Fanfic: Ein weiteres Familienmitglied
Kapitel: Eifersucht?
Kapitel 6: Eifersucht?
Sie zogen weiter und Inu Yasha erholte sich blendend während sie so langsam dahin marschierten. Die Sonne glitzerte am Himmel und vom Wald her drang ein frisches Lüftchen sodass Kagome schauderte. „Ist dir kalt?“ fragte Inu Yasha. „Nur etwas.“ antwortete sie. Sie marschierten den ganzen Tag, bis sie am Abend von weitem ein kleines Dorf sahen. Mit der üblichen Masche von Miroku übernachteten sie wieder im besten Lokal des Dorfes. Die große ominöse Wolke hing ja über dem Lokal und der Wirt machte sich fürchterliche Sorgen. Aber Inu Yasha verbrachte die Nacht wie immer auf einem Baum in der nähe, und seit sie heute morgen losgezogen sind hatte er kein Wort mehr mit Mina gewechselt. Warum nur? Auch sie hatte sich das gefragt und weil sie sowieso nicht schlafen konnte, versuchte sie ihn zur rede zu stellen. Doch als sie ankam war er zwar wach, wollte aber partout nicht von dem Baum runter kommen und mit ihr reden. Er ignorierte sie schlichtweg wieder. Mina brach in Tränen aus drehte sich um und ging wieder Richtung Schlafplatz. Sie war so aufgelöst dass sie nicht einmal mitbekam das er ihr folgte. Kurz vor dem Dorfeingang umarmte er sie von hinten und Mina zuckte überrascht zusammen. „Ich habe mir schreckliche Sorgen gemacht, Sesshomaru zögert normalerweise nicht einen Menschen zu töten.“ Sie konnte nichts sagen, ihre Kehle war wie zugeschnürt. So standen sie fünf Minuten, oder länger. Kagome war aufgewacht und als sie bemerkte dass jemand fehlte ging sie nach draußen und sah die beiden dastehen. Es gab ihr einen Stich direkt ins Herz. Sie war eifersüchtig und um nicht entdeckt zu werden ging Kagome zurück in die Hütte. ^^ Es ist Unsinn, schließlich ist sie seine Schwester. Er mag mich trotzdem, oder? Naja, so wie er mich immer behandelt… Es tut mir weh zu sehen wie er jemand anderen umarmt, und mich nicht.^^ Mina war es die sich aus der Umarmung löste und sich ein paar Schritte entfernte. „Und warum hast du nicht mit mir geredet? Warum hast du so getan als wäre ich nicht da?“ „Ich weiß es nicht, ich musste überlegen was du gesagt hattest, dass du sagtest du würdest auch meinen Bruder beschützen hat mich schon getroffen.“ „Inu Yasha, es ist ein Versprechen.“ „Ja dass habe ich jetzt begriffen.“ „Ich geh wieder schlafen. Gute Nacht!“ So zog sie von dannen und legte sich hin, doch schlafen konnte sie immer noch nicht. Inu Yasha stand noch eine Weile da wie bestellt und nicht abgeholt, verzog sich aber dann auch auf seinen Baum, fragte sich aber noch, warum es ihm nichts ausgemacht hat das sie geweint hat und schlief ein. Als Kagome am nächsten Tag einen gekränkten Eindruck machte, war Inu Yasha der erste der sich fragen wagte was los ist, die anderen hatten Angst vor der Antwort (Kein Wunder wie die manchmal austickt). Zu aller Überraschung sagte sie nur: „Schon gut, es ist Unsinnig.“ „Sicher?“ Fragte Shippo noch mal nach. „Ja, wirklich.“ ^^ Ist doch war. Sie ist seine Schwester, ich umarme meinen Bruder ja auch manchmal. Schluss damit! Aber vielleicht mag er mich ja doch, immerhin macht er sich Sorgen.^^ Damit ihr auch alle glaubten setzte sie eines ihrer bezaubernden Lächeln auf. Auch an diesem Tag stand ihnen eine lange Wanderung bevor. Auf der Suche nach den Splittern begegnen ihnen früher oder später sicher Dämonen oder auch Kouga, der immer noch mit Inu Yasha um Kagome kämpfte und da war ja auch noch Naraku. Kagome hakte dieses Nachterlebnis ab. Und ging neben Inu Yasha weiter. Es gab genug andere Probleme.