Fanfic: Sleeping hell?
Kapitel: Kapitel 1
halloooo!! *grinsel*
endlsich gibbet (nach einigen höhen und viel zu vielen tiefen!) een neues kapi! ^^"
bin echt stolz das ich des geschafft hab!
Isch widme dieses kapi meinen lieben kommischreibern!
*alle ma knuddl*
also gehts an:
-Angelheart
-Griffindor-witch
-einsameule
-Gummibärle91
-Aisa
ich wünsche euch viel spaß!!
legende:
"..." --> sagt jemand!^^"
,...' ---> denkt jemand! ^^
Kapitel 1
„Na, bist du endlich wach?“ Mit einem leisen Stöhnen öffnete ich langsam die Augen. Ich sah alles nur verschwommen. Mein Körper schmerzte, jeder Muskel tat mir weh und mein Kopf fühlte sich an, als würde er jeden Moment zerspringen. Ich versuchte aufzustehen, doch jemand drückte mich sanft aber bestimmt wieder zurück ins weiche Kopfkissen.
„Du musst dich ausruhen, der Weg war wieder sehr anstrengend für dich.“, meinte eine sanfte Stimme.
Langsam sah ich wieder klarer. Grelles Tageslicht strömte in den Raum in dem ich mich befand. Es war anscheinend ein Krankenzimmer, denn es standen viele Betten darin. Bis auf mich saßen noch zwei Personen in den schneeweißen Betten: Zwei Männer. An meinem Bett saß eine Frau in weißem Kittel.
„Hast du Hunger, Anna? Ich habe dir das Mittagessen gebracht.“, sie zeigte auf das Tablett, das neben meinem Bett auf einem kleinen Nachttisch stand: Eine undefinierbare Suppe.
"Nein danke! Ich bin nicht hungrig!“, meinte ich, denn mir war der Appetit vergangen, „Aber woher wissen Sie meinen Namen?“
Bevor die Frau antworten konnte platzte jemand in den Raum.
„Hey, du bist wach!“, da war er wieder, er, der mir so fremd war und doch vertraut, „Ich habe dir jemanden mitgebracht!“
Er trat zur Seite und machte den Blick für jemand anderen frei: „Darf ich vorstellen, das ist Jim!“
Ich schaute Jim an.
Er war ein hoch gewachsener junger Mann mit eisblau gefärbten Haaren und einem aufmunternden Lächeln auf dem Gesicht. Er gehörte nicht zu der schüchternen Sorte Mensch, denn sobald Jim mich sah und er ihn mir vorgestellt hatte, trat er auf mich zu und umarmte mich mit den Worten: „Hey Anna! Wir haben uns wirklich lange nicht mehr gesehen!“, er lies wieder von mir ab und fuhr fort, „Man, ist ja schon ´ne Ewigkeit her! Ich hoffe es geht dir gut, bis auf den kleinen Absturz bei der Anreise! Ich meinte ja noch zu ihm,“, Jim deutete auf ihn, „dass er dich lieber nicht holen solle, da ich so etwas vorhergesehen hatte!“
Jim redete wie ein Wasserfall und ich hatte Mühe im zu folgen.
"Na ja, auf jeden Fall…“
Die Krankenschwester unterbrach ihn: „Halt doch bitte mal einen Augenblick die Klappe! Siehst du nicht wie Anna das anstrengt?! Sie muss sich ausruhen! Und sie kann ja nicht einmal auch nur den Hauch eines Gedanken daran verschwenden, wenn du sie so voll sabbelst!“
Böse sah sie Jim an und deutete mit der Hand auf die Tür „RAUS! Du trägst nicht zur Genesung bei, also verschwinde und kümmere dich um deine Maschine!“
Beleidigt stolzierte Jim ohne uns noch eines Blickes zu würdigen, aus dem Zimmer.
„Oh, ich glaube jetzt hab ich ihn fertig gemacht…..ich schau mal nach ihm!“, sie stand auf und rannte schnell aus dem Zimmer, aber nicht ohne ihm noch einen flüchtigen Blick zu zuwerfen und ihm aufmunternd zu zunicken.
Sie schloss die Tür und dann waren wir beide alleine. Er grinste mich an.
„Tja…das war Laila! Sie hatte ja gar keine Zeit sich vorzustellen! Auf jeden fall macht sie ihren Job sehr gut.“
„Aha.“, ich war nicht sehr gesprächig und mehr brachte ich einfach nicht zustande.
Ich war so verwirrt und wollte gerne eine Aufklärung. Eine peinliche Stille entstand und keiner von uns hatte den Mut sie zu brechen. Bis er sich dann räusperte.
„Du willst es verstehen. Hab ich Recht?“
„Ja.“, wieder kam eine kurze Antwort von mir.
„Das kann ich verstehen.“, er malte unsichtbare Muster in die weiße Decke.
„Aber ich kann´ s dir nicht sagen. Nicht mal meinen Namen! Es tut mir Leid, aber ich werde den Mund halten! Du musst von alleine darauf kommen. Und ich bin sicher, dass du nicht mehr lange brauchen wirst!“
Ich verstand weniger als vorher und kräuselte verwirrt die Stirn, was ihn wieder zum Grinsen brachte.
„Vielleicht solltest du mal zu Shayne! Er kann dir dann die ganze Ausrüstung zeigen. Von Messern bis Speeren und so weiter.“
„Aha. Shayne. Wer ist das?“, fragte ich blöd.
Und er schaute mich darauf nur noch blöder an und schüttelte den Kopf.
„Sogar an Shayne erinnerst du dich nicht. Schlimm! Aber egal! Ich hab dir Klamotten auf den Stuhl neben dem Bett gelegt. Wenn du dich wieder wohler fühlst kannst du ja zu ihm gehen. Seine Zimmernummer ist 216. Aber klopf an bevor du rein gehst. Ich muss jetzt los, ich hab noch was mit Jim zu besprechen. Bis dann also!“
Er wollte sich auf den Weg machen, doch er blieb noch einmal stehen und kam zurück. Er drückte auf einen Knopf auf einer Bedienung, die in der Wand steckte.
„Falls du dich umziehen willst…Es soll dir ja niemand was weggucken! Drück einfach auf den grünen Knopf, dann verschwindet das Ding wieder.“
Mit diesen Worten verschwand er aus dem Zimmer und ich blieb alleine zurück. Eine komische Stahlwand schob sich um den Bereich meines Bettes. Zuerst wunderte ich mich, doch ich lies es bleiben über diese ganzen komischen Sachen nachzudenken. Ich bekam ja doch nur Kopfschmerzen von alle dem, was ich so oder so nicht verstand. Also stand ich auf und besah mir die Kleidung auf dem Stuhl.
„Meine Güte was für ein spießiges Kleid!“, ich rümpfte die Nase und zog mich um.
„Zimmer 216….“, murmelte ich vor mich hin, als ich die Flure lang lief.
Es war angenehm und sehr abwechslungsreich hier die Gänge zu durchqueren, da jeder Flur in einer anderen Farbe gestrichen war. Erst kam ich in Flure verschiedener Rot-Töne. Dann kamen Rosa Flure, danach folgten welche in ganz viele verschiedenen Lilatönen. Und schließlich kam ich in blaue Flure. Ich war bei den Zimmer, die mit der Zahl 200 anfingen, angekommen und suchte nach der 216.
„Hier ist es ja.“ Ich blieb vor einer Tür stehen und klopfte leise an.
Keiner antwortete mir. Nachdem ich noch einmal angeklopft hatte und keine Antwort bekommen hatte, öffnete ich energisch die Tür und trat ein.
Ich schaute mich um.
Es sah aus wie eine 1 Zimmer Wohnung, mit eigener Küche und Bad.
Ich konnte aber wenige Einzelheiten erkennen, da das Zimmer in gedämpftes Licht getaucht war. Das Licht kam von unzähligen Kerzen, die überall verstreut waren. Die Fenster waren abgedunkelt und es roch stark nach Räucherstäbchen.
„Test nicht bestanden!“
Ich schaute irritiert auf den Boden, denn dort saß ein Typ im Schneidersitz und schien zu meditieren.
„Wie bitte?“, fragte ich nach.
„Du bist immer noch so ungeduldig wie früher! Es hat sich nichts geändert.“
Shayne grinste, hatte die Augen aber immer noch geschlossen.
Ich schluckte. Es war ein grausames Gefühl zu wissen, dass eine Person einen kannte, sich selbst aber nicht mehr daran erinnern zu können. Ich wollte, dass dieses schwarze Loch verschwand.
„Um ehrlich zu sein Anna: Du störst! Ich feile gerade an meiner Kampftechnik.“
Ich lachte auf. „Indem du auf dem Boden sitzt?!“
„Ja! Es steckt immer mehr dahinter als du denkst. Merk dir das. Und was speziell das Kämpfen angeht, so geht es nicht immer nur um das aufeinander Losgehen. Man muss mental ebenfalls so fit sein wie körperlich. Aber um ehrlich zu sein meditiere ich gerade nicht, sondern habe bis eben einen Kampf mit meinem Bruder ausgefochten.“
Ich setzte mich zu ihm und sah wie er kurz sein rechtes Auge einen Spalt breit öffnete.
„Wie das?“, fragte ich vorsichtig, denn ich wollte nicht noch einmal eine besserwisserische Antwort bekommen.
„Wir kämpfen mental!“
„Und wo ist dein Bruder?“ Ich kam mir ziemlich dumm vor, mit diesen Fragen. Als sei ich ein kleines Kind, dass den Weihnachtsmann sucht.
„Weit weg!“ Trauer schwang in seiner Stimme mit.
„Und wegen dir habe ich gerade verloren!“
Shayne öffnete seine Augen nun ganz.
„Entschuldige!“ Ich senkte den Kopf.
„Ach…ich hätte ihn sowieso gewinnen lassen. Einmal in seinem Leben muss er auch einmal seinen großen Bruder besiegen.“ Er zwinkerte.
Shayne stand auf und reckte sich. Dann knipste er das Licht an und pustete die Kerzen aus.
Ich öffnete unterdessen die Fenster.
Die Landschaft war überwältigend. Ein glitzernder See umrahmt von den schönsten Blumen, die ich je gesehen hatte. Hinter dem See war ein dunkler Wald. Dahinter ragten hohe Berge auf, dessen Spitzen nicht zu sehen war.
„Wow!“, flüsterte ich.
Shayne kam zu mir.
„Ja…es ist toll, nicht wahr?! Aber alles hat zwei Gesichter.“
Ich drehte mich mit gerunzelter Stirn zu ihm um, doch er erklärte nicht weiter, was er damit gemeint hatte, sondern starrte nur weiter auf den See.
„Soll ich dir die Waffen zeigen?“, fragte er abwesend.
„Ich…weiß nicht. Ich kann doch gar nicht kämpfen.“, gestand ich unsicher.
Shayne lächelte nur, schaute aber weiter auf den See.
„Gut, dass du jetzt nicht willst! Ich hab eigentlich auch gar keine Zeit! Ich hab noch viel zu erledigen. Gary soll bald auftauchen…“
Ich schaute ihn von der Seite an. Langsam drehte ich mich um und schritt auf die Tür zu. Ohne das Shayne es merkte, schlich ich aus dem Zimmer.
,Wahrscheinlich fechtet der wieder einen Mentalkampf aus!’, dachte ich genervt.
Irgendwas war hier verdammt komisch.
Nicht nur die ganzen Menschen, die ich kennen gelernt hatte, sondern anscheinend diese ganze Welt. Gedankenverloren lief ich durch die Gänge. Ich schaute erst wieder auf, als ich merkte das die Gänge orange gestrichen waren.
Ich hatte nicht auf den Weg geachtet und war wahrscheinlich in die komplett falsche Richtung gelaufen. Und jetzt wusste ich weder vor noch zurück.
Ich seufzte resigniert auf und schritt noch