Fanfic: F.F.E - Erbe Lazarus
Kapitel: Außentrupp
4.Außentrupp
Yuffie öffnete die Augen. Sie war in einem weißen Bettlaken gehüllt und lag auf einer Liege im Krankenzimmer. Wo bin ich? Ach ja… ich bin in Ohnmacht gefallen… mein Kopf dröhnt… so müssen sich jetzt Kaze und die anderen 2fühlen dessen Namen ich vergessen habe… „Geht es dir gut?“, es war eine vertraute Stimme, Rio. Yuffie stützte sich auf ihren Armen ab und stand auf: „Ja bestens!“ „Du bist noch sehr blass“, meinte Rio und sah sie ernst an: „Du hättest den Kodex von Riff nicht fordern dürfen. Du musst wissen er war eine Zeit lang bis er zu uns kam der Gefolge eines Söldners. Er muss den Schwur bis heute einhalten, sodass er keine andere Wahl hatte. Aber ich soll dir ausrichten das es ihm leid tut…“ „Ist er sich zu fein selber zu kommen?“, sprudelte es aus Yuffie heraus. Sie hatte solange ihre Direkte Art unterdrückt das sie es nicht mehr zurückhalten konnte. „Er ist auf einer Außenmission Yuffie! Er wäre sicher gern gekommen…“ „Ich will eine Revanche mit ihm, richte es ihm aus!“ „Yuffie…“, Rio war besorgt um ihr wohl ergehen: „Vielleicht fehlt es dir an Erfahrung um es zu verstehen… du bist eben noch sehr jung.“ Wieder diese Vorurteile! In den Trockenstätten wäre ich längst erwachsen, wenn nicht schon verheiratet mit Zwei Kindern! …die Trockenstätte… Askar… Mein Kopf platzt gleich! Ich will mich nicht erinnern es war so schrecklich! Yuffie hielt sich ihren Kopf und begann qualvoll zu schreien. „Du wärst eine fantastische Entsagende und Freie Amazone Yuffie…“, Rio stand von seinem Sitz auf und legte seine Arme um sie: „Jede von ihnen hat ihre eigene grauenvolle Geschichte. Genauso wie es deine ist Yuffie.“ Nun viel es Yuffie wieder ein: „Du hast meine Vergangenheit gelesen…“ Rio nickte und mit einem Mal beruhigte sich Yuffie in einer Hegung des Glücks. „Ist es dir unangenehm wenn wir darüber sprechen?“ Natürlich ist es das! Dumme Frage… aber wenn du da bist tut es nicht so weh… „Nein. Reden wir…“ Rio ließ sie wieder los und legte ihre Hände die sie noch um ihren Kopf geschlungen hatte langsam auf ihre Knie: „Es muss schwer sein nach diesem Erlebnis noch überhaupt Liebe empfinden zu können. Er zwang dich zu Dingen die in manchen Stätten sogar mit dem Tod bestrafft werden…“ Yuffie horchte beim Wort liebe auf. Wenn sie jetzt ja sagen würde hätte sie sich wohl verraten. Liebe ich ihn wirklich? Vielleicht ist da was dran was er sagt. Vielleicht kann ich gar keine Liebe mehr empfinden. Aber dieses Intensive Gefühl ihm Gegenüber… das muss Liebe sein! „Was ich damit sagen will Yuffie…“, er nahm ihre Hand. Sie verspürte einen leichten Händedruck der sie in Sicherheit wiegte. Das was er da sagt… es hört sich ganz so an als würde er jetzt… „Du brauchst dich vor nichts hier zu fürchten. Wir alle werden dir helfen wo wir können. Und bis du dich entschieden hast ob du auf einen Planeten möchtest oder hier bleiben willst habe ich ein Ohr für dich. Egal in welchen Situationen.“ Langsam wünsche ich mir ich wüsste was er denkt. Ob er mich liebt… ob er mich mag. Oder vielleicht ist er ja zu allen so. „Ich danke dir Rio“, Yuffies Stimmenklang viel etwas enttäuscht aus. Sie hatte gehofft er würde ihr gegenüber das gleiche Empfinden wie sie es für ihn tat und würde sich ihr nun offenbaren. Fehlanzeige. „Nun“, Rio ging bis zur Tür hinüber, blieb kurz stehen und verschwand mit einem: „Ich lasse dich nun allein.“ Allein. Für immer…? Yuffie sah sich um. Wie es der Fall war wusste sie nicht einmal in welchem Korridor die Krankenstation lag in der sie sich jetzt befand. Wie sollte sie hier raus finden? „Junges Fräulein…“, eine dicke Frau in einem weißem Arztkittel begrüßte sie: „Guten Morgen wünsche ich! Hast du gut geschlafen? Leg dich wieder rasch damit du rasch wieder auf die Beine kommst!“ „M… Morgen!“, Yuffie war hellwach: „Mir geht es bereits wieder besser. Ich kann soweit ich es beurteilen kann die Krankenstation verlassen!“ „Nein, nein“, Widersprüche waren wohl üblich: „Lass mich deine Temperatur messen! Und wir machen einen Check-up! Wenn dann alles in Ordnung ist kannst du gehen.“ „Nun gut…“, Yuffie setzte sich auf ihre Liege. Die Ärztin führte ein seltsamen Metallenen Apparat in ihr Ohr der ein leises klicken von sich gab nachdem er anschließend wieder heraus genommen wurde. „Du hast kein Fieber“, Yuffie hatte bereits gehofft gehen zu können aber es folgte eine Odyssee von weiteren Untersuchungen. „Ist es endlich vorüber?“, es war bereits eine halbe Stunde vorbei und Yuffie musste zur Arbeit. „Du nimmst diese Tabletten die nächsten Zwei Tage lang, überanstreng dich nicht und trinke viel Wasser. Geh schon…“ Yuffie sah die Ärztin einen Wimpernschlag lang an und setzte sich in Bewegung als diese das Gesicht wieder leicht krümmte. Ob Caro motzen wird weil ich zu spät komme? Aber ich war krank! Nein sie wird sicher Verständnis zeigen… „Ich möchte…“, Yuffie stand nun draußen vor der Tür zum Arztzimmer. Ich möchte… nicht fort von hier. Ich will auf keinen X-beliebigen Planeten… dort will mich doch sowieso keiner! Hier habe ich bereits Freunde gewonnen. Und wie es scheint… wahre Freunde! „Aber halt…“, Yuffie wusste nicht wo sie hin sollte: „Verzeihung! Sie da…“ Yuffie fragte einen Telepath zu Hilfe: „Können sie mir helfen? Ich möchte zu dem Quartier von Rio…“ „Du bist die Kellnerin aus Caros Bar. Du hast mich schon mal bedient… wo wir dabei ist… mein Name ist Eliah“, er reichte ihr unerwartet die Hand und sah sie mit einem Verlangend wirkenden und mysteriösen Blick an. „Ehm ja. Yuffie… ich bin Yuffie“, sie schüttelte seine Hand und spürte einen durchdringenden Stoß durch ihr Herz. „Wir sehen uns Yuffie“, Eliah ging an ihr vorbei. „Aber …“, Yuffie konnte es nicht fassen. Plötzlich war ihr der Weg ganz klar: „2Tür den rechten Korridor und dann in den Alpha-B Gang hinein…“ Ein Telepath! Er hat… deswegen der Händedruck. Mutter sagte immer man solle diesem Volk nicht trauen. Aber Mutter hatte nie recht… und Vater sagte immer man soll die einzelne Person nicht nach der Masse betrachten. Irgendwann hatte Yuffie endlich zu Rios Quartier gefunden. Ich wusste den Weg ganz genau und trotzdem habe ich mich verlaufen… so etwas kann nur mir passieren! Aber jetzt hab ich es ja gefunden… „jemand da?“, Yuffie öffnete die Tür. Leer… Sie hatte gehofft Rio anzutreffen damit sie ihm ihre Botschaft bleiben zu wollen überbringen konnte aber dieser war fort. Yuffie setzte sich auf einen Sessel und starrte zum Balkon der in den Gartensektor hineinragte. Schon komisch. Wenn man nicht wüsste das dieser Garten künstlich angelegt wurde würde man sich wie auf der Erde fühlen… Plötzlich betrat Melitta das Zimmer: „Yuffie nun wird es Zeit das du in das dir zugeteilte Quartier gehst! Die Mädchen werden dir helfen sich einzuleben!“ Einzuleben? Auf eine WG habe ich weder Lust noch nerv mich mit jemandem Rumzuschlagen oder jegliche andere Situation meistern zu müssen… „Bitte…“, wenn es darauf ankam konnte Yuffie fantastisch betteln: „Ich möchte ein Privatquartier! Wie Rio es hat!“ „Ich finde du würdest in eine WG besser reinpassen. Eben ein junges Mädchen das zwischen ihren Freundinnen platz suchen sollte.“ Freundinnen? Pah! Egal was diese Frau genommen hat gibt es mir auch! „Melitta ich kenne diese Mädchen nicht. Und ich mag dieses Getümmel nicht ich will alleine leben.“ War das jetzt eine Lüge? Ich würde sicher und gerne bei Rio bleiben… „Nun gut. Wie du willst aber die Privatquartiere sind eigentlich für Außendienstler vom Außentrupp! Sobald es jemanden gibt der neu beitretet musst du es räumen!“ Yuffie nickte fröhlich: „Vielen, vielen dank Melitta!“ „Ist ja gut! Pack rasch deine Sachen und komm mit ich führe dich hin…“ Yuffie nickte wieder und suchte ihre Kampuniform und anderen Dinge. Da vorn Rio hat meine Sachen wahrscheinlich gewaschen und auf die Heizung gelegt!... wie nett von ihm… „So und jetzt komm mit“, Melitta schnappte nach Yuffies Hand und zog sie hinter sich her: „Hier wirst du wohnen.“ Yuffie legte ihre Sachen auf einen Couch Sessel und erblickte das Zimmer: „Es sieht fast genau so aus wie…“ „Das sind Standart Wohnbereiche!“, Melitta führte sie herum: „Alle Gemächer sind gleich. Auch diese hier! Siehst du das? Hier kannst du Personal rufen um Essen zu bestellen. Aber da du keine Person aus dem Außentrupp bist musst du dafür bezahlen! Alles andere weißt du sicher schon von Rios Zimmer…“ „Melitta“, Yuffie sah sie fragend und jauchzend nach Antworten an: „Was ist eigentlich dieser Außentrupp? Und wie kann man ihm beitreten?“ Melittas Ausdruck war verwundert und von Kälte erfüllt: „Diese Menschen Yuffie… sie riskieren ihr Leben um den Planeten und alle anderen Personen zu beschützen. Viele sind dabei gestorben nur um wenn es nötig war eine Person zu beschützen. Glaubst du, du hast genug Mut um egal wer es ist dein Leben für ihn zu opfern? Sie haben keine Zeit um darüber nachzudenken Yuffie. Sie tun es einfach…“ Ganz ehrlich: Nicht mal das weiß ich. Würde ich mein Leben für egal wer es ist opfern? Ich bewundere diese Entschlossenheit wenn es wahr ist was Melitta da sagt… ich bewundere Rio… „Ich weiß es nicht“, sagte Yuffie also. „Dann denke auch nicht weiter darüber nach…“, wandte Melitta vom Thema ab: „Wenn du irgend etwas brauchst… frag mich einfach…“ Melitta verließ das Zimmer. Yuffie legte ihre Sachen aufs Bett und begann sie zu falten: „Ein Einzelzimmer…“ Genau passend zu mir. Einsam und allein… Yuffie legte ihre Arbeitskleidung in eine Kommode neben ihrem Bett und legte ihre Kampfuniform und Rüstungsteile wie auch Waffen in einen Schrank daneben. Das