Fanfic: Sol et Scelus

eine Sache, gegen die die Finsternis nichts ausrichten kann und ausgerechnet die lebt in dir. Einem mickrigen Halbdämon... du hast diese Kraft gar nicht verdient!“, war Lenya`s Kommentar und Teiga, die immer noch keinen Durchblick hatte, fragte wieder: „Wovon redest du eigentlich?“
Ihre Mutter sprach weiter: „Das weißt du immer noch nicht? Ich hatte dich wohl überschätzt... Das einzige, was die Finsternis besiegen kann... das Licht!
Nur zweimal erhielt ein Dämon diese Kraft: Zuerst Maia und nun du. Doch ich schätze, dass deine Kräfte weit mächtiger sind als die deiner Schwester. Denn du hast zusätzlich noch die Macht der Dunkelheit, die dir ja schon so oft das Leben gerettet hat! Wenn du nicht jetzt lernst, die Macht des Lichts sinnvoll einzusetzen, werden du und deine Freunde hier nicht mehr lebend rauskommen!“
Sky und die anderen sahen Teiga mit einem Blick an, der soviel hieß wie: „Na los, dann mach das doch!“, nur das war gar nicht so einfach! Wie willst du eine Kraft einsetzen, von der niemand `ne Ahnung hat, wie sie funktioniert?
``Probier doch einfach mal irgendwas aus! Viel falsch machen kann man da ja nicht...``, meinte ihre innere Stimme aufmunternd.
Da kann man nicht viel falsch machen?! Da kann man alles falsch machen! Ich könnte mich selbst in die Luft sprengen, wenn ich nur ein Wort beim Spruch falsch sage oder so!
``Hmm, okay. Ich schätze mal, Lenya wird dir auch nicht sagen, wie es geht... Hey, du hast deine Schwester Maia doch öfters beim Training zugesehen und die hatte diese Kraft doch auch! Sag einfach den Spruch, den sie gesagt hatte und alles ist in Ordnung!``
Das könnte klappen. Nur, das ist jetzt schon ungefähr... ein paar Jahre her und an so was unwichtiges erinnere ich mich nicht! Außerdem: Macht des Lichts, schön und gut, nur was bringt mir das? Vielleicht ist es ja irgendwas total überflüssiges, was dann passiert, zum Beispiel heilende Kräfte. Braucht doch niemand! Das hilft mir beim Kämpfen nicht!
``Stimmt schon. Nur... im Moment könntest du vielleicht wirklich heilende Kräfte brauchen. Dieser Körper ist am Ende!``
Damit hatte die Stimme leider recht. Aus Teiga`s ganzem Körper floss Blut und sie brach bewegungslos zusammen. Sky stellte sich schützend vor sie, aber der Halbdämon schickte ihn zur Seite mit der Begründung: „Lass mich, es geht schon. Ich... du musst Yuna und Kenji hier rausbringen, egal wie! Ich versuche... dir etwas Zeit zu schinden!“
Sky war damit überhaupt nicht einverstanden. „Das kannst du nicht machen! Du kannst dich nicht mehr bewegen! Nein, wir rennen nicht mehr vor Lenya davon! Es soll hier enden, entweder für sie, oder für uns!“, schrie er, wurde aber sofort von Teiga unterbrochen: „Das einzige was hier endet, bin ich. Das ist nicht euer Kampf, daher werde ich auch nicht euer Leben opfern! Ich kann nicht kämpfen, wenn ich mich immer um euch sorgen machen muss. Zwar bin ich total fertig, aber... da ist immer noch etwas, was ich tun kann. Ich werde das hier auf MEINE Weise erledigen!“ Ihr Blick wurde mehr und mehr glasig, doch sie richtete sich unter Schmerzen auf. Traurig fügte sie hinzu: „Tut mir Leid, dass ich euch da alle drei mit hineingezogen habe. Das wollte ich nicht. Ich danke euch. Ihr müsst jetzt nicht mehr mit mir kämpfen. Geht. Geht einfach.“ Kenji und Yuna stellten sich zu ihr und riefen: „Niemals! Wir bleiben hier! Wir lassen dich nicht allein!“ Teiga schüttelte sanft lächelnd den Kopf und meinte: „Kenji. Du bist mir ohne Widerworte gefolgt, obwohl du meinen Plan zuerst total schwachsinnig fandest. Das ist mehr, als ich anfangs von dir erwartet hätte. Danke, dass du mich nicht allein gelassen hast.
Yuna... na ja... wir hatten eigentlich nie so das gute Verhältnis und du bist nur mit uns gekommen, weil du nicht wusstest, was du sonst tun solltest. Tu mir einen Gefallen, ja? Geh nicht wieder zurück zu den Dämonen. Du hast ein besseres Leben verdient, anstatt Lenya`s Sklave zu sein!
Sky... ähm... wie soll ich sagen? Hmm... Ich habe dir zwar immer gesagt, du bedeutest mir nichts, aber... was ich dir noch sagen wollte, ist: Ich habe unsere gemeinsame Zeit sehr genossen...“
Als Teiga ihre Rede beendet hatte, richtete sie sich zu voller Größe auf und trat an ihren Begleitern vorbei. Sie stellte sich den Dämonen entgegen, die zwar blutverschmiert, aber immer noch zu allem bereit waren. Teiga trat einige Schritte nach hinten und brachte ihre Begleiter damit dazu, weiter Richtung Falltür, durch die sie hineingekommen waren, zurückzuweichen. „Was tust du da!“, rief Sky, der von Teiga immer weiter nach hinten geschoben wurde. Die Angesprochene blieb jedoch ganz still, und ging weiter. Schnell drückte sie mit dem Rücken nacheinander alle nach draußen und schlug die Falltür hinter ihnen zu. „Sorry, Leute, aber so regle ich eben die Dinge. Auf meine Weise!“, fügte Teiga hinzu und schlug mit ihrem Schwert mehrmals auf den Rahmen der Tür ein, der sich dadurch leicht verzog und von außen nicht mehr geöffnet werden konnte. Zwei Minuten später hörte sie schon ihre Freunde von draußen gegen die Falltür hämmern.
Erschöpft und todesmutig grinsend warf sie sich den Feinden entgegen, die sie mit scharfen Klingen empfingen.

;:;:;:; Hehe, ist mal wieder länger geworden. Aber ich hatte im Moment nichts anderes zu tun (hätte eigentlich Hausaufgaben machen müssen, aber egal) und dann ist mir die Story eingefallen. Ich werde fast täglich von irgendwem darauf angesprochen, also dachte ich, mach denen mal ne Freude. Hoffe, es ist nicht toal bekloppt...:;:;:;