Fanfic: Kagome in Gefahr
schlief, legte sie ihre Hand auf seine Wange. Inuyasha hob überrascht den Kopf und sah Kagome direkt an. Obwohl er sie nicht sah, er wusste, dass irgendetwas da war. Er fühlte eine warme Brise auf seine Haut und ein bekanntes Gefühl. „ist da wer?“, flüsterte er. „ja! Ich bin es! Kagome! Bitte Inuyasha! Merke es endlich“, sagte sie eindringlich. Nichts sehnlicher wünschte sie sich, als ihn richtig berühren zu können und mit ihm reden zu können. „Ich möchte dich umarmen, Inuyasha!“, sagte sie und erneut stiegen Tränen in ihr herauf. „da ist doch jemand? Ich kann es deutlich spüren!“, sagte er wieder leise. Doch er konnte Kagomes rufe nicht hören und besann sich darauf, dass seine Kräfte langsam verrückt spielten, da er in knapp drei Tagen wieder zu einem Mensch werden würde. Er schloss die Augen und schlief ein. „Nein! Inuyasha! Ich bin doch hier!“, sagte Kagome doch sie sah schnell ein, dass es zwecklos war. Er war schon eingeschlafen. Kagome seufzte tief und Tränen liefen ihre Wangen hinunter. Sie schlief nicht, viel lieber beobachtete sie Inuyasha. Er sah so unendlich süß aus, wenn er schlief. Sein Mund stand leicht offen und Kagome konnte sein regelmäßiges Atmen hören. Kagome konnte sich noch immer nicht erklären, was passiert war, oder wieso kikyo in ihrem Körper war, aber sie wusste, dass sie schnell wieder in ihren eigenen Körper zurück musste. Der nächste morgen war ebenso schlimm wie die letzten. Kikyo war früh aufgestanden um zum Bach zu gehen. Kagome folgte ihr auf Schritt und Tritt um sie im Auge behalten zu können. Kikyo entblätterte sich und ging in den Bach. „aaaah!“, seufzte sie. „mensch, Kagome! Du bist ja verspannt!“,sagte sie. „Tjaha! Siehste mal!“,sagte Kagome. „Wovon?“,fragte Kikyo. „Als ob dichs interessiert! Und nur damit dus weißt, es ist nicht leicht immer angst haben zu müssen, dass nicht naraku oder einer seiner abkömmlinge um die nächste Ecke gebogen kommt! Oder angst haben zu müssen, wieder den Bogen zu zücken! Es ist nicht leicht!“, sagte Kagome. „Ich weiß es! Was meinst du was ich durch mache! Ich stehe unmittelbar in Narakus Blickfeld! Meinst du das ist leicht?“,fragte kikyo sie. „Bestimmt nicht!“,sagte Kagome und Kikyo war überrascht über ihre Antwort. Kikyo schwomm ein wenig und tauchte nun unter. „Diese Kagome!“,sagte sie im Wasser, doch verstehen konnte man nur „Blubb blubb“. Sie tauchte wieder auf und wollte gerade aus dem Wasser als da Inuyasha auftauchte. „Inuyasha!“, sagte sie sehr, sehr überrascht. „Kagome!“,sagte er, doch keiner wendete sich ab. Es dauerte eine Weile bis sie sich gefangen hatten und Inuyasha drehte sich schnell um. „das…das tut mir leid!“,sagte er. „Sch…schon gut!“,sagte sie und schnappte sich Kagomes klamotten. diese schwebte ungläubig in der Luft. Er hatte sie nackt gesehen! SO lange! Sie bekam kaum luft und schrie:“SITZ!“, doch nichts geschah.“Sitz?“,dachte kikyo und sagte es auch, leise. Doch auch bei ihr geschah nichts. „Es tut mir leid, Kagome, wirklich!“,sagte Inuyasha. „Ich sagte doch, es ist in ordnung!“, meinte Kikyo, denn ihr fiel ein, dass es ja nicht ihr körper war, sondern der von Kagome! „so…sollen wir zurück?“,fragte Inuyasha verlegen. „ähm, lass uns doch hier bleiben!“, sagte Kikyo. Er setzte sich ins Gras und auch Kikyo tat es. Sie saß vor ihm und lies sich in seine Arme fallen.“Kagome! Du bist wirklich total anders!“,sagte er. „Soll ich wieder unfreundlich sein?“,fragte Kikyo. Kagome saß neben Inuyasha und ihr Herz klopfte laut. Sie verstand, er wollte Kikyo und nicht sie. Er wünschte sich, dass Kagome so war wie Kikyo!
„Ich weiß nicht. Ich mag dich, so oder so!“, sagte Inuyasha. Kagomes Herz hüpfte kurz auf. „das heißt…“, dachte sie. „Aha…“, meinte Kikyo nur. „Aber… was ist da passiert? In diesem roten Strudel?“, fragte Inuyasha. „ich kann mich nicht wirklich daran erinnern. Es war einfach so… mir tat alles weh und…“, sagte Kikyo. „Ich hatte angst, dass es was mit mir zutun hat, weil wir uns doch gestritten hatten“, sagte Inuyasha leise. „Nein! Nein!“, sagte Kikyo. Inuyasha hielt sie fest an sich gedrückt. Kagome schwebte um sie herum. Diese Position gefiel ihr gar nicht. Diese kikyo! Sollte sie krepieren! „ah!“, dachte Kagome überrascht. So fies bin ich geworden? Aber anders scheint es nicht möglich, diese Lage zuertragen. „sag mal, Inuyasha. Wie war das mit kikyo eigentlich?“, fragte kikyo in Kagome körper. „Willst du das wissen?“, fragte er zurück. „sonst würde ich sicherlich nicht fragen!“, sagte sie. Kagomes Augen weiteten sich. Was bezweckt sie damit? Kagome wollte irgendiwe auch wissen, wie es damals war, klar, aber sie hat sich nicht getraut zu fragen. Er hätte ja sagen können, dass die zeit einfach toll war und er sie vermisste. Das könnte sie nicht ertragen. Sie wusste ja, dass Inuyasha Kikyo liebte. Dieses Thema war schon oft Grund für zu viel herzschmerz. Kagomes Herzen. Kagomes Schmerzen. Er konnte ja nicht ahnen, was in Kagome vor ging. Wenn er sich mit Kikyo heimlich traf, sie dann umarmte und mit ihr so vertraut umging. Was konnte Kagome da schon groß bieten? Sicher, sie hat ihm bei einigen Kämpfen zur Seite gestanden und hat auch mit ihm gelitten, wenn er wieder verletzt war. Sie hatte um ihn geweint, mit ihm manchmal auch gelacht und auch gestritten. Das eine viel mehr als das andere. Doch Kikyo… Kikyo war was anderes. Sie war ein wichtiger bestandteil in Inuyashas Leben, seine große Liebe. Ohh…wie sie Kikyo nur hasste. Jetzt, da sie alles in dieser anderen ´lage´sehen konnte, stieg eine gewaltige Wut in ihr auf. Nicht gegnüber Kikyo, nein, viel mehr gegen Inuyasha! Wie konnte er sich erlauben, nicht zuerkennen, dass das da nicht Kagome war, sondern Kikyo! Wieso? Die Seele, das zentrum des Ichs, die Seele, die nach dem Tod weiter existiert. Die Seele, die einen zu das macht, was man ist. Was bringt ein Körper ohne Seele? Was man bei Kikyo ganz klar sehen konnte. Damals, als Urasue ihren körper erschuf war er nutzlos ohne Seele. Obwohl… was, wenn er es gar nicht merken konnte? Immer hieß es doch, das Kagome kikyos Wiedergeburt sei. „Nein, nein, nein!“, Kagome schüttelte entschieden den Kopf. „NEIN!“, sagte sie wieder. Sie war NICHT kikyos Wiedergeburt. Nie, niemals würde sie Inuyasha so behandeln können! Nie würde sie in den Tod reißen wollen. Nie, würde sie ihm solche Schuldgefühle einreden. Sie war so ganz und gar nicht kikyo! Und sie war froh. Doch dann, ihre Gedanken schweiften wieder ab… damals, als sie wieder einmal nach hause gelaufen war, weil sie die Beiden gesehen hatte, konnte sie Kikyo nachempfinden! Dieses eine Gefühl, Inuyasha wiedersehen zu wollen war stärker als jeder Hass, als jede Trauer. Und wiedereinmal beruhigte sie diese Gemeinsamkeit. „naja, es war schön. Anfangs kämpften wir wegen des Juwels. Dann aber, entwickelte sich eine ganz besondere Freundschaft und wir kämpften aus Spaß gegeneinander. Nie hätte sie vor gehabt, mich zu töten. Und ich sie auch nicht. Dann, mit der Zeit wich ich ihr nicht mehr von der Seite. Ich beschützte sie. Ich…liebte sie!“ Bamm. Kagomes Herz war zersprungen. Nie wollte sie diese Worte aus seinem Munde hören. Sie war schutzlos ausgeliefert. Ans wegfliegen dachte sie nicht. Sie konnte nicht mehr logisch denken, rational handeln. Sie dachte nicht einmal daran, sich die Ohren zu zuhalten. Sie starrte ihn einfach an. Dann schrie sie:“KANNST DU DIR NICHT DENKEN, DASS ICH DAS NICHT HÖREN WILL? DU VOLLIDIOT!“. Kikyo lachte nur innerlich. „Tut gut, dass zu hören!“, dachte sie an Kagome gewandt. „Und weiter?“, fragte sie Inuyasha. „Ich weiß noch an einem Tag, wir saßen im Gras und ein lauer Wind wehte. Ihre langen Haare säuselten im Wind. Wir saßen einfach so da und spürten die Gegenwart des anderen. Wir brauchten keine Worte um uns zu verstehen!“, sagte er und Kagome schrie:“ ERZÄHL MIR DOCH GLEICH WIE SIE ROCH!!!“. „Ahja… daran kann ich mich auch erinnern…“,sagte kikyo leise. Ihr herz hüpfte, er konnte sich daran erinnern! „Was?“, fragte Inuyasha. „Ähm…ich kann es mir vorstellen!“, korrigierte sich kikyo nervös. „Kagome, du… bist nicht du selbst!“, sagte Inuyasha und drückte sie von sich. Sie saßen sich nun gegenüber. Er hielt sie an der Schulter von sich. „Das macht mir ehrlich gesagt ein wenig angst! Seit du in diesem Strudel gefangen gewesen bist!“, sagte er. „Ähm…ähm…“, machte kikyo, was sollte sie sagen. „JA!!! Inuyasha hier bin ich!“, sagte Kagome. „Ähm! Sag mir, was ist los?“, sagte Inuyasha eindringlich. „Ich weiß nicht!“, sagte Kikyo, sichtlich überfordert.
Kagome sah grinsend zu. „was soll ich sagen?“, fragte Kikyo in Gedanken. „Weiß ich doch nicht!“, sagte Kagome. „Also? Ich erwarte eine Antwort!“, sagte er, sein Blick war von Sorge geprägt. „Inuyasha! Ich…ich… bin vielleicht ein wenig durcheinander! Dieser rote Strudel, ich hatte um mein Leben Angst! ANGST!“, rief Kikyo, doch Kagome hätte ihn nie angeschrien. Sie hätte `SITZ`gesagt und wäre zu Sango gegangen um sich über ihn zu beschweren. Inuyasha lies von ihr ab und stand auf. „Ich weiß nicht, was in dir vorgeht! Aber du bist komisch! Du verhälst dich total anders! Du willst wissen, was mit Kikyo war, dass wolltest du nie! Und eben hast du mich nicht zu Boden geschickt! Was ist mit dir los? Als ob du nicht du wärest! Und der ganze Körperkontakt. Ich freue mich zwar, aber das ist zu viel aufeinmal! WO ist die alte Kagome? Die etwas schüchtern war und wo jede Berührung etwas Besonderes war?“, fragte er. Kagome sah ihn an. „Er hat ja doch was gemerkt… und was er da gesagt hat… oh, mein Herz springt über!!!“, dachte sie und alle gemeinen und auch traurigen Gedanken waren verschwunden. Sie war rot im Gesicht. Und