Fanfic: F.F.E - Erbe Lazarus

letzte Andenken an Algi River… und die endlosen Träume…

Es vergingen ein paar Tagen in denen Yuffie mühsam in der Küche schuften musste und für Evelina die Nachtschichten übernahm. Ich muss verrückt sein das ich das alles mit mir machen lasse! Und heute geht das ganze Theater vermutlich von vorne los! Langsam hatte sich Yuffie an das Raumschiff gewöhnt. Sie verlief sich auch nicht mehr so schnell wie zuvor. Gerade fiel Yuffie ein das Caro ihr den Tag anhand der geschobenen Überstunden frei gegeben hatte: Ein Glück! Ich kann mich keinen Zentimeter bewegen… und ich habe die letzte Woche kaum geschlafen… warum zum Teufel bin ich jetzt Hellwach? Plötzlich bemerkte Yuffie die innere Zufriedenheit die sie irgendwie erlangt hatte. Stimmt. Ohne schlaf gibt es auch keine Alpträume und Visionen mehr. Vielleicht sollte ich überhaupt nicht mehr schlafen. Yuffie stand auf: „Erst gar nicht zum Träumen kommen lassen.“ Sie duschte sich noch einmal und zog sich frische Klamotten an. Rai hat mir erzählt das die Stronger Mousy bald auf einem Planeten landen wird auf dem eine Zivilisierte Rasse lebt. Dort kann ich mir bestimmt neue Sachen kaufen! Denn diese weißen Hemden und Hosen gehen mir auf die nerven… aber was kann man auch anderes erwarten es ist eben die Standart Kleidung… Ein Klopfen schallte plötzlich durch Yuffies Kopf. War das gerade… Real? Schnurstracks zur Tür laufend, öffnete sie diese und nichts… Ich dachte ich hätte etwas gehört… Ein leichter Windzug wirbelte plötzlich einen Zettel vom Boden auf. Was? Das ist ja richtig unheimlich! Wind in einem abgeriegelten Raumschiff… Yuffie hob den zusammen geknödelten Zettel vom Boden auf und faltete ihn aus. Da steht etwas… Sie lass ihn sich in Gedanken vor: „Versuche Alpträumen nicht zu entkommen. Oder sie werden dich in der Realität zu Recht weisen. Man sagt man wächst an Problemen. Versuche sie zu überwältigen Yuffie…“ Erschrocken sah sich Yuffie um und sah auf den Gang: „Ist hier jemand? Wer hat mir diesen Zettel geschrieben? Hallo?“ Niemand da… Ich denke ja gar nicht daran zu schlafen… irgendwann werde ich sowieso einnicken also… Sie schüttelte hastig den kopf: „Ach ich kann jetzt auch schlafen gehen. Was macht es für einen Unterschied ob ich jetzt oder naher Träume?“ Yuffie sah wieder auf den Zettel. Die Schriftzeichen schienen sich zu verändern: „So ist´s Recht…“ Was zum Teufel??? Panisch ließ Yuffie den Zettel fallen. Was geht hier zum Henker vor? Sie hob ihn wieder auf und blickte auf ihn. Sie sah erleichtert aus: „Nein ich habe es mir vermutlich nur eingebildet…!“ Sie knüllte den Zettel wieder zusammen und warf ihn weg. Sie legte sich in ihr Bett. Zeit zu schlafen…
Diese schrecklichen Kreaturen… sie haben einst Drain getötet…oder? Aber wer sind diese Leute…
„Yenova will dieses Mädchen.“
„Aber sie ist im Raumschiff von Rio. Er hat den ganzen Central Five hinter sich!“
„Das ist unsere letzte Verhandlungsmöglichkeit. Wenn wir sie nicht bekommen können wir alles vergessen! Dieses Mädchen ist der Schlüssel zu unserem Glück…“
„Glück? Sie empfinden es als Glück...sie sind wahnsinnig! Ich will nicht auch noch wie diese Kreaturen enden!“
„Was ist daran so schlimm eine dieser Kreaturen zu sein? ...es ist sogar fantastisch…“
„Aber Mr. Noire…!“
Yuffie wachte auf. Noire… Noire! War das nicht Rios Bruder? Es war bereits nachmittags und sie sah auf den Wecker den sie von Caro geschenkt bekommen hatte. Ihr ging es auf den Wecker das ich 13mal zu spät gekommen bin… „14Uhr. Sehr gut… genug zeit zum schlafen…“ Wieder schließte Yuffie die Augen. Ihr waren die Alpträume egal, doch was sie nun vor sich sah war mehr als das…

„Sie haben einen Ehevertrag mit mir abgeschlossen. Ihre Tochter Yuffie gehört Rechtmäßig zu mir und ich werde mir nehmen was mir gehört.“ „Alter Bastard!“, Vater du sprichst da…: „Nichts haben sie da abgeschlossen! Sie haben einen Vertrag mit meiner Frau Raphaelia abgeschlossen, das jedoch ohne meine Zustimmung!“ „Es ist mir jetzt egal!“, ich hasse diese Stimme. Sie gehört Askar. Und wieder dieses schreckliche Blut das mich mein ganzes Leben verfolgen zu scheint… damals hatte Askar Vater mit einem Messerhieb getötet… und danach… „Vater!“, das bin ich… ich war 6Jahre Alt. Ein 6Jahre altes Mädchen! Yuffies Gesicht begann blass zu werden und das im schlaf: Danach ging er auf mich los. Ein 6Jahre altes Mädchen hatte doch gar keine andere Chance als das über sich ergehen zu lassen, was er mir antat… ich akzeptiere es. Ich habe es mehrmals als genug gesehen! Aufhören! Ich will das nicht sehen! Zum Teufel mit Askar!
Plötzlich war es Still. Das Bild von Askar und ihr verflog und es war Wärme zu spüren. Schön… so schön warm.

Es war eine der ersten Nächte die Yuffie endlich friedlich schlief. Der Wecker ertönte: „Zeit aufzustehen…“ Yuffie stand auf, zog ihre Klamotten für die Bar an. Eine Ruhige Nacht… Yuffie schlenderte auf die Bar zu, in der Caroline aufgebracht herumtoste: „Yuffie endlich bist du gekommen!“ „Was? Hab ich etwas verpasst?“, Yuffie schien verwirrt. „Du musst endlich kellnern alle warten auf Bedienung!“ „Ja aber…“ „Na los!“, Caroline gab Yuffie einen kleinen Schubs in die Menge. Yuffie nahm etliche Bestellungen entgegen und suchte nach der Ab Plackerei Ruhe und Frieden an der Theke. „Yuffie was machst du denn da, verdammt noch mal?“, plagte Caro. „Was aber ich… ich hab jetzt Frei!“, bekannte sich Yuffie. „Jetzt nicht mehr…“, meinte Caro halbwegs geknickt und packte nervös ihre Zigarettenschachtel heraus. Sie sah durch den ohnehin schon rauchigen Raum und nahm gleichzeitig in einer zähfließenden Bewegung eine Zigarette heraus. „Hast du Feuer, Shinji?“, ihr Blick fiel erneut auf ihren schon einmal zuvor erwähnten Kumpel mittel 20. „Natürlich“, Shinji zündete Carolines Zigarette an und sah sie nüchtern an: „Das kommt davon das du so lammfromm bist. Diese Evelina hatte schon so ein ambiente zur Straßennutte.“ Straßennutte? Yuffie horchte dem Gespräch auf… „Ja ich weiß ich weiß…“, Caro sog den Qualm ein und sah verzweifelt um sich: „Ich wette die Hälfte der ehemaligen Kundschaft waren ihre Zuhälter und Freier! Und ich dumme Gans sah dabei zu wie sie mit ihnen geflirtet hat!“ Shinji sah sie ernst an: „Das hast du dir selber zuzuschreiben… wie sagtest du noch einmal zu mir? Der Rock zu kurz, das Hemd ganz weit, mit flirten eine Kleinigkeit!“ „Ich verstehe…“, flüsterte Yuffie leise vor sich her. „Yuffie!“, schrie Caro: „Was stehst du so dumm da man erwartet Bedienung!“ „Aber ich bin gerade erst aus der Menge gekommen!“ „Das spielt keine Rolle! Du wirst auch für die Überstunden bezahlt, LOS!“ Wie zickig… es war ein harter Tag, Yuffie arbeitete bis tief in die Nacht hinein. Es musste sogar Rai kellnern, da es so viele Gäste waren, Caroline bediente derzeitig die Bar. „Puh!“, Yuffie sah Glücklich zu wie Caroline das Schild: „Closed“ an die Glastür hing. „Schluss für heute. Das habt ihr wundervoll gemeistert ich danke euch!“, bekannte sich Caroline und putzte die milchig beschmutzen Gläser ab. Rai legte ihren Kopf über den Tresen und saß müde angelehnt auf einen der Barhocker: „Wird das jetzt jeden Tag so gehen?“ „Nein ich muss einfach neue Arbeitskräfte einstellen! Evelina hat sich dermaßen in den Job hineingehängt das ich quasi von ihr abhängig geworden bin…“, die reibungslosen Bewegungen beim Abtrocknen verfolgten Caros Augen wie in einem Tiefschlaf: „wir brauchen ein neues Geschäftsprinzip…“ „Caro…“, Yuffie legte ihre Schürze ab und sah Caroline stutzig an: „Erzähl mir… die ganze Geschichte!“ „Evelina… deswegen?“ Yuffie nickte still. „Ich hab sie erwischt wie sie von einem Freier Geld genommen hat und mit ihm geschlafen hat. Es war einer der Säufer aus unserer Bar, er selbst bezeugte das DANK IHR unser Pub als Strich fungierte. Auch wenn es nur eine einzige Nutte gab… dieses Miststück. Sie hat mir so reuelos in die Augen gestarrt…“, Carolines Blick war Leer, wie eine Flasche Wein ohne Inhalt. „Ich werd dir helfen!“, Yuffies entschlossener Ausdruck vermittelte Ernst und Zuversicht: „Wir bringen die Bar auf Fordermann! Ohne Säufer! Wir machen hieraus ein Cafe. Viel mehr Bistro… dann legt sich dieses Strich Klima wieder. Alle werden hören wie toll es hier schmeckt und wenn der Chefkoch erst wieder mit seiner ach so berühmten Pansensuppe beginnt wird es rappelvoll!“ „Yuffie das ist nett aber du stellst dir alles so lustig und leicht vor…“, Caroline räumte die Gläser ein. „Nein sie hat doch recht!“, Rai hebte ihren Kopf vom Tresen in Carolines Richtung hinauf: „Wir können doch Gerichte präsentieren und Getränke. Sushi oder anderlei!“ „Wisst ihr wie teuer so was ist? Die ganze neue Aufmachung… ihr lebt in so großen Dimensionen! Wir sind nicht in irgendeiner Terranischen oder Umbrer Handelszone, wir müssen Profit herausschlagen und das aus einem Raumschiff…!“, Caroline nahm es weiterhin als ein Traum, nicht ernst, eine Schwärmerei. „Wir hängen ein neues Schild auf, neue Tischdecken und nehmen ein helles Sitzpolster. Damit hat’s sich’s. Es sind gerade mal 1bis 2 Monatslöhne Caro. Höchstens…“, Rai war von Yuffies Idee ganz begeistert. „Nennen wir den Laden Tor ins Paradies!“, Yuffie lächelte Rai leicht an und begann zu grinsen: „Büüütteeee lass es uns versuchen Caro!“ „Ja genau Bitte!“, Rai begann Yuffie ebenfalls anzugrinsen. Beide kletterten auf den Tresen und sahen Caro bettelnd an: „Bitteeeee“ „Das gibt’s doch nicht…“, Caro begann tierisch zu lachen: „Nagut. Ein Versuch schadet nichts. Aber ihr macht die Reklame. Außerhalb eures Dienstes…“ „jaaa!“, Rai und Yuffie