Fanfic: Sol et Scelus

Untertitel: Dämon des Lichts

Kapitel: Kapitel 27: Was Gefühle bedeuten

Kapitel 27: Was Gefühle bedeuten
Schweigen. Schon seit gut zwei Stunden saßen die vier nun schon in dem Raum, ohne überhaupt miteinander gesprochen zu haben. Teiga hatte immer wieder versucht, ein Gespräch in Gang zu bringen. Allerdings bekam sie immer nur ein „ja“ oder ein „nein“ von irgendwem als Antwort und dann wurde weitergeschwiegen. Die Männer starrten sich einfach nur wütend an.
Toll, dachte Teiga. Jetzt sitz ich hier zusammen mit drei Kerlen und ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Na ja, einige andere hätten an meiner Stelle bestimmt schon Ideen, aber... nein! Das ginge zu weit.
``Tja, das hast du dir eingebrockt. Weißt du was, entscheide dich endlich für irgendeinen und schieb die anderen ab!``
Ich hab mich doch entschieden. Ich bin Chris-Fan. Aber...
``Aber was?``
Wenn man das so offen vor den beiden anderen sagt, werden die bestimmt eifersüchtig. Außerdem kenne ich Chris auch noch nicht so lange.
``Es war für dich doch kein Problem Alex zu sagen, dass du mit Sky verlobt bist...``
„Das war ja auch eine Lüge!“, antwortete sie aus Versehen laut anstatt in Gedanken und wurde gleich von allen dreien angestarrt.
Okay, ihre Aufmerksamkeit hab ich schon mal. Jetzt muss ich nur noch eine gute Überleitung finden.
„Es... es war eine Lüge, als... ich, äh... als Lenya behauptet hat, sie hätte noch irgendwelche Verbündete! Es sind keine anderen Rassen mehr übrig! Und... ihre Dämonen sind fast alle vernichtet. Der Rest wird echt leicht. Wir brauchen gar nicht mehr so viele Leute zum Kampf von deinen Vampiren, Chris. Du musst also nicht so viele deiner Krieger opfern!“, erklärte sie schnell. Als den drei Männern jedoch auffiel, dass sie nur wieder über Lenya reden wollte, hörten sie bereits nicht mehr zu.
``Na großartig. Du hast so was voll nicht drauf, oder? Hör mal, die werden nicht eher mit dir reden, bevor du nicht anfängst, ihnen zu erklären dass Chris dein Favorit ist und jetzt alle anderen verschwinden können! (wütend werd)``
„Chris! Das musst du dir ansehen, schnell!”, schrie ein Vampir und kam hereingestürzt, ohne überhaupt angeklopft zu haben. Teiga war etwas froh über die Unterbrechung, da sie so aus dieser peinlichen Situation rauskam. Nur war das nicht gerade die Ablenkung, die sie sich gewünscht hatte...
Es gab ganz einfach zu viele Dämonen auf der Welt. Lenya hatte (wie immer) innerhalb weniger Stunden ein komplett neues Heer zusammengestellt und marschierte nun den Berg hoch, um Teiga`s neue Verbündeten, die Vampire, zu vernichten. Doch Teiga war schneller. Sie teilte die Vampire in vier Gruppen ein, jede von einem ihrer Freunde angeführt. Eine sollte in der Höhle bleiben, während die anderen drei die Dämonen beschäftigten. Nur aus den Plan wurde nichts.
„Wir können diese Höhle nicht verlassen. Sie doch mal raus“, meinte eine Vampirin und deutete Richtung Höhleneingang, von dem sie großen Abstand hielt. Kenji ging hin, sah raus und stellte verzweifelt fest, dass die Sonne bereits aufgegangen war.
„Die Vampire können bei Tag nicht aus dieser Höhle raus! Wie vier und Alex sind also die einzigen, die kämpfen können und ich glaube, er wird uns keine große Hilfe sein“, sagte Yuna enttäuscht und sah unruhig nach draußen. Die Höhle war zu eng zum kämpfen. Die Vampire würden einfach von den Dämonen überrannt werden. „Ähähähähä... dann müssen wir uns was anderes überlegen...“, stellte Teiga fest und dachte fieberhaft nach. Allmählich breitete sich Panik unter den Vampiren aus. Sky war das im Grunde egal.
Sollen die doch abkratzen, dachte er.
```Komm schon, so schlimm sind die doch gar nicht. Du sagst das ja nur wegen Chris...``
JA NATÜRLICH! Was fällt dem ein so offen mit meiner Frau zu flirten?! Der kann was erleben... (eifersüchtig, alles-abschlacht-Phase krieg)
„Hey Sky! Ich brauche dich mal kurz!“, rief Teiga ihm zu und er kam sofort wie ein Hund angelaufen. „Also, ich hab da einen Plan... na ja, es ist kein richtiger Plan. Also, ich laufe da raus und mach die alle mit deiner Lichttechnik platt. Das Problem dabei ist, es geht über eine zu große Fläche. Wir müssen die Vampire hier irgendwie wegbringen, sonst trifft meine Attacke sie auch“, erklärte sie ihm und bekam die Antwort: „Und wie mache ich das?“ Teiga überlegte kurz und erwiderte dann lachend: „Dafür brauch ich dich ja! Ich hab keine Ahnung! Viel Glück auf jeden Fall, ich geh schon mal raus!“ Schon zog sie ihr Schwert und rannte den Dämonen entgegen.
Na ja, dachte Sky. Mit ihrer Licht-Technik wird das kein Problem sein. Vorrausgesetzt, sie beherrscht das schon...
„Hehehehe! Diesmal bin ich schneller gewesen als du, Lenya! Die Vampire haben sich mir angeschlossen und stehen unter meinem Schutz!“, rief sie selbstsicher und lächelte fröhlich. Sie schien sehr von sich überzeugt zu sein. Lenya befahl ihren Truppen stehen zu bleiben und kam alleine auf ihre Tochter zu. „Du scheinst wirklich langsam mitzudenken, Teiga. Woher wusstest du, das die Vampire mein nächstes Opfer werden würden?“, fragte sie.
Ja, woher überhaupt? Man hat mich einfach mitgeschleppt mit der Begründung, die könnten uns vielleicht helfen. Na ja, das muss man ihr ja nicht unbedingt auf die Nase binden...
„Hehe... das hat dich überrascht, was? Aber wie ich deine Pläne vorher sehen konnte, ist unwichtig (sich selbst auf die Schulter klopf). Wichtiger ist, das ich dich jetzt vernichten werde!“, antwortete Teiga und konzentrierte sich.
Die Dämonen begannen zu lachen. „Pah! Du hast es einmal zufällig geschafft, deine Lichtkräfte einzusetzen und sofort verlässt du dich darauf! Das es letztes mal gelungen ist, war nur Zufall. Noch mal funktioniert das nicht“, erklärte Lenya, doch Teiga hörte gar nicht zu. Sie war eher damit beschäftigt, ob Sky schon die Vampire in Sicherheit gebracht hatte und sie ohne Probleme angreifen konnte. Wie auf Kommando erschien Kenji am Höhleneingang und gab ihr ein Zeichen, dass alles sicher war. Kurz danach verschwand er selber, um sich in Sicherheit zu bringen.
„ Gut! Kann losgehen!“, rief Teiga und murmelte leise ein paar Worte, die ihr gerade einfielen, um daraus einen Zauberspruch zu basteln. Nur irgendwie klappte das nicht und die Dämonen lachten immer lauter. Krampfhaft versuchte Teiga sich daran zu erinnern, wie sie es das letzte mal gemacht hatte. Doch es wollte ihr nicht einfallen.
„Ich sagte doch, diesmal klappt es nicht. Gib auf“, meinte Lenya gelangweilt und sah ihrer Tochter weiter bei ihren vergeblichen Versuchen zu, ihre Technik einzusetzen. Als es ihr einfach zu langweilig wurde, flüsterte sie ihr ins Ohr: „Die Licht-Technik ist viel zu kompliziert für dich. Du kannst es nicht beherrschen. Deine Gefühle sind nicht stark genug.“
„Wie, meine Gefühle?“, fragte Teiga und bekam auch gleich eine Antwort: „Die Licht-Technik funktioniert nur, wenn du starke Gefühle für irgendwen empfindest. Doch das kannst du nicht. Du kannst für niemanden etwas empfinden. Und darum wirst du mich niemals aufhalten können!“
Teiga wollte ihr das nicht glauben, kam sich aber trotzdem ein bisschen dämlich vor, wie sie da von den Dämonen angestarrt wurde. „Hmm... ich... hab ja immer noch meine anderen Kräfte! Und die müssten jetzt wieder in Ordnung sein! Pass lieber auf: Ihr toten Seelen, die ihr mir dient, leiht mir eure Kraft, die da -ein für alle mal- auszulöschen. Entfesselt die Macht der Dunkelheit!“, rief sie und tatsächlich funktionierte die Technik. Überall wurde Staub aufgewirbelt, sodass Teiga nichts mehr sehen konnte. Aber sie war sich auch so sicher, dass die Dämonen vernichtet waren, also ging sie einfach zurück in Richtung Höhle.
„Du bist wirklich stärker geworden. Aber das reicht schon lange nicht mehr. Auch meine Krieger werden stärker, weißt du“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihr und sie drehte sich überrascht um. Lenya stand immer noch und klopfte sich nur den Dreck von der Kleidung. Die Dämonen hinter ihr taten dasselbe. Teiga hatte keinen einzigen von ihnen vernichten können.
„Äh,.... äh, okay, Plan B! Was ist Plan B?“, rief Teiga verzweifelt und sah die Dämonen schon näher kommen. Ihr wurde das Schwert von Lenya aus der Hand geschlagen und sie hob schützend die Hände, um so wenigstens den ersten Angriff ihrer Mutter abzufangen. Doch man hatte es gar nicht auf Teiga abgesehen.
„Du bist unwichtig. Erst mal müssen die Vampire und deine Freunde vernichtet werden“, meinte Lenya und hielt ihre Arme fest, damit sie den Vampiren nicht zu Hilfe eilen konnte.
„Was wird das?! Was habt ihr vor?!“, schrie Teiga verwirrt und versuchte vergeblich sich loszureißen.
„Du sollst sehen, wie die, die dir wichtig sind, von meinen Armeen getötet werden. Du sollst ihre leblosen Körper sehen, wenn wir ihnen die Köpfe abschlagen. Sie es dir genau an!“, sagte Lenya lachend.
Teiga war schon ganz verzweifelt: „Nein, nein.... NEIN!“

:;:;:;:;: So, wie ihr seht, war mir mal wieder nach einem etwas traurigerem Kapi. Daher widme ich es.... meiner Freundin MarcChaztaB (richtig geschrieben?). Sie hat die ganze Zeit versucht, ein witziges Kapi draus zu machen und ich hab das genaue Gegenteil gemacht. Sorry deshalb. Ich schätze mal, alle anderen sind auch enttäuscht, weil sie ja jetzt alle auf ne peinliche Situation für Teiga gehofft haben. Vielleicht nächstes mal. Tschüssi! :;:;:;;