Fanfic: Sol et Scelus

eigene Schwester sich über ihn lustig machte. „Das macht er echt mies, hab ich recht?“, fragte sie Yuna und musste plötzlich lachen. „Nun ja, das ist sein erster Versuch, oder? Warte lieber noch, ich will wissen, wie die Leute darauf reagieren“, antwortete das Mädchen und hörte interessiert zu.
„Der einzige Vorteil, den die Dämonen uns gegenüber haben, ist der, dass sie gemeinsam kämpfen! Viele von euch haben bereits den ein oder anderen Dämon getötet und das nur, weil ihr viele wart und der Dämon allein. Genau dasselbe tun sie nun mit uns! Sie nutzen den Umstand, dass unser Volk uneins ist und löschen uns nacheinander aus! Lasst das nicht geschehen. Lasst nicht zu, dass sie uns wie Wölfe in der Luft zerreißen! Verbünden wir uns gegen die Dämonen und gewinnen diesen ewigen Krieg!“, beendete er seine Rede und stand unschlüssig weiter auf der Mauer. Er wartete darauf, dass sie ihn entweder laut ausbuhten und weiterkämpften, oder ihre Waffen niederlegten und ihm zustimmten. Die einzige Reaktion war zuerst allerdings nur, dass Teiga ihn weiterhin auslachte. „Also ich fand es gut. Nur ich mag es nicht, wenn die Dämonen so runtergemacht werden“, meinte Sky zu ihr und sie wich instinktiv einige Schritte vor ihm zurück. Man könnte ja meinen, dass sich die beiden nach ihrer Hochzeit etwas näher kommen würden, aber das genaue Gegenteil war der Fall: Teiga distanzierte sich immer mehr von ihm.
„Und was willst du damit sagen?“, äußerte sich Leilani als erste zu Kenji`s Rede. „Ähm... das wir bessere Chancen haben, wenn wir uns verbünden und zusammen die Dämonen herausfordern?“, fasste Sky alles kurz zusammen und wurde von Kenji dazu aufgefordert, weiter zu machen, da er nicht von Teiga ausgelacht wurde. Als ihm das auch auffiel, machte es ihn ein kleines bisschen stolz. „Ich meine, dass ist es doch, was wir alle wollen, oder?“, fügte er hinzu.
„Das ist lachhaft! Die Dämonen sind viel zu mächtig, als das wir sie aufhalten können! Wir können nur hoffen, dass sie verschwinden, wenn sie bekommen, was sie wollen!“, rief Alex dazwischen und Leilani erwiderte: „Das ist der Grund, warum ich nicht mit dir zusammenarbeite! Du denkst immer, es wäre so einfach! Die einzige Möglichkeit ist kämpfen! Die Dämonen verschwinden nicht einfach, wenn wir sie nett fragen!“
Die duzen sich? Kennen sich die beiden von irgendwoher?
Das schienen sich auch alle anderen zu fragen. Teiga nutzte den Moment, wo alle ruhig waren, um zu sagen: „Das stimmt. Sie verschwinden nicht. Dieser Krieg dient zur endgültigen Entscheidung, wer auf dieser Welt überleben wird! Entweder Menschen oder Dämonen, einer von beiden wird ausgelöscht werden! Und wollt ihr denn wirklich, dass es die Menschen sind?“ Von Leilani`s Leuten kam gewaltiger Jubel und sie ließen ihre Schwerter klirren, um zu zeigen, sie wären jederzeit für einen Kampf gegen die Dämonen bereit. Auf ihre Unterstützung konnten die vier schon mal zählen. Nur wie bekam man Alex dazu, ihnen zu helfen?
„... Du hast recht... vielleicht...“, kam es von ihm und Teiga atmete auf. Seine Leute schienen ebenfalls so zu denken, denn sie schüttelten stumm den Kopf und wiedersprachen nicht. „Wann immer ihr Hilfe braucht, meine Männer stehen euch zur Verfügung!“, fügte er hinzu.
Yes, dachte Teiga. Ich hab ne Armee! Und sogar ne gute!