Fanfic: Sleeping hell?

Kapitel: Kapitel 2


WAHAHAHAHAAAA!! isch habs geschafft!! ^-^
2 kapis!! *freutz*
so weit binsch noch nie nie nie gekommen! ^-^
nya...wünsch euch viel spaß beim lesen! *grinsel*
dat keksl!

Kapitel 2

Ich wich Jim nur schwer aus und eines seiner Schwerter streifte mich am Arm. Ich stolperte über meine eigenen Füße und fiel unsanft in den Sand. Warmes Blut lief mir den Arm runter und tropfte auf den Boden. Jim kam einen Schritt auf mich zu.
„Steh auf!“, sagte er grinsend, aber befehlend.
Langsam stand ich auf und schaute Jim mit großen Augen an.
„Benutz das Schwert!“ Er lachte mich an, als wäre das ganz selbstverständlich.
Dann lief er wieder auf mich zu. Ich konnte seine Klingen gerade noch abwehren, in dem ich mein Schwert schützend über meinen Kopf hielt. Meine Panik ließ mich das Schwert allerdings nicht richtig festhalten und Jim riss es mir mit dem nächsten gezielten Schlag aus den Händen. Es flog weit und war für mich unmöglich zu erreichen. Jim grinste. Ich wusste nicht, was in seinen Augen glitzerte, aber es machte mir Angst.
War es Wahn?
Seine Schwerter waren mir bedrohlich nahe.
Ich geriet nahezu in Panik…
Stille.
Keiner von uns bewegte sich.
Ich atmete schwer, er war ganz ruhig und seine Brust hob und senkte sich in normalen Abständen.
Und in seinen Augen stand immer noch der Wahnsinn.
Dann auf einmal ging es ganz schnell.
Jim steuerte auf mich zu.
Eigentlich hätte ich den kalten Stahl schon durch meinen Körper gleiten spüren sollen.
Doch es passierte nichts.
Mein Kopf begann wieder zu schmerzen. Ich fiel in eine Art Trance.
Mit meinen Händen griff ich nach seinen Schwertern und packte fest zu.
Blut lief über die Schneiden.
Jim’ s Atem setzte für einen kurzen Augenblick aus und er schaute mich geschockt an.
„Anna…“, japste er.
In seinem Schrecken konnte ich leicht die Schwerter nach außen drücken, da ihn seine Kraft anscheinend verlassen hatte. Schnaufend ließ ich eins der Schwerter los.
Meine Hand wanderte zu seinem Gesicht und ich tickte ihm mit dem kleinen Finger leicht auf die Nase.
Dann fiel ich geschwächt auf den Boden, ließ auch das andere Schwert los.
Jim starrte mich immer noch an,
„Scheiße! Verdammt! Was hast du mit ihr gemacht?!“ Shayne rannte auf uns zu.
„Nichts!“, brüllte Jim zurück, „Ich bin unschuldig!!“
Ich nickte.
„Irgendwie war das eben nicht einmal ich…“
Ich seufzte leise und schüttelte leicht den Kopf. Die Kopfschmerzen waren wie weggeblasen.
„Wir müssen dich schnell zu Laila bringen! Das sieht nicht gerade harmlos aus!“
Die beiden halfen mir beim Aufstehen und brachten mich zurück zu Laila.

„Man…zum Glück hab ich die Dinger noch nicht geschärft! Dann hätte sie jetzt nämlich keine Finger mehr!“, raunte Jim Shayne zu, als Laila meine Hände verbannt und so die Blutung stillte.
Sie schüttelte missbilligend den Kopf.
„Kinder, Kinder…Warum müsst ihr es immer soweit treiben, dass einer anfängt zu heulen?!“
Auf diese Aussage folgten hysterische Widerworte.
„Ich bin kein Kind! Ich bin größer und älter als du!“, rief Jim.
„Und ich heul gar nicht! Bei so einem kleinen Kratzer jammere ich doch nicht los!!“, maulte ich.
„Ruhe! Es reicht!!“ Laila brauste mal wieder auf und Shayne grinste nur still und unbeteiligt vor sich hin, während er das Schauspiel beobachtete.
Er stürmte ins Zimmer und unterbrach das Szenario.
„Was ist passiert?“
Wir schauten alle bloß unschuldig zu ihm.
„Man lässt euch nur einmal alleine und schon bringt ihr euch gegenseitig um!“
Laila nickte zustimmend und Jim und ich stöhnten wie im Chor auf.
„Mit mir ist alles in Ordnung, okay?! Das hier hab ich mir wohl selbst zuzuschreiben!“
Eine Pause entstand.
„Also das will ich jetzt genauer wissen!!“
Er deutete auf Shayne.
„Du…mitkommen!!“
Sie gingen raus und Jim, Laila und ich schauten den beiden nach.
„Armer Shayne…“, murmelte Jim.
Laila nickte, dann verabschiedete sie sich auch.
Sie ging raus, weil sie sich noch um einen Unfall in der Technikabteilung kümmern müsste.
„Und was machen wir jetzt?“, fragte Jim mich und setzte sich auf einen Stuhl der neben einem der Betten stand.
Ich warf mich auf das Bett und antwortete ihm nachdem ich es mir gemütlich gemacht hatte.
„Erzähl mir doch was von dieser Welt oder von dem Auftrag oder von Gary! Hier will mir ja auch wirklich keiner was erzählen!!“
Jim überlegte einen Augenblick und kratzte sich am Kopf.
„Also…über die Welt zu reden wurde mir verboten…das sollst du alles schön selbst herausbekommen!“
Er äffte ihn nach und ich musste laut anfangen zu lachen, da es echt gut getroffen war.
„Und von dem Auftrag weiß ich auch nicht viel…“ Jim kam wieder zum Thema zurück.
„Wir haben noch nicht genug Information. Aber vielleicht sollte ich dir mal etwas über diese Organisation hier erzählen, in der wir uns aufhalten…?“
Ich nickte wild. Ich brauchte unbedingt Wissen über diese Welt.
Ich fühlte mich unwohl und ich mochte es nicht das Naivchen zu spielen, dass den fremden Menschen glaubte.
„Noja…diese Organisation ist sozusagen für alles da! Die Bekämpfer des Bösen! Du wunderst dich bestimmt, warum das hier alles so groß ist! Aber wir bekämpfen nicht böse Menschen wie in deiner Welt. Hier ist es etwas anders! Hier lauern dir überall fremde böse Monster auf und wollen dich fressen oder einfach nur zum Spaß zerfleischen…“
Er verstummte und schaute ins Leere.
„Jim?“, fragte ich leicht besorgt.
„Entschuldige…ich…habe gerade an etwas gedacht…“
Er schüttelte seinen Kopf und holte tief Luft.
„Wo war ich? Achso…diese Organisation besiegt halt diese bösen Wesen. E s gibt verschiedene Abteilungen…nur werden komischerweise wir immer dazu benutzt die Müllarbeit zu machen, an die sich kein anderer rantraut. Wir sind nämlich die Besten!“
Stolz klang in seiner Stimme mit.
„Und diesmal ist es besonders mysteriös, da ein Herr direkt nach uns gefragt hat! Aber viel haben wir über den Fall noch nicht herausgefunden und er stänkert die da oben auch schon seit einer ganzen Weile an.“
Er grinste blöde.
„Mehr brauchst du nicht zu wissen!“
„Und was ist mit Gary?“, fragte ich.
Diese ganzen Informationen waren einerseits zu viel für mich und andererseits konnte ich gar nicht genug bekommen.
„Gary…“ Jim sog scharf die Luft ein.
„Ich kann ihn nicht leiden!!“, sprudelte er los.
„Er ist brutal und fies! Er tötet ohne darüber nachzudenken! Er würde seinen eigenen Vater töten, wenn er genug Geld dafür bekommen würde. Ein oberflächlicher Mensch!“
Er wollte anscheinend nun nichts mehr sagen, denn er stand auf und streckte sich.
„Ich geh mal zu den anderen! Und dann trainier ich noch ein bisschen! Du solltest vielleicht hier bleiben und dich ausruhen…Ich weiß ja nicht! Aber alle machen sich ziemliche Sorgen wegen deiner Hände!“
Er rollte mit dem Augen.
„Und du?“ Ich schaute zu ihm auf.
„Ich nicht!“ Er grinste. „Du bist eine starke Frau und brauchst das nicht! Das sind doch Kratzer für dich!“
Dann ging er zur Tür und ich war allein.
Ich drehte mich auf den Rücken und starrte die Decke an.
Noch einmal dachte ich über die Worte Jims nach.
Die ganze Sache mit der Organisation erschien mir unlogisch.
Ich wusste nicht wieso ich das alles so komisch fand, aber ich konnte es einfach nicht glauben.
Auch über Gary dachte ich nach.
Jim’ s Erzählungen waren nicht gerade rosig gewesen und ich wusste nicht was ich nun von Gary halten sollte.
Ich gähnte und kuschelte mich ins Kissen. Ich wollte nicht mehr darüber nachdenken, da es mich sowieso nicht weiterbrachte.
Und so schloss ich die Augen und war kurz darauf eingeschlafen.

„Anna…Anna, wach auf!“ Jemand rüttelte mich unsanft wach.
Ich öffnete meine Augen, konnte aber nichts erkennen, da es stockdunkel war.
„Steh auf Anna!“ Es war Shayne, der mich weckte.
Ich stand auf und strich mein Kleid glatt.
Es sah ordentlich mitgenommen aus.
„Was ist denn?“, fragte ich verwirrt.
„Wir müssen los!“ Die Antwort war knapp, aber ausreichend.
Ich folgte ihm.
Wir gingen in die unteren Geschosse.
Nacheiniger Zeit würde Shayne langsamer und nahm meine Hand.
„Komm…“, flüsterte er, „Wir müssen vorsichtig sein! Hier unten ist es gefährlich!“
Seine Worte machten mir Angst und ich wagte kaum zu atmen.
Er öffnete eine Tür und trat ein, ich folgte ihm schnell.
„Gut, dass ihr da seid!“ Er kam auf uns zu und schloss die Tür.
„Was ist denn los? Wieso weckt ihr mich mitten in der Nacht?“
„Gary und Jim sind bereit, sie haben alles Nötige vorbereitet.“
Meine Frage wurde einfach übergangen.
Ich schaute von einem zum anderen.
„Komm Anna!“ Diesmal griff er nach meiner Hand, doch ich entriss sie ihm.
„Was ist los Anna?“ Er runzelte die Stirn.
Erneut griff er nach meiner Hand und diesmal ließ ich es zu.
Ich wusste nicht warum ich die Hand weggezogen hatte. Es war reflexartig passiert.
„Du machst den Rest Shayne!“
Dieser nickte und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden.
Er zog mich weiter, obwohl ich gerne gesehen hätte, was Shayne da machte.
„Lass ihn! Er muss sich jetzt konzentrieren…“, murmelte er mir zu und so ging ich bereitwillig mit ihm weiter.
Wir liefen durch einen langen, dunklen Gang und nur seine Hand gab mir Halt, weswegen ich mich nur umso mehr festhielt.
Langsam wurde ein Geräusch hörbar.
„Was ist das?“, fragte ich unsicher.
„Keine Angst! Das sind nur die Maschinen.“
Langsam erkannte ich zwei Gestalten, die an motorradähnlichen Fahrzeugen rumwerkelten.
„Ist alles bereit?“
„Jo! Wir können starten!“
Eine für mich unbekannte Stimme antwortete ihm. Wir traten ins Licht der Maschinen und ich erkannte Jim, der nun