Fanfic: F.F.E - Erbe Lazarus
klatschten sich in die Hände und begannen auf einen Singgesang zu tanzen: „Das Tor ins Paradieeeesss genießen sie eeessss!“ „Ihr Süßen alles was ihr wollt aber hört auf zu singen!“, Caroline brach wieder ins Gelächter aus: „Yuffie deine Stimme ist zu hell und Rais zu dunkel!“ Yuffie und Rai lächelten sich an und blökten die halbe Nacht weiter bis sie in ihre Quartiere wanderten und bis zum nächsten Tag ausschliefen. Der nächste Tag war anstrengender als zuvor: Die Devise war harte Arbeit. „Au! Ich hab mich selbst getackert!“ „Zeig her… sieht nicht so dramatisch aus. Zieh es einfach heraus!“ „Okay!“, Rai und Yuffie hatten damit begonnen die alten braunen Sitzpolster gegen Sonnengelbe auszutauschen. Zuvor hatten sie das Holz neu lackiert, sodass es einen glänzenden Touch hatte. Auch die Sitze an den Tresen bekamen eine neue Farbe: Hellblau. Es machte das ganze Klima des Raumes schöner. „So jetzt kommen die neuen Tischdecken…“, stolz und gewitzt präsentierte Yuffie die aus einem Schneeweißem Packet herausgeholten Tischdecken, die mit einem dunklen Blau verziert waren. „Die sind aber schön!“, schwärmte Rai und lachte mit Yuffie. Ich habe Caro und Rai richtig lieb gewonnen in meiner bisherigen Zeit als Kellnerin… „Wisst ihr was wir gebrauchen könnten?“, Yuffie legte die Tischdecke über den ersten Tisch: „Musik!“ „Stimmt“, meinte Rai. „Was ihr nicht sagt!“, Caroline stieg die Treppen aus dem Keller der Bar hinauf und präsentierte 2verstaubte Musikboxen und eine Anlage. „Die Musikboxen müssen repariert werden. Sie fliegen nicht mehr in der Luft.“ „Das ist ja super!“, Yuffie hüpfte hin und her. „Kennt einer von euch einen Mechaniker auf dem oberen Deck?“, fragte Caro mit Hintergedanken und sah Yuffie mit geballtem Blick an. „Ich frag Kaze schon!“, lachte Yuffie und kratze sich am kopf. Es klopfte jemand an der Tür: Es war Shinji. „Mein Gott was will der den wieder hier? Ich hab dem Idioten doch gesagt das heute geschlossen ist!“, Caro toste vor Wut und öffnete die Tür: „Was ist…?“ Shinji überreichte Caro einen Strauß Rosen: „Davon kannst du jeweils eine auf einen deiner Tische legen. Das macht ein gutes Ambiente. Ich hab gehört was ihr vorhabt und hab was mitgebracht… ist übrigens ne gute Idee so ein Cafe. Der Name „Tor zum Paradies“ gefällt mir auch sehr gut.“ „Mir kannst du damit nicht schmeicheln“, schmunzelte Caro: „Es war Yuffies Idee. Und die Rosen sind alle für die Tische? Keine einzige für mich?“ „Nein Caroline keine einzige, doch hätte ich dir mit ihnen sowieso nicht viel mehr Zuneigung erhaschen können als du mir bereits bietest!“ „Stimmt. Sie sind trotzdem schön“, Caroline sah die Rosen mit einem tristen Blick an und stellte sie anschließend in eine Vase: „Nun. Was hast du uns den für Spielzeug mitgebracht Shinji?“ „23kleine Vasen, für 23 kleine Tische, für 23 kleine Rosen“, Shinji packte die Vasen heraus: „Ich war gerade eben in Darkover und hab sie zu Schnäppchenpreisen gekauft. Wir docken momentan dort noch an, also wenn ihr euch irgendwas kaufen wollt der Marktplatz bietet sehr günstige Angebote an.“ „Keine Rosen für mich. Wie fies von dir, wo alles so billig ist…“, hauchte Caro und nahm ihm die Vasen ab: „Aber uns bei dem Geschäft zu helfen… wie lieb von dir Shinji…“ Shinji sah Caro Geräuschlos zu wie sie die einzelnen Vasen auf jeweils einen Tisch verteilte. „Sie passen gut zusammen, nicht?“, Rai stupste Yuffie an. „Ja find ich schon, hm“, Yuffie blickte kurz zu beiden hinüber: „Sind sie zusammen?“ „Schon länger“, flüsterte Rai und putzte nebenbei den Boden mit einem Mopp: „Aber irgendwie scheint es auch so als ob sie auseinander wären…“ „Ja du sagst es!“, Yuffie war neidisch und sah zynisch durch den Raum. Es wäre schön wenn Rio und ich endlich zusammen kommen würden… nein, was bilde ich mir da ein? Wer sagt das er mich liebt…
Nachdem Yuffie, Caro, Rai und Shinji das Cafe endlich überarbeitet hatten schaute Caroline zufrieden durch den Raum: „Meine Güte. Unglaublich was man mit 2Monatsgehältern alles anfangen kann.“ „Stimmt“, Shinji nahm den Karton, in dem die Vasen zuvor eingebettet waren, zerdrückte ihn zu einem eckigen Knäuel und stopfte dieses in die Müllpresse hinter der Theke. „Es reicht für Heute!“, Caro lächelte: „Ihr habt tolle Arbeit geleistet! Für den Rest des Tages habt ihr Frei, kommt morgen Rechtzeitig zur Eröffnung, YUFFIE damit bist insbesondere du angesprochen stell deinen Wecker!“ „Kommen sie in das Tor zum Paradies!“, grinste Rai packte ihre Handtasche, warf sie sich über ihren Rücken und winkte zum Abschied: „Bis moin! Ich mach noch ein bisschen Schleichwerbung bei meinen girlys in der WG usw.!“ „Ja bis morgen…“, Yuffie legte die Schürze ab und ging. Sie hörte noch Caroline und Shinji reden, verstand aber den Inhalt nicht, der ihr aber auch egal schien. Yuffie setzte sich auf ihr Bett, in ihrem Quartier, neben ihrer hölzernen Kommode. Sie streifte ihre Sachen ab und zog sich um. Zusammengefaltet, lagen sie da, ihre Arbeitsklamotten, immerzu in ihrem Blickfeld. „Liebe mich…“, Yuffie flüsterte vor sich hin und betätigte den Lichtschalter: „Liebe mich, bis zum Ende…“ Sie zitierte eines der Lieder aus den Slums: „Liebe mich, liebe mich bis zum ende… mit jeden deiner Atmenzüge, deiner Herzschläge, liebe mich, pulsiv, liebe mich, bis zum ende, liebe mich, wartend auf den Tod, doch liebe mich, der Tag ist zu ende, die Nacht geht zu ende, das Leben geht zu ende, doch nicht die liebe, liebe mich…“ Langsam sackte Yuffie zusammen, an der Wand herunter kniend zuckte sie als sie ein lautes Geräusch außerhalb ihres Quartiers hörte. Und nun: ein lautes schluchzen. Und das nicht einmal von ihr aus. Wer ist das? Yuffie stand auf, machte das Licht wieder an und sah in den Flur. Ein weinendes Mädchen saß auf dem Flur, genau so oder älter als Yuffie selbst. Ihre schwarzen langen Locken glänzten im schlichten Licht, der Lampen an der Decke. „Alles in Ordnung?“, Yuffie unterdrückte ihren eigenen Schmerz und fasste sich beim Herz. Das Mädchen sah sie an, mit tranigen Augen die Yuffie irgendwo schon einmal gesehen hatte. Diese klaren Augen. Ich präge mir so etwas nicht oft ein aber diese glänzen ganz besonders… Sie schluchze weiter. „Hey…“, Yuffie ging auf das Mädchen zu und half ihr aufzustehen: „Komm ich mach dir Tee…“ Yuffie setzte das Mädchen auf ihrem Sofa ab und setzte Wasser auf: „Wie heißt du?“ Das Mädchen war heißer vor Gekreische und schluchzen geworden, sodass Yuffie sie kaum verstand. „Also heißt du Alicia?“ Das Mädchen nickte still und nahm Yuffie den Tee dankbar ab. „Gut Alicia… willst du darüber reden warum du weinst?“ Ich bewundere mich selbst. Wie kann ich so stark und Selbstbewusst auftreten wo es mir selbst mindestens genauso schlecht geht wie ihr? Alicia wischte sich die Tränen weg und begann wie am Laufband zu reden: „Ich habe mit Lew geschlafen und Bistel hält mich jetzt für eine Nutte…!“ Ha! Wenn ich wüsste wer diese 2Leute sind! Hm? „gut erzähl mir genauer wer ist Bistel und warum stört es dich was er oder sie sagt und was ist mit diesem Lew?“ „Bistel ist oder war meine Freundin… Lew… wie soll ich sagen…“, ihr Gesicht war immer noch Rot und heiß. „Warte…“, Yuffie legte ihr eine kalte Kompresse aufs Gesicht. „Danke, also Lew ist ein netter Junge ich hab ihn zufällig kennen gelernt weil er mich angesprochen hat, aber ich wusste da noch nicht was er für ein Typ ist, er hat jeden Tag eine neue! Und ich hab mit ihm geschlafen und Bistel hält mich jetzt für eines dieser Mädchen deswegen…“ Kaum denkbar. Die ist tatsächlich noch Naiver als ich! „Wenn Bistel dir nicht glaubt… war sie vielleicht keine richtige Freundin.“ „Aber es ist nicht fair, ich kann nichts dafür ich kenne Bistel seid 4Jahren, warum glaubt sie mir nicht?“ „Es rängt sich bestimmt wieder ein! Nur nicht die Hoffnung aus den Augen verlieren! Soll ich dich zu deinem Quartier begleiten?“ Vor paar Wochen hätte ich das noch nicht anbieten können… „Nein! Ich kann nicht zurück ich wohne mit Bistel, Biji und Kiata in einer WG und sie beschuldigen mich alle!“, Alicia begann wieder zu weinen. Ich dumme Gans! Ich muss ja auch immer direkt helfen! „Du kannst heute bei mir auf dem Sofa schlafen. Aber dann musst du mit Melitta regeln ob du wo anders unterkommen kannst…“ „Ich danke dir!“, Alicia wischte sich erneut die Tränen vom Leib. „Ich hoffe du kommst allein Zurecht. Ich begebe mich jetzt in die Gartenebene…“ „Ja klar… danke noch mal“, Alicia schniefte leicht und lehnte sich ins Sofa zurück. „Gut“, wie angekündigt ging Yuffie aus dem Quartier und begab sich zur Gartenebene. Ich kann sie ruhig dort allein lassen. Hab nichts zu verlieren nicht mal meine Ersparnisse, den die trage ich immer bei mir… Yuffie legte sich an einen Baum von dem man die Quartiere die in die Ebene hineinragten beobachten konnte. Rio hat hier auch sein Quartier… es ist nicht fair. Ich ertrag das alles nicht mehr! Ich habe mich verliebt, wirklich verliebt! Zuvor wusste ich nicht mal ob es so was wie liebe gibt, dachte es wäre ein Traum der Menschen doch jetzt weiß ich es einfach besser! Yuffie blickte nach oben hinaus. Das Material über der Garthebene war mit durchsichtigem Panzerglas und Kristallenem Handruin ausgestattet. Man konnte den ganzen Sternenhimmel und das All mit einem Blick betrachten. „Liebe mich… liebe mich bis zum Ende…“, Yuffie sah in den Sternenhimmel und die Galaxie hinaus. „Soll ich mitsingen?“ Die Stimme war Yuffie wohl bekannt: „Kaze?“ „Hätte nicht gedacht das du schon wieder aus dem Krankenabteil draußen bist!“ „Schön längst!“ „Echt? Wir haben ständig Einsätze, Rio