Fanfic: Sol et Scelus
tat ihr Leid, dass nun alle tot waren. Jake unterbrach ihre Gedanken erneut: „Seid ihr den Dämonen schon einmal begegnet?“ Mann, der Typ redet zu viel. Jetzt muss ich schon wieder lügen... „Nein, glücklicherweise noch nicht. Wir haben zwar Waffen, aber keiner von uns ist ein sehr guter Kämpfer. Wir sind ohne Hilfe total aufgeschmissen.“ Jake lehnte sich zu ihr hinüber, so dass sein Gesicht nur noch zwei Zentimeter von Teiga`s entfernt war. „Keine Sorge, ich beschütze dich vor denen. Wenn du willst, können wir nachher auch was essen gehen...“ Sky wurde fast wahnsinnig. Ich glaub es nicht, der macht sich an Teiga ran! Das kannst du vergessen, die kriegst du nicht! Kenji warf ihm einen eigenartigen Blick zu. Was starrt der denn so? Ich hab doch gar nichts gemacht. Na ja egal, nun muss ich erst mal Teiga`s Verehrer fertig machen. Er wollte gerade dazwischengehen, als sie das schon selbst in die Hand nahm. „Tut mir Leid, ich habe bereits einen Freund.“ Er zeigte auf Sky und lachte: „Etwa den da? Komm schon, du hast was besseres verdient. Halt dich an mich, der ist doch total überflüssig.“ Jetzt flippte Sky entgültig aus. „Was denkst du dir eigentlich?! Das lass ich nicht auf mir sitzen, du mieser kleiner..“
Teiga versuchte die Streithähne voneinander fernzuhalten mit den Worten: „Seht mal, da drüben ist die Stadt!“ Das hatte dir erhoffte Wirkung. Beide bekamen den Mund vor Staunen nicht mehr zu, als sie die riesige Stadt erblickten. Teiga war persönlich ja schon von Kathuun begeistert, aber das übertraf alles. Sie war nicht sonderlich spektakulär, hatte kein Schloss oder wenigstens Türme. Das einzig bemerkenswerte war, dass sie auf die ganze Insel verteilt war und damit größer war, als das Meer, das sie gerade überquerten. „Wow, ich frage mich, wie man es schafft, eine so große Stadt zu ernähren, wenn auf der Insel nicht mal genug Platz für ein Getreidefeld ist!“, sagte Kenji interessiert. Jake und Sky fingen sofort wieder an, sich zu beschimpfen. „Du hast Teiga gar nicht verdient!“, schrie Jake. Teiga fing an, die ganze Sache aufzuklären. „Ganz ruhig, von ihm hab ich nicht geredet. Er ist nicht mein Freund.“ Beide warfen ihr wütende Blicke zu. „WER DANN?!“, sagten sie wie aus einem Mund. „Ja, erzähl es uns, wer ist dein Freund?“, fragte nun auch Kenji. Teiga fühlte sich etwas unwohl in ihrer Haut, da sie jetzt von drei Männern angestarrt wurde. „Ähm, das... das geht euch gar nichts an! Das ist meine Privatsache, verstanden!“, rief Teiga wütend und sprang sofort vom Boot, als sie an Land stießen. Entspannt atmete sie aus. Ich glaub, die haben mir das sogar abgekauft! Ich und ein Freund, also bitte! Obwohl...