Fanfic: Bloody Tears

stand auf. Vielleicht war es das Beste,
ihn allein zu lassen. Vielleicht beruhigte er sich dann. Vielleicht bekam er
doch Hunger und würde die Suppe essen. Vielleicht...

Ich weiß nicht, was er getan hatte, nachdem ich aus der Toilette gestürmt war.
Doch so wie ich ihn in seinem Büro traf, schien es mir, als hätte er den Rest
seines zerfetzten Lebenswillen in die Toilette geschmissen und
hinuntergespült."

Den Rest des Mineralwassers in der Flasche schütte ich in mein Glas und trinke
es aus, werfe dabei einen letzten, prüfenden Blick auf den nun abgeschlossenen
Text, wie mein Chef es bei seinen Arbeiten tut. Ich drücke auf das Kreuz
oberhalb des Bildschirms, um das Dokument ungespeichert zu schließen und den
Text verschwinden zu lassen, so als hätte es ihn nie gegeben. Doch dann fällt
mir noch etwas ein. Ich gehe noch einmal zum Anfang des Textes zurück und klicke
auf das "WortArt"-Zeichen. Ich erstelle eine große Überschrift in Schwarz in die
Mitte über meinen Text.

"Sein Geheimnis."

Dann schließe ich das Dokument entgültig und umgehe dabei die Meldung, die mich
auffordert, das Geschriebene abzuspeichern. Ich fahre den Computer hinunter und
schaue aus dem Fenster. Die Sonne ist fast verschwunden. Ich ziehe mich um und
lege mich ins Bett. Noch einmal lasse ich meinen Blick zu der Sonne hinter den
Wolkenkratzern Dominos schweifen.

Eines haben sie und ich gemeinsam: Wir beide müssen morgens früh aufstehen und
nach einem anstrengenden Tag spät schlafen gehen, um Kraft für den neuen Morgen
zu schöpfen.

...

Man sollte sich immer vor Augen führen: Er ist ein Mensch und keine Maschine.

ENDE DIESER FANFICTION

(Anmerkung des Autors: Was genau Seto Kaibas Geheimnis war, überlasse ich der
Fantasie der Leser. Ich selbst, hatte mir etwas Bestimmtes ausgedacht, während
ich an dieser Geschichte geschrieben habe.)

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