen von Kagome und den anderen von oben hörte.